Jetzt. 26. Dezember 2021, 15:30 Uhr, Berlin Mitte. Blick Südwest. Bin sehr ausgeschlafen. Hauptbeschäftigung bis jetzt: am offenen Fenster (mit drei Meter Abstand) Gesicht in die Sonne halten. Dann hab ich meine Lieblingskaffeetasse zerbrochen und mich in den Daumen geschnitten. Brauchte sogar ein Pflaster. Gestern gab es auch einen Küchenunfall bei mir. Als ich von einem Kürbis ein dickes Stück mit meinem größten Messer abschneiden wollte, bin ich ausgerutscht und die Spitze bohrte sich leicht in mein Handgelenk, ungefähr einen halben Millimeter neben der Pulsader. Da bin ich etwas erschrocken. Hab aber kein Pflaster gebraucht, weil ich die Pulsader ja nicht erwischt habe, ein Glück! Mein Schutzengel war wieder sofort zur Stelle. Danke, Schutzengel! Von dem Kürbis hab ich noch ein großes Stück, da werde ich mir wieder ein Süppchen zubereiten, immer schön frisch. Aufgehellt mit einem ordentlichen Schuß Sahne. Farblich passend zum Sonnenuntergang und einer Handvoll Cashewkerne. Übrigens finde ich, dass sich aus Cashews mit Mayonnaise und Cayenne und frisch gemahlenem Pfeffer etwas zubereiten lässt, das wie Krabbencocktail schmeckt. Nach einer Weile werden die Cashewkerne weich und schmecken wie Krabben. Vorausgesetzt, man mag Krabben und Shrimps und so Zeugs. Ich ja! Nur Muscheln und Schnecken sind nicht so meins. Glibberige Sachen finde ich unangenehm. Auch glibberiges Eiweiß in einem nicht richtig weichgekochten Ei und so weiter und so fort. Ich habe gerne Essen mit Biss! Menschen auch! Mit einem labbrigen Charakter kann ich so wenig anfangen wie mit einem labbrig gekochten Ei!

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