Was das noch werden soll. Ein Gedanke der auf alles Mögliche passt, wenn ich so darüber nachdenke. Bei meinem Gepinsel gefällt mir gerade, dass ich nicht weiß, wo es am Ende hinwill. Auf jeden Fall wird es am Ende immer gut. Also gut genug für mich, nach meinem Ermessen. Bei anderen Dingen im Leben fühle ich mich nicht immer so virtuos. Ich glaube zum Beispiel Zuspruch immer erst, wenn er total extrem ist. Moderate Freundlichkeiten rauschen bei mir durch. Aber wenn eine extra Portion Zuneigung artikuliert wird, schön mit Superlativen präsentiert und garniert, bin ich hellwach und sehr geneigt, dem Glauben zu schenken. Ist das eine Störung? Bin ich größenwahnsinnig? Oder ist das ein Minderwertigkeitskomplex? Oder etwa gar beides? Gibt es das?

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