Herr Weber hat mir gerade geschrieben, dass das Gerüst vor den Fenstern von meiner Werkstatt abgebaut worden ist. Ich war drei Wochen lang nur zum Blumengießen da. Alle Blümchen vom Balkon waren drinnen, weil das Gerüst direkt neben dem Balkon verschraubt war. Ich wollte keine Fassadenbröckelchen im Blumenkasten haben. Es wurde am Giebel was saniert. Wochenende soll wärmer und schöner werden. Dann putze ich den jetzt leeren Balkon auf Hochglanz und dann befreie ich meine beiden Oleander und den Bambus und den Blauregen und die Hortensien und den Lavendel und das Rosmarinbüschchen aus dem Schattenquartier.

Vor dem Gerüst hing die ganze Zeit über ein blaues Netz, das den Lichteinfall doch arg geschmälert hat. Da fühle ich mich gleich uninspiriert. Deswegen habe ich in der letzten Zeit auch mehr über meinen Adlerhorst geschrieben und die noch fehlenden Schatzkammern Nr. 4 und 5 nicht gezeigt. Nun kann es weitergehen. Ich fahre wieder regelmäßig hin, mit der schlimmen U8!

2 Antworten auf „28. Mai 2021

  1. Maria Schuster
    Die U8 ist die Hölle. Besorg Dir ein Fahrrad.

    Gaga Nielsen
    nach jeder Fahrt als Phönix aus der Asche steigen….
    meine nächtlichen Fahrten zurück zeichnen sich allerdings angenehm(er) dadurch aus, dass ich als Erste im ersten Wagen der Endhaltestelle einsteige, und fast immer den angenehm distanzierten Platz mit den drei Sitzen nebeneinander habe. Macht mir auch keiner streitig. Ich lese und vergesse alles um mich herum. Das eigentlich Unangenehme ist ein bestimmter Teil der Fahrgäste auf dem Weg dahin, also von Weinmeisterstr. bis zur Hermannstr. Das ist schon oft eng und gedrängt, da steh ich sehr oft an irgendeiner Tür und verzichte auf einen Platz. Dann nur noch aussteigen, an den üblichen dubiosen Gestalten vorbei, Treppe hoch und erlöst. U- und S-Bahnfahrten sind immer meine Lesezeit, darauf freu ich mich auch.

  2. Lydia Gebel
    Ich würd mir das auch nicht trauen. – Das ist wirklich ausgesprochen mutig von Dir!!! 😎Diese U8 uhhhh. Bevorzuge aber ohnehin schon immer Fahrten mit dem Fahrrad, da die aus meiner Sicht weitaus entspannter sind, als mit den Öffentlichen durch die Stadt sausen zu müssen. Gerade nach meiner kleinen Handyüberfallattacke abends um Sieben am Kottbusser Tor. Sollte so eine Fahrt mal wieder vonnöten sein, werde ich aber zukünftig auch ein Buch in den Händen halten. Das gilt nämlich nicht als glanzvolle Beute. Ha. Super Idee!

    Gaga Nielsen
    ich stelle mir gerade vor, was sich jemand vorstellt, der keine Ahnung hat, was die U8 von anderen U-Bahnlinien unterscheidet 🙂

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