Zum Ahorn. Wollte ich gestern Abend schon posten, aber dann ist mir Lydia mit ihrer Idee, den ESC zu gucken, dazwischengefunkt. Ich habe mein Bäumchen gestern Nachmittag besucht. Es wächst und gedeiht und macht einen guten Eindruck. Nun darf man sich nicht vorstellen, dass es sich bei meinen Besuchen um einen großen Ausflug handelt. Das neue Zuhause ist im begrünten Hinterhof, wo ich wohne. Wenn ich den Müll und die leeren Flaschen runterbringe, komme ich automatisch daran vorbei. Aber in letzter Zeit gehe ich auch manchmal, wenn ich heimkomme, durch den Hintereingang über den Hof, um nach seinem Befinden zu gucken. Das ist jetzt so ein kleines Hobby von mir. Ich habe den kleinen Ahorn ja nicht gezüchtet, sondern er ist auf einmal in einem Blumentopf auf dem Balkon gesprossen und ich hab ihn gelassen.

Er war ganz gewiss nicht der einzige Ahornsamen, der mir je auf den Balkon geweht ist. Ich sammle die geflügelten Samen seit Jahren auf und werfe sie in hohem Bogen übers Dach in alle Lüfte. Es gab also niemals einen Aufzuchtplan. Weil er aber so keck und kräftig aufgeblüht ist, wollte ich ihm eine Chance geben. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihn übers Dach zu werfen, nachdem er schon geschlüpft war, oder gar in die Tonne. Man weiß ja von vorneherein, dass man einen riesigen Topf bräuchte, um einen Baum auf dem Balkon zu halten, schon deswegen mache ich die Samen nie in die Erde. Aber er war clever, er hat mich ausgetrickst, der kleine Bergahorn! Das sollte dann doch auch belohnt werden.

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