ERNTE IN GAGANIEN, Papier, Acryl, Geschirrtuch, Karton, Aug./Sept./Okt. 2020, 50 x 60, Staatliche Museen von Gaganien

Jawohl, es gab auch eine Ernte in Gaganien! Im letzten Herbst wurde fleißig geerntet und die Früchte eingelagert, die ich jetzt präsentiere. Das Bild hat ein Geheimnis. Die Früchte sind aus kleinen Kernen von einer anderen großen Frucht gezogen. Also einem größeren Bild, das ich noch nicht gezeigt habe. Ich möchte keine Herbststimmung verbreiten, sondern auf die Schönheit der Natur aufmerksam machen, die jetzt ja wieder ihr allerschönstes Kleid anzieht. Heute ist endlich ein richtig frühlingshaft warmer Tag.

Meine Haare sind noch vom Duschen nass. Ich werde in der Sonne spät frühstücken und mich zurechtmachen und ein wenig durch Gaganien spazieren. Auch will ich den Ahornbaum besuchen, den ich gestern bei uns unten im grünen Hinterhof gepflanzt habe. Seit drei Jahren kam immer wieder so ein kleiner Baum in einem Blumentopf auf dem Südbalkon, den ich gar nicht gepflanzt hatte, den hat es einfach zu mir geweht. Jetzt wird er langsam so kräftig, dass mir der Topf zu klein vorkam, als Dauerwohnung. Deswegen habe ich ihn gestern an einer guten Stelle ins Berliner Erdreich gepflanzt. Der erste Baum, den ich gepflanzt habe! Gewächse umtopfen zähle ich nicht dazu, dann hätte ich ja auch den kleinen Olivenbaum, den ich gestern umgetopft hätte, mitzählen müssen. Ich mache nachher ein Foto!

2 Antworten auf „09. Mai 2021

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