Schatzkammer III befindet sich im Eingangsbereich meines kleinen Hauptstadtateliers! Wir bewegen uns im Uhrzeigersinn, vorbei am Eingang zur noch nicht gezeigten Schatzkammer IV. (Küchenkammer), von der im hinteren Bereich die bereits gezeigte Schatzkammer II. (Speisekammer) abgeht, vorbei am Eingang zur auch schon gezeigten Schatzkammer I. (Badekammer), vorbei an der Haupteingangstür, vorbei am Eingang zur noch geheimen Schatzkammer V., in der ich noch ein bißchen aufräumen muss.

Außerdem kommen jetzt lauter Regentage und ich will schon ein bißchen flutendes Sonnenlicht auf den Bildern von Kammer IV. und Kammer V. haben. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen, den kleinen Balkon auch noch als Schatzkammer VI. zu bezeichnen. Da wäre eventuell doch ein bißchen arg prätentiös. Obwohl da auch ein Bild hängt! Mal sehen. Das hier ist jedenfalls erstmal die dritte Schatzkammer, wie sie jetzt seit allerneuestem aussieht.

Ein ganz klarer Vorteil im Vergleich zu den Schatzkammern der alten Pharaonen in Ägypten ist, dass in meinen Schatzkammern die Luft zirkuliert und man nicht husten muss, da es keinen Schimmel gibt! Ich muss keine Maske in den Räumen tragen, sehr angenehm! Eintritt ist auch frei. Und es gibt Getränke! Aus einem kleinen gekühlten Schatzkästchen in Schatzkammer IV. Auch für Häppchen ist gesorgt. Die bereite ich mir höchstpersönlich selber zu, ich bin demzufolge unabhängig von Dienern. Auch ein Vorteil im direkten Pharaonen-Vergleich! Noch mehr Bilder aus sämtlichen Winkeln der Schatzkammer gibt es hier. Obwohl das jetzt ja auch schon recht viele sind, die ich hier zeige. Aber mehr ist mehr!

4 Antworten auf „30. April 2021

  1. Wieso sieht man in deinem Atelier eigentlich nie Farbtöpfe, Pinsel, etc.? Bist du wirklich so ordentlich und räumst das ständig alles weg? Sind deine Farbpaletten vielleicht sogar blank geputzt? Bei mir liegen Stifte, Kreiden und das Maltablett immer überall im Wohnzimmer herum, wenn ich gerade irgendein Projekt am Wickel habe. Ich wünschte, mein Wohnzimmer würde aussehen wie dein Atelier.

  2. Die bisherigen Fotos von den Schatzkammern zeigen tatsächlich keinerlei Werkzeug oder Farben oder Utensilien. Die Farbtöpfe haben ihren festen Platz an einer Wand in der Küche. Ich hab von allen erdenklichen Acrylfarbnuancen 1-Liter-Töpfe.

    19-09-05 Schierker Str. 27 (8)

    Wenn ich an einem Bild arbeite, bediene ich immer nur eine Farbe, es gibt keinen Wechsel à la „so nun ein Tupfer Türkis und dann gleich daneben ein Tupfer Gelb“. Ich male streng chronologisch nach Farben auseinanderdividiert. Immer flächig und klar abgegrenzt. Gemischt wird vorher und dann auch in kleinere Behältnisse für den Malvorgang gefüllt, mit destilliertem Wasser verdünnt. Wenn ich an einem Tag mit verschiedenen Arbeitsschritten fertig bin, und das Bild ist noch nicht fertig, liegt es zum Trocknen da und ich räume die Utensilien weitgehend weg. Ich brauche für jede neue Etappe ein frisches, neues Gefühl, dazu gehört auch, dass der Arbeitsplatz aufgeräumt ist. Meine neue Anordnung in der Ecke mit den Farbtöpfen ist jetzt zwar unverändert, aber ich habe ein Bild, das ich direkt davor lehne, weil es die gleiche Größe hat, wie die an der Wand hochgestapelten Töpfe. Ist wie eine Schranktür, quasi. Fotos mache ich an sich selten, wenn ich mittendrin bin. Erst wenn etwas abgeschlossen ist. Früher hab ich auch mal work in progress fotografiert. Die Schatzkammer V. ist der große Raum, in dem ich arbeite, der aber selbstverständlich auch Schatzkammerflair hat! Hab ich seit dem Umhängen noch nicht wieder fotografiert, ist aber auch am wenigsten verändert. Wichtigste Veränderung: ich habe wieder viel mehr Platz, da große Bilder gehängt, die vorher da lagen und angelehnt waren. Jetzt kann man wieder tanzen.

    In dem Arbeitsraum sind auch andere Farben, Filz- und Lackmalstifte in allen erdenklichen Farben, aber jede Primärfarbe hat ihren eigenen Köcher. Ganz unverräumt auf dem Boden, immer griffbereit. In einer bestimmten Ecke sind auch mehrere Behältnisse mit Materialien, wobei die für das profane Auge wahrscheinlich wie Deko aussehen. Ich hab die Materialien gerne in schönen Behältnissen. Ob Schrauben, Nägel, Metallteile, Strippen, Klebstoffe…. alles eben. Die Pinsel stehen auch offen in zwei Köchern, einer für kleine, einer für größere.

  3. hier noch ein Foto von vor zwei Jahren von den Farben in der Küche
    19-09-05 Schierker Str. 27 (7)

    altes Foto von vor zwei Jahren von den Pinseln:
    19-09-01 erster  September (58)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s