MENSCHEN, SCHAUT AUF DIESE LITFAßSÄULE! Seit vier Wochen laufe ich jeden Tag daran vorbei. Sie steht am Hackeschen Markt und trägt das schönste Kleid, das ich je an ihr gesehen habe. Erschaffen hat es der aus Rumänien stammende Künstler KITRA. Ich liebe es total! Es ist im Rahmen der Aktionsreihe „LITFASS GOES URBAN ART“ entstanden und leider Gottes nur noch bis Montag zu sehen, deshalb war ich heute Morgen extra mit meiner Kamera da, um sie zu verewigen.

Übrigens ist diese 166 Jahre alte Litfaßsäule am Hackeschen Markt die allererste Litfaßsäule in Berlin gewesen, und damit auf der ganzen Welt, denn erfunden hat sie ja 1854 der Berliner Drucker Ernst Litfaß. Wer also die Säule in diesem aparten Sommerkleid bestaunen will, muss heute oder morgen oder am Montag über den Hackeschen Markt spazieren. Kitra macht auch andere schöne Sachen, immer sehr bunt und grafisch. Virtuos.

4 Antworten auf „29. August 2020

  1. iGing – 29. Aug, 14:24
    Also, ich kann nur sagen: Hätte die Litfaßsäule vor unserm Haus solche Motive gezeigt — wär ich vielleicht doch nicht von Hamburg weggezogen … ;-))

    g a g a – 29. Aug, 19:21
    Aber Hamburg ist doch auch kunstsinnig und kulturell hoch entwickelt, oder? Ich finde es nur ein bißchen klein (dachte früher immer, bevor ich dort war, es wäre so groß wie Berlin, habe dann doch etwas gestaunt). Mich stören aber auch keine Reklameplakate auf Litfaßsäulen. Wenn ich für mich Reklame machen wollte, dann auf jeden Fall auf so einer Säule! :-)

  2. iGing – 29. Aug, 19:56
    Hamburg ist voll in Ordnung, außer das Wetter (zumindest auf Dauer) und Reklame überall … Klein konnte ich es nun nicht grade finden, ich komme vom Dorf und Heidelberg zählt nicht als Großstadt. ;-)

    [Haben Sie eigentlich meine Postkarte nicht bekommen? Vielleicht habe ich ja doch eine falsche Adresse genommen, ich hatte sie mir aus verschiedenen Blogeinträgen zusammengeschustert. Oder das Motiv hat Ihnen überhaupt nicht zugesagt oder es war schlicht zu warm?]

    g a g a – 29. Aug, 20:19
    Ich mache die Größe einer Stadt wohl an der Größe des U-Bahn- und S-Bahn-Plans fest, und da kam es mir vor, als wäre man in kürzester Zeit vom äußersten Rand ganz links zum äußersten Rand ganz rechts gefahren! Nicht absolut gesehen klein, sondern im direkten Vergleich mit dem U-Bahn- und S-Bahnnetz von Berlin.

    (ich reagiere unverzüglich auf JEDE Postkartenchallenge, so misslungen kann ein Motiv gar nicht sein, dass ich es schweigend übergehen würde. Ein Jammer! Vielleicht ist beim Zusammenschustern ein Fehler unterlaufen, da ich doch einiges morphe. Können Sie die Adresse noch mal ungeniert hier als Kommentar posten, dann kann ich sehen, ob da ein Fehlerlein drin ist. (Die drei Leser, die sich für Kommentare unter meinem Geschreibsel interessieren, sind so weit mir bekannt, vertrauenswürdig). Das wäre die echte, ungemorphte Adresse, unter der Postkarten an mich so gut wie immer ankommen:

    Gaga Nielsen
    Geheimstr. 17 a
    10119 Berlin

    GERMANY

    Wenn es ein Photo von der Postkarten-Vorderseite und -Rückseite gibt, akzeptiere ich es auch als Mail-Anhang und bin handlungsfähig! Man sollte seine handgeschriebene Premiumpost vor dem Versand immer abfotografieren, sonst fehlt das Exponat später im Museum! Wenn es versäumt wurde, kann man das Motiv meistens irgendwie im Internet finden und rekonstruieren und mir den Inhalt der Mitteilung dazutippen und mailen. gagavision Affenschaukel gmx (de) oder direkt hier als Kommentar posten. Ich verspreche hoch und heilig, dass ich diese Postkartenchallenge dann vorziehe, auch wenn inzwischen andere im Postkasten eintrudeln sollten. Großes Indianerehrenwort!)

  3. iGing – 29. Aug, 21:36
    Name, Straße und PLZ stimmen mit meiner Karte überein, es könnte allerdings sein, dass ich als Hausnummer 7a geschrieben habe statt 17a.
    Das Motiv stellte eine gezeichnete Karikatur des Armen Poeten von Spitzweg dar mit Narrenkappe auf dem Kopf sowie dem obligatorischen Regenschirm und, abweichend vom Original, einem dicken Federbett – dies als Antwort auf Ihren Kommentar zum Beitrag vom 2. August „Die gute Hausfrau“, wo Sie Ihre Performance als „Narretei“ bezeichneten bzw. meinem Kommentar wiederum eine solche Intention zuordneten. Die Zeichnung finde ich nicht im Internet und auch der Name des Zeichners ist mir entfallen.

    Fazit: Sie bekommen demnächst eine neue Postkarte von mir, mit der richtigen Adresse. Versprochen!

    g a g a – 29. Aug, 21:50
    das ist so ein klassisches Verwirrungsspielchen von mir, die Hausnummer zu ändern. Bei einigen Karten steht nur die zweite Zahl, weil ich ein bißchen radiert habe. Dann ist jetzt die zweistellige Hausnr. notiert und ich kann die Adresse wieder verschwurbeln. Ich wäre jetzt nicht bitterböse, wenn die kommende Karte nicht den armen Poeten als Karikatur hat, das ist ja schon wieder so ein alter Mann! Wenn es aber sein muss, kann ich mich natürlich nicht drücken. Also ich mache die Challenge erst, wenn mir Bildmaterial zugestellt wird! Dann gibts natürlich keine Ausrede mehr, wer A sagt, muss auch B sagen!

  4. iGing – 29. Aug, 22:24
    Nee, den armen Poeten hab ich auch nicht nochmal ;-)).

    g a g a – 29. Aug, 22:40
    Ich bin aufrichtig gespannt und voll freudiger Erwartung!

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