EVOLUTION

Februar 2006, Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm, Staatl. Museen v. Gaganien

Ich bin der einzige Mensch, den ich kenne, der das Wort Evolution im aktiven Alltagswortschatz hat, aus eigener Initiative benutzt. Die Evolution der Menschheit beschäftigt mich schon lange und immer wieder. Ich scanne die Welt nach Indizien dafür und werde auch fündig. Eigentlich ganz leicht, aber es gibt auch Gegenbewegungen, die aber langfristig verlieren werden. Das hat mit Intelligenz zu tun. Das intelligentere System setzt sich auf Dauer durch. Man muss Geduld haben, das sind subtile, nicht plakative Entwicklungen. Davon bin ich überzeugt. Ich spüre es und man kann es auch leicht analysieren, wenn man sich auf eine höhere Ebene begibt und zurückschaut, in der Zeit, das letzte Jahrhundert, fünfzig Jahre zurück, ist bereits ausreichend. Dieses vierzehn Jahre alte Bild bringt mir in Erinnerung, dass es mich damals schon beschäftigt hat. Aber nicht bewusst, während ich es gemalt habe, vielleicht aber unbewusst. In Selbstvergessenheit, wie beim Malen, geschehen geheimnisvolle Dinge. So wie beim Träumen. Schon sehr Alpha der Zustand – also meiner…

2 Antworten auf „06. Juli 2020

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