Ich bitte meine Leserinnen und Leser mir hier ein bis fünf persönliche Lieblingstiere zu nennen. Eventuell nehme ich sie in den Zoo von Gaganien auf (sehr großer Auslauf und endlose, saftige Weiden sowie riesige Steppen, kein Elektrozaun, kein Gitter).

21 Antworten auf „05. Juli 2020

  1. @ANH
    Ein schönes Tier, das sich bestimmt auch in den vielfältigen Gewässern von Gaganien zuhause fühlen könnte! Ich habe einmal an meinem Geburtstag einen Fischotter getroffen, der in einem Gewässer neben einem Elchwald wohnt. Den Elch habe ich auch getroffen! Ein schönes, stolzes Tier, das mir aus etwa fünfzehn Meter Entfernung, mitten im Wald, direkt in die Augen geschaut hat und sich aufrichtete. Neben ihm lag seine Frau, die Elchkuh. Das geschah im Biosphärenreservat Schorfheide. Gerade lese ich auf der Website des Reservats:

    „Von den 61 nachgewiesenen Säugetierarten sind die inzwischen flächendeckenden Vorkommen von Fischotter (Lutra lutra) und Elbebiber (Castor fiber) mit jeweils mindestens 100 Revieren von überregionaler Bedeutung.“

    P.S.
    Otterfütterung täglich um 11 Uhr

  2. @Zucker
    Manchmal frage ich mich, ob man zu einer frei lebenden großen Wildkatze genauso leicht ungefährlichen Kontakt aufnehmen könnte, wie zu einer kleinen Katze. Ich bin mir da ganz unsicher. Vielleicht wenn sie satt ist, oder wenn man ihr ein großes Stück Fleisch vor die Pfoten legt?

  3. Claudia T.
    Katze, Elefant, roter Pandabär, Krähe. Eichhorn (nicht zu verwechseln mit Einhorn.)

    Gaga Nielsen
    oh, Eichhorn! Habe es eben recherchiert, dass das die Bezeichnung bis zum 19. Jahrhundert für das uns bekanntere Eichhörnchen war. Den roten Pandabären musste ich auch nachgucken, sehr schnuffelig, ein bißchen katzenartig, der kleine Bär, auf dem Foto vom WWF z. B.:

    roter Panda

    Die anderen Tiere hab ich schon gekannt!

  4. Auch wieder lustig: seit dem Eintrag bekomme ich Mode mit Tiermotiven angeboten! Man kann die Reklame so leicht manipulieren. Das einzige was ich nicht wegbekomme, sind die gmx-Mails mit Werbung für … ich will das Wort nicht schreiben. Es ist ein Apparat, den man an einer Treppe installiert. Eine Heimsuchung!

  5. Gaganien braucht Pfauen! Und elegante Elstern. Überhaupt wäre es ohne Singvögel ein bisschen langweilig. Störche und Graureiher liebe ich auch.

    Katzen stehen bereits auf der Liste, wie wäre es also noch mit ein paar schicken Schlangen? Äskulapnattern sehen hübsch aus und sind ungiftig.

  6. Die Pfaueninsel gehört ja sowieso zu Gaganien! Elstern wohnen auch schon lange hier, ganz nah bei mir am Gipsdreieck. Überhaupt ist Gaganien berühmt für den Reichtum an Vögeln! Störche etwas weiter weg, aber Graureiher sind näher dran. Im gaganischen Grunewald habe ich sie schon an einer Wasserstelle getroffen und noch wo anders. Katzen haben wir auch jede Menge, weil die Katzenkinder nicht mehr in der Regentonne ertränkt werden (ich habe da so einen Erlass erlassen). Schlangen könnte es mehr geben, erst eine habe ich persönlich im Unterholz getroffen. Äskulapnatter klingt sehr apart, muss ich eben googeln. Hübsches Tier, schöner Echsenkopf (ich mag Echsen extrem gerne):

    natter

    (trotz Lesebrille auf der Nase hab ich zuerst gelesen „Äskulapratte“)

  7. Da hat sich wohl die Autokorrektur des Hirns verschluckt.

    Meine besonderen Lieblinge, die Mauersegler, gibt es in Gaganien hoffentlich auch.

  8. Meine Liebe und Bewunderung für die Raubkatze macht mich sehr ambivalent. Ich vermute mal, wenn ich einem Tiger begegnen würde, wüßte ich vor Freude und Schreck gleichzeitig gar nicht, ob ich zu ihm hingehen soll oder mich lieber langsam verdrücke. So eine Entscheidungsschwäche vor lauter Faszination könnte ungut enden. Bei Bären, Wölfen und anderen Raubtieren würde mir das nicht passieren. Aber in meinen Tagträumen habe ich einen Tiger als Freund und stelle mir manchmal vor, wie ich mit ihm zusammen herumstreife oder in der Sonne liege. Gedanken unterliegen ja nicht solchen kleinlichen Überlegungen.

  9. Valerian S.
    Die Nennung sagt nicht aus, dass Angehörige dieser Spezies mir wichtiger sind als Angehörige anderer Spezies:

    Waschbär (raw, ein*e apolitische*r anarchist*in, lebt wann und wie Waschbär will),

    Faultier („Zeit ist Geld? Nicht mit mir. Diese Ideologie berührt meine kraftvolle Aura nicht.“),

    Pinguin (Homosexuelle Pinguine kümmern sich um kleine andere Pinguine),

    Koala (ein Koala kann nur Eukalyptus essen und das macht Koalas high, den ganzen Tag also ein kleiner knuffiger, muskulöser Fellball mi Krallen, der manchmal vom Baum steigt und dann genervt auf Entzug nach neuem Eukalyptus sucht oder total high nur ein paar Meter laufen kann und sich dann hinsetzt um sich auszuruhen)

    Wal (diese einfühlsamen Wesen haben meistens keine Fressfeinde, sie machen den ganzen Tag nichts, wie alle Anderen Tiere in der Natur ausser der geschäftige Homo Sapiens Sapiens, Wale kommunizieren und haben manchmal Sex. Ein Grauwal lebt 250 Jahre, das heißt also all unsere Weltkriege, Müll im Ozean, der Lärm, die Jagd auf Grauwale, das ist alles in einem Grauwal leben aufgetaucht und hoffentlich verschwindet es dann auch wieder. Wenn das Fluchttier Mensch den ganzen Tag Filme über Rache macht, weil Mensch einfach ein ängstliches, sensibles Tierchen ist, was würde dann ein Mitglied der Spezies Wal für Filme machen? Irgendwas Entspanntes.)

    Sicher ist die Natur nicht nur romantisch, sondern auch brachial und all das, doch diese Wesen sind alle total Zen.

    Ehrenplatz ist nochmal der rote Panda, das Wesen, das darauf zeigt, dass diese Welt nicht einfach nur so entstanden sein könnte, denn warum sollte dann rote Pandas existieren?

    Das kann nicht sein. Oder ist es einfach nur Homo Sapiens Sapiens, die Affenwesen, die vor allen anderen Tieren Angst haben, sie aber meistens auch cool oder süß finden.

    Gaga Nielsen
    Das ist aber eine schöne Aufzählung. Auch wegen der interessanten Erklärungen. Ich glaube für die Wale muss ich Gaganien Richtung Arktis erweitern und für die Pinguine Richtung Antarktis. Ich sehe das sportlich! Ich hab schon mal einen Pottwal in der Arktis auftauchen und tauchen sehen, das war toll. Im Sonnenuntergang. Zuerst sieht man die Fontäne und dann weiß man, gleich springt er.

    Christoph M.
    Schabrackentapir

    Gaga Nielsen
    Du willst mich wohl veräppeln! Aber mit mir nicht, mein Freund!

    Christoph M.
    Meine ich ganz ernst. Ist mein Lieblingstier!

    Gaga Nielsen
    obwohl… ist ja doch extrem süß so ein kleiner gepunkteter Schabrackentapir:

    Gaga Nielsen
    meins nun eventuell auch! Also mit Tupfen!

    Christoph M.
    Siehste! Du wirst ihm noch verfallen.

    Christoph M.
    Nachtaktiver Einzelgänger, der Tapir!

    Gaga Nielsen
    aber das bin doch ICH!!!

    Christoph M.
    DEIN Tier!

    Gaga Nielsen
    yay… mein Totem!

    Gaga Nielsen
    LOVE

  10. ich bin ja ein ganz großer Fan des Serval. anmutig und elegant und mit RIIIIESIGEN Ohren <3

  11. Habe ich noch nicht gewusst, interessant. Auch habe ich soeben gelesen, dass sich die Hauskatze mit Serval kreuzen lässt und daraus die Savannah-Katze hervorgegangen ist. Wer also eine großformatigere Katze als Haustier sucht, könnte da die passende finden. Ich mag die gemeine getigerte Hauskatze ausgesprochen gerne und hatte als junges Mädchen auch eine, die nachts auf meiner Bettdecke schlief und tagsüber wild durch den Garten sprang.

  12. Ich plädiere dafür, dass es in Gaganien auch Delfine, Giraffen, Orang-Utans und Zebras gibt.

    Delfine, weil es glücklich macht, wenn man auf dem Meer unterwegs ist und sie springen sieht. Giraffen, weil sie einfach cool sind, Orang-Utans, weil sie schlau sind und Zebras wegen des Designs. Besitzen Sie nicht sogar einen Mantel mit Zebra-Muster?

  13. Zebras stammen aus Gaganien, waren hier Jahrhunderte lang endemisch, bis sie sich in die weite Welt ausgebreitet haben. Ich besitze einen Mantel und eine Jacke mit Zebramuster. Der Mantel ist aus einem geheimnisvollen Stoff, die Jacke aus einer Naturfaser gewebt.

    Um es hier nicht ausufern zu lassen, plädiere ich dafür nun vorzugsweise Tiere zu nennen, die NICHT in Gaganien Heimat finden sollten. Ich schlage vor: gemeine Stechmücke und gemeine Fruchtfliege.

  14. selbstverständlich nicht, aber Wanzen – total Hübsche!
    10-10-03 Feuerwanze (23)

    Flöhe und Läuse sind auch ausgestorben in Gaganien bzw. haben sich einfach nicht hier angesiedelt! Da sollte man nicht durch unnatürliche Importbestrebungen in die naturgegebene Fauna eingreifen – meines Erachtens!

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