Ganz besondere Postkartenereignisse im Jahr 2020 erfordern besondere Postkartenempfangs-Dokumentationsmaßnahmen.

Ich muss gestehen, ich betrachte es mittlerweile als sportliche Herausforderung, dem Postkartenmotiv gerecht zu werden. Mein großer Kleiderschrank ist da sehr hilfreich. Ich lade hiermit alle meine Leser/innen aufs Herzlichste ein, mir eine herausfordernde Postkarte zu schicken. Ich werde etwas daraus machen. Ich gebe alles. Versprochen. Großes I̶n̶̶d̶̶i̶̶a̶̶n̶̶e̶rWüstentochter-Ehrenwort! Mein Dank für dieses inspirierende Postkartenmotiv geht abermals in den tiefen Süden, an eine andere Wüstentochter, die meinen geheimen zweiten Vornamen teilt. Und der Text ist auch schön.

2 Antworten auf „19. Mai 2020

  1. Das Faszinierende ist für mich, wie durch eine Reduktion Intensität hergestellt werden kann. Vielleicht sollten wir alle mehr Dinge abdecken und damit im Verborgenen lassen, das Wesentliche aber herausstellen. Derzeit passiert das mit Maske im öffentlichen Raum des Öfteren, obwohl ich da viele leere Augen sehe (nicht wie Deine, denn die sind wunderschön).
    Ich war immer großer Fan der Krankenhausserie Grey’s Anatomy. Die Schauspieler müssen darin viele Szenen im OP mit Maske spielen, was sie als Herausforderung empfanden. Ich glaube, man kann da erst wirklich erkennen, was einer auszudrücken imstande ist. Das aber nur mal so am Rande.

    Jetzt bin ich gespannt, was sich Deine Leser und Kartenschicker nach diesem Aufruf so einfallen lassen.

  2. Man ist nicht daran gewöhnt, so bewusst in der Kommunikation mit Blicken zu spielen oder meint, der normale Blick würde nicht genug transportieren, das ist aber nicht ganz der Fall. Man erkennt ein Lächeln an der Wärme in den Augen und natürlich auch ganz einfach an den leichten Falten auf den Seiten der Augen und den hochgezogenen Wangen. Ich war vor zwei Wochen etwa, auch mit der Maske in der U-Bahn unsicher, ob das neugierig hinter ihrer Kindermaske blickende Mädchen auf der Bank gegenüber wahrnehmen kann, dass ich sie anlächle. Sie guckte so interessiert und verspielt zu mir und ich fing an mit den Wimpern zu klimpern, wie eine Puppe, um ihr Zeichen zu geben. Das war vielleicht übertrieben, aber ihre maskierte Mama daneben lächelte mich unter ihrer Maske amüsiert an. Man muss gar nicht übertreiben, nur genau hinschauen und fühlen.

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