Heute gehe ich früh schlafen, damit ich morgen ausgeruht bin. Ich schlafe nämlich unter der Woche immer zu wenig, weil ich bis in die Puppen aufbleibe. Manchmal nicke ich dann am frühen Abend kurz weg, der Fernseher läuft nebenher und gerade hat sich die Gruppe vom Perfekten Dinner noch begrüßt und ich falle plötzlich in Narkose. Dann blinzle ich kurz und schon werden die Karten mit den Bewertungen hochgehalten und ich weiß nicht, ob es nur 5 Punkte gibt, weil der Wein nicht nachgeschenkt wurde. Kann man dann ja in der Mediathek noch mal anschauen. Mache ich manchmal. Morgen möchte ich gerne nicht um 19 Uhr einschlafen. Ich habe nämlich eine Einladung zur Eröffnung der Van Gogh Ausstellung bekommen, und da will ich mich nicht daneben benehmen, indem ich einschlafe, wenn die Kuratoren was erzählen. Die Gefahr ist ja mitunter auch gegeben, wenn man kein Schlafdefizit hat. Also ich werde mich benehmen und aufrecht sitzen und zuhören. Hoffe, es gibt auch Getränke. Die Eröffnungen im Museum Barberini in Potsdam sind offenbar so gefragt, dass die Museumsleitung eine Art Losverfahren unter den Barberini Freunden macht. Wenn man Glück hat, kriegt man eine Mail mit einer Einladung, und darf eine Begleitung mitnehmen. Vincent Van Gogh hat schon einen einmaligen Blick auf die Welt gehabt. Das ist immer wieder magisch und ergreifend, weltberühmte Bilder zum ersten mal im Leben in Wirklichkeit, ganz aus der Nähe zu sehen. Ich freue mich sehr darüber. Und jetzt gehe ich schlafen.

2 Antworten auf „23. Oktober 2019

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    "Van Gogh. Stillleben", 26. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020, Museum Barberini, Potsdam . „Stillleben sind der Anfang von allem“, sagte Van Gogh im Winter 1884/85. Erstmals zeigt eine Ausstellung die Bedeutung dieses Genres in seinem Werk. Anhand einer repräsentativen Auswahl von 27 Gemälden durchmisst die Schau das gesamte Œuvre des Künstlers – von den in dunklen Erdtönen gemalten Studien des Frühwerks bis zu den expressiven Obst- und Blumenstillleben, die in Van Goghs letzten Lebensjahren in Arles, Saint-Rémy und Auvers entstanden. Eine Ausstellung des Museums Barberini, in Zusammenarbeit mit dem @krollermullermuseum, Otterlo, und dem @vangoghmuseum, Amsterdam. // "Van Gogh: Still Lifes", October 26, 2019 to February 2, 2020, Museum Barberini, Potsdam . “Painting still lifes is the beginning of everything,” Van Gogh remarked in the winter of 1884/85. For the first time, tribute is paid to the significance of this genre in his work. In a representative selection of 27 paintings, the exhibition traces the œuvre from the studies in sombre, earthy tones painted during Van Gogh’s early period to the still lifes with brightly coloured fruit and flowers that he produced during his last years in Arles, Saint-Rémy, and Auvers. An exhibition of the Museum Barberini, in collaboration with the Kröller-Müller Museum, Otterlo, and the Van Gogh Museum, Amsterdam.

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