Ein sehr interessantes Filmdokument aus dem Jahr 1928! Damals war die Bildqualität ja noch sehr dürftig (Nitrofilm), aber die Damen verstanden sich wohl zu amüsieren. Offenkundig spielte auch Alkohol eine nicht zu unterschätzende Rolle bei diesem leicht bekleideten Tanzvergnügen in einem Charlottenburger Etablissement. Das wäre heute in der Form ja gar nicht mehr möglich. Aber machen Sie sich selbst ein Bild!

P.S. Wikipedia, Nymphe:

„Eine Nymphe (altgriechisch Νύμφη nýmphē „Braut, junge Frau, heiratsfähiges Mädchen“) ist in der griechischen und römischen Mythologie ein weiblicher Naturgeist. Im weiteren Sinne wird die Bezeichnung auch für Priesterinnen gebraucht. In der griechischen Mythologie sind Nymphen weibliche Gottheiten niederen Ranges, die als Personifikationen von Naturkräften überall auftreten und teils als Begleiterinnen höherer Gottheiten wie des Dionysos, der Artemis oder der Aphrodite, teils als selbstständig wirkend gedacht wurden. Sie galten als die – vorwiegend – wohltätigen Geister der Orte, der Berge, Bäume, Wiesen oder Grotten, sind aber nicht immer an dieselben gebunden, schweifen vielmehr frei umher (!), führen Tänze auf (!!), jagen das Wild, weben in kühlen Grotten, pflanzen Bäume und sind auf verschiedene Weise den Menschen hilfreich. Geräuschvolle Tätigkeiten der Menschen meiden sie aber. Nymphen galten wie die Menschen als sterblich. Sie sollten allerdings wesentlich länger leben – bis hin zu Fast-Unsterblichkeit und ewiger Jugend.(!!!)“

3 Antworten auf „05. September 2019

  1. kid37 – 5. Sep, 22:56
    Toll. Solche alten Filme findet man nur noch in Berlin. Und zum Teil erkennbar auf Schmalfilm gedreht, sehr charmant. Ein getanzter Jugendtraum.

    g a g a – 5. Sep, 23:15
    Sie sind vom Fach und erkennen sofort, mit welcher Aufnahmetechnik dieses historische Dokument gemacht wurde. Ein Glück, dass es nicht der großen Vernichtung des Nitrofilms zum Opfer gefallen ist – meine Urgroßtante konnte noch zu Lebzeiten eine Kopie retten. Da war sie schon hochbetagt, aber diese Jugenderinnerung lag ihr sehr am Herzen!

    wvs – 5. Sep, 23:02
    Ist es unzweifelhaft, dass es sich um ein Original und nicht um eine Fälschung handelt? Die Musik und die tatsächlichen Instrumente der Band passen nicht zusammen.

    g a g a – 5. Sep, 23:11
    Ganz unzweifelhaft! Also zumindest was die tanzenden Nymphen angeht. Ich muss es wissen, war ich doch sel, meine Urgroßtante, Gott hab sie selig, ist hier im Reigen zu sehen. Auf youtube gibt es natürlich immer Plagiate und Fälschungen, insofern gut möglich, dass da jemand Aufnahmen aus der Neuzeit mithineingeschnitten hat, damit die Länge zum Lied passt, aber geschwindelt wird heutzutage ja überall ein bißchen. Ich bin froh, dass es diese herrlichen alten Aufnahmen von meiner Urgroßtante gibt, und sie auf diese Weise endlich zu Ehren kommen!

  2. gelesen „meine Lieblingstante Syrinx hat sogar eine eigene Komposition von Debussy“. Sicher hat sie ihn noch persönlich gekannt, und es handelt sich nicht um die Tante sondern die Ururgroßtante! (ich hab bis jetzt noch gar keine Lieblingsnymphe, muss mir noch eine besorgen, und gehe gleich mal hören, was Debussy da komponiert hat)

    Erwartungsgemäß zauberhaft, hier so schön von Emmanuel Pahud gespielt…

    Das Stück erinnert mich von der Stimmung ein bißchen an ein Lieblingsstück von mir, von Granville Bantock, „Pagan Poem“…

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