The Adagio from Rachmaninoff’s Symphony no.2, Op.27, performed by the Philadelphia Orchestra conducted by Eugene Ormandy, recorded in April 1959. The recording is accompanied by a collection of home movies of Rachmaninoff and his family.

„(…) Nach Auftritten in Schweden und Dänemark erhielt Rachmaninow mehrere Angebote als Dirigent in den USA. Doch entschied er sich gegen eine verpflichtende Angestelltenposition und für die freie Arbeit als Pianist. Er wurde zu einem der begehrtesten und bestbezahlten Klaviervirtuosen seiner Zeit. Rachmaninow wurde als Star gefeiert. Seine Vermögensverhältnisse gestatteten ihm einen luxuriösen Lebensstil, alle Hausangestellten waren Russen. 1942 erwarb Rachmaninow ein Grundstück in Beverly Hills, 610 Elm Drive. Die Konzertreisen in den 30er Jahren hatten ihre Spuren bei ihm hinterlassen, mehr noch sein Zigarettenkonsum. Das Ende kam schnell, Rachmaninow verstarb kurz vor seinem 70. Geburtstag an Krebs. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Kensico-Friedhof in Valhalla (New York), wunschgemäß an der Seite seiner Gattin und seiner Tochter.“

5 Antworten auf „25. August 2019

  1. Mein Lieblingsstück war lange sein 3. Klavierkonzert in einer Aufnahme mit Martha Argerich. Kennengelernt habe ich es durch den Film Shine, in dem der Pianist David Helfgott daran zerbricht. Allerdings mochte ich damals gerne die etwas pompös-brachiale Ecke. Kraftvoll konnte es nie genug sein. Schostakowitsch bedient diese Nische mit dem 1. Cellokonzert noch besser.

    Schostakowitsch spielt es doch sehr schnell. Because he can?

  2. Das ist eine grandiose Interpretation. Es gibt ja auch einige Aufnahmen von Rachmaninoff selbst, bei einer schrieb ein youtube-Kommentator, dass er überrascht sei, mit welchem Tempo Rachmaninoff das Stück spielt, war aber glaube ich das zweite Piano Konzert.

    Ja genau, das zweite, hier:

    Schreibt socraticgadfly: „I’d like to point out how Rachmaninoff takes a much faster tempo than modern interpretations. “

    Hab mal in das 1. Cellokonzert von Schostakowitsch reingehört, prima Stummfilmusik! Ich sehe direkt die Flimmerbilder mit viel hektischem Herumgewusel!

  3. kid37 – 25. Aug, 20:23
    Schöne Home-Movies, und alles jogginghosenfrei. Kein Wunder, daß einem so gut gekleidet Symphonien entgleiten – und nicht etwa Gangsta-Rap.

    g a g a – 25. Aug, 23:19
    Nach meiner gestrigen Filmerfahrung mit aufwändigster High End-Technik und riesiger Crew fällt mir noch mehr ins Auge, dass berührende Filmbilder eigentlich nur auf direktem Wege das Gefühl ansprechen müssen, die Auflösung ist völlig nebensächlich. (Aber sowas von.)

  4. ganz anderer Vibe, interessant… nicht betulich-possierlich, gegen den Strich gebürstet und doch federleicht. Habe dennoch alte Filmbilder vor Augen, „Symphonie einer Großstadt“ von 1927, von Walther Ruttmann. Ergänzt sich hervorragend:

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