31. März 2018

ich habe ein Ticket übrig für das Release Konzert von dem Hamburger Singer/Songwriter Wolfgang Müller, am Fr., 6. April in Berlin, Prachtwerk. Ich selbst werde auch hingehen. Auf meiner Lieblingsplaylist gibt es zwei Songs von ihm, ich habe ihn noch nie live gehört. Das ist einer der Songs, den ich sehr mag. Wer sich für das Ticket interessiert, bitte mir eine private message schicken.

P.S. Das ist der andere Song von ihm auf meiner playlist, „Unterschiedlich schwer“.

31. März 2018




Es hat mich durchaus interessiert, was Gabo vor einem guten halben Jahr, im September 2017 in der Humboldtbox am Schloßplatz gezeigt hat. Mein Wochenende in Soeht 7 war erst eine gute Woche her und ich beschäftigte mich in Gedanken noch immer damit, was eine gelungene Ausstellung ausmacht. Nicht nur, was man zeigt, auch wie. Wie sie das mit dem Support von Lumas und Whitewall umsetzen würde. Da es nicht die Eröffnung war, fand ich einen menschenleeren, großen Ausstellungsraum vor, eine Etage unter dem Café mit der Dachterrasse, eine Etage über der permanenten Ausstellung zum neuen Berliner Schloss und dem Humboldtforum, das darin ein Zuhause finden wird. Die Box ist seit einigen Monaten weiß – oder hellgrau, nicht mehr blau. Ein neuer Sponsor hat für die neue Farbe gesorgt. Ich mag die Box, weil sie eine ungewöhnliche Form für ein Gebäude hat und die Dachterrasse bietet einen großartigen Blick über Mitte, auf Augenhöhe mit der Kuppel des Berliner Doms. Im Café gibt es eine passable Speisekarte und Barhocker mit unerwartet barocker Eleganz, Damast-bezogen. Goldgerahmte Spiegel auf pinker Seidentapete. Und eins tiefer also Gabo mit ihren Portraits von vielen Stars, auch internationalen. Angelina Jolie, gegenüber Blondie – pardon – Debbie Harry, daneben Anna Loos, in einer weiteren Reihe Udo Jürgens, unweit von Udo mein heiß geliebter Götz George auf einem Bild mit Alexander Scheer. Um die Ecke Kevin Costner. Nina Hagen reißt die kajalumrandeten Augen auf. Schöne Sachen dabei. Sie – die Fotografin – hat die großformatigen Abzüge (ca. 80 x 120 etwa) mit Klammern befestigt, freischwebend von der Decke in den Raum gehängt. Die Wände muss man sich dazu denken. Kann man machen, für meinen Geschmack ein bißchen zu gleichförmig. Aber natürlich schöne Adresse, Eintritt frei. Sie hat auch ein schönes Plakat dazu gehabt. Eines ist klar, sie muss eine Persönlichkeit besitzen, die ihr in vielen Fällen einen persönlichen Zugang ermöglichte. Nicht in allen – das Bild mit Angelina Jolie sieht nach der Regie von Angie aus, das Bild hätte sonstwer machen können. Wahrscheinlich sind die besten nicht im Ausstellungsraum gewesen. Es könnten die Bilder sein, die sie mit Campino gemacht hat, die in besonderer Nähe entstehen konnten. Ich glaube, eines davon ist dabei. Auch wenn es nicht durch die Bildunterschrift offenbart wurde. Es vermittelt sich auf einer anderen Ebene, es braucht keine Buchstaben.






30. März 2018

Lese gerade „Geht nicht gibt’s nicht!“ von Regina Ziegler. An einer Stelle berichtet sie, wie ihr Mann Wolf Gremm an die Verfilmungsrechte von Erich Kästners „Fabian“ gekommen ist. Kästner lehnte zu Lebzeiten Verfilmungen von Fabian ab. In seinem Testament verfügte er, dass seine Frau* langjährige Lebensgefährtin und seine dauerhafte Geliebte (mit der er auch ein Kind hatte), jeweils fünfzig Prozent der Verfilmungsrechte erben. Gremm hat dann mit beiden einzeln Kontakt aufgenommen und sie bezirct, was dazu führte, dass beide zustimmten. Verfilmungsrechte hin oder her – was ich so bizarr an dieser Stelle finde, ist die Verfügung von Kästner, im Grunde EINE zu vererbende Sache auf zwei Erben aufzuteilen, die vermutlich nicht unbedingt in größter Harmonie nebeneinander existierten. Auseinandersetzungen sind da vorprogrammiert. Was hat er sich dabei gedacht. Man müsste das Testament vielleicht mal genauer lesen können. Vielleicht war es auch eine Konstellation, wo jeder von jedem gewusst hat und sich irgendwie arrangierte, und Kästner wollte, dass keine sich benachteiligt fühlt. Mag auch eine schwierige Entscheidung sein. Hat mich gerade schwer irritiert während der Lektüre.

Erich Kästner und die Frauen
Besuch bei ‚Frau Kästner‘

*Kästner hat nie geheiratet, wusste Ziegler vielleicht nicht

28. März 2018

Der junge Mann hier hat jetzt zum Beispiel eine Frisur, die mir gleich angenehm aufgefallen ist. Schmeichelhafte Silhouette, das Gesicht kommt zur Geltung, das verwegen lange Deckhaar gibt eine gewisse Dynamik bei rhythmischen Kopfbewegungen. Die Ohren werden nicht verdeckt, man sieht gleich, ob sie gewaschen sind. Der sidecut hat so eine gewisse fünf-Tage-Bart-Textur, die ich auch sehr mag. Die Haare scheinen nicht gefärbt zu sein, was da so rot aufflammt, ist der Bühnenscheinwerfer. Ich stehe überhaupt nicht auf gefärbte Haare bei Männern. Ohrschmuck ist auch nicht von Vorteil, hier nicht zu sehen. Allerdings hat er auf der anderen Seite so ein Ohrpiercing, immerhin keinen Tunnel (geht für mich gar nicht!). Das einzige, was mir bei diesen mich sehr ansprechenden Frisuren noch keine Ruhe lässt ist, ob da nicht doch irgendein Festiger oder Haarspray im Spiel ist. Bei ihm fiel das alles relativ locker und wirkte nicht betoniert-verklebt. Man möchte da ja auch reinfassen. Wenn man dann in so ein klebriges Nest langt, das finde ich nicht schön. Rein von der Statik her sollte es auch möglich sein, so einen Haarschnitt einfach nur durch regelmäßiges Kämmen oder Bürsten in Fasson zu bekommen, oder? Ich habe jetzt keine weiteren Pläne mit diesem jungen Mann, die Abbildung dient nur als Symbolbild!

27. März 2018

Zur besseren Orientierung habe ich in meinem flickr account übrigens Sammlungen angelegt, die ich bevorzugten Opfern und Orten widme. Falls sich jemand über Ostern langweilt, kann er gerne in meinen 57.055 öffentlichen Bildern der letzten dreizehn Jahre herumsurfen. Wobei noch anzumerken ist, dass es darüberhinaus einige Hundert Alben gibt, die keiner Sammlung zugeordnet sind. Das Ordnungsprinzip in flickr ist so, dass man Bilder aus dem gesamten Photo Stream Alben zuordnen kann, das mache ich sehr konsequent, d. h. es gibt kein Foto unter den rund Siebenundfünfzigtausend, das freifliegend herumschwebt, ohne sich in einem Album zu befinden. Man kann darüberhinaus verschiedene Alben in einer sogenannten „Sammlung“ (collection) bündeln, das habe ich immer dann gemacht, wenn es sich aufdrängte, wie zum Beispiel die Sammlung „Vienna“ oder „Villa Ernst Fuchs“ oder „Olympiastadion Berlin“, wo ich dann auch noch die zugehörigen Geschichten (also Blogeinträge) verlinkt habe. Viel Vergnügen!

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Gesammelte Sammlungen in alphabetischer Reihenfolge:

Alban Nikolai Herbst 11 Alben
all2gethernow 4 Alben
Atelier 12 Alben
Berliner Flohmärkte 7 Alben
Berliner Dom 11 Alben
Berliner Mauer 13 Alben
Berlin Grunewald, Havel und Wannsee 13 Alben
Berlin, Nikolaiviertel 5 Alben
Berlin, historische Mitte 84 Alben
Berlin, Neues Museum 17 Alben
Bundesregierung 13 Alben
Blogger 44 Alben
Cafe Einstein 7 Alben
Carpentier Galerie 6 Alben
C/O Berlin 6 Alben
Cosmic 148 Alben
Daily Shots 365 Alben
Duke Meyer | Eibensang 11 Alben
Einstürzende Neubauten [related] 9 Alben
Frau Nielsen 2005 – 2018 13 Alben
Frau Nielsen macht Ferien 10 Alben
galerie hiltawsky 4 Alben
Gärten der Welt 10 Alben
Gräber in und bei Berlin 12 Alben
Grüner Salon 5 Alben
Helge Timmerberg 2 Alben
in memoriam Nico 6 Alben
Jenny 7 Alben
Jupiter IV. 61 Alben
Karl 15 Alben
Karvana 4 Alben
krahkrahwuffmiauwieher 11 Alben
KUNSTSALON IRIDIUM 4 Alben
KW Institute for Contemporary Art 3 Alben
@lcb (Literarisches Colloquium Berlin) 6 Alben
Lüül 6 Alben
Maria 26 Alben
M. 2 Alben
nhow_Berlin 6 Alben
Olympiastadion Berlin 15 Alben
Olympisches Dorf Elstal von 1936 10 Alben
PINK PARTE 6 Alben
Reisetagebuch Mai 2010 10 Alben
re:publica 3 Alben
Rosa von Praunheim 5 Alben
Roter Salon / Volksbühne Berlin 6 Alben
Seven Star Gallery Berlin 10 Alben
SIR 11 Alben
SOEHT 7 12 Alben
Spreepark Plänterwald 3 Alben
Tempelhofer Freiheit 5 Alben
Unterwegs mit Jan 118 Alben
Vera von lehndorff 7 Alben
Vienna 60 Alben
Villa Ernst Fuchs, Wien 12 Alben
Zeughaus 8 Alben
50 Jahre Mauerbau 13. August 2011 12 Alben

27. März 2018

[ Auszug aus einer fb-Konversation vom 27.03.18 ]

„WOBEI ich ja anmerken muss, dass ich mir für 2018 vorgenommen hatte, bedeutend weniger zu fotografieren, und vor allem keine Künstler, die ich schon mehrfach in ähnlichen Bühnensituationen verewigt hatte. Eigentlich wollte ich mich in diesem Jahr auf ganz besondere (verabredete) Situationen, vorzugsweise bei Tageslicht konzentrieren, außerdem Altlasten abbauen (Bilder verarbeiten, die schon seit z. T. 2015 in der Schleife hängen). Aber wer bin ich, mich an meine Vorsätze zu halten! Einmal habe ich es geschafft, tatsächlich kein einziges Foto zu machen, obwohl ich die Kamera eingepackt hatte (für alle Fälle). Das war bei Marias vorletztem Konzert im Lola, wo sie mit Matzaa und Judith vom Tresen gesungen hatte. Ich freute mich fast schon, dass es mich auch nicht in den Fingern juckte, weil ich diese Perspektive schon in- und auswendig kenne und wirklich ausgiebigst festgehalten hatte, also nur mit Maria. Aber dann war ich neulich wieder im Lola und Maria sang und hatte DIESEN COWBOYHUT auf. Ich konnte nicht anders. Schon ging es wieder los, ich wurde rückfällig!

Dann hatte Jenny diesen Auftritt in der Wabe. Ich hatte zuletzt mal IC Falkenberg vor zehn Jahren mit Stern Meissen glaube ich dort fotografiert, danach hat er sich mit mir zum Kino verabredet, wir waren in dem RAF Film und danach essen und er kaute Kaugummi, sächselte mit seinem Hallenser Dialekt und trank Red Bull mit Wodka oder irgendeine ähnliche gruselige Mischung. Das hat mich etwas abgetörnt (also das Gesamtpaket, obwohl er sich ansonsten sehr bemüht hat, haha). Ich dachte also, ich sollte der WABE noch mal eine neue Chance geben. Also ging ich hin und wollte dann auch gucken, was meine Kamera mit der Situation macht.

Und dann durfte ich plötzlich in der Bar jeder Vernunft fotografieren, wo man nie Fotos machen darf. Ja sollte ich denn da keinen Gebrauch davon machen?

Liebe Saskia, in diesem Album mit dir aus der Wabe ist ein Bild, wo ich sofort gedacht habe, „das Foto habe ich doch schon mal gemacht!“, das mit deinen Glitzer-Stiefeletten. Sogar zwei. Ich habe es trotzdem gerne gemacht und nicht gelöscht. Aber das muss aufhören! So viel aus der Rubrik intime Bekenntnisse.

Ihr müsst mir natürlich auch ein bißchen dabei helfen und mich ermahnen, noch einmal darüber nachzudenken, wenn ich die Kamera aus der Tasche hole. Ich zähle auf euch!

Frohe Ostern etc. pp!

Eure Gaga
(Konzert-Fotografin i. R.)“

26. März 2018

Schon wieder Bilder aus der Wabe. Noch warm, von vorgestern. Mit SIR, diesmal mit – natürlich Saskia -, Ilka, Hans, Jens und Elisabeth King. Von Lane of Lion habe ich auch Bilder, sehr aparte sogar, der Haarschnitt des Bassisten hatte es mir angetan. But first things first. LA Rutner (hier umschmeichelt von Ilka und Hans)


SIR. Schön. Schlau. Schlagfertig. [ s l i d e ]

25. März 2018

Wir waren übrigens gestern nach Saskias sehr schönem Konzert nicht wie so oft im Rosenburger, sondern in der sehr schönen Yo Soy Tapas Bar in der Rosenthaler Str. 37, wo wir tatsächlich, als wir nach Mitternacht dort aufschlugen, noch Essen bekamen und zwar allerfeinste Tapas, hätten aber auch Kaninchenkeulen und was es sonst auf der Karte gibt, bekommen können. Der Rioja war auch grandios. Dazu gute Musik und ein sehr charmanter, aufmerksamer Service. Ganz dicke Empfehlung. Wir waren ungefähr bis 3 Uhr da und haben es uns gutgehen lassen! Ich gehe davon aus, dass Herr Martius das unterschreibt!

Ich hatte ja berichtet, als wir nach dem Konzert in der Wabe etwas orientierungslos an den Stehtischen herumstanden, dass ich neulich, als uns wieder nur der Rosenburger einfiel, danach googelte, welche Berliner Restaurants überhaupt nach 23 Uhr noch warme Küche haben. Das ist eine echte Wüste hier, wenn man gerne in schönerer Atmosphäre als einem Imbiss noch spät etwas essen will. Das Ergebnis war tatsächlich in Mitte nur das Yo Soy, das ich gar nicht präsent hatte, obwohl ich jeden Tag mindestens zweimal dran vorbeilaufe und das Restaurant Nö in der Glinkastraße. Das wird auch noch ausgetestet. Und im Westen das Schwarze Café. Aber da will man ja nicht extra hinfahren, wenn man in Mitte oder im Prenzlauer Berg unterwegs war. Das Yo Soy war ein echter Volltreffer. Als wir aus dem Taxi stiegen, waren wir noch höchst unsicher, ob das nicht eine haltlose Behauptung im Internet ist, dass man nach Mitternacht noch Essen bekommt. Aber es stimmt!

19. März 2018

Ein großer Teil der Bilder, die ich in den letzten Tagen von Jenny Kittmann, Astrid North, Johanna Zeul, Franziska Plückhan und Saskia Rutner gepostet gepostet habe, ist aus diesem Album. Hier ist der Rest. Ich empfehle, die Bilder als Slideshow zu betrachten, da ist so ein extra Button auf flickr im oberen Bereich dafür. Oder über diese Adresse. Viel Vergnügen, es war ein sehr schöner Abend, auch ohne Männer auf der Bühne. Frauen haben ja auch Testosteron.

13. März 2018

Noch eins von Jenny, typisches Gaga-Nielsen-Foto halt! Jetzt mal gucken, was ich gestern in der Bar jeder Vernunft fabriziert habe, noch nicht dazu gekommen. Ich durfte tatsächlich fotografieren. Es gibt Zeichen und Wunder. Der Supervisor war sogar richtig nett zu mir und hat mir mehrere Plätze schmackhaft gemacht, von wo ich überall fotografieren könnte. Hinten rechts hatten wir auch einen schönen Tisch, mit Jenny und Fabian und Melli und Saskia. Ich habe mich aber durch das Zelt bewegt. Schon seltsam, wenn man einmal rigide davon abgehalten wurde und plötzlich ermuntert wird, sich frei zu entfalten. Natürlich ohne die Show zu beeinträchtigen, aber das ist ja mein Spezialgebiet. Die erste geglückte Rehabilitation in diesem Jahr. Wenn jetzt noch das Stones-Konzert im Olympiastadion schön wird, zeige ich mich offfen für weitere Wiedergutmachungen. An mir soll es nicht scheitern!

12. März 2018

Die zauberhafte Astrid North am letzten Samstag in der Wabe und heute Abend in der Bar jeder Vernunft. Maria ist auch da und singt! Und Johanna Zeul und und und. Freue mich sehr. Ich habe übrigens selten eine Bildstrecke gemacht, in der mir die Farbversion der Bilder ganz oft besser gefällt als s/w. Sehr schöne Lichtchoreographie zum Teil. Weiß nicht, ob kontrolliert und beabsichtigt. In einigen Läden wird das auch ein bißchen dem Zufall überlassen. Dann ist es halt Serendipity. Auch schön!

11. März 2018

18-03-08 Wabe (21)

mehr Bilder vom 8. März in der Wabe. mit Johanna Zeuls Lieblingsbühnentierinnen, Teil 2 feat. Bernadette La Hengst, einer begnadeten Straßenmusikerin aus London, deren Namen ich leider nicht behalten habe, Amalia Chikh und Maria mit Eine tochter. Wobei ich letztere, wie schon ausgiebig erklärt, nicht mehr sehen konnte, weil auf dem Weg zum zweiten Event im Quasimodo. Als ich gestern wieder da war und den Flyer sah, fiel mir auf, dass Judith auch auf dem Flyer war, obwohl gar nicht angekündigt, vielleicht hat sie mit Eine Tochter gespielt. Ich weiß es ja leider nicht. Gestern habe ich bedeutend mehr Bilder gemacht. Sehr, sehr viel mehr. Mit Jenny am Flügel und Nahaufnahmen von Astrid North und Saskia mit ihrer Ukulele, sie war der Überaschungsgast. Und auch sehr schöne Bilder von Johanna Zeuls einer kleinen Tochter am Schlagzeug. Entzückendes Kind. Ich hatte gestern – insprierit von Melli – eine Jacke aus schwarzem Paillettenstoff an. Als ich an der Kleinen vorbeiwollte, stelllte sie sich mir in den Weg, hob die Hände wie Goldmarie, die Sterntaler auffangen will, berührte vorsichtig mit ihren flachen Patschehändchen die Pailletten, strahlte mich an und juchzte „GLITZER….!“. Dann durfte ich weitergehen. War sehr schön, nicht nur diese kleine Episode.

08. März 2018

Habe den kühnen Vorsatz gefasst, vor dem Release-Konzert im Quasimodo noch ein gutes Stündchen in der Wabe zu verbringen, wo Maria ab Acht mit eine tochter und anderen Damen spielt., u. a. Bernadette La Hengst. Um 21:15 muss ich dann aber weg und mit dem Taxi Richtung Quasimodo eilen, wo Ina auf mich wartet, ich hab unsere Tickets für Hackedepicciotto – Alexander Hacke & Danielle de Picciotto in der Tasche. Bin gespannt, auf alle Acts! Wer mich immer schon mal treffen wollte, hat heute Abend die Auswahl – Wabe oder Quasimodo. Oder beides! CU…! (?)


Foto: Symbolbild! (Ticket vom vorletzten Jahr)

07. März 2018

Jemand Interesse, dass ich für morgen Hacke/de Picciotto im Quasimodo Tickets mitbringe? Ich hole gleich welche, Record Release! Das da, Ticket 22 Euro, bitte bis 17 Uhr um Rückmeldung! Die beiden sind grandios, Beginn 22 Uhr! Ina und ich sind auch da! Da steht 20 Uhr, das ist falsch, Einlass ist 20 Uhr, Showtime 22 Uhr! Im Quasimodo darf erst ab 22 Uhr live gespielt werden, damit der Kinobetrieb im Delphi nicht akustisch leidet!

02. März 2018

 

Bittere Bilanz!

fünfzehnter September 1965 Waldbühne
(Mick 22, Gaga fünfzehn Tage alt, nicht dabei gewesen, weil Baby und nicht in Berlin)

16. September 1970 Deutschlandhalle
(Mick 27, Gaga fünf, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

19. Oktober 1973 Deutschlandhalle
(Mick 30, Gaga acht, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

3. Mai 1976 Deutschlandhalle
(Mick 32, Gaga zehn, nicht dabei gewesen, weil zu klein und nicht in Berlin)

8. Juni 1982 Waldbühne
(Mick 38, Gaga sechzehn, nicht dabei gewesen, weil leider immer noch nicht in Berlin, sonst ganz bestimmt und unbedingt!)

6. Juni 1990 Olympiastadion
(Mick 46, Gaga vierundzwanzig, nicht dabei gewesen, obwohl seit vier Jahren in Berlin, weil keine Karten mehr gekriegt, geärgert!)

13. August 1990 Radrennbahn Weißensee (Steel Wheels/Urban Jungle)
(Mick 47, Gaga vierundzwanzig, dabei gewesen! FOS! Direkt an der Bühne! Weinende Ostberliner, war super!)

14. August 1990 Radrennbahn Weißensee
(Mick 47, Gaga vierundzwanzig, nicht dabei gewesen, weil schon am Tag vorher dabei)

17. August 1995 Olympiastadion (Voodoo Lounge)
(Mick 52, Gaga neunundzwanzig, dabei gewesen, Tribüne ganz weit weg, war gar nicht super, vor Ende gegangen, genervt!)

26. August 1998 Olympiastadion
(Mick 55, Gaga zweiunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

10. September 1998 Waldbühne
(Mick 55, Gaga dreiunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Stadion-Trauma von 1995)

15. Juni 2003 Olympiastadion
(Mick 59, Gaga siebenunddreissig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

21. Juli 2006 Olympiastadion
(Mick 63, Gaga vierzig, nicht dabei gewesen, wegen Olympiastadion-Trauma von 1995)

10. Juni 2014 Waldbühne
(Mick 70, Gaga achtundvierzig, nicht dabei gewesen, weil nicht weiter beachtet, immer noch Stadion-Trauma, siehe oben)

22. Juni 2018 Olympiastadion
(Mick 74, Gaga zweiundundsoweiter, dabei, weil mitgekriegt und entschieden Olympiastadion-Trauma von 1995 zu bearbeiten! Ticket für den Innenraum, schöpfe neue Hoffnung, erhoffe Heilung!)

(…) (…)