Und wenn es darauf ankommt, schreibe ich euch noch zu den banalsten Aufnahmen meinen live stream direkt aus meinem Hirn. Ich wollte nichts mehr bloggen heute. Aber auch nicht schlafen. Gehen. Nicht schlafen gehen. Hier herumgegurkt, da herumgegurkt. Auch bei mir selber. Im Netz. Dem großen, großen Netz. Ohne das ich wahrscheinlich – ja was? Ohne Netz? Ohne Netz und doppelten Boden. Vielleicht hätte man andere Kontaktstrategien entwickelt, erlernt, gepflegt. Per Zufall spielt der Computer Mensch von Herbert Grönemeyer, den ich immer irrelevant fand, bis zu diesem Lied, mit dem Eisbärvideo. Und jetzt kommt es und ich finde es immer noch gut. Nicht nur, weil ich von dem Rotwein getrunken habe, den ich seit einiger Zeit trinke. Seit Bordeaux gefährlich wurde. Ist es nicht großartig, wie die Sätze aus den Fingern fließen, den Fingerspitzen. Die Fingerspitzen tippen die Tasten an, ein Buchstabe entsteht, in Windeseile. Es ist okay. Alles auf dem Weg. Es ist Sonnenzeit, unbeschwert und frei. – – – Und weil er lacht, weil er lebt – – – Du fehlst. Und da war eine Zeit, da dachte ich dabei an jemanden. Aber wie. Auch lange her. Aber wie. Aber wie. Diese Intensität. Was ist daraus geworden. Manchmal verliert man jemanden, wie an den Tod. Das ist hart. Sehr hart. Aber ich habe es überlebt. Mehrfach. Und jetzt trinke ich noch einen Schluck, und lasse diese betrunkenen Zeilen so stehen. Weil er erinnert, weil er kämpft. Weil er mitfühlt, und weil er lacht, weil er lebt. Du fehlst. Laalalalaa. Du fehlst. Und an niemanden dabei denken. Nur an die Zeit. Und das Gefühl. Und dass es auch schön war. Sogar im Wehtun. Im Schmerz. Noch mal zurück. Repeat. Nur das Lied. Nur das Lied. Wo ist das Glas – – – ? Ja, drei Uhr acht. Egal. Scheiß drauf. Man lebt nur einmal. Scheiß auf das Inkarnationsgeschwätz. Und weil er lacht und weil er lebt. Man muss auch dankbar sein. Wer schreibt heutzutage schon noch angetrunkene Blogeinträge? Angetrunken von Zweigelt aus dem Burgenland, vom Weingut Weiss. Histaminfrei. Ich bestelle mir jetzt immer gleich eine ganze Kiste. Demnächst vielleicht zwei. Ein erdiger, charaktervoller Roter. Einem guten Bordeaux am ähnlichsten von allen aus dem Sortiment. Die Weißen waren mir alle zu nett. Egal. Weil er hofft und liebt. Und weil er lacht und weil er lebt. Und so weiter. Wahrscheinlich sollte man das jetzt einfach so posten, ohne querzulesen. Okay. Ja, gut – – – es ist okay, alles auf dem Weg – –



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Eine Antwort auf „08. Juni 2013

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