Bedeckt mit Aufheiterungen. Der eine Baum da scheint wieder zu blühen. Tatsächlich April. Am Gipsdreieck ist Frieden eingekehrt. Gut, dass ich geblieben bin. Das zehnte Jahr sehe ich die Jahreszeiten aus dem Fenster. Wenn es wärmer wird, liegen rechts unten (nicht im Bild) junge Menschen und noch jüngere (also Kinder) auf der großen Wiese.
Das Grünflächenamt Mitte hat sogar ein Liegefläche-Schild als Einladung angeschraubt. Bunte Decken mit lesenden Mädchen und Frauen im Bikini drauf. Junge Männer auch. Die spielen auch gerne Fußball da unten, die Jungs. Und oft gibt es Picknick.
Kein eigentlich. Idylle. Ich muß es mir hinter die Ohren schreiben. Zweiundzwanzig Jahre zurück. Hätte ich zweiundzwanzig Jahre in die Zukunft sehen können, ich hätte schon früher fester an alle Wünsche geglaubt. Nicht nur den, dass es einen friedlichen Platz in der Welt für mich gibt, irgendwo unter einem versteckten Dach, der mich nicht langweilt. Mein Platz ist genau hier, kein Zweifel.

2 Antworten auf „02. april 2008

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