26 Antworten auf „23. november 2005

  1. Eines dieser künstlichen Hüftgelenke aus dem Krematorium..siehe unten

    hat es was mit „angstfreiem Töpfern“ zu tun

  2. wie schön, dass sie so daneben liegen. ich dachte schon, es wäre zu einfach. mit angsfreiem töpfern hat es auch nichts zu tun. aber die kleine böse formulierung gefällt mir.

  3. aber „angstfreies Töpfern in der Toskana“ ist unter den Sozpäds gängige Floskel.

    Ach ja, von wegen Nummer und Zahlen:
    Lesen Sie mal hier, da haben manche echte Probleme..argh
    http://www.esoterikforum.at/forum/archive/index.php/t-23272.html

    Zum Rätsel: Erst dachte ich an Terrazzo im Aschenbecher. ABer es scheint was natürliches zu sein, das Mosaik ist zu perfekt chaotisch. Es ist was aufgesägtes, aber was? Die „Bohrungen “ im Rand lassen mich an Schneckenhäuser aus dem Meer denken. Vesorgungskanäle für das Tierchen.
    Aber die Form?

  4. ja genau in der toskana. unbedingt in der toskana.

    der link ist ja ein echtes schmankerl. wie kommen sie denn bloß dahin. es gibt ja einen haufen verwirrte, aber die variante mit dem hausnummernproblem kannte ich noch nicht – und ich habe ja selber gewisse zahlenvorlieben. aber wie schräg ist das denn.

    schöne assoziationen haben sie, weiter so. bisher total falsch aber total schön.

  5. Schaut irgendwie schimmlig aus. Ein verschimmeltes Herz – verlorene Liebe. Oder was gewebtes? Mottenattacke? Stinkt das eigentlich das Ding?

  6. ja lisa. du hast es sofort erraten. das ist mein verschimmeltes herz. mein altes vergammeltes herz. und ob das stinkt – wie das immer so ist – den eigenen mief nimmt man irgendwann gar nicht mehr wahr. jetzt habe ich endlich auch eine erklärung dafür, warum ich immer mit sicherheitsabstand angebetet werde. die motten sind natürlich auch drin. jedes loch eine verlorene liebe. ich fange gleich an zu heulen.

    das war jetzt natürlich nur ein kleiner metaphorischer exkurs ohne äh – echten wirklichkeitsbezug.

    kleine hilfestellung: die entstehung ist ursächlich mit dem internet ver- woben, um nicht zu sagen, mit der blogosphäre (genauer: mit dir und dem hermetischen café). und: es existiert nicht mehr.

  7. man kann mir ja einiges nachsagen, aber nicht, dass ich wankelmütig bin. es gibt jedoch durchaus eine verbindung zum entstehungsprozess meiner gestrigen kommentare zum thema.

  8. schau schau. wir kommen der sache schon näher. etwas näher. sagen wir: (lau)warm. wobei die antwort so schön ist, dass ich versucht bin, ein wenig zu lügen und einfach ja zu sagen.
    aber nein, das wäre zu einfach.

  9. Da gärt es und blubbert es. Die gärenden Gehirnwindungen eines pubertierenden Menschen, in die gerade die Fähigkeit zu tieferen Emotionen eingebrannt wird? Das würde mich zumindest mit dem hermetischen Cafe verbinden, weil in Pathos und Melodramatik scheinen wir uns in der gewissen Zeit des jungen Lebens doch kaum nachgestanden zu sein!? (Diese kleine Hilfestellung hat mich jetzt endgültig verwirrt. Herr Kid? Kann es sein dass wir mal gemeinsam Hefekuchen gären haben lassen?)

  10. gewiss. aus feinsten hölzern aus eigenem biologischen anbau. das sollten einem die aufzeichnungen schon wert sein. sie denken eben positiv. nur sind sie damit leider auf dem holzweg (woher kommt eigentlich diese bildschöne metapher? ein weiteres rätsel…).

  11. Eine offene Schachtel Camembert in einem großen Topf, eine Idee zu lange gegart?! Metaphern oder Querbezüge zum Bloggen wollen mir leider nicht einfallen (von der dünnen Haut vielleicht abgesehen). Wirklich sehr verwirrend.

  12. c a m e m b e r t in einer offenen schachtel gegart?!? ich bin ja experimenten sehr aufgeschlossen, gerade auch im kulinarischen bereich – aber das…

  13. aktenzeichen xy zusammenfassung

    01. wespennest im nierentisch
    02. KÜNSTLICHES HÜFTGELENK AUS DEM KREMATORIUM
    03. was mit angstfreiem töpfern
    04. TERRAZZO IM ASCHENBECHER
    05. was aufgesägtes
    06. SCHNECKENHÄUSER AUS DEM MEER
    07. verschimmeltes herz
    08. VERLORENE LIEBE
    09. was gewebtes
    10. MOTTENATTACKE
    11. tagebuch verbrannt
    12.GESCHMOLZENE ROSA BRILLE (m.d.ich gnädig auf vergangenh.blicke)
    13. gärende gehirnwindungen von pubertierendem
    14. von LISA & KID gemeinsam zum gären gebrachter HEFEKUCHEN
    15. selber papierschöpfen für mein tagebuch
    16. OFFENE SCHACHTEL CAMEMBERT IN TOPF ZU LANGE GEGART
    17. köstliche puddingvariante
    18. GEBEINE

    ich kann mich gar nicht entscheiden. ihr habt ja alle so recht. was wollt ihr haben? (1 locke von mir? trost & zuspruch? alk? schweinkram?)

  14. kochen sie auch so gerne wie ich? falls ja, könnte es sein, dass sie hier eine besonders köstliche puddingvariante machen wollten, und nebenbei ein spannendes buch gelesen haben. die form des gefäßes sagt zwar nein, aber wer weiß wie lange das zeug auf der flamme stand. gut vielleicht war es ja kein pudding, aber milch war wohl fast sicher im spiel. – lg gerhard

  15. ob ich so gerne wie sie koche, kann ich nun schwer beurteilen – aber die antwort kommt auf jeden fall auf meine liste. und so eine schöne nummer. siebzehn! allein – der blogosphärische bezug will sich mir noch nicht so recht erschließen, lieber herr gerhard.

  16. Das ist der nächstfolgende Aggregatzustand, nach dem Werden und dem Sein, der vorletzte vor dem Mülleimer. Und es hat seinen (ihren) leicht metaphorisierbaren Nährzustand eingebüßt auf dem heißen Weg dahin, und es ist noch einmal groß geworden dabei und hat das Gefäß überschritten in einem großen Schwapp, aber es hat nicht zurückgefunden, und bei diesem ganzen letzten Gefecht saß Frau Gaga am Internet und wollte nur einen Milchkaffee (Andrerseits habe ich noch nie einen ovalen Milchtopf gesehen).

  17. haha! (wieso schreibe ich eigentlich in letzter zeit so oft dieses idiotische haha – habe ich irgend etwas zu lachen und weiß es selber noch nicht, hä?) toll, dass sie die auflösung noch nicht gelesen haben! sie haben ja so recht. also fast. ich verrate ihnen, als einzigem, die ganze wahrheit: ich wollte mir den ersten griessbrei dieses grau- samen winters brauen. ich setzte milch auf und ging um die ecke an mein computergerät. dort schrieb ich unverzüglich einen kommentar bei frau lisa. völlig berauscht von meinem wie immer gelungenen beitrag entschied ich: das kann doch nicht alles gewesen sein! also kopierte ich (was ich nie je zuvor tat – ich schwöre!) eben jenen kommentar in den tagebuchstrang bei herrn kid, wo ja nun ohnehin derselbe gegenstand verhandelt wurde. man muß das rad ja bekanntlich nicht zweimal erfinden. als ich wieder zu bewusstsein kam, ging ich eigentlich nur in die küche, um mir etwas zu trinken zu holen – der (mit schokolade und banane!) geplante brei war völlig in vergessenheit geraten. da fand ich zu meiner großen überraschung dieses hochinteressante objekt vor. es spricht einiges dafür, dass es kein großes schwapp gab. die milch hat es sich kurz vorher irgendwie anders überlegt. über die schöne mondsichel habe ich mich dann aber doch sehr gefreut.

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