mein torsten™ wieder!
(…+ tolle bildchen!)
[ alte liebe rostet nicht ]
23. juli 2006
„mit essen spielt man nicht“

heute: eis
[ bitte nicht nachmachen, liebe kinder, sonst werden mutti und vati sehr böse! ich darf das, weil ich bin ja schon groß! ]
23. juli 2006
„mit essen spielt man nicht“

heute: eis
[ bitte nicht nachmachen, liebe kinder, sonst werden mutti und vati sehr böse! ich darf das, weil ich bin ja schon groß! ]
23. juli 2006
wieder toll geträumt. ich bin bei jil sander zuhause eingeladen, um bei einem exclusiv-interview (nicht für die sendung von frau ludowig, son- dern ein einmaliges interview für eine hochglanzzeitschrift, ich glaube, die deutsche vogue) fotos zu machen. das interview wird von einer jungen frau geführt, die ich ganz stark mit veruschka in verbindung bringe, es ist aber nur fast veruschka.
sie ist sehr viel jünger als die heutige veruschka, knapp zwanzig aber sonst sehr ähnlich und mir ganz außerordentlich sympathisch. ich habe im traum neben kollegialer sympathie auch gefühle der ver- ehrung und bewunderung für sie. sie ist anmutig wie ein reh und wahr- scheinlich auch fotomodell, keine hauptberufliche journalistin. ich nenne sie veruschka II.
wir sitzen zu dritt in einem leicht abgedunkelten raum, einer art wohn- zimmer, in weichen, eleganten, geradlinigen möbeln, die mit grober wildseide, leinen und veloursleder in subtilen grautönen bezogen sind. der ganze raum ist souveränes understatement in stein- bis blaugrau. völlige ruhe, die fenster sind mit durchscheinenden blaugrauen rollos abgedunkelt, nur hinter frau sander kann man die landschaft durch ein fenster sehen, ein panoramafenster, breiter als hoch, die scheibe ist leicht getönt, auch graublau.
ich sehe durch das fenster bis zum horizont einen nach unten leicht abfallenden, sonnenbeschienenen, langgestreckten acker, so weit das auge reicht. zwischen den aufgeworfenen erdschollen haben sich vom letzten regen kleine pfützen gebildet, in denen sich tiefblauer himmel spiegelt. ein sonniger tag, es ist angenehm in den schattigen räumen. ein bungalow, ein heller flachbau, vielleicht aus den sechziger jahren. irgendwo in schleswig-holstein.
frau sander wirkt sehr entspannt und ausgegeglichen. sie sitzt mit dem rücken zum fenster, die beine übereinandergeschlagen und strahlt eine schwer zu beschreibende, irgendwie aristokratische unantast- barkeit aus, die aber trotzdem nicht verschlossen wirkt. sie ist hell gekleidet, ein locker fallender, sommerlicher hosenanzug aus leich- tem, vielleicht sandfarbenem leinen. wie ein pyjama geschnitten. die arme liegen angewinkelt auf den gepolsterten lehnen. in einer hand eine getönte brille im stil der dreißiger jahre. sie sieht uns auf- munternd an, als ob sie um ihre leicht einschüchternde unnahbarkeit wüsste.
veruschka zwei stellt verschiedene fragen, danach wie sie, jil sander, jetzt lebt, nachdem sie sich aus der öffentlichkeit zurückgezogen hat. frau sander spricht sehr leise und überlegt genau, bevor sie antwortet. mein blick schweift gerade aus dem fenster – ich fotografiere nicht sehr viel, und wenn, kaum merklich, mit der kamera auf meinem schoß. ich weiß, dass sie nicht gerne fotografiert wird, deswegen gibt es auch keine große ausstattung, keine zusätzliche ausleuchtung, nur das diffuse tageslicht, um sie vergessen zu lassen, dass überhaupt fotografiert wird.
plötzlich stellt die junge veruschka mit aufrührerischem tonfall eine frage, die sie aus ihren notizen abliest. „wissen sie eigentlich noch wie ein acker riecht?“ ich bin völlig von den socken, wie sie dazu kommt, frau sander so eine frage zu stellen, noch dazu in diesem leicht provozierenden ton. schließlich kann man durch das fenster auf einen frischgepflügten acker sehen, der bis an ihr wohnzimmer reicht und draußen vor der tür habe ich ein paar lehmverkrusteter gummistiefel stehen sehen. es ist doch bekannt, dass frau sander ausgedehnte spaziergänge durch die natur mit ihrem hund liebt – und dann eine solche frage! veruschka. kind, denk doch ein bißchen mit!
veruschka zwei guckt ganz arglos von ihren papieren auf, zu mir. ich will sie nicht in verlegenheit bringen und sage weiter nichts, ich bin ja auch gar nicht gefragt. frau sander lächelt fein und deutlich amüsiert und antwortet mit heiterem unterton und etwas augenzwinkernd in meine richtung „ja“. das ging ja noch mal gut.
szenenwechsel. ich stehe in redaktionsräumen herum, nachdem ich die bilder abgegeben habe und will eigentlich gerade gehen, da hält mich plötzlich der ehemann von susan stahnke auf, der auch dasteht, in kurzen hosen, mit mehreren kameras um den hals und einem köfferchen mit fotozubehör neben sich auf dem boden.
er ist schlecht gelaunt und beschwert sich, dass er keine aufträge kriegt, ja: man boykottiere ihn. ich denke mir nur: „seit wann will der denn fotografieren? habe ich ja noch nie was von gehört.“ er wettert weiter: „die stecken alle unter einer decke, deswegen gibt man mir keine aufträge!“ ich denke nur: „kein wunder. du blödmann.“ und sage ungerührt und ein bißchen gemein: „hmja. das nennt man natürliche auslese“. der mann von stahnke sieht mich fassungslos an und kriegt den mund nicht mehr zu. dann bin ich aufgewacht.
dass ich von jil sander träume, ohne jemals an sie zu denken, kann ich mir ja immerhin noch über zehn ecken zusammenkonstruieren, weil ich vor drei tagen bei douglas war und die parfümerieverkäuferin nach parfums gefragt habe, die eine vanillenote haben, mit dem zusatz „ich meine aber nicht sun von jil sander“.
aber das mit dem heini von der stahnke. der hat mich ja noch nie beschäftigt. dass ich den im traum überhaupt erkannt habe, ist schon so ein kleines wunder für sich.
20. juli 2006

»imagine one thousand suns in the sky at the same time. let them shine for one hour. then, let them gradually melt into the sky. make one tunafish sandwich and eat.«
yoko ono | tunafish sandwich | grapefruit

rapefruit
19. juli 2006
[ bauernregel 417 ]
wenn’s im juli viel regnet, man viel giftigem mehltau begegnet.“
danke lieber gott, dass du unsere landwirtschaft in diesem jahr so fein von giftigem mehltau verschonen willst. vielleicht hätte ich meinen teller doch nicht immer ganz so ordentlich leer essen sollen. siebenunddreißig grad. ich hab jetzt schon durst. ich fang schon mal an mit trinken. kann ja nix schaden.
20. juli 2006

»imagine one thousand suns in the sky at the same time. let them shine for one hour. then, let them gradually melt into the sky. make one tunafish sandwich and eat.«
yoko ono | tunafish sandwich | grapefruit

rapefruit
19. juli 2006
[ bauernregel 417 ]
wenn’s im juli viel regnet, man viel giftigem mehltau begegnet.“
danke lieber gott, dass du unsere landwirtschaft in diesem jahr so fein von giftigem mehltau verschonen willst. vielleicht hätte ich meinen teller doch nicht immer ganz so ordentlich leer essen sollen. siebenunddreißig grad. ich hab jetzt schon durst. ich fang schon mal an mit trinken. kann ja nix schaden.
19. juli 2006
17. juli 2006
mir ist heute irgendwie so nach ingmar bergman. hm schade – ich dachte, ich hätte mehr von ihm. das einzige, was ich gerade finde, ist ausgerechnet ’szenen einer ehe‘. das muß ja nun wirklich nicht sein. ich hätte lust auf so einen einsilbigen sommerfilm von ihm. leere schwedische insel, ein bißchen liv ullmann, ein bißchen bibi anderson. ein bißchen depressiv. persona, 1966 auf einer einsamen schwedischen insel gedreht, bergmans privatem eiland. in diesen filmen ist immer so eine ruhige klarheit der bilder, die mein gemüt besänftigt. in völligem gegensatz zu den heftigen spannungen, die bei allen beteiligten unter der oberfläche brodeln. ich mag die kargheit, das weglassen. in der landschaft und den gesichtern.

17. juli 2006
unaussprechlicher traum. eine begegnung, die mich peinigt. ich ging in einem weißen nachthemd eine treppe hoch, nach einer unerklärlich motivierten übernachtung in einer art burg, der weitläufigen privaten wohngemeinschaft sippenhaft verbundener menschen, keine freunde von mir, noch weniger als flüchtige bekannte.
am abend davor, nachdem ich angekommen war, flog ich durch die endlosen flure und gänge. ich ging nicht, ich flog in einem dunkelroten samtkleid mit trompetenärmeln, wie ein weihnachtsbaum-engel, einen meter über dem boden.
immer wieder nischen mit sitzecken, bunten kissen und exotischen fundstücken aus aller welt. in einen der breiteren gänge mit altem deckengewölbe war eine kleine, in hellem ocker verputzte kapelle eingebaut. von den lachenden bewohnern zweckentfremded als bar oder küche genutzt. die bewohner machten sich über die alten religiösen reliquien lustig.
und dann der nächste morgen, die treppe wie in einem hitchcockfilm. rebecca. breit, geschwungen, feudal. ich lief hastig die treppe hoch, eng an das marmorgeländer der linken seite gedrängt, die augen konzentriert auf die steinernen stufen geheftet, um dem einzig gefürchteten blick des einzigen nicht fremden, aber unfassbar fremd gewordenen bewohners zu entgehen, der gerade durch die halle lief.
hastig nach oben, zum badezimmer. geschafft. schnell die tür zu. so lange der blick mich nicht trifft, bin ich in sicherheit. muß ich nicht reagieren, bleibe ich heil. bleibt mein kartenhaus stehen.
warum schreibe ich das auf? irgendwie muss man ja die zeit bis zur nächsten fußballweltmeisterschaft totschlagen. quatsch. das sind die art einträge, die nicht übermäßig viele interessieren dürften. wer will schon diffuses traumgewaber von anderen lesen. nun hatte ich zweimal kurz hintereinander das glück, mich ziemlich gut an das geträumte zu erinnern. selten genug. dass mich das interessiert, soll reichen.
fasziniert stelle ich fest, dass sich zunehmend details einstellen, wenn man die brocken zusammenklaubt. plötzlich fallen einem wieder dinge wie die farben und formen einzelner gegenstände ein, nur weil man es aufschreibt. manches muss man einfach loswerden. egal wie.
17. juli 2006
mir ist heute irgendwie so nach ingmar bergman. hm schade – ich dachte, ich hätte mehr von ihm. das einzige, was ich gerade finde, ist ausgerechnet ’szenen einer ehe‘. das muß ja nun wirklich nicht sein. ich hätte lust auf so einen einsilbigen sommerfilm von ihm. leere schwedische insel, ein bißchen liv ullmann, ein bißchen bibi anderson. ein bißchen depressiv. persona, 1966 auf einer einsamen schwedischen insel gedreht, bergmans privatem eiland. in diesen filmen ist immer so eine ruhige klarheit der bilder, die mein gemüt besänftigt. in völligem gegensatz zu den heftigen spannungen, die bei allen beteiligten unter der oberfläche brodeln. ich mag die kargheit, das weglassen. in der landschaft und den gesichtern.

17. juli 2006
unaussprechlicher traum. eine begegnung, die mich peinigt. ich ging in einem weißen nachthemd eine treppe hoch, nach einer unerklärlich motivierten übernachtung in einer art burg, der weitläufigen privaten wohngemeinschaft sippenhaft verbundener menschen, keine freunde von mir, noch weniger als flüchtige bekannte.
am abend davor, nachdem ich angekommen war, flog ich durch die endlosen flure und gänge. ich ging nicht, ich flog in einem dunkelroten samtkleid mit trompetenärmeln, wie ein weihnachtsbaum-engel, einen meter über dem boden.
immer wieder nischen mit sitzecken, bunten kissen und exotischen fundstücken aus aller welt. in einen der breiteren gänge mit altem deckengewölbe war eine kleine, in hellem ocker verputzte kapelle eingebaut. von den lachenden bewohnern zweckentfremded als bar oder küche genutzt. die bewohner machten sich über die alten religiösen reliquien lustig.
und dann der nächste morgen, die treppe wie in einem hitchcockfilm. rebecca. breit, geschwungen, feudal. ich lief hastig die treppe hoch, eng an das marmorgeländer der linken seite gedrängt, die augen konzentriert auf die steinernen stufen geheftet, um dem einzig gefürchteten blick des einzigen nicht fremden, aber unfassbar fremd gewordenen bewohners zu entgehen, der gerade durch die halle lief.
hastig nach oben, zum badezimmer. geschafft. schnell die tür zu. so lange der blick mich nicht trifft, bin ich in sicherheit. muß ich nicht reagieren, bleibe ich heil. bleibt mein kartenhaus stehen.
warum schreibe ich das auf? irgendwie muss man ja die zeit bis zur nächsten fußballweltmeisterschaft totschlagen. quatsch. das sind die art einträge, die nicht übermäßig viele interessieren dürften. wer will schon diffuses traumgewaber von anderen lesen. nun hatte ich zweimal kurz hintereinander das glück, mich ziemlich gut an das geträumte zu erinnern. selten genug. dass mich das interessiert, soll reichen.
fasziniert stelle ich fest, dass sich zunehmend details einstellen, wenn man die brocken zusammenklaubt. plötzlich fallen einem wieder dinge wie die farben und formen einzelner gegenstände ein, nur weil man es aufschreibt. manches muss man einfach loswerden. egal wie.
16. juli 2006

15. juli 2006
»die sprache ist eine elende hure. sie treibt es mit vielen. hauptsache, der kunde weiß das alphabet auswendig. dreißig lausige buchstaben verlangt sie, nicht mehr. dann darf es ihr jeder besorgen, jeder sie schwängern. dass hinterher eine missgeburt zum vorschein kommt, will die schlampe nicht kümmern.«
s. 131
15. juli 2006
»die sprache ist eine elende hure. sie treibt es mit vielen. hauptsache, der kunde weiß das alphabet auswendig. dreißig lausige buchstaben verlangt sie, nicht mehr. dann darf es ihr jeder besorgen, jeder sie schwängern. dass hinterher eine missgeburt zum vorschein kommt, will die schlampe nicht kümmern.«
s. 131
15. juli 2006

.
erinnerbar geträumt. irgendeine reise. sah mir auf einer mit sehens- würdigkeiten bemalten karte eines fernen, kleinen ortes die wege an, und fuhr sie mit dem fahrrad lang. ein stück durch einen schattigen, moosigen wald mit himmelhohen, lichten bäumen, sonnenreflexen, viel wurzelwerk auf dem schmalen erdigen weg, es ging leicht nach oben.
orientalisch verschleierte frauen, mütter, töchter kamen mir in langen schwarzen und weißen gewändern radelnd entgegen. links ein weißes schloss im wald, der haupteil des gebäudes mit viel stuck und türmchen sah aus wie die schnauze eines weißlackierten oldtimers. wie das auto, das kim novak in the legend of lylah clare von billy wilder fährt. ich dachte noch „ach nein, ich muss es nicht genau ansehen oder fotografieren, wozu. wofür die ganzen bilder“.
fuhr weiter den hügel nach oben, bog rechts ab, erkannte kleine fachwerkgebäude, die kurios schienen und die ich von der karte wiedererkannte. das ungewöhnliche war, das sie aussahen wie aus einer märchenkulisse vom alten europa. mit bunten malereien an den kleinteiligen fassaden, hexenhäuschen. es muss wohl amerika gewesen sein. das war das komische. in amerika gibt es solche häuschen nicht, so klein und putzig.
ich hielt aber nie an, nur kurz inne. immer weiter in die pedale. noch mal rechts abbiegen und es würde ein längerer, leicht absteigender asphaltierter weg von oben nach unten kommen, auf halbem weg, irgendeine sehenswürdigkeit, die etwas mit neil young zu tun haben sollte. wie ein buntes denkmal auf einer verkehrsinsel, so wie das bunte bild von ihm auf dem cover seiner allerersten platte, oder ein bunter kiosk mit imbiss, der ihm sogar gehört oder nach ihm benannt ist. aber so weit bin ich nicht gekommen.
ich überlegte noch, ob ich den gleichen weg zurücknehmen sollte, der länger wäre als der unbekannte, und dass ich eigentlich nicht gerne zweimal denselben weg fahren mag, lieber einen unbekannten. aber dann würde ich vielleicht nicht sofort zurückfinden und pünktlich zurück sein.
irgendeine feierliche, abendliche vorführung im familienkreis, auf einer kleinen open air-bühne, wie ein amphitheater. steven spielberg würde auch wieder da sein, wie schon am tag zuvor (ganz elegant, im smoking) und mit dem würde ich mich gerne weiter unterhalten.
dann bin ich aufgewacht. so unglaublich und wunderbar ausgeschla- fen. endlich ein harmloser traum. einfach nur zeitvertreib, als ob man zug fährt und der vorbeiziehenden landschaft am fenster nachschaut.
ausgiebig geduscht, schlagschatten von der gleißenden vormittags- sonne an den wänden der terrasse gegenüber. und jetzt starken schwarzen kaffee, die nassen haare im nacken gezwirbelt und auf das versteckte sonnendeck. in den halbschatten. wunderbares licht heute. nicht zu heiß. ein sonnenklarer tag.
ich lese weiter in andreas altmanns getrieben. ein verrückter. die art, die mir gefährlich würde. einer, der eiternde narben hinterlässt. ein glück, dass er in paris lebt. weit weg. ein phantasievoller, verlogener windhund, der ein paar handverlesene abgründe aufdeckt. und stehen lässt.
13. juli 2006
suchanfrage
skorpion+durchschaubar
sehr witzig. geben sie es auf. vergessen sie die frage einfach. es sei denn, es ist ihr eigenes zeichen. aber dann stellt sich die frage nicht. wer die antwort am computer sucht, ist ohnehin falsch abgebogen.
14. juli 2006
14. juli 2006
13. juli 2006
13. juli 2006
13. juli 2006
13. juli 2006
13. juli 2006
13. juli 2006
ich weiß, das ist jetzt doof, aber ich freue mich jedesmal aufs neue über das wort russenschwager in den verweisen. ein gar schönes wort.
rund, erdig, knackig. und eine kleine schaufel dreck dabei.
[ galoppierender schwachsinn ]
13. juli 2006
das ist ja ulkig. wie in der schule. mit notendurchschnitt 2,5 wird man aber schon versetzt oder? wenn das neue schuljahr anfängt, würde ich mich freiwillig als pausenaufsicht für den schulhof melden. man hört ja immer wieder, dass es viel zu wenige ehrenamtliche helfer gibt.
13. juli 2006
suchanfrage
skorpion+durchschaubar
sehr witzig. geben sie es auf. vergessen sie die frage einfach. es sei denn, es ist ihr eigenes zeichen. aber dann stellt sich die frage nicht. wer die antwort am computer sucht, ist ohnehin falsch abgebogen.
13. juli 2006
11. juli 2006
geht das eigentlich allen anderen auch so? ich habe das gefühl, mein hirn löst sich langsam aber sicher in der hitze auf. die einfachsten handgriffe werden zu völlig neuartigen hindernissen. steige im falschen stockwerk aus, kann die einfachsten wörter nicht mehr im kopf finden. wie ein vorgeschmack auf altersschwachsinn. heute erzählt mir eine an sich sehr zurechnungsfähige frau, dass sie gestern die kloschüssel mit dem wäschekorb verwechselt hat und ihr verschwitztes t-shirt beinah runtergespült hätte.
11. juli 2006
11. juli 2006
11. juli 2006
geht das eigentlich allen anderen auch so? ich habe das gefühl, mein hirn löst sich langsam aber sicher in der hitze auf. die einfachsten handgriffe werden zu völlig neuartigen hindernissen. steige im falschen stockwerk aus, kann die einfachsten wörter nicht mehr im kopf finden. wie ein vorgeschmack auf altersschwachsinn. heute erzählt mir eine an sich sehr zurechnungsfähige frau, dass sie gestern die kloschüssel mit dem wäschekorb verwechselt hat und ihr verschwitztes t-shirt beinah runtergespült hätte.
09. juli 2006
zidane – idiot! mann mann mann.
das hatte ich eigentlich nicht gemeint mit: ‚mal was passieren‘. du volltrottel! wie ein junger dummer stier. und auch noch im letzten spiel. das erste mal heute, dass ich das gestöhne vom italiener unten verstehen kann. hoffentlich auch das letzte mal! ich hatte eigentlich nicht vor, heute noch auf die italiener umzuschwenken.
aber nun: elfmeter. olle beckmann tippt auf die italiener.
10. juli 2006

[ galoppierender schwachsinn ]
09. juli 2006
meinethalben. wenn sie sich dann freuen und wie die fünfjährigen hopsen, kann man ihnen schon nicht mehr böse sein. das erste mal, dass ich die versteinerten, bockigen gesichter auftauen sehe. na dann: glückwunsch.
09. juli 2006
meinethalben. wenn sie sich dann freuen und wie die fünfjährigen hopsen, kann man ihnen schon nicht mehr böse sein. das erste mal, dass ich die versteinerten, bockigen gesichter auftauen sehe. na dann: glückwunsch.
09. juli 2006
die angst des tormanns beim elfmeter

09. juli 2006
könnte langsam mal was passieren. ich will heute noch bordeaux trinken.
übrigens für verirrte: das ist hier kein fußball-blog. das sieht nur gerade so aus. die fieberkurve ist bereits überstanden. ich fühle mich schon viel besser und bin auf dem weg der genesung.
09. juli 2006
zidane – idiot! mann mann mann.
das hatte ich eigentlich nicht gemeint mit: ‚mal was passieren‘. du volltrottel! wie ein junger dummer stier. und auch noch im letzten spiel. das erste mal heute, dass ich das gestöhne vom italiener unten verstehen kann. hoffentlich auch das letzte mal! ich hatte eigentlich nicht vor, heute noch auf die italiener umzuschwenken.
aber nun: elfmeter. olle beckmann tippt auf die italiener.
09. juli 2006

09. juli 2006
könnte langsam mal was passieren. ich will heute noch bordeaux trinken.
übrigens für verirrte: das ist hier kein fußball-blog. das sieht nur gerade so aus. die fieberkurve ist bereits überstanden. ich fühle mich schon viel besser und bin auf dem weg der genesung.
09. juli 2006
mist
09. juli 2006
geil!
09. juli 2006
das wäre ja eine kacke – frankreich ohne henry! aber er rennt schon wieder.
09. juli 2006

09. juli 2006
08. juli 2006
mir dämmert gerade wieder, dass ich von männern, die ich näher an mich heranlasse, ein interesse an mir, an dem, was mich bewegt erwarte, das nicht wie eine schüchterne kleine maus neben einem großen, trötenden elefanten dasteht. man kann ganz schön alt werden, bis man begreift, dass die alten rollenerwartungen noch ganz schön gut funktionieren. die verständnisvolle frau als problem-meldestelle. danach essen und trinken und anschließend ficken. gute nacht.
das spiel habe ich auch schon mitgespielt. weil man sich ja auch gerne kümmert. bis unmut hochkommt. weil das gleichgewicht gestört ist. weil man sich arglos zur dienerin gemacht hat. ganz freiwillig. vor lauter freude ‚am geben‘ vergessen hat, dass man selbst strom braucht, damit das herz höher schlägt.
wenn man einen mann fragt, was er an seiner frau liebt, und er antwortet mit einer aufzählung von dienstleistungen, die man auch jederzeit kaufen könnte. „weil sie prima kochen kann“ „weil sie so gut französisch kann“ „weil sie sich gerne sexy anzieht“ „weil sie uns so ein gemütliches zuhause geschaffen hat“ „weil sie mir so toll zuhört“ „weil sie mich fußball gucken lässt“ „weil sie sich für meine probleme auf der arbeit interessiert“ „weil sie mich nicht einengt“.
zum davonlaufen. augenhöhe zu erreichen ist das schwierigste überhaupt. vielleicht auch einfach nur glück.
08. juli 2006
08. juli 2006
na bitte.
was ich ja immer noch nicht verstehe, ist die sache mit dem trikot- tausch. mein torsten™ hat sein trikot getauscht*, wie sich das gehört. aber was ist mit den anderen?
p.s.: podolski auch.
*dunkelrot steht ihm natürlich auch ganz toll
08. juli 2006
sei ihnen gegönnt. eins für die ehre.
08. juli 2006
schweini: heute mars + merkur in löwe in konjunktion zu seiner sonne + merkur!!! königskonstellation!
08. juli 2006
„die ersten 45 minuten waren in ordnung, es fehlen nur noch die tore“
[ zdf-reporter bela rethy nach der 1. halbzeit ]
ich glaube, so einen fachkompetenten kommentar könnte ich evt. mit ein bißchen glück und spucke auch noch hinkriegen
08. juli 2006
angenehmes wetter zum spielen fümundsiebzich prozent luftfeuch- tigkeit? ach stimmt, die spielen ja in stuttgart.
haare sind noch dran. mal schauen.
klose: heute exaktes jupiter-jupiter-trigon. hätten die anderen auch gerne. mein torsten™ wütend wie ein kleiner stier, aber heute super mond-mond-konjunktion in schütze. das wird noch.
08. juli 2006
mir dämmert gerade wieder, dass ich von männern, die ich näher an mich heranlasse, ein interesse an mir, an dem, was mich bewegt erwarte, das nicht wie eine schüchterne kleine maus neben einem großen, trötenden elefanten dasteht. man kann ganz schön alt werden, bis man begreift, dass die alten rollenerwartungen noch ganz schön gut funktionieren. die verständnisvolle frau als problem-meldestelle. danach essen und trinken und anschließend ficken. gute nacht.
das spiel habe ich auch schon mitgespielt. weil man sich ja auch gerne kümmert. bis unmut hochkommt. weil das gleichgewicht gestört ist. weil man sich arglos zur dienerin gemacht hat. ganz freiwillig. vor lauter freude ‚am geben‘ vergessen hat, dass man selbst strom braucht, damit das herz höher schlägt.
wenn man einen mann fragt, was er an seiner frau liebt, und er antwortet mit einer aufzählung von dienstleistungen, die man auch jederzeit kaufen könnte. „weil sie prima kochen kann“ „weil sie so gut französisch kann“ „weil sie sich gerne sexy anzieht“ „weil sie uns so ein gemütliches zuhause geschaffen hat“ „weil sie mir so toll zuhört“ „weil sie mich fußball gucken lässt“ „weil sie sich für meine probleme auf der arbeit interessiert“ „weil sie mich nicht einengt“.
zum davonlaufen. augenhöhe zu erreichen ist das schwierigste überhaupt. vielleicht auch einfach nur glück.
07. juli 2006

07. juli 2006

07. juli 2006
regen. endlich
05. juli 2006
na bitte: unser mond, zidane.
(ich bin ja heute mal für die franzosen)
04. juli 2006
06. juli 2006

mein kleines bürgeramt.
auch der beruf der nonne hätte sicher vorzüge. gut, müsste man halt seine wohnung aufgeben.
06. juli 2006
»ich blogge nicht mehr. ich schreibe einfach, wie bereits seit über 10 jahren, ins internet rein«.
so ein eher seltener moment, wo man ein sattes ja denkt. ich jedenfalls. na ja. nicht so wichtig. schön, dass wir mal drüber geredet haben.
(muss gerade an einen cartoon denken, auf dem man eine bockwurst mit senf und einer alten scheibe toastbrot sieht und darunter steht irgendeine hochtrabende sülze von wegen dingens an sowienoch)
04. juli 2006
oh là là… was für ein kampf!
immerhin kann das aufgedrehte land jetzt zeigen, wie wir als gute verlierer aussehen. stählt den charakter! schöner indikator. aber schade trotzdem. schon klar. furioser showdown. alle achtung. die kleinen italiener. aber diese deutsche mannschaft wird so schnell keiner vergessen. was für ein biss. was für sympathische spieler. was für arbeiter. klasse. respekt. eigentlich habe ich ja noch ein größeres herz für verlierer. kämpfen und verlieren. das herz aus dem leib reißen. und dann doch verlieren. kenn ich doch.
03. juli 2006
grummel grummel grummel
das einzig gute dabei – wenn die das morgen versemmeln, heißt es ‚mit frings wäre das nicht passiert‘ – wenn es hinhaut, wird er im finale wie ein gladiator bejubelt (der 9. juli wäre sowieso sein tag: mond in schütze in konjunktion zu seinem geburtsmond, merkur, mars und neptun). es hätte noch schlimmer kommen können.
aber kehl oder borowski? die sterne stehen ja morgen eindeutig besser für borowski – der aktuelle löwe-mars in fast genauer kon- junktion zu seinem geburtsmars: das gibt eins a-kraftschübe! bei kehl dagegen ist so gar nichts besonderes zu erkennen. also: eindeutig für borowski (auch wenn er in seiner freizeit phil collins hört, was natürlich eine schlimme sache ist, die nach meinem dafürhalten ein weitaus triftigerer grund für eine verwarnung wäre).
ballack müsste morgen auch zu absoluter hochform auflaufen. ich sehe das. er könnte es rausreißen. der waage-mond morgen in konjunktion zu seiner sonne und seinem mars, jupiter in konjunktion zu seinem skorpion-mond. glückliche konstellation für unseren kapitän!
lehmann und lahm sind auch wieder jupitermäßig gut drauf – was sich bis wm-ende nicht ändern wird; mertesacker hat einen ähnlich guten tag wie ballack.
allerdings: obacht vor totti. der ist exakt nur einen tag nach ballack geboren – fast identisch gute konstellationen. das wird spannend. vorsicht außerdem vor del piero und gilardino – sehr begünstigt! auch camoranesi ist morgen in guter form.
05. juli 2006
na bitte: unser mond, zidane.
(ich bin ja heute mal für die franzosen)
05. juli 2006
sicherheitshalber werde ich mir eine mit zahlencode verschließbare eisenschatulle besorgen, um den morgen in auftrag zu gebenden neuen reisepass für dritte als auch für zweite unzugänglich auf- zubewahren. sicher ist sicher. nicht, dass ich etwa sorge hätte, dass jemand das kostspielige dokument zum zwecke des datenmiss- brauchs entwenden wollte. es geht mir lediglich darum, sicher zu stellen, dass keine empfindsame kreatur mit dem anblick meines biometrischen passbildes konfrontiert wird und dabei größeren schaden nimmt. da meine haftpflichtversicherung für einen solchen schadensfall nicht gerüstet ist, gilt es vorsorge zu treffen.
kleiner hinweis für die herren, die demnächst in dieselbe prekäre lage kommen, sich so ablichten lassen zu sollen: vergessen sie nicht, ihr schwarzweiß gestreiftes sträflingshemd mitzubringen. eine applizierte zwei- bis dreistellige nummer auf der brust macht sich auch recht gut. man war nämlich so großzügig, keine bekleidungsvorschriften zu erlassen. auch ganz wichtig: nicht rasieren und wenn das vögelchen kommt, an was denken, was schlechte laune macht. (zum beispiel an gestern, 23:26). dann gibt es immerhin eine gute chance, zu einem natürlich wirkenden verbrecherfoto mit angeberfaktor zu kommen.
für uns frauen habe ich leider nur den gut gemeinten rat, zum fototermin einen blickdichten müllsack mit guck- und atemlöchern bereit zu halten. der wird dann nämlich unmittelbar im anschluss nach präsentation der fertigen lichtbilder benötigt, um das verlassen des fotogeschäfts erhobenen hauptes zu gewährleisten.
05. juli 2006
gleich habe ich einen ganz schicken termin! im fotogeschäft meines vertrauens wird ein biometrisches passbild für diesen neuen, spitzenmäßig fälschungsunsicheren biometrischen reisepass von mir gemacht! bin schon mächtig gespannt, ob ich es schaffe, nach vorschrift zu gucken! erlebnisaufsatz folgt.
04. juli 2006
oh là là… was für ein kampf!
immerhin kann das aufgedrehte land jetzt zeigen, wie wir als gute verlierer aussehen. stählt den charakter! schöner indikator. aber schade trotzdem. schon klar. furioser showdown. alle achtung. die kleinen italiener. aber diese deutsche mannschaft wird so schnell keiner vergessen. was für ein biss. was für sympathische spieler. was für arbeiter. klasse. respekt. eigentlich habe ich ja noch ein größeres herz für verlierer. kämpfen und verlieren. das herz aus dem leib reißen. und dann doch verlieren. kenn ich doch.
04. juli 2006
oh schick: lehmann heute in rot. steht ihm doch gleich viel besser als das babyblau neulich. auf in den kampf! wo ist der stier!
lippi sieht ja nicht gerade sehr entspannt aus. gut so!
04. juli 2006
03. juli 2006
schönster einer der einfachsten und doch schönsten sätze, die ich heute gehört habe:
»man sollte den patriotismus nicht den rechten überlassen«
[ immer her mit den binsen ]
03. juli 2006
grummel grummel grummel
das einzig gute dabei – wenn die das morgen versemmeln, heißt es ‚mit frings wäre das nicht passiert‘ – wenn es hinhaut, wird er im finale wie ein gladiator bejubelt (der 9. juli wäre sowieso sein tag: mond in schütze in konjunktion zu seinem geburtsmond, merkur, mars und neptun). es hätte noch schlimmer kommen können.
aber kehl oder borowski? die sterne stehen ja morgen eindeutig besser für borowski – der aktuelle löwe-mars in fast genauer kon- junktion zu seinem geburtsmars: das gibt eins a-kraftschübe! bei kehl dagegen ist so gar nichts besonderes zu erkennen. also: eindeutig für borowski (auch wenn er in seiner freizeit phil collins hört, was natürlich eine schlimme sache ist, die nach meinem dafürhalten ein weitaus triftigerer grund für eine verwarnung wäre).
ballack müsste morgen auch zu absoluter hochform auflaufen. ich sehe das. er könnte es rausreißen. der waage-mond morgen in konjunktion zu seiner sonne und seinem mars, jupiter in konjunktion zu seinem skorpion-mond. glückliche konstellation für unseren kapitän!
lehmann und lahm sind auch wieder jupitermäßig gut drauf – was sich bis wm-ende nicht ändern wird; mertesacker hat einen ähnlich guten tag wie ballack.
allerdings: obacht vor totti. der ist exakt nur einen tag nach ballack geboren – fast identisch gute konstellationen. das wird spannend. vorsicht außerdem vor del piero und gilardino – sehr begünstigt! auch camoranesi ist morgen in guter form.
27. juni 2006
meine herren. was ist denn heute nur mit „torsten frings tattoo“? oder sollte ich schreiben meine damen?
damit die elende sucherei ein ende hat: aus hochexclusiven kreisen kann ich vermelden: torsten frings hat eine ganze reihe tätowierungen an den verschiedensten stellen und es werden immer mehr. u. a. trägt er die tierkreiszeichen seiner familie, die anfangsbuchstaben seiner töchter und div. tribals, die er sich gemeinsam mit dem stecher seines vertrauens ausdenkt. ja, und eine narbe hat er auch. außerdem weiß ich aus ganz heisser quelle, dass er sogar eine seite im internet hat, wo man lauter solche sachen nachlesen kann. nur mal so als tipp.
02. juli 2006
30. juni 2006
JAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!!!
30. juni 2006
jetzt aber –
lehmann
30. juni 2006
meine nerven. meine nerven
30. juni 2006
meine nerven. meine nerven
30. juni 2006
schöner anfang. fahnenschwenkende deutsche jubeln bei ballacks + sorins aufruf gegen rassismus. gleich singe ich die nationalhymne mit.
27. juni 2006
sehr interessante beobachtung der letzten tage übrigens, die mir zehn von zehn frauen bestätigen: kaum äußert man frau, dass man frau fussballer xy attraktiv findet, kommt ein chor der häme von männerseite im tenor: „was?? der??? hä? was findste denn an DEM? die zotteln, der soll gut aussehen?“ gilt auch ohne den zottel-zusatz. nur genöhle. aber alles fussball-fans. ist das jetzt gesundes männliches konkurrenzdenken oder befinden sich attraktive männer aus männersicht per se in anderen berufen?
jetzt frage ich noch mal übergreifender, da ich ja neulich nicht erhört worden bin:
welche männer des öffentlichen lebens halten sie denn aus ihrer männlichen sicht für attraktiv? bruce willis oder was? (der wäre mir persönlich zu dumm – ohne ihn persönlich kennen zu müssen – sein ‚politisches engagement‘ oder wie man das nennen will, spricht eine sprache, die ich nicht unbedingt erlernen möchte).
28. juni 2006
das ist ja mal eine kultivierte suchanfrage unterstellung:
„sie verlangen zu viel von gabriele wohmann“
selten genug, dass man sich für die fragesteller interessiert.
28. juni 2006

ich interessiere mich genauso wahnsinnig für autos wie für fußball. aber wenn die uhlandstraße mit ihren elf autos das deutsche kader repräsentiert, dann sehen wir hier oben ganz klar die nummer 8 aus dem mittelfeld. solide gebaut. formschön. zuverlässig. leistungsstark. standfest
28. juni 2006
das ist ja mal eine kultivierte suchanfrage unterstellung:
„sie verlangen zu viel von gabriele wohmann“
selten genug, dass man sich für die fragesteller interessiert.
27. juni 2006
sehr interessante beobachtung der letzten tage übrigens, die mir zehn von zehn frauen bestätigen: kaum äußert man frau, dass man frau fussballer xy attraktiv findet, kommt ein chor der häme von männerseite im tenor: „was?? der??? hä? was findste denn an DEM? die zotteln, der soll gut aussehen?“ gilt auch ohne den zottel-zusatz. nur genöhle. aber alles fussball-fans. ist das jetzt gesundes männliches konkurrenzdenken oder befinden sich attraktive männer aus männersicht per se in anderen berufen?
jetzt frage ich noch mal übergreifender, da ich ja neulich nicht erhört worden bin:
welche männer des öffentlichen lebens halten sie denn aus ihrer männlichen sicht für attraktiv? bruce willis oder was? (der wäre mir persönlich zu dumm – ohne ihn persönlich kennen zu müssen – sein ‚politisches engagement‘ oder wie man das nennen will, spricht eine sprache, die ich nicht unbedingt erlernen möchte).
27. juni 2006
meine herren. was ist denn heute nur mit „torsten frings tattoo“? oder sollte ich schreiben meine damen?
damit die elende sucherei ein ende hat: aus hochexclusiven kreisen kann ich vermelden: torsten frings hat eine ganze reihe tätowierungen an den verschiedensten stellen und es werden immer mehr. u. a. trägt er die tierkreiszeichen seiner familie, die anfangsbuchstaben seiner töchter und div. tribals, die er sich gemeinsam mit dem stecher seines vertrauens ausdenkt. ja, und eine narbe hat er auch. außerdem weiß ich aus ganz heisser quelle, dass er sogar eine seite im internet hat, wo man lauter solche sachen nachlesen kann. nur mal so als tipp.
26. juni 2006
26. juni 2006
24. juni 2006
wie geil ist das denn – schon wieder vierte minute
podolski!!! edit: 2:0
jetzt muss man ja schon aus ästhetischen gründen dafür sein, dass es so weiter geht: mein liebling torsten frings ♥♥♥ schneidet sich sonst die langen haare ab! wär ja noch schöner. bin ich strikt dagegen. schönheit geht vor.
„das kostüm für die nächste halloweenparty habe ich noch nicht im kopf. bei der letzten party war ich als henker verkleidet – kein schlechtes kostüm.“
ein mann nach meinem geschmack.

bildchen = von seiner seite geklaut
24. juni 2006
als höher gewachsener mensch, zumal als weibchen, kriegt man ja schon in der vorpubertären lebensphase eine wenig erbauliche dosis häme und gehänsel mit auf den lebensweg.
umso mehr kann ich mich hin und wieder auf primitive art und weise an dem einen oder anderen schönen wort ergötzen, das sich mit dem gegenteiligen sachverhalt befasst. unerquickliche wortgesellen wie den strapazierten erdnuckel kennt ja nun jeder. aber heute habe ich mal etwas neues gelernt und das gefällt mir gar nicht schlecht:
„handbreit größer als ein schwein“
[ rache ist süß ]
24. juni 2006
wie geil ist das denn – schon wieder vierte minute
podolski!!! edit: 2:0
jetzt muss man ja schon aus ästhetischen gründen dafür sein, dass es so weiter geht: mein liebling torsten frings ♥♥♥ schneidet sich sonst die langen haare ab! wär ja noch schöner. bin ich strikt dagegen. schönheit geht vor.
„das kostüm für die nächste halloweenparty habe ich noch nicht im kopf. bei der letzten party war ich als henker verkleidet – kein schlechtes kostüm.“
ein mann nach meinem geschmack.

bildchen = von seiner seite geklaut
24. juni 2006
als höher gewachsener mensch, zumal als weibchen, kriegt man ja schon in der vorpubertären lebensphase eine wenig erbauliche dosis häme und gehänsel mit auf den lebensweg.
umso mehr kann ich mich hin und wieder auf primitive art und weise an dem einen oder anderen schönen wort ergötzen, das sich mit dem gegenteiligen sachverhalt befasst. unerquickliche wortgesellen wie den strapazierten erdnuckel kennt ja nun jeder. aber heute habe ich mal etwas neues gelernt und das gefällt mir gar nicht schlecht:
„handbreit größer als ein schwein“
[ rache ist süß ]
23. juni 2006
harter stoff. ganz harter stoff.
23. juni 2006
23. juni 2006
22. juni 2006
lustige redensarten – mein lieber tier – allez in der pfalz – gaga – partridge family – gaga – harvest moon womit kann ich tragen? – gaga – leihaus wieviel – bezeichnung von gaga? – zeigefreudigkeit ausgehen – tattoo von torsten frings – zahnärztin – starke raucherin
so, liebe kinder!
ihr wisst ja, die sommerferien stehen vor der tür. ich will euch auch gar keine großen hausaufgaben aufgeben, denn ihr sollt euch ja fein erholen! wenn ihr aber doch einmal langeweile haben solltet – vielleicht, weil es gerade regnet und ihr nicht draußen spielen könnt und mutti und vati ihre ruhe im schlafzimmer haben sich gerne aus- ruhen möchten, wäre es doch vielleicht eine hübsche idee, wenn ihr euch eine kleine geschichte ausdenkt und aufschreibt! ihr dürft auch alle wörter und sätze verwenden, die da oben stehen, aber nicht verdrehen!
20. juni 2006
»(…) ich hatte gerade angefangen zu schreiben und war verbissen und ehrgeizig; ich wollte preise und ruhm, und es ging mir nicht gut. ich dachte, man müßte das machen, was alle machten. mit großen worten halbwissen verbreiten und tun, als ob man sich auskennen würde, in einer welt, in der sich keiner auskennen kann.«
tiger fressen keine yogis | h. timmerberg; vorw. s. berg

20. juni 2006
»(…) ich hatte gerade angefangen zu schreiben und war verbissen und ehrgeizig; ich wollte preise und ruhm, und es ging mir nicht gut. ich dachte, man müßte das machen, was alle machten. mit großen worten halbwissen verbreiten und tun, als ob man sich auskennen würde, in einer welt, in der sich keiner auskennen kann.«
tiger fressen keine yogis | h. timmerberg; vorw. s. berg

13. juni 2006
mir ist ja an sich wenig peinlich. meine aktuelle lektüre hält auch wieder viel lehrreiches bereit. vor zehn minuten hätte ich noch nicht fehlerfrei beantworten können, was „hung like a donkey“ bedeuten könnte. aber nun bin ich klüger. und auch noch david cassidy. oh oh. ich vermute, dass ich seinerzeit auch irgendwie für ihn geschwärmt habe. haben ja alle. ich habe aber das gefühl, dass es bei mir nicht ganz so richtig von herzen kam, sondern mehr, um mich der aktuellen mode nicht zu verschließen. man lernte ja jede woche mit bravo, dass man als gesunder teenager durchdrehen muß, wenn david cassidy in erscheinung tritt. oder so ähnlich.
und da, ja genau da! kam mir auch die gute frances zum ersten mal unter. man fühlt sich ja fast schon verwandt. im grunde eigentlich familie. gewissermaßen. ich muss neun gewesen sein, als ich als dankbare kleine schwester, die übriggebliebenen krumen der neuen bravo auflas, nachdem mein bruder den fotoroman mit den nackigen mädchen (und jungen!) verschlungen hatte. dabei waren das auch die seiten, die mich schon immer am allermeisten interessiert haben. es war die einzige möglichkeit, anhand von preiswertem anschauungs- material meine lückenhaften kenntnisse und damit auch meine schulischen leistungen in biologie zu verbessern. für teure nach- hilfestunden hatten die armen eltern eben kein geld damals, nach der währungsreform.
frau schoenberger, unsere korrespondentin in hollywood, hatte ja immer diese wirre minipli-dauerwelle, anarchisch unfrisiert. ich hätte ihr sogar zugetraut, dass bei ihr die löckchen wild und echt wären. das bravo-mantra „unsere korrespondentin frances schoenberger in hollywood“, war schon mit abstand eine der imposantesten berufs- bezeichnungen, die ich mir überhaupt vorstellen konnte. und nun erfahre ich von der guten frances, dass david cassidy „hung like a donkey“ ist. schau an, schau an.

















