URBAN JUNGLE

Mal den Farbfilm eingelegt. Für die einen sind es hundertzwei Fotos, für die anderen hundertvierzehn. Je nach dem! Ich mache das jetzt so: ich lade weiterhin alles, also wirklich alles bei Flickr hoch, vergebe brav die Filter und setze für die Interessierten unter meinen deutschen, koreanischen, honkongnesischen und singapurianischen Freunden einen diskreten Link. Der heißt dann Fortsetzung auf Englisch. Wer nicht weiß, was Fortsetzung auf Englisch heißt, muss halt nachschauen, bzw. sich einfach mal das Set bei Flickr genauer anschauen. Aber wie gesagt: Vorsicht. Links zu Ipernity sind in meinem Fall mit äußerster Vorsicht zu genießen. Alarmstufe Dings. Neulich zur Freundin am Telefon: „Komisch, ich kriege nie Leserbriefe von Kindern wo drin steht: „Tante Gaga, wann schreibst du denn mal wieder was?“
23. April 2009
Herrje
Vorsicht Rückfall
Während einiger Wochen gültig: Ihr Austausch mit anderen ist derzeit sehr emotional gefärbt. Dabei kann es leicht zu Auseinandersetzungen kommen. Anstatt eine logische Botschaft zu übermitteln, geben Sie nun eher Ihren unbewußten Impulsen Ausdruck. Vieles, was Sie jetzt sagen, ist von unbewußten Sprach- und Denkmustern geprägt, die aus Ihrer Kindheit stammen. Latent sind diese Muster zwar immer vorhanden, aber jetzt machen sie sich deutlicher bemerkbar, z.B. in Form einer unangebrachten Mitteilung oder Bemerkung. Ihre geistige Ausdruckskraft ist nun von alten Denk- und Verhaltensweisen beeinflußt, so daß Sie die gegenwärtige Situation leicht mißverstehen. Sie sollten jetzt also genau wissen, was Sie sagen und warum Sie es sagen. Fassen Sie nun lieber keine wichtigen Entschlüsse.
Die obige Deutung ist für Ihren heute ausgewählten Transit:
Merkur Opposition Mond
exakt um 15:07
aktuell ab 22. April 2009 bis Anfang Juni 2009
Betrifft nur Skorpion-Mond im letzten Drittel, hier 23 Grad, im Geburtshoroskop. Mich also. Demzufolge steht Merkur auf 23° Stier, an der Spitze meines siebten Hauses, meinem Deszendenten. Exakt. Impulsive Auseinandersetzungen zum Themenkomplex Gefühlshaushalt und siebtes Haus. Lebhaft. Kontrovers. Okay. Ich kenne zwei Mäenschen, deren Jupiter exakt auf meinen Deszendenten fällt. Dann steht Merkur in Konjunktion mit deren Jupiter und meinem Deszendenten. Aha. Bis Anfang Juni. Hm. Spannend. Ah – ! Merkur, die Sau wird wieder rückläufig, ab ersten Mai. Deshalb dauert der Aspekt so lange. Bis ersten Juni. Sie kennen das ja bereits. Am besten ich halte mein Maul und sehe gut aus. Aber ich kann ja nicht. Mein Maul halten. Die Wahrheit muss raus!
23. April 2009
Besonders verrückt, wenn man jemandem etwas erklärt und einem zwei Stunden später dämmert, dass man diese Art der Erklärung selbst nötig hätte. Hat. Relativierung. Der Blick vom Mond auf die Erde. Die Metaebene. Die der Bauch so gerne verschluckt. Und das Herz. Die man nicht haben will. Die Vernunft, die man nicht haben will. Und was ist das schon Vernunft. Eine Bilanz. Steuererklärung des Gefühls. Sehr geehrte Damen und Herren, als Anlage erhalten Sie meine Gefühlssteuererklärung 2008. Wie Sie unschwer erkennen können, habe ich meine Gefühle pünktlich und korrekt überwiesen und keinerlei abgabenpflichtige gefühlsmäßige Nebeneinkünfte erhalten. Mit freundlichen Grüßen. Ach die Sonne. Die schon wieder. Aber sie brennt die Dummheit eines Augenblickes wie diesem immer wieder weg. Für einen Moment. Ein Freund formulierte einst in einer Mail die grausame Wendung „bittere Bilanz“. Wie ich erschrak. In einem völlig anderen Zusammenhang als heute. Aber. Ich habe die Wahl. Man hat die Wahl. Die Wahl der Bewertung. Ein Scheitern nicht als Versagen zu bewerten. Sich kein Unzulänglichkeitszeugnis auszustellen. Beziehungsqualifikation: mangelhaft, Versetzung gefährdet. Vorbereitende Arbeiten zum Jahresabschluss. Soll und Haben. Das mit dem Soll ist mein kleines Problem. Will und Haben. Tja. Ja. Will und Haben. Alles im Plus. Ich glaube, ich will dieses Problem. Ich will es. Begreifen. Transformieren.
23. April 2009
Atmen. Tief. Einfach atmen. Konzentration auf diese eine wesentliche Körperfunktion. Ein. Aus. Ein. Aus. Ein. Aus. Tiefer. In den Bauch. Gegen den Abgrund. Das innere Fallen. Die Fallhöhe variiert. Mittlere Fallhöhe. Man könnte sich auch irgendwann entscheiden, liegen zu bleiben, am Boden. Dann wird man nie mehr fallen. Oder nur stehen, beinah regungslos, ungerührt, unberührt. Mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Und nie mehr fliegen. Fliegen. Ein sanfter Gleitflug wäre schön. Keine Concorde. Kein Sturzflug. Ein sanfter Segelflug. Wie sehr ich das zu schätzen wüsste. Ganz besonders. Sehr. Atmen.
22. April 2009
20. April 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76653027&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
gestern. Sommer im April.
[danke für Dayna, Basti]
►watch on youtube
20. April 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76653027&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
gestern. Sommer im April.
[danke für Dayna, Basti]
►watch on youtube
18. April 2009
16. April 2009
Wie wo was? Was hier auf einmal los ist? Ich habe ja immer eine tolle astrologische Entschuldigung parat. Ich kann ja nichts dafür. praktisch nie. Die Sterne haben Schuld.
Saturn Konjunktion Uranus:
„Es ist kaum möglich, Kompromisse zu machen, um Ideen zu verwirklichen. Entscheidung zwischen Freiheit und Sicherheit. Es ist möglich, die Brüche im Leben als eine durchgehende Linie zu sehen und auf Basis des Alten Neues zu verwirklichen.“
Saturn Konjunktion Pluto:
„Dieser Transit macht den Menschen darauf aufmerksam, dass, wenn man Lebensumstände oder Beziehungen, die kein evolutionäres Wachstum mehr ermöglichen, nicht loslässt, man innerlich verhärtet und sich nicht weiterentwickeln kann. Es wird einem aufgezeigt, dass man den göttlichen Willen zu respektieren hat und nicht umhin kommen wird, sich danach zu richten. So stellt dieser Transit eine Lebensphase dar, in welcher man entweder alle Kräfte darauf konzentriert, sich von einschränkenden und erstarrten Strukturen zu trennen, oder man wird zusehends entmachtet und verliert die Gestaltungsmöglichkeiten in seinem Leben. So nimmt man jetzt meistens Abschied von Menschen oder sonstigen Umständen, an die man sich schon gewöhnt hat, weil man weiß, dass es an der Zeit ist, sich etwas anderem zu widmen und alle seine Kräfte auf eine neue Aufgabe zu konzentrieren. Möglicherweise setzt man aber gerade jetzt den Grundstein zu einer Sache, die einen noch lange im Leben begleiten und das eigene Schicksal stark bestimmen wird.“
Hört hört.

The Full Monty
Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Wenn Ihr armes kleines Herz nur Rollkragenpulloverbilder verträgt, klicken Sie besser nicht (niemals! Pfui! Finger weg!) auf diesen Link zu Gaga Nielsen’s Fine Art Nudes Flickr Restricted Photostream Edition. Alle anderen natürlich gerne. Auf eigene Gefahr!
Noch einmal zur Erinnerung, zum steten Gedenken: diese von mir innerhalb eines regulären Sonnenbades ohne jegliche Inszenierung, lediglich aus einer verspielten Anwandlung geborene Bildstrecke führte zur Sperrung meines flickr-accounts. Ich hatte nämlich nicht beachtet, dass bei flickr Bilder bestimmte Körperpartien mit einem Filter gekennzeichnet werden sollten, damit man merkt, dass der User ein Bewusstsein dafür hat, dass grenzwertige Aufnahmen (und dazu gehören hierzulande nun einmal auch sekundäre Geschlechtsmerkmale) nur eingeschränkt einem minderjährigen Publikum zugänglich sein sollten.
Parallel zu dieser, nicht für jedes Gemüt geeigneten ipernity-Bildstrecke, finden Sie in meinem gut moderierten und familienfreundlichen gähn flickr-account, der seit gestern wieder als ’safe‘ gilt – danke, Terrence! (Trent d’Arby?) die Motive aus derselben Strecke, die als tendenziell ungefährlich gelten und deshalb auch von unseren lieben Kleinen angeschaut werden dürfen, ohne dass deren zartes Gemüt schaden nehmen sollte. Sicher ist manches Kind bereits durch den Stillvorgang im Säuglingsalter tiefgehend durch den dauerhaften Eindruck einer weiblichen Brust traumatisiert und sollte deshalb sicherheitshalber bis zur Volljährigkeit nicht mehr ohne Not diesem Anblick ausgesetzt werden. Das verstehe ich natürlich.
Wobei ich persönlich ja insgeheim noch ganz andere Zensurwünsche hege. Ich hätte gerne eine ästhetische Bildzensur, wenn’s recht ist. Auch würde ich mich bereit erklären, an der Auswahl mitzuwirken. Man kann natürlich der Ansicht sein, es sei doch wohl Geschmackssache, wie das individuelle Idealbild der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale aussieht. Kann man. Allerdings wurde ich bereits, und zwar in flickr, ungefragt mit Profilbildern konfrontiert, die einen gut und gerne zur Petze hätten werden lassen können. (via ‚marked you as a contact‘). Aber ICH bin ja keine Petze, nicht wahr. Ein erster Schritt wäre auch, bevor man sich selbst fotografiert und die Wirkung des Bildausschnittes nicht auf dem Display einschätzen kann, einmal einen Blick in den Spiegel zu werfen. In den Ganzkörperspiegel wohlgemerkt. Genug erklärt. Und nun zum Wetter.

16. April 2009
Fliegendes Baumsperma. Welcher Baum ist das? TU-Mensa. Geldautomat. Nicht überzogen. Überraschung. Die schönen Risse im sonnenwarmen schwarzen Asphalt an der Ampel. Teer. Ich muss an den Geruch der frisch geteerten Straßen in meiner Kindheit denken. Wenn er noch heiß war. Und weich war. Wie Lava. Wir warteten darauf, dass er abkühlte und konnten kaum erwarten, barfuß darüber zu laufen. Und manchmal gab es noch einen Fußabdruck. Wenn er noch warm war. Weil wir es nicht erwarten konnten. Ich rieche das so gerne. Und die Risse. Ich mag überhaupt Risse. Aufgerissene Erde. Im regenarmen Utah. Wie die Zeichnung einer Giraffe. Oder in Island. Ein feiner, kilometerlanger Riss im Gras. Nie gesehen. Darunter Lava. Der mittelatlantische Rücken. Die Nahtstelle der Kontinentalplatten. Eurasien und Nordamerika. Continental Drift. Großartiger Song übrigens. Ich gehe über die Straße. Robert Palmer I didn’t mean to turn you on. Wie lange ist der jetzt schon tot? Alle Interpreten mit R. Vorher Rio. Schön, die Sonne.
16. April 2009
Wie wo was? Was hier auf einmal los ist? Ich habe ja immer eine tolle astrologische Entschuldigung parat. Ich kann ja nichts dafür. praktisch nie. Die Sterne haben Schuld.
Saturn Konjunktion Uranus:
„Es ist kaum möglich, Kompromisse zu machen, um Ideen zu verwirklichen. Entscheidung zwischen Freiheit und Sicherheit. Es ist möglich, die Brüche im Leben als eine durchgehende Linie zu sehen und auf Basis des Alten Neues zu verwirklichen.“
Saturn Konjunktion Pluto:
„Dieser Transit macht den Menschen darauf aufmerksam, dass, wenn man Lebensumstände oder Beziehungen, die kein evolutionäres Wachstum mehr ermöglichen, nicht loslässt, man innerlich verhärtet und sich nicht weiterentwickeln kann. Es wird einem aufgezeigt, dass man den göttlichen Willen zu respektieren hat und nicht umhin kommen wird, sich danach zu richten. So stellt dieser Transit eine Lebensphase dar, in welcher man entweder alle Kräfte darauf konzentriert, sich von einschränkenden und erstarrten Strukturen zu trennen, oder man wird zusehends entmachtet und verliert die Gestaltungsmöglichkeiten in seinem Leben. So nimmt man jetzt meistens Abschied von Menschen oder sonstigen Umständen, an die man sich schon gewöhnt hat, weil man weiß, dass es an der Zeit ist, sich etwas anderem zu widmen und alle seine Kräfte auf eine neue Aufgabe zu konzentrieren. Möglicherweise setzt man aber gerade jetzt den Grundstein zu einer Sache, die einen noch lange im Leben begleiten und das eigene Schicksal stark bestimmen wird.“
Hört hört.

The Full Monty
Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Wenn Ihr armes kleines Herz nur Rollkragenpulloverbilder verträgt, klicken Sie besser nicht (niemals! Pfui! Finger weg!) auf diesen Link zu Gaga Nielsen’s Fine Art Nudes Flickr Restricted Photostream Edition. Alle anderen natürlich gerne. Auf eigene Gefahr!
Noch einmal zur Erinnerung, zum steten Gedenken: diese von mir innerhalb eines regulären Sonnenbades ohne jegliche Inszenierung, lediglich aus einer verspielten Anwandlung geborene Bildstrecke führte zur Sperrung meines flickr-accounts. Ich hatte nämlich nicht beachtet, dass bei flickr Bilder bestimmte Körperpartien mit einem Filter gekennzeichnet werden sollten, damit man merkt, dass der User ein Bewusstsein dafür hat, dass grenzwertige Aufnahmen (und dazu gehören hierzulande nun einmal auch sekundäre Geschlechtsmerkmale) nur eingeschränkt einem minderjährigen Publikum zugänglich sein sollten.
Parallel zu dieser, nicht für jedes Gemüt geeigneten ipernity-Bildstrecke, finden Sie in meinem gut moderierten und familienfreundlichen gähn flickr-account, der seit gestern wieder als ’safe‘ gilt – danke, Terrence! (Trent d’Arby?) die Motive aus derselben Strecke, die als tendenziell ungefährlich gelten und deshalb auch von unseren lieben Kleinen angeschaut werden dürfen, ohne dass deren zartes Gemüt schaden nehmen sollte. Sicher ist manches Kind bereits durch den Stillvorgang im Säuglingsalter tiefgehend durch den dauerhaften Eindruck einer weiblichen Brust traumatisiert und sollte deshalb sicherheitshalber bis zur Volljährigkeit nicht mehr ohne Not diesem Anblick ausgesetzt werden. Das verstehe ich natürlich.
Wobei ich persönlich ja insgeheim noch ganz andere Zensurwünsche hege. Ich hätte gerne eine ästhetische Bildzensur, wenn’s recht ist. Auch würde ich mich bereit erklären, an der Auswahl mitzuwirken. Man kann natürlich der Ansicht sein, es sei doch wohl Geschmackssache, wie das individuelle Idealbild der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale aussieht. Kann man. Allerdings wurde ich bereits, und zwar in flickr, ungefragt mit Profilbildern konfrontiert, die einen gut und gerne zur Petze hätten werden lassen können. (via ‚marked you as a contact‘). Aber ICH bin ja keine Petze, nicht wahr. Ein erster Schritt wäre auch, bevor man sich selbst fotografiert und die Wirkung des Bildausschnittes nicht auf dem Display einschätzen kann, einmal einen Blick in den Spiegel zu werfen. In den Ganzkörperspiegel wohlgemerkt. Genug erklärt. Und nun zum Wetter.

15. April 2009

Lieber Jan,
good news. Die Bilder, die ich von dir gemacht habe, sind wieder für jeden zu sehen. Bis auf die natürlich, die ich nie hochgeladen habe. Zweihundert Bilder vielleicht? So ungefähr. Irgendwann werde ich es tun. Ganz sicher. Sogar die, die bei flickr nicht zu sehen wären. Dafür gibt es jetzt ja mein erotisches Bilderexil. Sie haben meinen Account jetzt reaktiviert, zurück im ’safe‘-Status, weil ich heute brav bestimmte Bilder mit diesem gewissen Filter versehen habe. Bis gerade eben habe ich an deinem kleinen Film geschnitten. Sequenzen, die wir vor fast einem Jahr gemacht haben. Und immer noch ist Coney Island Baby von Lou Reed die perfekte Tonspur (hinter deinen kleinen Bemerkungen, die man hören wird). Zunächst, als ich diese Aufnahmen, da wo wir auf meinem Balkon waren und du so unrasiert warst, jetzt wieder sah, erschienen sie mir zu privat, auch missverständlich und ich war seltsam berührt. Als ich die Musik von Lou Reed dazuhörte, war es plötzlich wieder genau richtig. So, wie es damals mein erster Impuls war. Dazwischen gibt es kleine Szenen, du bei Niedersätz, als du auf den Monitor siehst, wo dieser irre Fotograf auf seinem Bett wie einem Trampolin springt. Ein bißchen Einstein. Ein bißchen unterwegs. Das waren wir ja oft. Ein paar mal hast du es bedauert, dass ich Filmsequenzen beim Herunterladen vermurkst habe oder sogar absichtsvoll gelöscht. Wie damals bei Schubert, wo dieser dröhnende Schrank verrückte Kringel in das Gästebuch kritzelte und einen egomanen Monolog hielt. Die Erinnerung an die Szene schien mir dann lustiger als die Aufnahme davon. Aber ein paar Sachen sind ja geblieben und die werde ich irgendwie zusammenschneiden, für dich.
Alles Liebe, Jan. Happy Birthday.
(Ich ruf dich später an.)
Deine Gaga
14. April 2009
Es gibt immer Lösungen. Ja, ich kann es einfach nicht lassen und habe mir mein visionserotisches Elba gesucht. Und zum Einstand Achselhaare. Eigentlich dürfte es kaum Beschwerden geben, weil ich die neuen schlimmen Aufnahmen (Modotti goes Riefenstahl goes Gaga) wohlweislich nicht getagged habe. Sie sind vorgewarnt, ja? Wenn Sie hier auf Links klicken, müssen Sie damit rechnen, dass Sie auf meinem erotischen Exil-Account bei ipernity landen. Und ob Sie das wirklich sehen wollen, müssen Sie als erwachsener Mensch selbst entscheiden. SUN I folgt, wenn Ipernity brav ist. Ungemach ist nicht immer nur schlecht. Ich fühle mich gerade sehr inspiriert und sehe bereits die Ausstellungsankündigung vor meinem dritten Auge: „Gaga Nielsen – censored!“. Da gibt es dann alles zu sehen. Aber wirklich alles. Und meine Filme mit gekappten Audiospuren und nicht hochladbare Videos und hastenichgesehen. Das wird fein.
SUN II

12. April 2009
NOTHING BUT THE SUN




14. April 2009
Es gibt immer Lösungen. Ja, ich kann es einfach nicht lassen und habe mir mein visionserotisches Elba gesucht. Und zum Einstand Achselhaare. Eigentlich dürfte es kaum Beschwerden geben, weil ich die neuen schlimmen Aufnahmen (Modotti goes Riefenstahl goes Gaga) wohlweislich nicht getagged habe. Sie sind vorgewarnt, ja? Wenn Sie hier auf Links klicken, müssen Sie damit rechnen, dass Sie auf meinem erotischen Exil-Account bei ipernity landen. Und ob Sie das wirklich sehen wollen, müssen Sie als erwachsener Mensch selbst entscheiden. SUN I folgt, wenn Ipernity brav ist. Ungemach ist nicht immer nur schlecht. Ich fühle mich gerade sehr inspiriert und sehe bereits die Ausstellungsankündigung vor meinem dritten Auge: „Gaga Nielsen – censored!“. Da gibt es dann alles zu sehen. Aber wirklich alles. Und meine Filme mit gekappten Audiospuren und nicht hochladbare Videos und hastenichgesehen. Das wird fein.
SUN II

13. April 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76652756&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Bewegte Bilder. Garantiert unpornographisch. Großes Ehrenwort! Unter anderen Umständen gäbe es noch einen aktualisierten Link zur zugehörigen Bildstrecke, ein paar weitere Filmstills von jenem Abend. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
►watch on youtube
12. April 2009
NOTHING BUT THE SUN




10. April 2009




Gerammel bei Sevenstar, der schönsten Galerie von allen. Sechs Eulen für ein Glas Wein, vier für ein Bier. Nicht uninteressante Preise. Kommt eigentlich nur darauf an, auf welcher Seite des Tresens man steht. Ein paar Bilder. Jan bei Rudolf Springers hundertstem Geburtstag und dort hängengeblieben. Ein bisschen mit Konstantin geplaudert. Ein bißchen gefilmt. Da standen wir zu dritt und tranken eben mal nichts. Heim. Dort auch Wein. Und erstaunlich preisgünstig. Und dies und das. Die handgeklöppelten Kartoffelchips von Kettle in der grünen Tüte, Sea Salt, Rosemary & Garlic. Und die uralt-Stones-Abspiel-Liste. Ein paar von den Wachsdingern mit Docht nach draußen und angezündet. Man kann sagen, was man will, aber Wild Horses, Play with fire und Gimme Shelter nervt einfach nicht. Ein bißchen kühl noch, die Nacht da draußen. Ich hole zwei Ponchos aus dem Schrank. Zigaretten drehen verlernt man auch nicht. Später bleiben wir, weil ich auf die Schnelle etwas Bestimmtes nicht finde, bei Bob Marley hängen. Die guten alten Sachen, die man vor zwanzig, dreißig Jahren schon gehört hat. Auf meiner Compilation gibt es doch tatsächlich drei Versionen von Waiting in Vain. Die kann man auch ruhig hintereinander anhören. Und zwar mit Begeisterung. Wir beide notorisch Reggae-gelangweilt. Aber Bob Marley ist etwas anderes. Sofort nach Jamaica gewollt. War überhaupt kein Problem, da draußen in der kleinen Raucherlounge.

10. April 2009




Gerammel bei Sevenstar, der schönsten Galerie von allen. Sechs Eulen für ein Glas Wein, vier für ein Bier. Nicht uninteressante Preise. Kommt eigentlich nur darauf an, auf welcher Seite des Tresens man steht. Ein paar Bilder. Jan bei Rudolf Springers hundertstem Geburtstag und dort hängengeblieben. Ein bisschen mit Konstantin geplaudert. Ein bißchen gefilmt. Da standen wir zu dritt und tranken eben mal nichts. Heim. Dort auch Wein. Und erstaunlich preisgünstig. Und dies und das. Die handgeklöppelten Kartoffelchips von Kettle in der grünen Tüte, Sea Salt, Rosemary & Garlic. Und die uralt-Stones-Abspiel-Liste. Ein paar von den Wachsdingern mit Docht nach draußen und angezündet. Man kann sagen, was man will, aber Wild Horses, Play with fire und Gimme Shelter nervt einfach nicht. Ein bißchen kühl noch, die Nacht da draußen. Ich hole zwei Ponchos aus dem Schrank. Zigaretten drehen verlernt man auch nicht. Später bleiben wir, weil ich auf die Schnelle etwas Bestimmtes nicht finde, bei Bob Marley hängen. Die guten alten Sachen, die man vor zwanzig, dreißig Jahren schon gehört hat. Auf meiner Compilation gibt es doch tatsächlich drei Versionen von Waiting in Vain. Die kann man auch ruhig hintereinander anhören. Und zwar mit Begeisterung. Wir beide notorisch Reggae-gelangweilt. Aber Bob Marley ist etwas anderes. Sofort nach Jamaica gewollt. War überhaupt kein Problem, da draußen in der kleinen Raucherlounge.

06. April 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76650839&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Opus 21 – feat. Gaga Nielsen, Cosmic, Jan Sobottka & Jeannot Simmen
Selbstverständlich lasse ich mein Publikum nicht im Stich und bin nun wie versprochen, nach einer längeren kreativen Pause zur Leinwand zurückgekehrt!
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09. April 2009
09. April 2009
08. April 2009
06. April 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76650839&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
Opus 21 – feat. Gaga Nielsen, Cosmic, Jan Sobottka & Jeannot Simmen
Selbstverständlich lasse ich mein Publikum nicht im Stich und bin nun wie versprochen, nach einer längeren kreativen Pause zur Leinwand zurückgekehrt!
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04. April 2009

frei nach Kafka
Decke auf den Balkon. Klapprechner. Kaffee. Rechner linke Ecke. Zu hell. (Stunde später) Rechner Stückchen mehr Richtung Fenster, in den Halbschatten. Na ja. Egal. Kaffee. Erst mal wieder hinlegen. Ach ja, die Sonne. Schön. Musik per Zufall. Eigentlich zu sentimental das Lied da. Aber schon schön. Und passt ja auch. Erschreckend geradezu. Wie Arsch auf Eimer. Ich wollte doch – ah ja. Jetzt ist der Schatten rechts. Also dann den Rechner auf die andere Seite. Das Kabel auch. So. Ja, jetzt könnte man mal langsam… Erst mal eine Coke. Die Olympus. Ist ja doch ein Unterschied. Jede Fluse von dem Frottee zu erkennen. Der Rücken hat ja noch gar keine Sonne abgekriegt. Ach, auch schön, die Beine so hoch und an den Rahmen der Balkontür gelehnt. Gut für die Durchblutung. (Stunden später) Ah ja. Eine Wolke. Mal beobachten. Neulich gelesen, man soll sich ein Glas Wasser auf den Kopf stellen, wenn man Schwierigkeiten hat, sich auf Nichts zu konzentrieren. Also beim Meditieren, falls man diesen Ehrgeiz haben sollte. Schon interessant, was manche Kulturen so als erstrebenswert… ah ja, die Sonne. Nun ist sie auch bald hinter den Dächern verschwunden. Dann ist ja bald das perfekte Licht, um mal was am Rechner zu machen. Aber erst mal ein kleines Nickerchen, nebenan im Schlafzimmer.
02. April 2009
03. April 2009




Alkohol im Spiel
02. April 2009
30. März 2009
Manchmal zitiert unser Konstantin richtig schöne Sachen in seinem weekly Kunstkontakter Newsletter:
„(…) Voltaire bemerkte einmal: „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – zu Null.“ Mittlerweile stehen die Nullen Schlange bei der Bezifferung der Verluste und des Rettungsbedarfs, den Banken und Wirtschaften geltend machen. „Finanz- und Wirtschaftseliten, Staranalysten, Manager, Politiker und ihre wirtschaftswissenschaftlichen Berater – international und national – haben die Katastrophe in Kauf genommen. Jetzt aber ist Zahltag, und zwar für uns, die Bürger. Sie beanspruchen die soziale Verpflichtung unseres Eigentums und das von Kindern und Kindeskindern. Sie leben unbeauftragt über unsere Verhältnisse“, meint dazu Gabriele Goettle in der TAZ. Es sei zu einer merkwürdig unskandalösen Tatsache geworden, dass die monströsen Geldmengen, die den Globus umkreisen, zu nichts anderem taugen sollen, als zu privatem Reichtum von Geldmessies zu werden. Die nämlich scheinen völlig ironiefrei Onkel Dagobert nachzueifern, der mit der Schubkarre durch seinen Geldspeicher fuhr.“
30. März 2009
Manchmal zitiert unser Konstantin richtig schöne Sachen in seinem weekly Kunstkontakter Newsletter:
„(…) Voltaire bemerkte einmal: „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – zu Null.“ Mittlerweile stehen die Nullen Schlange bei der Bezifferung der Verluste und des Rettungsbedarfs, den Banken und Wirtschaften geltend machen. „Finanz- und Wirtschaftseliten, Staranalysten, Manager, Politiker und ihre wirtschaftswissenschaftlichen Berater – international und national – haben die Katastrophe in Kauf genommen. Jetzt aber ist Zahltag, und zwar für uns, die Bürger. Sie beanspruchen die soziale Verpflichtung unseres Eigentums und das von Kindern und Kindeskindern. Sie leben unbeauftragt über unsere Verhältnisse“, meint dazu Gabriele Goettle in der TAZ. Es sei zu einer merkwürdig unskandalösen Tatsache geworden, dass die monströsen Geldmengen, die den Globus umkreisen, zu nichts anderem taugen sollen, als zu privatem Reichtum von Geldmessies zu werden. Die nämlich scheinen völlig ironiefrei Onkel Dagobert nachzueifern, der mit der Schubkarre durch seinen Geldspeicher fuhr.“
26. März 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76643156&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
[Hervorragender zweiminütiger Stummfilm plus eine Minute Qualitäts-Tonfilm!]
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29. März 2009

Top Fünf von 11.700.
Was lernt uns das?
Hiermit ist die Marschrichtung klar: male nudes, Sascha Lobo und (m)Uschi Obermaier. An mir soll es nicht scheitern. Freiwilli Das mit dem Ende-Bild ist eher ein Kuckucksei in der Statistik, weil es am Ende von jedem Album klebt und deswegen immer wieder angeklickt wird. Und natürlich Strumpfhalter. Was sonst.
23. März 2009
Rueckert goes STUDIO 54


http://www.ipernity.com/mp/4426877.ce50d4a2.mp3.swf
Bis Mitternacht ohne Unterbrechung.
26. März 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76643156&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
[Hervorragender zweiminütiger Stummfilm plus eine Minute Qualitäts-Tonfilm!]
►watch on youtube
25. März 2009




Kleine Dinge. Die polierten Schuhe von Konstantin. Seine Tasche. Cosmic, der im kalten Neonlicht der Galerie die Sonnenbrille aufsetzt. Für meine Bilder. Ich freue mich, dass Konstantin so aufgeräumt wirkt. Und so elegant. Kleine Dinge. Essen im Toca Rouge, Wasserspinat in kleinen Teigpäckchen. Handflächen. Ein paar Muttermale. Dass ich Vollnarkose liebe. All die kleinen Dinge.
22. März 2009
25. März 2009




Kleine Dinge. Die polierten Schuhe von Konstantin. Seine Tasche. Cosmic, der im kalten Neonlicht der Galerie die Sonnenbrille aufsetzt. Für meine Bilder. Ich freue mich, dass Konstantin so aufgeräumt wirkt. Und so elegant. Kleine Dinge. Essen im Toca Rouge, Wasserspinat in kleinen Teigpäckchen. Handflächen. Ein paar Muttermale. Dass ich Vollnarkose liebe. All die kleinen Dinge.
24. März 2009
23. März 2009
Rueckert goes STUDIO 54


http://www.ipernity.com/mp/4426877.ce50d4a2.mp3.swf
Bis Mitternacht ohne Unterbrechung.
22. März 2009
20. März 2009
Muss mich ein bisschen entschuldigen, wegen gestern…
nicht wegen der Beinbekleidung, obwohl ich mir daheim, aus der Nähe besehen, untenrum ein bißchen vorgekommen bin, wie ein Schweinerollbraten. Nicht meine Lieblingsstrümpfe, wie ich jetzt weiß! Also supernette Menschen waren da, wie zu erwarten. Aber ich hatte die ganzen wunderbaren Exponate ja schon in Frankfurt ausgiebigst studiert und machte eine saudumme Bemerkung zu kid37, als er eben erst fünf Minuten in der für ihn ja ganz neuen Ausstellung war: „man könnte ja mal langsam überlegen, wo man noch was trinken… äh….“ Ich war also nicht so ganz synchron mit den anderen, was ein bißchen dumm war, selber schuld. Irgendwie ergab es sich, dass ich auf einmal mit Cosmic im Sale e Tabacchi saß und bemerkte, dass ich mich gar nicht richtig verabschiedet hatte… mea maxima culpa. Und meine Fotos sind auch eine Schande. Nur eitle Motive von mir selber auf den Buchstabenfliesen und der Eingang von der Ausstellung und später ein paar im Sale e Tabacchi. Schande über mich. Ich Miststück. Dabei hätte man super Fotos machen können von kid37 und mek und Modeste, die wirklich hammermäßig aussah! Wortschnittchen hab ich auch gesehen und die ganz wunderbare Anousch und meine liebe Saoirse und auch gesprochen! Und Hotel Mama. Und last but not least 40sth. Ich mag euch alle sehr. Sehr. Aber gestern war irgendwie nicht mein leutseligster Tag. Manfred Krug hab ich auch nicht angebaggert, obwohl ich ihn sehr gerne habe. Also! Ja, kleine miese fadenscheinige Entschuldigung! Das gültet nicht. Ich weiß.
20. März 2009
Muss mich ein bisschen entschuldigen, wegen gestern…
nicht wegen der Beinbekleidung, obwohl ich mir daheim, aus der Nähe besehen, untenrum ein bißchen vorgekommen bin, wie ein Schweinerollbraten. Nicht meine Lieblingsstrümpfe, wie ich jetzt weiß! Also supernette Menschen waren da, wie zu erwarten. Aber ich hatte die ganzen wunderbaren Exponate ja schon in Frankfurt ausgiebigst studiert und machte eine saudumme Bemerkung zu kid37, als er eben erst fünf Minuten in der für ihn ja ganz neuen Ausstellung war: „man könnte ja mal langsam überlegen, wo man noch was trinken… äh….“ Ich war also nicht so ganz synchron mit den anderen, was ein bißchen dumm war, selber schuld. Irgendwie ergab es sich, dass ich auf einmal mit Cosmic im Sale e Tabacchi saß und bemerkte, dass ich mich gar nicht richtig verabschiedet hatte… mea maxima culpa. Und meine Fotos sind auch eine Schande. Nur eitle Motive von mir selber auf den Buchstabenfliesen und der Eingang von der Ausstellung und später ein paar im Sale e Tabacchi. Schande über mich. Ich Miststück. Dabei hätte man super Fotos machen können von kid37 und mek und Modeste, die wirklich hammermäßig aussah! Wortschnittchen hab ich auch gesehen und die ganz wunderbare Anousch und meine liebe Saoirse und auch gesprochen! Und Hotel Mama. Und last but not least 40sth. Ich mag euch alle sehr. Sehr. Aber gestern war irgendwie nicht mein leutseligster Tag. Manfred Krug hab ich auch nicht angebaggert, obwohl ich ihn sehr gerne habe. Also! Ja, kleine miese fadenscheinige Entschuldigung! Das gültet nicht. Ich weiß.
19. März 2009
Schöne Geschichte.

17. März 2009
Ausgeschlafen, aber wie. Ich empfehle das. Sehr. Ziemlich Harakiri, dass man diese bekannten Dinge so lange ignoriert. Viel schlafen. Keinen Alkohol trinken. Frisches Gemüse, frisches Obst. Wenig Zucker, Bewegung, Massagen, keine Drogen, keine Geschmacksverstärker aus dem Chemielabor im Essen, keine Reizüberflutung. Diese ganze langweilige Litanei, die Wunder über Wunder, bei konsequenter Umsetzung bereits in der Morgenstunde in rauschhafte Zustände zu führen vermag, von der Drogen- anwender träumen. Und ganz ohne Nachspiel. Kein Kater, kein Brechreiz, keine Erschöpfung, keine Kopfschmerzen. Leicht- füßiges Pulsieren, sogar am Tag DANACH (!) Und am nächsten. Es ist so banal, derartige Binsen, es ist fast schon peinlich. Diese trivialen Alterserkenntnisse, immer so spät. Vorhin in der S-Bahn am liebsten getanzt und gesungen, mich aber natürlich nicht getraut. Beim stinknormalen Gehen, Fuß vor Fuß, von A nach B, eine mysteriöse Spannkraft gespürt, die sich irgendwie beinahe sportlich angefühlt hat, ja mit der man von Hause aus mindestens Aerobic-Kurse leiten sollte. Leider habe ich keine Ahnung von Aerobic. Mal sehen, wie es morgen ist. Ich werde noch am 17. März schlafen gehen, das heißt spätestens um Mitternacht! Wer je einen Blick auf die Uhrzeiten meiner Einträge geworfen hat, könnte jetzt durchaus der Meinung sein, dass ich mich hier gerade ein wenig sehr weit aus dem Fenster lehne. Aber es ist mir ernst. Bitter Ernst! Ist doch auch eigentlich völlig scheißegal, ob ich morgen oder übermorgen oder überübermorgen mit meinen Backups, nach denen kein Schwein pfeift außer mir, weitermache. Hausgemachter Termin- Zeit- und Leistungsdruck. Was für eine üble Angewohnheit. Entstanden ohne Einwirkung Dritter, die Forderungen stellen würden. Blödsinn alles. Gesundheit und Schönheit geht vor! Eigentlich muss man es nur wieder so machen, wie als Kind. Total simpel! Deswegen sind die auch so munter, die Bälger! Kein Alk, keine Fluppen, ab und zu Spinat, Traubenzucker, viel draußen spielen, Limo trinken, früh in die Heia. Und beten natürlich. Gutenachtgebet nie vergessen. Gute Nacht.

14. März 2009
Ja natürlich, dieser Computerkram ist langweilig. Ich bitte um Vergebung. Diese Frage, die man sich dann stellt: was ist wert, archiviert zu werden, was ist lässlich? Das schiebt noch ganz andere Gedankengänge an. Für wen hebt man das auf. Für wen oder was archiviert man was. Will man später damit im Museum landen. Ich ja schon ;-)

Apropos Museum. Hier kommt die Einladung zur Eröffnung der Austellung @bsolut privat am 19. März um 19:00 im Museum für Kommunikation in Berlin. Ihr wisst schon, die Ausstellung. War ich doch vor einem Jahr in Frankfurt deswegen. Ich komme auf jeden Fall am 19. März und kid37 kommt auch. Und Manfred Krug kommt auch. Und kommt ihr doch bitte auch. Ach das wäre schön.

P.S. Gibt auch Essen und Trinken!
18. März 2009
18. März 2009
18. März 2009
Kaiserwetter!
17. März 2009
„Kosmische Karambolage: im Sternbild Schlangenträger rasen die Kerne zweier verschmelzender Galaxien unausweichlich aufeinander zu.“
Erotischste Schlagzeile seit Gedenken.
15. März 2009
17. März 2009
Ausgeschlafen, aber wie. Ich empfehle das. Sehr. Ziemlich Harakiri, dass man diese bekannten Dinge so lange ignoriert. Viel schlafen. Keinen Alkohol trinken. Frisches Gemüse, frisches Obst. Wenig Zucker, Bewegung, Massagen, keine Drogen, keine Geschmacksverstärker aus dem Chemielabor im Essen, keine Reizüberflutung. Diese ganze langweilige Litanei, die Wunder über Wunder, bei konsequenter Umsetzung bereits in der Morgenstunde in rauschhafte Zustände zu führen vermag, von der Drogen- anwender träumen. Und ganz ohne Nachspiel. Kein Kater, kein Brechreiz, keine Erschöpfung, keine Kopfschmerzen. Leicht- füßiges Pulsieren, sogar am Tag DANACH (!) Und am nächsten. Es ist so banal, derartige Binsen, es ist fast schon peinlich. Diese trivialen Alterserkenntnisse, immer so spät. Vorhin in der S-Bahn am liebsten getanzt und gesungen, mich aber natürlich nicht getraut. Beim stinknormalen Gehen, Fuß vor Fuß, von A nach B, eine mysteriöse Spannkraft gespürt, die sich irgendwie beinahe sportlich angefühlt hat, ja mit der man von Hause aus mindestens Aerobic-Kurse leiten sollte. Leider habe ich keine Ahnung von Aerobic. Mal sehen, wie es morgen ist. Ich werde noch am 17. März schlafen gehen, das heißt spätestens um Mitternacht! Wer je einen Blick auf die Uhrzeiten meiner Einträge geworfen hat, könnte jetzt durchaus der Meinung sein, dass ich mich hier gerade ein wenig sehr weit aus dem Fenster lehne. Aber es ist mir ernst. Bitter Ernst! Ist doch auch eigentlich völlig scheißegal, ob ich morgen oder übermorgen oder überübermorgen mit meinen Backups, nach denen kein Schwein pfeift außer mir, weitermache. Hausgemachter Termin- Zeit- und Leistungsdruck. Was für eine üble Angewohnheit. Entstanden ohne Einwirkung Dritter, die Forderungen stellen würden. Blödsinn alles. Gesundheit und Schönheit geht vor! Eigentlich muss man es nur wieder so machen, wie als Kind. Total simpel! Deswegen sind die auch so munter, die Bälger! Kein Alk, keine Fluppen, ab und zu Spinat, Traubenzucker, viel draußen spielen, Limo trinken, früh in die Heia. Und beten natürlich. Gutenachtgebet nie vergessen. Gute Nacht.

17. März 2009
„Kosmische Karambolage: im Sternbild Schlangenträger rasen die Kerne zweier verschmelzender Galaxien unausweichlich aufeinander zu.“
Erotischste Schlagzeile seit Gedenken.
15. März 2009

Man muß dankbar sein. Keine Amputation. Die erste Seite mit diesem BMI-Rechner-Krempel, die diese wichtige Sache abfragt und in Erinnerung bringt. Man vergisst dieses Dinge ja immer wieder, wie froh zu sein, dass man keine amputierten Körperteile missen muss (Zähne nicht berücksichtigt) Und auch sonst. Ich unterziehe mich derzeit erfolgreich der brandneuen „keine-Zeit-zum-Kochen-und-Essen-wegen-Computerkack-Frühjahrsdiät“.
Da war ich doch gerade neugierig, ob es schon Früchte getragen hat und habe die leicht eingestaubte Waage wieder hervorgeholt. Ich praktiziere seit etwa drei Jahren den Trick: prinzipiell nie wiegen, außer an hohen kirchlichen Feiertagen. Also ca. 1 – 3 x pro Jahr. D. h. man spürt ja, wenn man gerade in Form ist, dass die Waage kein Schreckensergebnis zeigen dürfte und dann wiege ich mich! Z. B. nach längeren Krankheiten, wo man sowieso fast nur schläft, oder eben jetzt. Ich bin im Moment so absorbiert von dem, was mir alles durch den Kopf geht und diesem unausgesetzten Datensicherungsscheiß, dass mir der Appetit vergangen ist. Noch nicht mal Lust auf Rotwein. Wie Klumpenheidi sagt: „Meine Kinder sind mein work out“. Da kann ich nur erwidern: „Mein Trojaner ist mein work out“. Aber jetzt genug davon. Kann ja keiner mehr hören. Ab morgen hier nur noch Schöngeistiges. Lyrik! Womöglich gereimt.
(kleiner Scherz. Obwohl…)
15. März 2009
15. März 2009

Man muß dankbar sein. Keine Amputation. Die erste Seite mit diesem BMI-Rechner-Krempel, die diese wichtige Sache abfragt und in Erinnerung bringt. Man vergisst dieses Dinge ja immer wieder, wie froh zu sein, dass man keine amputierten Körperteile missen muss (Zähne nicht berücksichtigt) Und auch sonst. Ich unterziehe mich derzeit erfolgreich der brandneuen „keine-Zeit-zum-Kochen-und-Essen-wegen-Computerkack-Frühjahrsdiät“.
Da war ich doch gerade neugierig, ob es schon Früchte getragen hat und habe die leicht eingestaubte Waage wieder hervorgeholt. Ich praktiziere seit etwa drei Jahren den Trick: prinzipiell nie wiegen, außer an hohen kirchlichen Feiertagen. Also ca. 1 – 3 x pro Jahr. D. h. man spürt ja, wenn man gerade in Form ist, dass die Waage kein Schreckensergebnis zeigen dürfte und dann wiege ich mich! Z. B. nach längeren Krankheiten, wo man sowieso fast nur schläft, oder eben jetzt. Ich bin im Moment so absorbiert von dem, was mir alles durch den Kopf geht und diesem unausgesetzten Datensicherungsscheiß, dass mir der Appetit vergangen ist. Noch nicht mal Lust auf Rotwein. Wie Klumpenheidi sagt: „Meine Kinder sind mein work out“. Da kann ich nur erwidern: „Mein Trojaner ist mein work out“. Aber jetzt genug davon. Kann ja keiner mehr hören. Ab morgen hier nur noch Schöngeistiges. Lyrik! Womöglich gereimt.
(kleiner Scherz. Obwohl…)
15. März 2009

„Ich kann auf Bedarf noch mehr Kindertotenlieder vertonen“
Der Satz amüsiert mich gerade. Mal eben so hingeworfen wie „Ich kann bei Bedarf noch mehr Kaffee kochen“. Manchmal bleibt mein Blick zwischen dem schnellen Öffnen, Speichern und wieder Schließen der Mails doch an einem Satz hängen. Backup-Flashback. Dann ist plötzlich der Augenblick wieder da, als es geschrieben wurde. Und ich könnte noch einmal ganz frisch darauf antworten. Zeit ist schon ein seltsames Phänomen. Die schlafende Zeit, die schlafende Vergangenheit hängt an Worten und Bildern und wird wachgekitzelt durch die erneute Aufmerksamkeit, Konzentration. Man muss aufpassen, dass man sich nicht darin verliert, die Gegenwart darüber vergisst, versäumt. Versehentlich zu sehr in Vergangenes eintaucht, auch wenn sie mir lebendiger, lebender zu sein scheint, als manche glauben.
14. März 2009
Ja natürlich, dieser Computerkram ist langweilig. Ich bitte um Vergebung. Diese Frage, die man sich dann stellt: was ist wert, archiviert zu werden, was ist lässlich? Das schiebt noch ganz andere Gedankengänge an. Für wen hebt man das auf. Für wen oder was archiviert man was. Will man später damit im Museum landen. Ich ja schon ;-)

Apropos Museum. Hier kommt die Einladung zur Eröffnung der Austellung @bsolut privat am 19. März um 19:00 im Museum für Kommunikation in Berlin. Ihr wisst schon, die Ausstellung. War ich doch vor einem Jahr in Frankfurt deswegen. Ich komme auf jeden Fall am 19. März und kid37 kommt auch. Und Manfred Krug kommt auch. Und kommt ihr doch bitte auch. Ach das wäre schön.

P.S. Gibt auch Essen und Trinken!
14. März 2009
Das kann dauern.

Nichts einfacher als back ups von Bildern, Filmen, Texten. Externe Festplatte, drag & drop. Zack. Aber E-Mails aus dem T-online-Postfach. Scheißdreck. Jede einzeln anklicken und als txt. speichern. Wird man irre. Ja, ja, man kann das ganze Postfach mit allen Einstellungen und Ordnern exportieren, ist dann eine seltsame Datei, in der man die Texte der Mail gar nicht findet. Kann man auch wieder importieren. Aber will ich gar nicht. Ich will aufräumen. Meinen Rechner reinkarnieren. Altes überflüssiges Zeug loswerden. Keine komischen versteckten Dateianhänge von Mails im Cache finden. Alles weg. Weg, weg, weg. Aber die schönen Stränge erhalten. Das sind ja dann leider oder zum Glück auch sehr lange. Und das dauert. Das dauert. Bitte um Entschuldigung.
11. märz 2009



dipl.-fachinformatikerin prof. dr. vir. troj. nielsen im fachgespräch: „und wenn ich meine back ups habe, dann mache ich alles platt und dann lache ich nur noch! har har!“ darauf freue ich mich schon. muss man den ganzen anwenderweichteilekrempel zwar neu installieren, neue schlimme geheimwörter etc. pp. aber dann kann man doch ganz anders und frisch ans werk! ohne gerödel und gebläse. frühjahrsputz! hier kurzfristig kleinschreibung wegen blöder barbiepuppentastatur am kleinen klapprechner. aber dann. der frühling kann kommen.
09. März 2009
Lebenszeichen. Ja danke, ich bin gesund und wohlauf. Und auch mein neuer Lebensgefährte, der Trojaner fühlt sich bei mir schon ganz wie zuhause. So einen anhänglichen Gefährten kann man lange suchen. Ein ganz treues Geschöpf.
Ja, ganz recht. Mein Freund ist ein stolzer Trojaner. Ich zicke jetzt ja schon fast zwei Wochen herum und habe versucht, ihn vor die Tür zu setzen, aber er will nicht mehr ohne mich sein. Ja, bin ich denn ein Unmensch? Und eines muss man sagen: mit so einem Trojaner wird es nie langweilig! Jeden Tag denkt er sich eine neue Überraschung für mich aus! Immer neue aufregende Sachen im Freizeitmenü (vulgo: Taskmanager). Aber seit gestern Abend übertrifft er sich: Rechner fährt hoch, er lässt mir gerade noch Gelegenheit zu sehen, dass nach viel Gebläse und Gerödel kein Internetzugang mehr zustande kommt und zeigt mir dann ein Schild mit der Ankündigung, dass der Rechner aus Gründen in einer Minute herunterfährt. Danke, sehr aufmerksam! Aber das macht er nicht nur, wenn er am Netz hängt, wie ich erst dachte. Nein, nein, das passiert jetzt immer. Manchmal lässt er mir sogar noch zehn Minuten Zeit, bis er das Schild hervorholt und ich kann noch ein bisschen back up machen. Schnell mal wieder drei Ordnerhäppchen mit dreissigtausend Fotos in Sicherheit bringen. Er ist schon sehr besitzergreifend, wenn es um meine Freizeit geht. Nun ja, es hat ihn halt richtig erwischt und er möchte mich ganz für sich alleine haben, mein Trojaner! Manche Typen sind ja sogar auf den Computer eifersüchtig. Aber dafür ist er auch immer da und reagiert auf jede Bewegung, die ich mache. So eine enge Beziehung hat eben immer zwei Seiten, man kann nicht alles haben.
Im Augenblick schläft er ja schon in seinem Vaio-Bett (so was ähnliches wie ein Futon), er war heute den ganzen Tag so aktiv, dass er sich schon früh hinlegen musste und da habe ich mich endlich wieder mal mit meinem anderen Freund Samsung, (den ich schon viel länger kenne als meinen Trojaner) verabredet und wir beide haben zur Abwechslung mal einen Ausflug ins Internet gemacht, der kennt das ja gar nicht. Sonst hat er immer mehr mit Film zu tun und hält Ordnung bei meinen Filmschnipseln und organisiert die Premieren usw. Also wir waren heute zum ersten Mal zusammen im Internet und es hat ihm super gefallen. Ich denke, wir machen das jetzt öfter. Immer wenn mein Trojaner schläft. Das erzähle ich ihm gar nicht. Er muss ja auch nicht alles wissen. Schließlich kennt er sowieso schon mehr als die meisten. Der Schlawiner!
P.S.: ja, Galgenhumor. Es ist furchtbar.
P.P.S.: bitte keine Tipps und Ratschläge, ich habe in den letzten zwei Wochen jedes Trojaner-Forum besucht und eine Menge gelernt. Zum Beispiel, dass bei so einem innigen Austausch nur noch tabula rasa hilft. System neu aufsetzen. Aber vorher halt back up. Wenn er mich lässt, der Kleine, wie gesagt.
P.P.P.S.: aber sonst geht’s mir gut! Lieber kranker Computer und gesunder Körper als umgekehrt. Nichts Schlimmeres soll mir widerfahren.
P.P.P.P.S.: Finger weg von Surfausflügen mit Google über IE. Schön beim Feuerfuchs bleiben.
P.P.P.P.P.S.: Gute Nacht.
09. März 2009
Lebenszeichen. Ja danke, ich bin gesund und wohlauf. Und auch mein neuer Lebensgefährte, der Trojaner fühlt sich bei mir schon ganz wie zuhause. So einen anhänglichen Gefährten kann man lange suchen. Ein ganz treues Geschöpf.
Ja, ganz recht. Mein Freund ist ein stolzer Trojaner. Ich zicke jetzt ja schon fast zwei Wochen herum und habe versucht, ihn vor die Tür zu setzen, aber er will nicht mehr ohne mich sein. Ja, bin ich denn ein Unmensch? Und eines muss man sagen: mit so einem Trojaner wird es nie langweilig! Jeden Tag denkt er sich eine neue Überraschung für mich aus! Immer neue aufregende Sachen im Freizeitmenü (vulgo: Taskmanager). Aber seit gestern Abend übertrifft er sich: Rechner fährt hoch, er lässt mir gerade noch Gelegenheit zu sehen, dass nach viel Gebläse und Gerödel kein Internetzugang mehr zustande kommt und zeigt mir dann ein Schild mit der Ankündigung, dass der Rechner aus Gründen in einer Minute herunterfährt. Danke, sehr aufmerksam! Aber das macht er nicht nur, wenn er am Netz hängt, wie ich erst dachte. Nein, nein, das passiert jetzt immer. Manchmal lässt er mir sogar noch zehn Minuten Zeit, bis er das Schild hervorholt und ich kann noch ein bisschen back up machen. Schnell mal wieder drei Ordnerhäppchen mit dreissigtausend Fotos in Sicherheit bringen. Er ist schon sehr besitzergreifend, wenn es um meine Freizeit geht. Nun ja, es hat ihn halt richtig erwischt und er möchte mich ganz für sich alleine haben, mein Trojaner! Manche Typen sind ja sogar auf den Computer eifersüchtig. Aber dafür ist er auch immer da und reagiert auf jede Bewegung, die ich mache. So eine enge Beziehung hat eben immer zwei Seiten, man kann nicht alles haben.
Im Augenblick schläft er ja schon in seinem Vaio-Bett (so was ähnliches wie ein Futon), er war heute den ganzen Tag so aktiv, dass er sich schon früh hinlegen musste und da habe ich mich endlich wieder mal mit meinem anderen Freund Samsung, (den ich schon viel länger kenne als meinen Trojaner) verabredet und wir beide haben zur Abwechslung mal einen Ausflug ins Internet gemacht, der kennt das ja gar nicht. Sonst hat er immer mehr mit Film zu tun und hält Ordnung bei meinen Filmschnipseln und organisiert die Premieren usw. Also wir waren heute zum ersten Mal zusammen im Internet und es hat ihm super gefallen. Ich denke, wir machen das jetzt öfter. Immer wenn mein Trojaner schläft. Das erzähle ich ihm gar nicht. Er muss ja auch nicht alles wissen. Schließlich kennt er sowieso schon mehr als die meisten. Der Schlawiner!
P.S.: ja, Galgenhumor. Es ist furchtbar.
P.P.S.: bitte keine Tipps und Ratschläge, ich habe in den letzten zwei Wochen jedes Trojaner-Forum besucht und eine Menge gelernt. Zum Beispiel, dass bei so einem innigen Austausch nur noch tabula rasa hilft. System neu aufsetzen. Aber vorher halt back up. Wenn er mich lässt, der Kleine, wie gesagt.
P.P.P.S.: aber sonst geht’s mir gut! Lieber kranker Computer und gesunder Körper als umgekehrt. Nichts Schlimmeres soll mir widerfahren.
P.P.P.P.S.: Finger weg von Surfausflügen mit Google über IE. Schön beim Feuerfuchs bleiben.
P.P.P.P.P.S.: Gute Nacht.
06. März 2009


Der alte Westen. Fischgratparkett, Ben Wargin, Schotter, drapiertes Obst. Alte Werte, nicht nur an den Wänden. Idealer Drehort für die Szene einer ersten Begegnung in einem französischen Autorenfilm. Einsame Galeriebesucherin trifft auf interessanten Fotografen. Irgendwie so. Man nippt am Weißwein, der Blick schweift leicht abwesend zum oberen Rand der Leinwand, kein Gedanke an bildende Kunst. Man hält einen gewissen Abstand. Wir sind ja nicht in irgendeiner verkrachten Newcomer-Galerie in der Linienstraße. Obwohl bei Hofmann-von Sell wäre das auch noch möglich. Aber die Aufgänge. Die haben nicht diese Aufgänge. Diese roten Teppiche in verspiegelten Eingangshallen der hochherrschaftlichen Charlottenburger Altbauten. Und die Damen. Schmuck. Kostüme. KuDamm-Seitenstraßen-Boutiquen-Gürtel. Unerwartet hanseatische Eleganz. Ein bißchen zu gediegen vielleicht. Aber man hat das Gefühl, sich mit Käufern in einem Raum zu befinden. In Mitte ein eher seltenes Vergnügen. Man spürt das. Man spürt Geld.


04. März 2009

Ich bin leider aus – äh geschäftlichen Gründen zeitweise ein bißchen unter Zeitdruck, da kann es schon vorkommen, dass ich so husch husch vor der Lesung das Buch nicht mehr finde, das der Autor gelegenheitshalber mal signieren könnte (Wertsteigerung, Finanzkrise). Aber wozu habe ich beim Mittagessen die BZ abgestaubt. Auch auf einer Zeitung kann man, wenn man sich ein bißchen Mühe gibt, ordentlich seinen Namen und eine kleine Widmung vermerken. Danke BZ! Wenigstens finde ich in meinem Bilderarchiv eine Seite aus dem saublöd weggeräumten Buch. Da!

Helge Timmerberg ist ja schon irgendwie ganz okay. Geht so. Ach was! Helge Timmerberg ist super. Mein Güte, ist der sympathisch! Damit habe ich ja gar nicht gerechnet. Ernsthaft. Aus irgendeinem Grund habe ich ihn mir ein bißchen eitel vorgestellt. Aber wenn einer von uns beiden eitel ist, dann bin ich das. Ich hatte den Eindruck, er kann mich auch irgendwie ziemlich gut leiden. Aber ich kann mich natürlich irren. Man bildet sich ja auch gerne schnell mal was ein. Ich besonders! Aber trotzdem! Immerhin hat er mich grüßen lassen. Euch kann ich es ja erzählen! Also, das war so…

In der Pause musste er an mir vorbei und fasste so an meinen Unterarm und meinte: „Du hast mich gerettet.“ (mein Stuhl war direkt vor ihm, es bestand daher keine Gefahr, dass er von der Bühne fallen würde bzw. war abgesichert, dass ich ihn im Notfall auffangen können würde. Hab ich dann natürlich auch gemacht. Ehrensache! Na also. Jeden Tag eine gute Pfadfindertat! Und das war nicht das letzte Mal. Hat Helge auch gemeint. ( N a bitte )


[mehr Bildchen von Helge]
04. März 2009
Interessantes Phänomen, dass die erfolgreichsten Projekte äußerst selten in ihrer Planungsphase breit kommuniziert werden, sondern sehr viel später, im greifbaren Vollendungsstadium. Ich bin da ja auch sehr abergläubisch. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass viel heiße Luft im Vorfeld auch im Ergebnis zu heißer Luft führt. Konkrete Arbeit an einem Projekt führt dagegen – zwangsläufig – zu konkreten Ergebnissen. Sehr einfach eigentlich. Substanz lässt sich nicht herbeireden. Erfolg beruht auf Substanz. Konkreter Arbeit. Greifbaren Daten. Kalenderdaten. Abgestimmten Vereinbarungen. Verabredungen. Taten. Visionäre Kraft, die zu lange im Traumstadium, in Beschwörungsformeln, in Gerede verharrt, ist für die Katz. Vision ohne Aktionsplan verpufft. Im Äther. Vision braucht Materie. Den dreidimensionalen Raum. Diese Welt. Einen Landeplatz mit Koordinaten. Ein irdisches Zuhause.
04. März 2009
Interessantes Phänomen, dass die erfolgreichsten Projekte äußerst selten in ihrer Planungsphase breit kommuniziert werden, sondern sehr viel später, im greifbaren Vollendungsstadium. Ich bin da ja auch sehr abergläubisch. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass viel heiße Luft im Vorfeld auch im Ergebnis zu heißer Luft führt. Konkrete Arbeit an einem Projekt führt dagegen – zwangsläufig – zu konkreten Ergebnissen. Sehr einfach eigentlich. Substanz lässt sich nicht herbeireden. Erfolg beruht auf Substanz. Konkreter Arbeit. Greifbaren Daten. Kalenderdaten. Abgestimmten Vereinbarungen. Verabredungen. Taten. Visionäre Kraft, die zu lange im Traumstadium, in Beschwörungsformeln, in Gerede verharrt, ist für die Katz. Vision ohne Aktionsplan verpufft. Im Äther. Vision braucht Materie. Den dreidimensionalen Raum. Diese Welt. Einen Landeplatz mit Koordinaten. Ein irdisches Zuhause.
04. März 2009

Ich bin leider aus – äh geschäftlichen Gründen zeitweise ein bißchen unter Zeitdruck, da kann es schon vorkommen, dass ich so husch husch vor der Lesung das Buch nicht mehr finde, das der Autor gelegenheitshalber mal signieren könnte (Wertsteigerung, Finanzkrise). Aber wozu habe ich beim Mittagessen die BZ abgestaubt. Auch auf einer Zeitung kann man, wenn man sich ein bißchen Mühe gibt, ordentlich seinen Namen und eine kleine Widmung vermerken. Danke BZ! Wenigstens finde ich in meinem Bilderarchiv eine Seite aus dem saublöd weggeräumten Buch. Da!

Helge Timmerberg ist ja schon irgendwie ganz okay. Geht so. Ach was! Helge Timmerberg ist super. Mein Güte, ist der sympathisch! Damit habe ich ja gar nicht gerechnet. Ernsthaft. Aus irgendeinem Grund habe ich ihn mir ein bißchen eitel vorgestellt. Aber wenn einer von uns beiden eitel ist, dann bin ich das. Ich hatte den Eindruck, er kann mich auch irgendwie ziemlich gut leiden. Aber ich kann mich natürlich irren. Man bildet sich ja auch gerne schnell mal was ein. Ich besonders! Aber trotzdem! Immerhin hat er mich grüßen lassen. Euch kann ich es ja erzählen! Also, das war so…

In der Pause musste er an mir vorbei und fasste so an meinen Unterarm und meinte: „Du hast mich gerettet.“ (mein Stuhl war direkt vor ihm, es bestand daher keine Gefahr, dass er von der Bühne fallen würde bzw. war abgesichert, dass ich ihn im Notfall auffangen können würde. Hab ich dann natürlich auch gemacht. Ehrensache! Na also. Jeden Tag eine gute Pfadfindertat! Und das war nicht das letzte Mal. Hat Helge auch gemeint. ( N a bitte )


[mehr Bildchen von Helge]
02. März 2009

Letzten Freitag feierte der Berliner Kunstkontakter seinen dritten Geburtstag. Und ich habe zu viel Wein getrunken. Nach vier Wochen ohne Alkohol scheint man weniger zu vertragen oder ich habe einfach nicht daran gedacht, dass man auch wieder aufhören muss. Nur einen kurzen Moment und dabei mag ich Grauburgunder gar nicht so, aber der war gut, scheiß drauf. Fünf Gläser vielleicht? Deswegen ging es mir gestern nicht gut, um es beschönigend zu formulieren. Irgendwie war der ganze Abend leicht verschwommen. Als ob man alles durch ein Wasserbecken sieht. Und spürt. Alles.

02. März 2009

Letzten Freitag feierte der Berliner Kunstkontakter seinen dritten Geburtstag. Und ich habe zu viel Wein getrunken. Nach vier Wochen ohne Alkohol scheint man weniger zu vertragen oder ich habe einfach nicht daran gedacht, dass man auch wieder aufhören muss. Nur einen kurzen Moment und dabei mag ich Grauburgunder gar nicht so, aber der war gut, scheiß drauf. Fünf Gläser vielleicht? Deswegen ging es mir gestern nicht gut, um es beschönigend zu formulieren. Irgendwie war der ganze Abend leicht verschwommen. Als ob man alles durch ein Wasserbecken sieht. Und spürt. Alles.

24. Februar 2009

seinerzeit.
Hoffentlich kriege ich die Erlaubnis, die Bilder herzuzeigen! Annie Leibovitz zeigt ja zum Beispiel noch viel mehr her. Dagegen ist das gar nichts. Also kid37 zum Beispiel rekelt sich hier nicht nackt in der Badewanne. Und Mequito liegt nicht auf mit Kate Moss in zerwühlten Laken. Auch kann man deutlich erkennen, dass Jan nicht die Hände auf den nackten Bauch einer schwangeren Frau legt. Ich räume wieder mal meinen Rechner auf. Das war am 19. Juli 2008. Und schön. Richtig schön. Ich umringt von berühmten und gutaussehenden Männern! Mehr kann man nicht wollen. Also kaum.
25. Februar 2009
24. Februar 2009

seinerzeit.
Hoffentlich kriege ich die Erlaubnis, die Bilder herzuzeigen! Annie Leibovitz zeigt ja zum Beispiel noch viel mehr her. Dagegen ist das gar nichts. Also kid37 zum Beispiel rekelt sich hier nicht nackt in der Badewanne. Und Mequito liegt nicht auf mit Kate Moss in zerwühlten Laken. Auch kann man deutlich erkennen, dass Jan nicht die Hände auf den nackten Bauch einer schwangeren Frau legt. Ich räume wieder mal meinen Rechner auf. Das war am 19. Juli 2008. Und schön. Richtig schön. Ich umringt von berühmten und gutaussehenden Männern! Mehr kann man nicht wollen. Also kaum.
22. Februar 2009

Dieses Bild von Johnny Depp und Kate Moss. Und das von Susan Sontag. Und die schwangere Demi mit Bruce Willis‘ Händen auf ihrem Bauch. Vielleicht das schönste Bild, das Annie Leibovitz gemacht hat. So viele. Im c|o schoben sich die Massen. Ich blieb eine Weile bei diesen intimen Bildern hängen und flüchtete dann. Auf der Treppe nach unten kam mir Jan entgegen, der später Gelegenheit hatte, dieses sehr schöne Bild von Annie zu machen. Kurz vor dem Ausgang lief mir Gerald in die Arme, der ein wenig verloren aussah und dem ich noch zurief, dass ich auf dem Weg zu Lulu und Jimi bin. Das war eine gute Idee. Ja. Lulu und Jimi war eine gute Idee. Liebenswert, märchenhaft, grotesk. Oskar Roehler sympathisch, zurückhaltend, unprätentiös. Jemand, mit dem man sich lange unterhalten kann. Sollte. Das nächste mal. Und dann hat er bestimmt auch mehr Licht. War schön.

[…]
19. Februar 2009
„(…) Tochter eines bankrotten Fabrikanten und Jimi, einem Schwarzen mit viel Aus-, aber wenig Ansehen. Lulus entsetzliche Mutter versucht mit allen Mitteln (…)“
Mal sehen, was Herr Roehler da verzapft hat morgen erzählt. Aber Hauptsache: Udo Kier! Wenn ich meinen Hintern morgen ins Tilsiter kriege. Und vorher Frau Leibovitz. Womöglich.

Da kann übrigens jeder hin. Man muss es halt wissen! Mal sehen, wie ich morgen drauf bin – im persönlichen Tageshoroskop von morgen heißt es ja, Mond Quadrat Venus, exakt um 21:44:
„Sie genießen heute abend die Gesellschaft Ihrer Mitmenschen und finden alle sozialen Kontakte interessant – besonders die rein gesellschaftlichen, deren einziger Zweck darin besteht, die Menschen untereinander bekannt zu machen. Die meisten Menschen empfinden unter diesem Einfluß besonders große Zuneigung zu den von ihnen geliebten Menschen. Sie möchten ihre Lieben unterstützen und beschützen. Doch sollten Sie jetzt darauf achten, nicht allzu herrschsüchtig zu sein und die Freiheit anderer nicht zu beschneiden. Unter diesem Einfluß können Sie sehr gefühlvoll sein, und es könnten Erinnerungen aus vergangenen Zeiten in Ihnen aufsteigen. Das einzige Problem besteht darin, sich vor allzu reichlichem Essen und Trinken in acht zu nehmen.“
Solcherlei im Großen und Ganzen angenehme Vorschau wird natürlich gerne genommen – das bißchen Herrschsucht – was soll’s! Außerdem, was soll das Gewinsel – einer muss schließlich entscheiden, wo es lang geht! Wenn alle immer nur herumeiern, muß eben gelegentlich ein Machtwort gesprochen werden. „Freiheit anderer beschneiden“ – so ein Blödsinn! Ich habe doch kaum soziale Kontakte, wie soll ich da die Freiheit anderer beschneiden. Man könnte denken, das Horoskop-Programm kennt mich nicht. Nachdem meine Rekonvaleszenz ordnungsgemäß absolviert wurde, könnte ich es eventuell morgen sogar wagen, nach dreiwöchiger Abstinenz ein Glas Wein zu trinken. Gegen 21:44 sollte dann auch der Film zu Ende sein und Herr Roehler gesprächig werden! Aber vielleicht haben wir uns ja auch gar nichts zu sagen. Ich lasse mich überraschen. Schlimmstenfalls stelle ich morgen Abend fest, dass es zu Hause doch am schönsten ist!
16. Februar 2009
Ah ja. Auf meinem Küchentisch liegt dieses Buch. Wenn ich daran denke, schlage ich das Tagesdatum auf, lese das Zitat (an…) und manchmal, am Ende eines Tages, aber nicht oft, schreibe ich etwas hinein oder kritzle. Zwei drei Wörter, einen Halbsatz. Ein paar rhythmische Fragmente. Oder probiere den eingetrockneten Kugelschreiber mit ein paar Kringeln aus, um einen Einkaufszettel zu schreiben. Heute ist der 16. Februar und da steht Gaga Nielsen. Ich wurde in dem Werk ja mit drei ‚Zitaten’ verwurstet und gerade den ersten dahingeplapperten Eintrag haben sie auch genommen. Na ja.
Und nun dämmert mir das gerade. Heute vor fünf Jahren schrieb ich zum ersten mal so etwas wie einen Blogeintrag. Damals auf einer selbstgestrickten html-Seite ohne Kommentarfunktion. Twoday gab’s entweder noch nicht oder ich kannte es noch nicht und die anderen Hoster waren mir vom Layout zu unmanipulierbar. Schrecklich geblümte Anbieter wie 20six. Bei Antville kam man nicht mehr rein, da war schon dieses exclusive Gedöns mit zu vererbenden Blogs oder dann halt gar nicht und bei http://blogger.de schien es, als müsste man ein persönliches Bewerbungsschreiben hinschicken, war mir – äh – zu persönlich. Dann frickelte ich mir ein gutes Jahr einen ab mit Formatierungen, die bei firefox und dem IE niemals identisch aussahen, zum Brechen. Und dann hatte ich plötzlich doch Lust auf so ein fertiges Baukästchen mit Kommentarfunktion und schob die alten Einträge hierher und ließ mutig die Kommentarfunktion auf, die ich ja vorher gar nicht haben wollte. Keiner sollte durch mein Wohnzimmer – ach was – mein Boudoir trampeln! Und dann saß ich gespannt vor dem ersten Eintrag mit offenen Kommentaren und da kam gar nichts Schlimmes! Nur nette Begrüßungen. Es gab sogar Pralinen und Trüffel aus der Schweiz! Schon alleine deswegen hat es sich gelohnt. Also ich kann das Bloggen empfehlen, nachdem ich es jetzt fünf Jahre ausprobiert habe! Immerhin doch ein halbes Jahrzehnt. Da klingt gleich voluminöser. Ein Zwanzigstel Jahrhundert! Muss jetzt nicht gratuliert werden, fiel mir nur auf, wo mir nie solche Sachen auffallen.
Ein Foto vom Februar 2004 gefunden. So viel hat sich nicht geändert. Ich sitze immer noch in dieser Ecke auf meinem Bodenkissen vor meinem vaio mit Blick nach Süden zur Auguststraße. Unfug. Viel hat sich geändert. Viel. Wenn man bedenkt, wenn ich bedenke, wen ich alles nicht getroffen hätte, wenn ich mit diesem Bloggen nicht angefangen hätte. Sogar Menschen, die nichts damit zu haben oder hatten, weil sie zur selben Zeit an einem Ort waren, an den ich durch die Existenz meines Blogs geführt wurde.

Eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben, das mir mehr, intensiver durch den Kopf geht. Ich habe in den letzten Monaten, Wochen und gerade in den letzten Tagen entdeckt, dass es sehr gut ist, Scheuklappen aufzusetzen. Unkonstruktive Gedanken auszublenden. Eine Binsenweisheit. Möglichst keine Energie in Dekonstruktion zu leiten. Das ist nicht neu, auch nicht für mich, aber man muss es verinnerlichen. Wer einer Sache, die er ablehnt, die irgendwie schief zu laufen scheint, Energie zufließen lässt, führt dieser Sache Energie zu und lädt damit Unfug auf. Wäre doch schade.
16. Februar 2009




Nicky & me
Die restlichen zweihundertsechsunddreissig Bilder von June und Pigozzi usw. usf. könnt/können ihr/Sie bei Bedarf selber gucken. Für indiskrete Nachfragen stehe ich selbstverständlich rund um die Uhr zur Verfügung. (z.B.: „Was hast du mit Xavier Moreau zu schaffen?“ „Was läuft da mit Sandy Whitelaw?“ „Und warum legt Mr. Butler den Arm so…“)
16. Februar 2009
Ah ja. Auf meinem Küchentisch liegt dieses Buch. Wenn ich daran denke, schlage ich das Tagesdatum auf, lese das Zitat (an…) und manchmal, am Ende eines Tages, aber nicht oft, schreibe ich etwas hinein oder kritzle. Zwei drei Wörter, einen Halbsatz. Ein paar rhythmische Fragmente. Oder probiere den eingetrockneten Kugelschreiber mit ein paar Kringeln aus, um einen Einkaufszettel zu schreiben. Heute ist der 16. Februar und da steht Gaga Nielsen. Ich wurde in dem Werk ja mit drei ‚Zitaten’ verwurstet und gerade den ersten dahingeplapperten Eintrag haben sie auch genommen. Na ja.
Und nun dämmert mir das gerade. Heute vor fünf Jahren schrieb ich zum ersten mal so etwas wie einen Blogeintrag. Damals auf einer selbstgestrickten html-Seite ohne Kommentarfunktion. Twoday gab’s entweder noch nicht oder ich kannte es noch nicht und die anderen Hoster waren mir vom Layout zu unmanipulierbar. Schrecklich geblümte Anbieter wie 20six. Bei Antville kam man nicht mehr rein, da war schon dieses exclusive Gedöns mit zu vererbenden Blogs oder dann halt gar nicht und bei http://blogger.de schien es, als müsste man ein persönliches Bewerbungsschreiben hinschicken, war mir – äh – zu persönlich. Dann frickelte ich mir ein gutes Jahr einen ab mit Formatierungen, die bei firefox und dem IE niemals identisch aussahen, zum Brechen. Und dann hatte ich plötzlich doch Lust auf so ein fertiges Baukästchen mit Kommentarfunktion und schob die alten Einträge hierher und ließ mutig die Kommentarfunktion auf, die ich ja vorher gar nicht haben wollte. Keiner sollte durch mein Wohnzimmer – ach was – mein Boudoir trampeln! Und dann saß ich gespannt vor dem ersten Eintrag mit offenen Kommentaren und da kam gar nichts Schlimmes! Nur nette Begrüßungen. Es gab sogar Pralinen und Trüffel aus der Schweiz! Schon alleine deswegen hat es sich gelohnt. Also ich kann das Bloggen empfehlen, nachdem ich es jetzt fünf Jahre ausprobiert habe! Immerhin doch ein halbes Jahrzehnt. Da klingt gleich voluminöser. Ein Zwanzigstel Jahrhundert! Muss jetzt nicht gratuliert werden, fiel mir nur auf, wo mir nie solche Sachen auffallen.
Ein Foto vom Februar 2004 gefunden. So viel hat sich nicht geändert. Ich sitze immer noch in dieser Ecke auf meinem Bodenkissen vor meinem vaio mit Blick nach Süden zur Auguststraße. Unfug. Viel hat sich geändert. Viel. Wenn man bedenkt, wenn ich bedenke, wen ich alles nicht getroffen hätte, wenn ich mit diesem Bloggen nicht angefangen hätte. Sogar Menschen, die nichts damit zu haben oder hatten, weil sie zur selben Zeit an einem Ort waren, an den ich durch die Existenz meines Blogs geführt wurde.

Eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben, das mir mehr, intensiver durch den Kopf geht. Ich habe in den letzten Monaten, Wochen und gerade in den letzten Tagen entdeckt, dass es sehr gut ist, Scheuklappen aufzusetzen. Unkonstruktive Gedanken auszublenden. Eine Binsenweisheit. Möglichst keine Energie in Dekonstruktion zu leiten. Das ist nicht neu, auch nicht für mich, aber man muss es verinnerlichen. Wer einer Sache, die er ablehnt, die irgendwie schief zu laufen scheint, Energie zufließen lässt, führt dieser Sache Energie zu und lädt damit Unfug auf. Wäre doch schade.
16. Februar 2009




Nicky & me
Die restlichen zweihundertsechsunddreissig Bilder von June und Pigozzi usw. usf. könnt/können ihr/Sie bei Bedarf selber gucken. Für indiskrete Nachfragen stehe ich selbstverständlich rund um die Uhr zur Verfügung. (z.B.: „Was hast du mit Xavier Moreau zu schaffen?“ „Was läuft da mit Sandy Whitelaw?“ „Und warum legt Mr. Butler den Arm so…“)
11. Februar 2009
10. Februar 2009

Schickt sich vermutlich nicht. Wohin zu gehen. Und mit fast nur lauter Fotos mit sich selber drauf nach Hause zu kommen.
10. Februar 2009

Schickt sich vermutlich nicht. Wohin zu gehen. Und mit fast nur lauter Fotos mit sich selber drauf nach Hause zu kommen.
09. februar 2009
09. februar 2009
04. Februar 2009

Die Nacht der Entscheidung. Toller Anfang was! Heute Nacht entscheidet sich, ob ich durchschlafe oder durchhuste. „Dann schreib doch einfach nur: „bin krank““. „Och nö, zu dings …. faul.“ Habe außerdem mein Pulver gerade bei einem hochwichtigen Kommentar verschossen. Es geht bald weiter. Und ich habe ja auch noch was Schönes in der Schublade. Als ich nämlich Veruschka, die wunderbare Vera von Lehndorff traf. Das war wirklich schön, am letzten Donnerstag. Aber das erzähle ich euch ein andermal. Ich gehe dann mal wieder in meine Quarantäne, damit ich niemanden hier anstecke.

04. Februar 2009

Die Nacht der Entscheidung. Toller Anfang was! Heute Nacht entscheidet sich, ob ich durchschlafe oder durchhuste. „Dann schreib doch einfach nur: „bin krank““. „Och nö, zu dings …. faul.“ Habe außerdem mein Pulver gerade bei einem hochwichtigen Kommentar verschossen. Es geht bald weiter. Und ich habe ja auch noch was Schönes in der Schublade. Als ich nämlich Veruschka, die wunderbare Vera von Lehndorff traf. Das war wirklich schön, am letzten Donnerstag. Aber das erzähle ich euch ein andermal. Ich gehe dann mal wieder in meine Quarantäne, damit ich niemanden hier anstecke.

30. Januar 2009
28. Januar 2009

Gestern im Einstein. Schöner Augenblick zu dritt. Denke gerade an César et Rosalie und diesen mit Jeanne Moreau und Oscar Werner. Aber das hat nichts zu bedeuten. Oder etwas ganz anderes. Die Brechungen, die Brüche in der Realität übertreffen die phantasievollsten Autorenideen an subtiler Verstrickung. In neunzig Minuten beschleunigter Lebensdramaturgie muss es irgendwann ein bißchen knallen. Im Leben passiert das oft etwas leiser. Auf Katzenpfoten schleichen sich Wendungen heran. Nicht immer Samtpfoten. Manchmal aber doch. Ich denke einfach gerne an Filme. Mein, dein, unser aller Leben, dieser vergängliche, für mich wunderbar pathetische Filmstreifen. Aneinandergereihte Bilder mit Ton. Manchmal ein wenig ruckelnd. Manchmal Filmriss. Melodram. Merkwürdig seltener Happy End. Aber man muss vielleicht auch mehr daran glauben. Es förmlich einladen. Denn wer setzt sich schon in der großen, roten Samtrobe an einen ungedeckten Tisch.
24. Januar 2009
RAUSCH UND TERROR

Was hat dieser gepflegte Studienrat mit Rausch und Terror zu schaffen, wird man sich fragen. Je nun! Bei diesem freundlichen älteren Herrn handelt es sich um den gelernten Betonbauer Michael Baumann, der in einer gewissen Zeit – sagen wir: gewisse Erfahrungen gemacht hat. Auch hat ihn der Monat Juni immer sehr beschäftigt. Genau genommen der zweite Juni. Des weiteren bestand ein stetiges reges Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung durch schonungslosen praktischen Selbstversuch, die Wirkung bestimmter Medikamente betreffend, die geeignet sind, sich ein wenig zu entspannen. Im Grunde suchen wir doch alle nur Entspannung. Da ist keiner ausgenommen. Ich fand den Vortrag von Herrn Baumann, der in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet hat, sehr lehrreich und auf unterhaltsame Weise dargebracht, so dass man keine größeren Probleme gehabt haben sollte, der Vorlesung zu folgen und einen pädagogisch wertvollen Gewinn für sich daraus ziehen konnte. Nochmals Danke an Herrn Baumann!

25. Januar 2009

Rico, der wunderbare.


24. Januar 2009
RAUSCH UND TERROR

Was hat dieser gepflegte Studienrat mit Rausch und Terror zu schaffen, wird man sich fragen. Je nun! Bei diesem freundlichen älteren Herrn handelt es sich um den gelernten Betonbauer Michael Baumann, der in einer gewissen Zeit – sagen wir: gewisse Erfahrungen gemacht hat. Auch hat ihn der Monat Juni immer sehr beschäftigt. Genau genommen der zweite Juni. Des weiteren bestand ein stetiges reges Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung durch schonungslosen praktischen Selbstversuch, die Wirkung bestimmter Medikamente betreffend, die geeignet sind, sich ein wenig zu entspannen. Im Grunde suchen wir doch alle nur Entspannung. Da ist keiner ausgenommen. Ich fand den Vortrag von Herrn Baumann, der in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet hat, sehr lehrreich und auf unterhaltsame Weise dargebracht, so dass man keine größeren Probleme gehabt haben sollte, der Vorlesung zu folgen und einen pädagogisch wertvollen Gewinn für sich daraus ziehen konnte. Nochmals Danke an Herrn Baumann!

22. Januar 2009

komplex
Komplexität (v. lat.: complectari = umarmen, umfassen; Partizip Perfekt: complexum) bezeichnet allgemein die Eigenschaft eines Systems oder Modells, dass sein Gesamtverhalten nicht beschrieben werden kann, selbst wenn man vollständige Informationen über seine Einzelkomponenten und ihre Wechselwirkungen besitzt.
Das Nachlesen einer Wikipedia-Erklärung eines vertrauten Begriffes hat für mich zuweilen die Divinationskraft, die für andere Menschen Tarotkarten und ähnliche Orakeleien haben mögen. Mit Adjektiven geizende Begriffsklärungen. Die wollen gar nicht mehr. Die wollen gar nicht wichtig sein.
22. Januar 2009
Hundert mal schlafen, dann ist Mai.

zehnter Mai
20. Januar 2009
19. Januar 2009


[…]
…und die Liebe ist die ewig neueste und die einzige Weltbegebenheit.


16. Januar 2009
16. Januar 2009
15. Januar 2009

Kleiner Tipp für alle, die es irgendwie zur Bühne drängt: gründen Sie einfach einen Zirkus oder eine Partei! Dann können Sie nämlich ohne weiteres nach Herzenslust plakatieren. Überall! Hier abgebildet*) sehen Sie ein Beispiel, wie man es nicht machen soll. Zur Abschreckung! DAS nennt man wildes Plakatieren und gilt als strafgebührenpflichtige Ordnungswidrigkeit. Als Blogger hat man gerade auch den jüngeren Lesern gegenüber einen gewissen Bildungs- und Erziehungsauftrag, dem hiermit Genüge getan wird.


Ganz offenkundig hat der hier**) abgebildete Kriminelle kein Bewusstsein für seine schwerwiegende Tat. Man könnte beinah denken, die mutwillige Sabotage erfüllt ihn mit Genugtuung.

Ich bin für eine massive Verschärfung des Strafmaßes für derlei Querulantentum. Diese vermummten Haschrebellen gehören vier bis sechs Monate ins Arbeitslager (Steinbruch!), da werden die Flausen ausgetrieben!
*) mit einem Schauspieler zu pädagogischen Zwecken nachgestellte Szene
**) mit einem Schauspieler zu pädagogischen Zwecken nachgestellte Szene
11. Januar 2009

Kalbsragout inRosalin-Pfeffer-Walnuß-Sauce mit Spinatknödeln
und Broccoli
klodeckelgroßes Wien vegetarisches Gericht mit Kartoffelsalat und Salatbeilage
Palatschinken an Pflaumenkompott
Apfelstrudel in Vanillesauce
Grüner Veltliner, Espresso, Zigarette
Taxi. […]
11. Januar 2009
Nicht, dass es wieder heißt:
„Warum hast du DAS nicht früher gesagt?!?!?„
Hab ich. Aber bitte entspannen Sie sich. Nur rund zwei Wochen. Ab heute. In Zahlen: 2.
[von wegen rückläufiger Merkur]
15. Januar 2009

Kleiner Tipp für alle, die es irgendwie zur Bühne drängt: gründen Sie einfach einen Zirkus oder eine Partei! Dann können Sie nämlich ohne weiteres nach Herzenslust plakatieren. Überall! Hier abgebildet*) sehen Sie ein Beispiel, wie man es nicht machen soll. Zur Abschreckung! DAS nennt man wildes Plakatieren und gilt als strafgebührenpflichtige Ordnungswidrigkeit. Als Blogger hat man gerade auch den jüngeren Lesern gegenüber einen gewissen Bildungs- und Erziehungsauftrag, dem hiermit Genüge getan wird.


Ganz offenkundig hat der hier**) abgebildete Kriminelle kein Bewusstsein für seine schwerwiegende Tat. Man könnte beinah denken, die mutwillige Sabotage erfüllt ihn mit Genugtuung.

Ich bin für eine massive Verschärfung des Strafmaßes für derlei Querulantentum. Diese vermummten Haschrebellen gehören vier bis sechs Monate ins Arbeitslager (Steinbruch!), da werden die Flausen ausgetrieben!
*) mit einem Schauspieler zu pädagogischen Zwecken nachgestellte Szene
**) mit einem Schauspieler zu pädagogischen Zwecken nachgestellte Szene















