
„Westberlin“… man sprach damals, hier im Westteil der Stadt von Berlin, aber in jedem Fall von „Westdeutschland“, wenn einer über Weihnachten zu den Eltern irgendwo im Rest der Republik fuhr. Gerade noch von Hamburg. Der Rest wurde Eintopf Westdeutschland. „Fährst du über Weihnachten zu deinen Eltern nach Westdeutschland?“. Und die Tüten-Paula auf dem Ku’Damm, an die kann ich mich auch noch genau erinnern… Jeannot hat da ein paar sehr schöne Erinnerungsbilder zusammengetragen, in seinem und Thorstens Buch berlin http://2010.eu.

25. Dezember 2009
Und jetzt alle!
25. Dezember 2009

Reich beschenkt worden. Nicht gestern. Das braucht es auch gar nicht, aber vorher. Von Januar bis Dezember. Und die zweite Jahreshälfte hat mir noch ein bißchen besser gefallen. Sogar Sachen hab ich gekriegt und mich darüber gefreut, obwohl ich gar keine Sachen haben wollte. Ein Telephon und eine schöne Holzschale aus Bali mit echtem Perlmutt drin, von der einzigen, echten Modeste. Und warme Umarmungen. Und ein Riesenplakat von der Oper in Toulouse, mit einem Foto drauf, das ich gemacht habe. Und ein lustiges Interview bei Fritz. Und Wiener Schnitzel im Brechtkeller mit Kartoffelsalat. Und viele andere Mahlzeiten und lustigen Momente und noch viel mehr, mit dem einzig anderen Verrückten, mit dem ich jeden Scheiß machen kann. Und viele liebe Menschen rundherum. Und mein Traum heute Nacht hat gar nicht gestimmt, dass mein Klapprechner weg ist und mein Internet. Ich bin dankbar. Und gesund. Du bist ein gutes Jahr.
25. Dezember 2009
Und jetzt alle!
22. Dezember 2009
Formatieren und fermentieren. Sex & drugs and Rock’n’roll – alles gut und schön, aber alles zu seiner Zeit.
22. Dezember 2009
Formatieren und fermentieren. Sex & drugs and Rock’n’roll – alles gut und schön, aber alles zu seiner Zeit.
20. Dezember 2009
Dagelijkse Horoscoop van Maandag, 21 december 2009 voor Gaga, geboren 1 september 1965
Een verkwistende smaak
Werkzaam gedurende meerdere weken: Financieel kan deze transit voordeel brengen of moeilijkheden veroorzaken; alles hangt af van de wijze waarop u dit aspect hanteert. Er kunnen zich financiële mogelijkheden voordoen. De moeilijkheden komen voort uit het feit dat u tot extravagantie neigt. Niet zelden wilt u veel meer uitgeven dan uw beurs aan kan. U gaat vooral voor mooie kleren door de knieën, voor sieraden en kunstvoorwerpen om uw huis te verfraaien. Deze transit kan een gunstige invloed op financiële besprekingen uitoefenen. U bent in staat de zaken in uw voordeel af te wikkelen, want Venus geeft altijd het vermogen mensen naar uw hand te zetten. Investeringen zijn over het algemeen vrij gunstig. Vooral die in kunstvoorwerpen. Nogmaals, geef geen geld uit dat voor het dagelijks levensonderhoud was bestemd.
Voor vandaag geselecteerde transit:
Venus in het 2de Huis, 2, vanaf 21:53
werkende periode vanaf 21 december 2009 tot eind januari 2010
20. Dezember 2009
P L A Y W I T H F I R E !

[…]
20. Dezember 2009
P L A Y W I T H F I R E !

[…]
20. Dezember 2009
Dagelijkse Horoscoop van Maandag, 21 december 2009 voor Gaga, geboren 1 september 1965
Een verkwistende smaak
Werkzaam gedurende meerdere weken: Financieel kan deze transit voordeel brengen of moeilijkheden veroorzaken; alles hangt af van de wijze waarop u dit aspect hanteert. Er kunnen zich financiële mogelijkheden voordoen. De moeilijkheden komen voort uit het feit dat u tot extravagantie neigt. Niet zelden wilt u veel meer uitgeven dan uw beurs aan kan. U gaat vooral voor mooie kleren door de knieën, voor sieraden en kunstvoorwerpen om uw huis te verfraaien. Deze transit kan een gunstige invloed op financiële besprekingen uitoefenen. U bent in staat de zaken in uw voordeel af te wikkelen, want Venus geeft altijd het vermogen mensen naar uw hand te zetten. Investeringen zijn over het algemeen vrij gunstig. Vooral die in kunstvoorwerpen. Nogmaals, geef geen geld uit dat voor het dagelijks levensonderhoud was bestemd.
Voor vandaag geselecteerde transit:
Venus in het 2de Huis, 2, vanaf 21:53
werkende periode vanaf 21 december 2009 tot eind januari 2010
18. Dezember 2009

Tomas Erhart
Eine flüchtige, aber gute Begegnung. Ein Freitag bei Sevenstar, ich kam spät, Jan war schon wieder weg und auch andere brachen auf. Zum Beispiel Tomas Erhart. Schneller Reflex, impulsive Bemerkung – da stand Thorsten und verabschiedete ihn und seine weibliche Begleitung. Das mache ich eigentlich nicht, diese Fotos „kannst du dich bitte mal kurz hierhin stellen“. Ganz selten nur, wenn vielleicht ein bestimmter Hintergrund so ist, dass ich mir einen besonderen ikonographischen Zauber davon verspreche. Manchmal habe ich schnelle Reflexe, weil ich starke Energie spüre. Geistiges Potenzial. Scharfsinn, Souveränität. So war das in diesem Augenblick. Man spürt sehr, wenn jemand gut ist, in dem was er tut, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist. Ich wollte nur diskret etwas davon einfangen, aber meine vorangegangene Bemerkung sprach eine andere Sprache. „Komm! Mach ein Foto!“ sagte er da plötzlich. Und ich drückte ab. Dann gab er mir seine Karte. Nur deshalb kenne ich den Namen und weiß jetzt, dass er Kameramann ist, ein sehr guter. Alles andere war auch unvorstellbar.
18. Dezember 2009

Tomas Erhart
Eine flüchtige, aber gute Begegnung. Ein Freitag bei Sevenstar, ich kam spät, Jan war schon wieder weg und auch andere brachen auf. Zum Beispiel Tomas Erhart. Schneller Reflex, impulsive Bemerkung – da stand Thorsten und verabschiedete ihn und seine weibliche Begleitung. Das mache ich eigentlich nicht, diese Fotos „kannst du dich bitte mal kurz hierhin stellen“. Ganz selten nur, wenn vielleicht ein bestimmter Hintergrund so ist, dass ich mir einen besonderen ikonographischen Zauber davon verspreche. Manchmal habe ich schnelle Reflexe, weil ich starke Energie spüre. Geistiges Potenzial. Scharfsinn, Souveränität. So war das in diesem Augenblick. Man spürt sehr, wenn jemand gut ist, in dem was er tut, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist. Ich wollte nur diskret etwas davon einfangen, aber meine vorangegangene Bemerkung sprach eine andere Sprache. „Komm! Mach ein Foto!“ sagte er da plötzlich. Und ich drückte ab. Dann gab er mir seine Karte. Nur deshalb kenne ich den Namen und weiß jetzt, dass er Kameramann ist, ein sehr guter. Alles andere war auch unvorstellbar.
16. Dezember 2009
Eine Geschichte für sich.



Und wie ich einmal hundertfünfzig Bilder verlor. Ich muss an ein Interview denken, bevor es das Internet gab. Eine nach Los Angeles ausgewanderte Deutsche war mit Feuer in ihrem Haus konfrontiert. Einer dieser schwer zu löschenden Waldbrände. Eine sehr wohlhabende Frau. Sie hatte einen Filmmogul geheiratet. Sie erzählte, dass sie eine Kiste gepackt hat, mit den Dingen, die ihr am Wichtigsten sind, für den Fall, dass wieder ein Feuer ausbricht. In der Kiste waren Fotoalben von sich und ihrer Familie. Und ein paar Videocassetten mit Filmaufnahmen der ersten Lebensjahre ihres Kindes. Sonst nichts. Kein Schmuck, kein Geld.
Vor einigen Tagen war ich kurz davor ungefähr 159 Bilder hochzuladen. Ich machte ein paar schwerwiegende irreparable Fehler. Und diverse file recovery-Programme konnten nach einer Defragmentierungsorgie nur noch elf Bilder wiederherstellen. Der Rest vermurkste jpgs, bei denen auch eigens erfundene jpeg-Reparierungsprogramme aufgaben. Das war nicht weltbewegend. Nicht für den Erdkreis. Aber wie ich doch an diesen Augenblicken hänge. Die Bilder zeigten einen Entstehungsprozess eines noch größeren Bildes. Ein großes Bild einer großen Verrückten. Ich fing am 28. Oktober damit an und begann am 14. November die einzelnen Arbeitsschritte im detail zu fotografieren.
Ich war ganz verliebt in diese Makroaufnahmen von irgendeiner Ecke des Bildes, einem Schriftzug, einem von Hand gekritzelten Datum und dem Ort dahinter. 17. Mai 2008, Sakamoto. 14. Juni 2008, Berlin-Arizona. 27. September 2009, Hanflabyrinth. Jetzt schließe ich das Kapitel der nicht mehr auffindbaren Bilder. Ich habe ein paar verschwommene filmstills dazwischen geklebt. Damit es mehr Bilder werden. aber es werden nicht mehr 159. Ich hab sie ja auch im Kopf, das ist es gar nicht… ich wollte sie dir nur zeigen, Cosmic. Was ich da gemacht habe, all die Tage in meinem Atelier. Als ich nicht einmal mehr bloggte. Aber jetzt hängt es in deinem Badezimmer und vielleicht – nein sicher – komme ich mit meiner Kamera daran vorbei und mache noch einmal verrückte Nahaufnahmen von diesem materialisierten Monster, Bild und Leinwand gewordenem photostream, unserem Lebensstream. „Cosmic, a set on flickr“.
14. Dezember 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76735761&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
…und fährst du gelinde, hin über mich im Winde, so werd‘ ich mich dir neigen, sprechend…
►watch on youtube
09. Dezember 2009
Herzdiät… Manchmal vergeht mir mein sonst sehr gesunder Appetit. Wenn ich sehr traurig bin. Diese Zeit vor Weihnachten ist geradezu dafür geschaffen. Man kann sie nur schlecht weiterempfehlen. Gibt es das wirklich, dass man sich in einer Phase der Niedergeschlagenheit Essen einverleibt, zuhauf? Mir vergeht jeder Drang nach Nahrungsaufnahme, wenn mir das Herz schwer ist. Oder Druck auf mir lastet. Diese Jahreszeit macht mir mehr Ängste als Freude. Ich erinnere mich zu sehr an vergangene Einsamkeiten. Und wiederkehrende. Ich erinnere mich zu sehr. Man darf sich nicht zu sehr an so ein Zeug erinnern, und soll sich nicht mit Erinnerung an Gewesenes und Nichterreichtes quälen. Nicht rufen. Nicht zurückrufen. In die Zukunft schauen. Immer nach vorne. Es ist gut, manche abgedroschenen Phrasen, die sehr klischeehaft Gutes transportieren, seit Jahren, Jahrhunderten, zu bemühen. Der ureigene Sinn ist immer ein guter. Man sollte sich um diesen ureigenen Sinn scheren und bemühen. Denn er liegt ja noch immer darin. Gute Sätze erinnern und berufen. Zum Beispiel „Alles wird gut“. Ich habe immer müde darüber gelächelt, als Nina Ruge diese abgedroschene Phrase als Verabschiedung ihrer Prominenten-Klatsch-Sendung zelebrierte. Aber jetzt verstehe ich es. Jetzt begreife ich, was das soll und kann. Alles wird gut, Ihr da draußen. Und dir raune ich es. Und jetzt trinke ich einen schönen Williams-Christ-Birnen-Brand. Auf alle, die dieses Blog seit Jahren verfolgen, obwohl ich euch böse bin, dass ihr mir zu wenig kommentiert, hört ihr!
09. Dezember 2009
Herzdiät… Manchmal vergeht mir mein sonst sehr gesunder Appetit. Wenn ich sehr traurig bin. Diese Zeit vor Weihnachten ist geradezu dafür geschaffen. Man kann sie nur schlecht weiterempfehlen. Gibt es das wirklich, dass man sich in einer Phase der Niedergeschlagenheit Essen einverleibt, zuhauf? Mir vergeht jeder Drang nach Nahrungsaufnahme, wenn mir das Herz schwer ist. Oder Druck auf mir lastet. Diese Jahreszeit macht mir mehr Ängste als Freude. Ich erinnere mich zu sehr an vergangene Einsamkeiten. Und wiederkehrende. Ich erinnere mich zu sehr. Man darf sich nicht zu sehr an so ein Zeug erinnern, und soll sich nicht mit Erinnerung an Gewesenes und Nichterreichtes quälen. Nicht rufen. Nicht zurückrufen. In die Zukunft schauen. Immer nach vorne. Es ist gut, manche abgedroschenen Phrasen, die sehr klischeehaft Gutes transportieren, seit Jahren, Jahrhunderten, zu bemühen. Der ureigene Sinn ist immer ein guter. Man sollte sich um diesen ureigenen Sinn scheren und bemühen. Denn er liegt ja noch immer darin. Gute Sätze erinnern und berufen. Zum Beispiel „Alles wird gut“. Ich habe immer müde darüber gelächelt, als Nina Ruge diese abgedroschene Phrase als Verabschiedung ihrer Prominenten-Klatsch-Sendung zelebrierte. Aber jetzt verstehe ich es. Jetzt begreife ich, was das soll und kann. Alles wird gut, Ihr da draußen. Und dir raune ich es. Und jetzt trinke ich einen schönen Williams-Christ-Birnen-Brand. Auf alle, die dieses Blog seit Jahren verfolgen, obwohl ich euch böse bin, dass ihr mir zu wenig kommentiert, hört ihr!
09. Dezember 2009
Oh wie geil. Sieben Streifen.
07. Dezember 2009

[sichere Nummer]
Der Goldraum. Der goldene Blumenraum. Der cosmische Bühnenraum. 21. November. Gaga Nielsen am Schlagzeug. Kopf aus, beat an.
07. Dezember 2009
Worüber soll ich als nächstes bloggen? Irgendwelche Wünsche? Man möchte ja nicht an der Kundschaft vorbei schreiben! Bin gerade etwas orientierungslos. Nicht im Leben. Nur im Blog. Einen Haufen Bilder und Filme in der Hinterhand, aber was geht in dem Leser oder der Leserin überhaupt vor, wenn er oder sie sich diese Unmengen Bilder mit wiederholten Protagonisten anschaut? Ich pflege hier ein schickes online-back up. Verlinkenderweise lasse ich teilhaben. Aber was das jemandem gibt oder nicht – keine Ahnung. Auf jeden Fall werde ich es weitertreiben, mein öffentliches Poesie- und Erinnerungsalbum. Man kann gar nicht dankbar genug sein, wenn man wie ich mit Menschen zu tun hat, die keine Hemmungen haben, neben anderen, auch meine hemmungslosen, eher privaten Nebenschauplatzdokumentationen in der Welt zu wissen. Die gaganische Akasha-Chronik. Zum Angucken. Sich selbst beim Altern beobachten. Schön altern. Eine Frage der Haltung. Und Liebe zur Patina. Die eigene Patina ehren.

7. Dezember 2009
Der 25. November 2009. Der poetrYclub hat endlich einen gescheiten Drummer gefunden und das muss man schon ein bißchen feiern. Im Il Ritrovo!


5. Dezember 2009

Und heute ist Cosmic live bei Trackback. Er wird ein Lied spielen, ein sehr schönes, mit einem Text von Friedrich Rückert. Um viertel vor Acht.

Ich bin die Blum‘ im Garten,
Und muß in Stille warten,
Wann und in welcher Weise
Du trittst in meine Kreise.
Kommst du, ein Strahl der Sonne,
So werd‘ ich deiner Wonne
Den Busen still entfalten
Und deinen Blick behalten.
Kommst du als Tau und Regen,
So werd‘ ich deinen Segen
In Liebesschalen fassen,
Ihn nicht versiegen lassen.
Und fährtest du gelinde
Hin über mich im Winde,
So werd‘ ich dir mich neigen,
Sprechend: Ich bin dein eigen.
Trackback kommt jeden Samstag von 18:00 – 20:00 Uhr auf Fritz, auch als Internetstream. Ich hatte schon mal davon gehört, aber die Sendung nie verfolgt. Nicht nur die Interviews am Ende sind interessant. Es ist doch tatsächlich eine ganze Sendung rund um die Blogosphäre und Internetkrempel. Schön gemacht von Marcus. Kann man auch immer später noch als podcast anhören. Läuft schön so nebenher.
26. November 2009
28. November 2009
Heute Ausflug nach Potsdam. Marlene-Dietrich-Allee 20! Ich mache mich fertig für meinen Besuch im Radio bei Marcus Richter von Radio Fritz. Marcus hat die Sendung trackback und ich darf kommen und später auch was sagen! Hoffentlich keinen Blödsinn. Was ziehe ich bloß an?!? Kid37 war auch schon drin und Mek und die Kaltmamsell und die haben es per Telephon gemacht. Ich wollte auch erst mit meinem schönen alten Telephon und habe bereits in Gedanken die Filmkamera aufgebaut. Aber dann hat Marcus zu kid37 am Telephon gesagt*, vielleicht schaffen wir es ja sogar, Gaga Nielsen vor’s Mikrophon zu zerren! Ich stelle mir das alles sehr nett vor und Marcus klingt auch immer sehr freundlich. Eigentlich auch ein bißchen wie jemand, der gerne Streiche spielt! Also ich freue mich und nehme meinen Fotoapparat mit und Cosmic will auch mitkommen und filmen! Dann könnt ihr alle sehen, wie es war. Bestimmt laufen dort viele wahnsinnig gut aussehende Radiomoderatoren herum. Die werde ich alle fotografieren! Sonne scheint auch. Super!
*) kann man hier anhören! ab Minute 39

26. November 2009
26. November 2009
E I N L A D U N G
o.k., Jan. Ich hab jetzt aus deinem facebook deine letzte Meldung rauskopiert und kleb sie hier rein:
„Vieni alla inaugurazione Venerdi 27.11 Schwedenstr. 16 ore 19 in poi ? more on: http://www.catonbed.de „
Das ist italienisch, wie meine weltgewandten Leser und Leserinnen bestimmt schon bemerkt haben und eine Einladung. Jan kennt ihr ja. Und wenn nicht, könnt ihr ihn morgen endlich mal kennenlernen! Morgen Abend also in der Schwedenstr. 16! Und ich bin auch da. Schon süß, wie Jan vorhin am Telefon meinte: „ach, kannste nicht vielleicht da in deinem Blog was schreiben? Eine Kleinigkeit?“ Ich natürlich wieder bockig: „Ich schreib nicht auf Bestellung und außerdem komm ich in der Ausstellung überhaupt nicht vor gna gna gna“. Was ja auch stimmt! Aber Jan ist nun mal ein lieber Freund und macht dauernd Fotos, für die das Wort eigentlich zu simpel ist. „Im Grunde bist du ja auch ein Blogger“, sage ich zu ihm. „Bau dir doch mal so eine Kommentarfunktion unter den Bildern ein, das wäre cool! Dann könnten die, die da waren, drunter schreiben „guck mal, da bin ich!“ Wäre doch nett!“. Findet Jan auch! Also guck mal nach so einem Code, wie du das einbaust, auf deiner Seite. So, genug Reklame für heute! Also noch mal, morgen 27. November 2009 im Wedding, in der Schwedenstr. 16 um 19:00 Uhr gibt es eine Ausstellungseröffnung von und mit Jan Sobottka und noch einem anderen Irr Künstler! Noch irgendwas unklar? Ah ja – ein Foto könnte ich ja noch einkleben hier. Ist aber nicht von ihm, sondern von mir. Jan macht ja in Farbe. Wisst ihr ja!

Jan Sobottka + Ruth Pläcking
25. November 2009
http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&file=http%3A//blip.tv/rss/flash/1406714&feedurl=http%3A//gagavision.blip.tv/rss/&autostart=false&brandname=gaga%20nielsen&brandlink=http%3A//gagavision.blip.tv/
Zensur ist für mich kein Problem! Ich akzeptiere derlei Wünsche und beuge mich und sorge aktiv dafür, dass der unerwünschte, von mir hochgeladene Schmuddelcontent nicht mehr sichtbar ist! Friede, Freude und Eierkuchen sind mir einfach irgendwo unheimlich wichtig und so du. Gerade unter Künstlern muss da eine gewisse Solidarität herrschen, in der Hinsicht, dass man sich prinzipiell diktieren lässt, wo die Kunst anfängt und aufhört! Man muss sich mal vorstellen, wie peinlich, wenn wichtige Galeristen bemerken würden, dass einer ihrer Künstler schon mal Kontakt mit Gaga Nielsen und ihrer Kamera hatte! Peinlich, einfach peinlich! Die hält ja einfach auf alles drauf. Jeden Scheiß! Die filmt zum Beispiel einfach nur, dass Leute lachen. Ist doch peinlich so was. Gar keine richtige Handlung drin, nur kindisches Gekicher! Da gerät man als seriöser Künstler ja regelrecht ins Zwielicht, wenn man derartige Auswüchse nicht unterbindet. Die hat wahrscheinlich nicht genug zu tun, diese Gaga Nielsen, dass sie ihren privaten Kram hier verbreiten muss und Filme mit Betrunkenen! Man schämt sich ja fast schon für sie. Der Betroffene, also das Opfer (und das kann man ja wohl mit Fug und Recht behaupten) hat völlig korrekt von einem „unsäglichen Video“ gesprochen, das er jetzt auch noch bei mefeedia entdeckt hat, obwohl er die Entfernung auf den anderen Gaga Nielsen-Channels schon vor Monaten angemahnt hatte! Die macht einfach was sie will! Schrecklich, diese Gaga Nielsen.
24. November 2009

Cosmic chez les bouquinistes […]
Cosmic, le français à Berlin, chez les bouquinistes, Café Einstein (Einspännär, Sachärtarte, Apfelstrudäl, Chocolat, Schlagobers), films du cinema, Brechtkellär (Wiener Schnitzel und Backhendl de Helene Weigel, Bière). Isch glaub, ihm at gefallen à Berlin. Auptsach, Café, Croissant et Gauloises – odär war Gitanes? Je ne sais pas encore. Isch glaub, ihm at gefallen.
15. November 2009

Frau Nielsen ist dann mal weg. Also da!

15. November 2009

Frau Nielsen ist dann mal weg. Also da!

15. November 2009
Sehr schöne Sachen dabei. Besonders dieses und jenes. Die puscheligen Sorten mag ich besonders gerne.
12. November 2009
Zum Beispiel Zeug neu verkabeln. Zwei vorhandene alte, kaum benutzte Fernseher, DVD-Dingens, alten VHS-Rekorder, Radio-Teil der Festplattenanlage. Herumliegende VHS-Cassetten und herumliegende Hüllen wiedervereinigen. Herumliegende CDs und herumliegende CD-Hüllen s. o.
Dabei läuft seit Jahren das erste mal wieder ein Radiosender. Hört sich eigentlich noch genauso an wie vor zehn Jahren, als ich noch Radio hörte. Die Lieder sind immer noch gleich, Oldies but Goldies. Ach so, das liegt wahrscheinlich am Sender. Es gibt ja angeblich mehrere. Und dazwischen nervige Verkehrsansagen und unsinnige Bemerkungen von Moderatorinnen mit leicht hysterischem Tonfall. Ich glaub ich muss mal den Sender wechseln. Das ist ja sehr nervig. Wie früher halt! Aber selbst per Zufallsmodus überrascht mich der Musik-Content auf meiner Festplatte nicht mehr. Mal schauen was bei Renner seinem Motor FM läuft. Lenkt jedenfalls irgendwie ab und man kann nebenher aufräumen!
12. November 2009
Zum Beispiel Zeug neu verkabeln. Zwei vorhandene alte, kaum benutzte Fernseher, DVD-Dingens, alten VHS-Rekorder, Radio-Teil der Festplattenanlage. Herumliegende VHS-Cassetten und herumliegende Hüllen wiedervereinigen. Herumliegende CDs und herumliegende CD-Hüllen s. o.
Dabei läuft seit Jahren das erste mal wieder ein Radiosender. Hört sich eigentlich noch genauso an wie vor zehn Jahren, als ich noch Radio hörte. Die Lieder sind immer noch gleich, Oldies but Goldies. Ach so, das liegt wahrscheinlich am Sender. Es gibt ja angeblich mehrere. Und dazwischen nervige Verkehrsansagen und unsinnige Bemerkungen von Moderatorinnen mit leicht hysterischem Tonfall. Ich glaub ich muss mal den Sender wechseln. Das ist ja sehr nervig. Wie früher halt! Aber selbst per Zufallsmodus überrascht mich der Musik-Content auf meiner Festplatte nicht mehr. Mal schauen was bei Renner seinem Motor FM läuft. Lenkt jedenfalls irgendwie ab und man kann nebenher aufräumen!
12. November 2009
Inspiration ist so ein zarter Vogel. Da ging ich gestern zur U-Bahn und hatte plötzlich eine schöne, alberne, genial passende Phantasie. Sie schien mir so leicht wieder abrufbar. Aber ich habe sie auf dem Weg verloren. Vielleicht kommt sie wieder. Wenn ich den Weg noch einmal entlanggehe. Morgen oder übermorgen. Was war das nur, es brachte mich innerlich zum lachen. Heute wie verschüttet. Man muss sich manchmal an die Ratschläge erinnern, die man für andere im Fall parat hätte. Zum Beispiel, nicht in Gedankenschleifen hängen zu bleiben. Einen anderen Fokus suchen. Einen starken anderen Fokus, der Taten braucht. Das ist sehr heilsam, die Zeit der Abwesenheit von Inspiration so zu nutzen. Und dann fliegt er plötzlich wieder, der kleine Vogel.
12. November 2009
Unbedingt Schwarzbrot! Vor einiger Zeit brannte mein Toaster durch, nachdem er schon dreimal Feuer entfacht hatte. Den Aufsatz hab ich behalten und keinen neuen Toaster gekauft. Seitdem röste ich Brot, indem ich den Aufsatz auf die Herdplatte stelle. Funktioniert einwandfrei und nimmt viel weniger Platz weg!
12. November 2009
Hat mich gerade erfreut. Ist aber nichts Neues. Macht ja nichts.
http://blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?enablejs=true&file=http%3A//blip.tv/rss/flash/1994738&feedurl=http%3A//gagavision.blip.tv/rss/&autostart=false&brandname=gaga%20nielsen&brandlink=http%3A//gagavision.blip.tv/
Auf meiner facebook-Seite hab ich nur fünf links zu ein paar meiner Filmchen. Der da oben ist dabei. Will sagen, dort befindet sich nichts, was nicht schon früher woanders zu sehen gewesen wäre. Kein Befindlichkeitsrapport, keine Verlinkungen zu Dingen, die mich beschäftigen. Keine Dynamik. Die hab ich gerne hier, aber alles andere sind Nebenschauplätze. Ich hab geguckt, ob ich den Content noch mehr reduzieren kann und hab den kleinen Film deshalb gerade noch mal angeschaut und gerne gemocht und drin gelassen. Und zehn Fotos. Mehr nicht. Wenn ich wieder (haha) etwas Weltbewegendes mache, kommt vielleicht noch einer dazu. Es waren auch mal drei links mehr, zu ein, zwei Blogeinträgen hier und meinem Opus 12. Dann kamen Kommentare oder eben auch nicht und ich hab keine Lust auf doppelte Buchführung und hab es wieder gelöscht. Wenig Identifikation mit diesem Angebot. Oder vielmehr mit dessen Nutzungsmöglichkeiten. Ist nur eine Art Visitenkarte, „ja – o.k. – ich habe davon gehört“, meinen Fußabdruck hinterlassen, bei Vernetzungsdrang. Durch den Minimal-Content ensteht kein Verlustgefühl, wenn das Ding mal durch ist, aus der Mode oder eine neue Kommunikationsspaßsau durchs Dorf getrieben wird.
Neulich hat mich einer eingeladen, der Gruppe beizutreten „facebook muss kostenlos bleiben“ oder so ähnlich. Habe ich sehr entspannt auf ‚ignore‘ geklickt. Eigentlich fände ich es sogar nicht schlecht, wenn es etwas kosten würde. Dann überlegte sich vielleicht so mancher, dass es für eine kostenpflichtige Nutzung doch zu flach ist. Finde ich nebenbei auch eine seltsame Haltung, für etwas, das einem wertvoll ist, nichts bezahlen zu wollen. Geradezu schäbig. Ich staune ja immer noch, dass es kostenlos möglich ist, ein Blog zu haben, das man auch noch nach seinen Wünschen anpassen kann, hässliche Werbung nur sichtbar über Google-Suchergebnis-Zugriff. Für flickr bezahle ich alle zwei Jahre eine Pauschale, die aber so gering ist, dass ich fast darüber lachen muss. Vor allem bei der Möglichkeit, dermaßen viel content hochzuladen. Ich habe mittlerweile fast 15.000 Bilder bei flickr. Und twoday immer noch umsonst. Eigentlich etwas schäbig von mir, dass ich nicht die kostenpflichtige Variante nehme, bei der man die Werbung auch über Suchergebnis nicht sieht. Ist eigentlich nicht ganz korrekt von mir. Wenn ich bedenke, dass mir die Seite ja doch viel Freude bereitet. Okay, ich gebe meinen Content zurück. Als Dankeschön! Das hier ist wirklich etwas völlig anderes als ein Allerwelts-Vernetzungstool. Mein Wohnzimmer. Meine Küche. Badezimmer. Schreibstube. Balkon. Manchmal sogar mein Schlafzimmer. Sogar die Tapete durfte ich selber aussuchen! Ach, hier ist es am Schönsten.
11. November 2009

Gestern im Proberaum, mit neuem Drummer!

10. November 2009



Im Regen stehen und Propagandareden der Siegermäch Besatzer anhö ist mitunter wahnsinnig anstrengend, danach benötigt man eine dem Anlass angemessene Stärkung! Aber die Engel waren Eins A! Stehen einfach so rum, oben auf den Dächern und sehen gut aus!

Dass wir vor Herrn Bon Jovi und der Dominoanschubsaktion wegen drohender Durchnässung und umsonst und draußen Fernseh schauen wieder gegangen sind, schreib ich vielleicht lieber nicht. Das stieße sicher auf Unverständnis bei der Bevölkerung außerhalb! Der Kabelanschlussadapter vom Fernseher ist dann auch pünktlich bei der ersten Strophe von Herrn Jovis englischem Hauruck-Schlager kaputtgegangen, aber die anti-imperialist vegetarische Gedenkpizza hat prima geschmeckt, auf beiden Seiten! Stattdessen alte Videos geguckt, zum Beispiel Romy und Burkhard Driest. „Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr!“
10. November 2009



Im Regen stehen und Propagandareden der Siegermäch Besatzer anhö ist mitunter wahnsinnig anstrengend, danach benötigt man eine dem Anlass angemessene Stärkung! Aber die Engel waren Eins A! Stehen einfach so rum, oben auf den Dächern und sehen gut aus!

Dass wir vor Herrn Bon Jovi und der Dominoanschubsaktion wegen drohender Durchnässung und umsonst und draußen Fernseh schauen wieder gegangen sind, schreib ich vielleicht lieber nicht. Das stieße sicher auf Unverständnis bei der Bevölkerung außerhalb! Der Kabelanschlussadapter vom Fernseher ist dann auch pünktlich bei der ersten Strophe von Herrn Jovis englischem Hauruck-Schlager kaputtgegangen, aber die anti-imperialist vegetarische Gedenkpizza hat prima geschmeckt, auf beiden Seiten! Stattdessen alte Videos geguckt, zum Beispiel Romy und Burkhard Driest. „Sie gefallen mir, sie gefallen mir sehr!“
10. November 2009

Bonnie and Clyde were pretty lookin‘ people but I can tell you people they were the devil’s children. […]
10. November 2009

Bonnie and Clyde were pretty lookin‘ people but I can tell you people they were the devil’s children. […]
10. November 2009



Da waren wir auch. Im Science Center. Phantastische Architektur von Gnädinger Architekten. Sehr super, die Prothesenhand, die ausschaut wie echt und die Kaffeetasse am zierlichen Henkel mit Daumen und Zeigefinger greift. Einfach großartig.
09. November 2009
09. November 2009
06. November 2009
Meine Tante Asta war schon super!
Auch ein bißchen irre, aber das bin ich ja auch. Liegt halt in der Familie! Ich war ja erst sechseinhalb, als Tante Asta gestorben ist, aber ich kann mich noch genau an sie erinnern! Am liebsten bin ich immer auf ihrem Schoß gesessen und hab mir die alten Geschichten erzählen lassen, wo sie noch in Berlin gewohnt hat und tolle Parties gefeiert. In Ihrer Wohnung in der Fasanenstraße in Charlottenburg! Das muss super gewesen sein. Heute ist die Wohnung von Tante Asta eine Pension und manchmal, wenn ich ein bißchen sentimental bin, gehe ich da hin und spreche in Gedanken mit Tante Asta. Danach geht es mir immer gleich viel besser und ich bin guter Dinge!
06. November 2009
Meine Tante Asta war schon super!
Auch ein bißchen irre, aber das bin ich ja auch. Liegt halt in der Familie! Ich war ja erst sechseinhalb, als Tante Asta gestorben ist, aber ich kann mich noch genau an sie erinnern! Am liebsten bin ich immer auf ihrem Schoß gesessen und hab mir die alten Geschichten erzählen lassen, wo sie noch in Berlin gewohnt hat und tolle Parties gefeiert. In Ihrer Wohnung in der Fasanenstraße in Charlottenburg! Das muss super gewesen sein. Heute ist die Wohnung von Tante Asta eine Pension und manchmal, wenn ich ein bißchen sentimental bin, gehe ich da hin und spreche in Gedanken mit Tante Asta. Danach geht es mir immer gleich viel besser und ich bin guter Dinge!
05. November 2009
Alles wird gut, Schnuffi.

05. November 2009
Alles wird gut, Schnuffi.

05. November 2009
Manchmal sind die Teaser der zusätzlichen Nicht-ganz-gratis-Tageshoroskop-Features von http://Astro.com doch wirklich keck formuliert. Zum morgigen Transit Merkur Sextil Uranus, exakt um 11:23, aktuell vom 5. November 2009 bis 7. November 2009 kommt bei Klick auf „Liebeshoroskop für diesen Transit anzeigen“ folgender Text:
Sicherlich haben Sie in bestimmten Lebensbereichen das Gefühl, alles ganz anders machen zu wollen als die Normalbürgerin. Diese eigenwillige […]

Da bin ich ja mal sehr gespannt, wie sich das morgen praktisch auswirkt. Super auch, dass man nicht weiß, wie der Text weitergeht, das lässt praktisch alle Möglichkeiten offen und Spielraum für – äh quasi – alles!

03. November 2009
Sehr starke Identifikation mit dem eigenen Werk. Kann man nicht anders sagen. Beinah tief gestapelt. Manischer Anteil. Absolutistisch auch. Haha. Aber ich gestehe jedem sein eigenes Werk zu. Viel Freude und Erfolg dabei. Ich kann gut andere sein lassen. Hauptsache, die Grenzen werden eingehalten. Starkes Interesse an reinen Energieformen. Feuer. Wasser. Luft. Erde. Nicht durcheinanderbringen. Nicht vermengen. Besser gesagt: nicht falsch kombinieren. Das hebt die ureigene Funktion auf. Intelligente Verbindungen dagegen zeitigen fruchtbare Ergebnisse. Nicht Wasser auf Feuer. Wasser auf Erde (gebiert Luft…). Nicht Erde auf Feuer. Luft zu Feuer. Kraft der Flamme. Virtuose Alchemie. Oder sein lassen. Jedes Element für sich. Wirkt immer. (im Zweifel). Wasser zu Wasser. Luft zu Luft. Feuer zu Feuer. Erde zu Erde.
03. November 2009
Wenden wir uns schönen Dingen zu.
03. November 2009
Meine Lieben.
Neulich schrieb Sascha in seinem facebook „nervbook faced“. Das klaue ich gerne. Ich bin gerade wieder sehr unbegeistert darüber, in welch beschränkter Weise damit elitäre Pseudokontakte zelebriert werden. Jede/r Dritte (von mir frei aus dem Bauch heraus erfundene Zahl!) hat mittlerweile so einen blöden Account und ich kann meiner Freundin nur aus zweiter Hand vermitteln, inwiefern ich dort etwas kommuniziert habe, was sie vielleicht auch amüsiert hätte, weil sie so einen Account halt nicht hat, und nicht bloß deswegen haben will, was auch mein Verständnis hat. Mir erschließt sich überhaupt nicht der Sinn von diesem hinter-den-Kulissen-Getue mit Anmeldungsnötigung. Schließlich kriegen die facebook-Macher ja auch kein Geld von mir. Ich kommuniziere gerne in breitmöglichster Zugänglichkeit, ansonsten mail ich halt persönlich. Gerade schrieb ich das an eine „Pinnwand“ unter einen Link zu meinem Blog, weil ich mich eigentlich ärgere, dass mir dieser Link nix bringt! Zeigefreudig wie ich bin!
Das also schrieb ich gerade. Und weil Ihr anderen das nicht lesen könnt und schließlich alle Welt wissen soll, was ich mir so zusammendenke, kopier ich es hier hin. Mach ich jetzt vielleicht immer!
Gaga Nielsen
Nervbook krankt u. a. daran, dass man genötigt wird, dem Verein beizutreten und „Freunde“ werden muss, um sich mal was anzuschauen. Das ist natürlich ein sehr schwacher Multiplikatoreffekt. Ein zu selektiver Kreis mit Pseudobindungen. Blogs sind in dieser Hinsicht demokratischer, liberaler, unrestriktiv. Jede/r kann die Einträge sehen und kommentieren, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden. Fällt mir gerade auf, weil ich meine Albernheiten gerne breit streue und niemandem einen Link zu meinem Blödsinn schicken kann, weil’s ja keiner außer den „Freunden“ lesen könnte. Doof! Ich gehe jetzt wieder zu meinem Blog.
03. November 2009
Meine Lieben.
Neulich schrieb Sascha in seinem facebook „nervbook faced“. Das klaue ich gerne. Ich bin gerade wieder sehr unbegeistert darüber, in welch beschränkter Weise damit elitäre Pseudokontakte zelebriert werden. Jede/r Dritte (von mir frei aus dem Bauch heraus erfundene Zahl!) hat mittlerweile so einen blöden Account und ich kann meiner Freundin nur aus zweiter Hand vermitteln, inwiefern ich dort etwas kommuniziert habe, was sie vielleicht auch amüsiert hätte, weil sie so einen Account halt nicht hat, und nicht bloß deswegen haben will, was auch mein Verständnis hat. Mir erschließt sich überhaupt nicht der Sinn von diesem hinter-den-Kulissen-Getue mit Anmeldungsnötigung. Schließlich kriegen die facebook-Macher ja auch kein Geld von mir. Ich kommuniziere gerne in breitmöglichster Zugänglichkeit, ansonsten mail ich halt persönlich. Gerade schrieb ich das an eine „Pinnwand“ unter einen Link zu meinem Blog, weil ich mich eigentlich ärgere, dass mir dieser Link nix bringt! Zeigefreudig wie ich bin!
Das also schrieb ich gerade. Und weil Ihr anderen das nicht lesen könnt und schließlich alle Welt wissen soll, was ich mir so zusammendenke, kopier ich es hier hin. Mach ich jetzt vielleicht immer!
Gaga Nielsen
Nervbook krankt u. a. daran, dass man genötigt wird, dem Verein beizutreten und „Freunde“ werden muss, um sich mal was anzuschauen. Das ist natürlich ein sehr schwacher Multiplikatoreffekt. Ein zu selektiver Kreis mit Pseudobindungen. Blogs sind in dieser Hinsicht demokratischer, liberaler, unrestriktiv. Jede/r kann die Einträge sehen und kommentieren, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden. Fällt mir gerade auf, weil ich meine Albernheiten gerne breit streue und niemandem einen Link zu meinem Blödsinn schicken kann, weil’s ja keiner außer den „Freunden“ lesen könnte. Doof! Ich gehe jetzt wieder zu meinem Blog.
3. November 2009


DER GROßE COSMIGAGA-FOTOROMAN!
In dieser Folge: Gaga lernt telephonieren und lädt Cosmic über Telephon zum Torte-Essen ein!


TORTE & TELEFON!
3. November 2009


DER GROßE COSMIGAGA-FOTOROMAN!
In dieser Folge: Gaga lernt telephonieren und lädt Cosmic über Telephon zum Torte-Essen ein!


TORTE & TELEFON!
1. November 2009
And so, my fellow Bloggers:
Ask not What Poetry Can Do for You – Ask What You Can Do for Poetry!*
Gaga F. Kennedy
*Poetisierung der Welt!
31. Oktober 2009

Küchenchef Cosmic backt mit seiner Auszubildenden Sachertorte. Lehrling Gaga hat die Créme double vergessen. Außerdem hat sie beim Eiertrennen vielleicht nicht richtig aufgepasst und es war ein Klecks Eigelb mit drin und vielleicht ist der Kuchen deswegen nicht so viel aufgegangen, wie man es immer auf den Fotos sieht. Aber beste Zutaten! Die Beschriftung hab ich ganz alleine gemacht, ohne Hilfe! […]

Außerdem habe ich jetzt auch Telephon:

Von Cosmic geschenkt gekriegt! Ich habe es auch schon ausprobiert. Man kann wählen, anrufen, sprechen und auflegen. Es klingelt auch sehr schön. Eben alles was man braucht! Außerdem macht es schön tuut tuut und beim Telephonieren hat man immer so ein leichtes Knistern in der Leitung!
1. November 2009
And so, my fellow Bloggers:
Ask not What Poetry Can Do for You – Ask What You Can Do for Poetry!*
Gaga F. Kennedy
*Poetisierung der Welt!
31. Oktober 2009

Küchenchef Cosmic backt mit seiner Auszubildenden Sachertorte. Lehrling Gaga hat die Créme double vergessen. Außerdem hat sie beim Eiertrennen vielleicht nicht richtig aufgepasst und es war ein Klecks Eigelb mit drin und vielleicht ist der Kuchen deswegen nicht so viel aufgegangen, wie man es immer auf den Fotos sieht. Aber beste Zutaten! Die Beschriftung hab ich ganz alleine gemacht, ohne Hilfe! […]

Außerdem habe ich jetzt auch Telephon:

Von Cosmic geschenkt gekriegt! Ich habe es auch schon ausprobiert. Man kann wählen, anrufen, sprechen und auflegen. Es klingelt auch sehr schön. Eben alles was man braucht! Außerdem macht es schön tuut tuut und beim Telephonieren hat man immer so ein leichtes Knistern in der Leitung!
26. Oktober 2009
Kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Gericht so missraten ist. Gut, dass ich mein einziger Gast war. Ich werde mich bitten, die Reste diskret zu entsorgen. Kein Wunder, dreifach lädiert. Armsehne entzündet, Halsweh, Bauchleiden. Aber es könnte noch schlimmer werden. Ich könnte nicht mehr laufen können. Auch muss ich nicht erbrechen. Und es gibt Hoffnung, dass es morgen schon ein wenig besser ist! Haarausfall habe ich auch nicht. Oder Pocken. Oder Geschwüre. Jedenfalls, keine, von denen ich wüsste. Ich bin dankbar! Und guter Dinge! Ich werde früh schlafen gehen und den Abwasch erledigen. Oder vielleicht besser umgekehrt. Fotos heute keine! Beim Nachausegehen fiel mir auf den letzten hundert Metern ein, dass heute jemand Geburtstag hat, mit dem ich mal etwas zu tun hatte, was ich heute um keinen Preis der Welt mehr mit ihm zu tun haben möchte. Mir wurde beinah schlecht bei dem Gedanken. Eigentlich ja traurig. Ist doch schöner, sich mit einer Spur Sentimentalität zurückzuerinnern. Aber nichts. Ich bin geradezu bestürzt über meine Gleichgültigkeit. Schwamm drüber!
27. Oktober 2009
Also!
26. Oktober 2009
Kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Gericht so missraten ist. Gut, dass ich mein einziger Gast war. Ich werde mich bitten, die Reste diskret zu entsorgen. Kein Wunder, dreifach lädiert. Armsehne entzündet, Halsweh, Bauchleiden. Aber es könnte noch schlimmer werden. Ich könnte nicht mehr laufen können. Auch muss ich nicht erbrechen. Und es gibt Hoffnung, dass es morgen schon ein wenig besser ist! Haarausfall habe ich auch nicht. Oder Pocken. Oder Geschwüre. Jedenfalls, keine, von denen ich wüsste. Ich bin dankbar! Und guter Dinge! Ich werde früh schlafen gehen und den Abwasch erledigen. Oder vielleicht besser umgekehrt. Fotos heute keine! Beim Nachausegehen fiel mir auf den letzten hundert Metern ein, dass heute jemand Geburtstag hat, mit dem ich mal etwas zu tun hatte, was ich heute um keinen Preis der Welt mehr mit ihm zu tun haben möchte. Mir wurde beinah schlecht bei dem Gedanken. Eigentlich ja traurig. Ist doch schöner, sich mit einer Spur Sentimentalität zurückzuerinnern. Aber nichts. Ich bin geradezu bestürzt über meine Gleichgültigkeit. Schwamm drüber!
26. Oktober 2009


….eben backstage! Aber mitunter spielen sich auch auf der Bühne interessante Dinge ab! Gestern, Rockpalast im H.O.F.23 in Weißensee.





Später im Ritrovo. Pizza mit scharfer Salami und Bier. Anschließend Patientenversorgung. Zwiebelwickel! Zunächst leistete der Patient Widerstand, doch ich blieb unerbittlich. Eine gewisse Strenge gehört einfach dazu, schließlich wissen die Kranken in den meisten Fällen gar nicht, welche Behandlung indiziert ist. Immerhin habe ich drei Minuten im Internet reche Jahre Fernstudium hinter mir. Der Schwesternberuf liegt mir eben. Eine sehr befriedigende Tätigkeit! Auch der Nachtdienst belastet mich nicht. Die dankbaren Augen meines Patienten sind mir Lohn und Ansporn zugleich!
23. Oktober 2009

Telefonprotokoll 22. Oktober 2009, 23:55 Uhr
GAGA:
Jan, du hast doch das Foto gesehen, das ich in schwarzweiß in den Blogeintrag zu Niedersätz und Ostrowski getan habe? Das ist wirklich ein sehr schönes Foto! Auch in Farbe! Eigentlich eines der schönsten Fotos, die du von mir gemacht hast. Das könntest du doch eigentlich in die Strecke mit den Bildern von mir hochladen. Es ist wirklich schön! Dann verlinke ich es hinter der schwarzweiß-Version!
JAN:
Ach das, zwischen meinen Beinen…? Ja, das ist ein schönes Foto. So will man Frauen haben! Haha! Ja, schön! Das ist ja eigentlich völlig egal, wo man das reinbaut. Passt überall.
GAGA:
Genau! Ich passe überall!
JAN:
Könnte ich ja auch auf die dritte Seite!
GAGA:
Au ja! Auf die dritte Seite!
JAN:
Oder bei Baselitz!
GAGA:
Haha! Baselitz…! Welche Strecke wird denn am meisten geguckt? Da baust du es ein!
JAN:
Na der Baselitz! Die Baselitz-Strecke wird schon am meisten geguckt!
GAGA:
Also dann bei Baselitz! War ich eben bei Baselitz! Gaga Nielsen ist eben überall!
JAN:
Kann ich machen!
GAGA:
Super!
JAN:
hahaha
GAGA:
hihihi
24. Oktober 2009
be careful
24. Oktober 2009
be careful
23. Oktober 2009

Telefonprotokoll 22. Oktober 2009, 23:55 Uhr
GAGA:
Jan, du hast doch das Foto gesehen, das ich in schwarzweiß in den Blogeintrag zu Niedersätz und Ostrowski getan habe? Das ist wirklich ein sehr schönes Foto! Auch in Farbe! Eigentlich eines der schönsten Fotos, die du von mir gemacht hast. Das könntest du doch eigentlich in die Strecke mit den Bildern von mir hochladen. Es ist wirklich schön! Dann verlinke ich es hinter der schwarzweiß-Version!
JAN:
Ach das, zwischen meinen Beinen…? Ja, das ist ein schönes Foto. So will man Frauen haben! Haha! Ja, schön! Das ist ja eigentlich völlig egal, wo man das reinbaut. Passt überall.
GAGA:
Genau! Ich passe überall!
JAN:
Könnte ich ja auch auf die dritte Seite!
GAGA:
Au ja! Auf die dritte Seite!
JAN:
Oder bei Baselitz!
GAGA:
Haha! Baselitz…! Welche Strecke wird denn am meisten geguckt? Da baust du es ein!
JAN:
Na der Baselitz! Die Baselitz-Strecke wird schon am meisten geguckt!
GAGA:
Also dann bei Baselitz! War ich eben bei Baselitz! Gaga Nielsen ist eben überall!
JAN:
Kann ich machen!
GAGA:
Super!
JAN:
hahaha
GAGA:
hihihi
23. Oktober 2009
Mundane Ereignisse:
Sonne betritt Skorpion.
[exakt um 08:43]
22. Oktober 2009
Gaga aua
23. Oktober 2009
Mundane Ereignisse:
Sonne betritt Skorpion.
[exakt um 08:43]
22. Oktober 2009
Gaga aua
22. Oktober 2009
Zunächst bei Niedersätz in der Fasanenpassage, im Antiquariat und der kleinen Galerie. Fotos und Videos von und über Charles Gatewood werden gezeigt, mit nackigen Frauen unter der Dusche, die sich toll wild mit Schuhwichse bemalt hatten, was ja immer ein Hingucker ist. Eine sichere Nummer sozusagen. Nebenher kabbalistisches Crowley-Arkana-Kraut-und-Rüben-Gerede von einem berühmt berüchtigten, auf mich äußerst diabolisch wirkenden Vernissagen-Rentner, den man zuverlässig bei jeder Sardinenbüchsenöffnung antrifft und dessen Fotos ich immer lösche, weil er mir unheimlich ist und die Bilder eigentlich in „Rosemary’s Baby“ gehören.
Derweil zieht unser anderer Nassauer mit der rotblonden Prinz-Eisenherz-Gedenk-Frisur (dessen Bilder ich ebenfalls immer lösche bzw. gar nicht mehr mache, weil er, vorsichtig ausgedrückt, nicht genug hergibt) einen verknitterten Zettel aus dem ewig grünlich-gräulichen Jackett. Ein Einkaufszettel? Ach wo. Eine mit winziger Bleistift-Schrift akribisch handgekritzelte Liste der abzuarbeitenden Vernissagen, dabei mit beeindruckender Schamlosigkeit erwägend, welche der noch anstehenden Galerieeröffnugen erfahrungsgemäß die gehobenere Weinqualität bieten würde. Jan und ich gucken uns einen ganz kurzen Moment ratlos an und gehen dann der Neugier halber auch hin, zum nächsten Posten auf der to do-Liste. Martin von Ostrowski. Selten genug, dass man sich die Bilder anschaut. Martin von Ostrowski hat ein paar schöne Sachen gemacht. Vor allem der riesige Schädel tut es mir an. Ich mag das meiste gerne, was er da hingehängt hat. Und so sauber gemalt! Und so schön groß! Und bunt! Doch, doch. Ostrowski ist ein Guter. Ich weiß es wie gestern. Aber an den Wein kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. 5. Juni 2008.

Foto: catonbed
P.S. hier verstecken sich ein paar Filmsequenzen von diesem Abend
21. Oktober 2009
21. Oktober 2009
21. Oktober 2009

Frühstück, 11. Mai 2008. Die übrigen vierundzwanzig Bilder gibt’s zum Nachtisch. Später mal, wenn ihr groß seid und die Tante ihre Geheimschatulle öffnet!
19. Oktober 2009

Diese Dame war auch so eine Erscheinung, wo man automatisch, quasi reflexartig die Kamera positioniert. Dabei nicht sympathisch. Auch nicht völlig unsympathisch. Eher irgendetwas dazwischen. Jan flüsterte „Schauspielerin, soll irgendeine Schauspielerin wohl sein…“ Auf jeden Fall ein interessanter Typ, mit kompliziertem Make up und hochhackigen Schuhen, die man leider nicht sieht. Sicher ein schwieriger Beziehungstyp. Stelle ich mir so vor. So eine fordernd-diskutierwütige Mischung, die im Bett alles gibt! Vielleicht mit Schlafbrille. Und Migräne, öfter mal. (ja soll man keine Witze machen, kenn ich auch – trotzdem!). Eventuell noch so ein aufreizend girrendes Lachen. So ein bißchen theatralisch, wie auf dem Theater. Wenn man böse wäre, könnte man auch sagen affektiert. Aber das bin ich ja nicht! Kinder eher keine. Schwer zu besetzen, zu wenig Engagements aber vermutlich viel Gerede. Schauspielerin eben!
Und, was halten Sie von der Dame? Oder erkennt jemand, wer das ist? Muss man sie vielleicht sogar kennen? Herr Sobottka und ich haben leider nichts Näheres herausbekommen! Lösungshilfe: das Bild ist schon eineinhalb Jahre alt, so sah sie im Mai 2008 aus. Heute möglicherweise rote, schwarze oder grüne Haare! Oder tot!
19. Oktober 2009

Diese Dame war auch so eine Erscheinung, wo man automatisch, quasi reflexartig die Kamera positioniert. Dabei nicht sympathisch. Auch nicht völlig unsympathisch. Eher irgendetwas dazwischen. Jan flüsterte „Schauspielerin, soll irgendeine Schauspielerin wohl sein…“ Auf jeden Fall ein interessanter Typ, mit kompliziertem Make up und hochhackigen Schuhen, die man leider nicht sieht. Sicher ein schwieriger Beziehungstyp. Stelle ich mir so vor. So eine fordernd-diskutierwütige Mischung, die im Bett alles gibt! Vielleicht mit Schlafbrille. Und Migräne, öfter mal. (ja soll man keine Witze machen, kenn ich auch – trotzdem!). Eventuell noch so ein aufreizend girrendes Lachen. So ein bißchen theatralisch, wie auf dem Theater. Wenn man böse wäre, könnte man auch sagen affektiert. Aber das bin ich ja nicht! Kinder eher keine. Schwer zu besetzen, zu wenig Engagements aber vermutlich viel Gerede. Schauspielerin eben!
Und, was halten Sie von der Dame? Oder erkennt jemand, wer das ist? Muss man sie vielleicht sogar kennen? Herr Sobottka und ich haben leider nichts Näheres herausbekommen! Lösungshilfe: das Bild ist schon eineinhalb Jahre alt, so sah sie im Mai 2008 aus. Heute möglicherweise rote, schwarze oder grüne Haare! Oder tot!
19. Oktober 2009


Auch ulkig. Die gleichen Badeschlappen wie auf dem Bild. Womöglich das Modell! 16. Mai 2008. Jetzt, eineinhalb Jahre später, fällt mir das auf. Na gut, kein Wunder. Ich hab die Bilder seither nur eineinhalb mal grob durchgeguckt und beiseite gelegt. Da muss ja alles mögliche andere wichtiger gewesen sein, als diese Bilder. In Jans Schlepptau an einem typischen Freitag mit jeder Menge Eröffnungen in der Brunnen- und Torstraße in Mitte. Ich glaube, ich habe jetzt alle einigermaßen attraktiven (bzw. kuriosen… s. o.) Ausstellungseröffnungsbesucher fotografiert. In diesem Jahr lichte ich nur noch Menschen ab, die mir halbwegs am Herzen liegen oder einigermaßen reich und berühmt sind und mich dadurch in finanzieller oder anderweitiger Hinsicht weiterbringen, har har! Neulich sagt meine Freundin zu mir am Telefon: „Du sagst ja immer, du bist berechnend – aber wie du das sagst! Mit so einem bösen Lachen hinterher…!“ Sie meint natürlich in Wahrheit bösen Weltherrschaftslachen.
19. Oktober 2009
„Grace is what matters. In anything. Especially life, especially growth, tragedy, pain, love, death. About people, that’s what matters. That’s a quality I admire very greatly. It keeps you from reaching for the gun too quickly; it keeps you from destroying things too foolishly; it sort of keeps you alive and keeps you open for more understanding.“
Jeff Buckley


17. Oktober 2009
Avec cuore schrieb Basti… das hat auf den ersten Blick nichts mit Jan wuschelig zu tun, aber es war an diesem Tag, dass ich die Post erhielt. Am 15. Mai 2008. Und ich kannte Jan ja nur, weil Sebastian mich eingeladen hatte. Im Grunde hätte jede/r an diesem Abend Jan Sobottka kennenlernen können. Aber sie taten es nicht. Oder nur sehr oberflächlich. Das übliche Geplänkel vor Bildern, wenn er sie positioniert. Um Pose bittet. Und sie tun es (fast immer). Ich auch. Ich kannte das nicht. Dass mich jemand gezielt ablichtet. Außer mir selbst. Schon alleine das war interessant genug. Aber er war es auch wegen seines übrigen Verhaltens. Wie er sich durch den Raum bewegte. Wie ein Kater auf Beutezug. Er geht nie ohne Beute nach Hause. Ein paar Tage später hatte ich eine Nachricht in meinem Mailpostfach, über das Kontaktformular. Und kurz danach eine lange Mail. Der Betreff erheitert mich heute noch. Ich glaube, der Betreff seiner ersten Mail war „ans Eingemachte“. Das amüsierte mich sehr. Diese subtile Aggression, die da mitschwang. Dann verabredeten wir uns bei Araki. Zweiter Mai. Wie lange das her scheint.

Wir telefonieren nicht mehr so oft wie früher, Jan. Aber du weißt ja, ich bin viel unterwegs, arbeite viel… Du ja auch. Wir sind uns weiter warm verbunden. Es war das erste mal, dass ich die Erfahrung machte; darauf zu vertrauen, ich könnte in mein Blog nichts schreiben, was zensiert würde. Ein wunderbares Gefühl. Sehr frei. Ein guter Keim für eine bleibende Verbindung. Und Parallelen in unserem Alltag. Wieviele Stunden verbringen wir mit unseren Bildern. Jeder für sich… hab dich lange nicht mehr gesehen, Jan. Vor zwei Wochen oder so erzählte ich dir am Telefon, dass ich jetzt bestimmt Zeit haben würde… und nun sind schon wieder zwei Wochen vorbei oder drei… aber wir sehen uns schon wieder. Jetzt eben gerade nur über Bilder. Aber wir sind ja eh verbunden. Danke, Basti. (und die Musik hör ich oft…)

17. Oktober 2009
Avec cuore schrieb Basti… das hat auf den ersten Blick nichts mit Jan wuschelig zu tun, aber es war an diesem Tag, dass ich die Post erhielt. Am 15. Mai 2008. Und ich kannte Jan ja nur, weil Sebastian mich eingeladen hatte. Im Grunde hätte jede/r an diesem Abend Jan Sobottka kennenlernen können. Aber sie taten es nicht. Oder nur sehr oberflächlich. Das übliche Geplänkel vor Bildern, wenn er sie positioniert. Um Pose bittet. Und sie tun es (fast immer). Ich auch. Ich kannte das nicht. Dass mich jemand gezielt ablichtet. Außer mir selbst. Schon alleine das war interessant genug. Aber er war es auch wegen seines übrigen Verhaltens. Wie er sich durch den Raum bewegte. Wie ein Kater auf Beutezug. Er geht nie ohne Beute nach Hause. Ein paar Tage später hatte ich eine Nachricht in meinem Mailpostfach, über das Kontaktformular. Und kurz danach eine lange Mail. Der Betreff erheitert mich heute noch. Ich glaube, der Betreff seiner ersten Mail war „ans Eingemachte“. Das amüsierte mich sehr. Diese subtile Aggression, die da mitschwang. Dann verabredeten wir uns bei Araki. Zweiter Mai. Wie lange das her scheint.

Wir telefonieren nicht mehr so oft wie früher, Jan. Aber du weißt ja, ich bin viel unterwegs, arbeite viel… Du ja auch. Wir sind uns weiter warm verbunden. Es war das erste mal, dass ich die Erfahrung machte; darauf zu vertrauen, ich könnte in mein Blog nichts schreiben, was zensiert würde. Ein wunderbares Gefühl. Sehr frei. Ein guter Keim für eine bleibende Verbindung. Und Parallelen in unserem Alltag. Wieviele Stunden verbringen wir mit unseren Bildern. Jeder für sich… hab dich lange nicht mehr gesehen, Jan. Vor zwei Wochen oder so erzählte ich dir am Telefon, dass ich jetzt bestimmt Zeit haben würde… und nun sind schon wieder zwei Wochen vorbei oder drei… aber wir sehen uns schon wieder. Jetzt eben gerade nur über Bilder. Aber wir sind ja eh verbunden. Danke, Basti. (und die Musik hör ich oft…)

16. Oktober 2009
Cosmic ist etwas blogmüde. Ich bin etwas erklärungsmüde. Man muss sich erklären, so lange man mit anderen zu tun hat. Entweder ist das eine Phase oder ein Entwicklungsstadium. Am liebsten unterhalte ich mich im Augenblick ohne etwas zu erklären. Als Spiel. Oder um mich systematisch aufzuregen, gezielt und damit abzuregen, haha. Ansonsten… Poesie, lyrische Alltagsansprache oder zweckgebundene Ansagen. Zack zack. Fertig.
Heute hat mich mein Telefon verrückt gemacht. Ich telefoniere selten aus privatem Anlass, aber wenn dann richtig. Und lange. Und dieses Scheißtelefon verweigert plötzlich diese Anklopffunktion, die mich eh schon nervt – wenn es nur das wäre und man einfach weitertelefonieren könnte. Ha! Das Scheißteil schmeißt plötzlich den bisherigen Gesprächspartner aus der Leitung und präsentiert einen neuen! Man hat noch den Gedanken nicht zu Ende geführt, mitten im Satz – Ende, neuer Gesprächsteilnehmer! Na danke! Ich wüsste nicht, wann ich das Telefon umprogrammiert haben sollte, dass so ein Unfug geschieht. Da bin ich dann nicht freundlich und langmütig, sogar wenn die beste Freundin dran ist. (Die sich im umgekehrten Fall bestimmt auch geärgert hätte). Überlege, ob ich mir zu Weinachten ein altes Telefon mit Wählscheibe zulege, und zwar eines ohne jegliche zeitgenössische Funktionen. Nicht so eine Retro-Attrappe, sondern ein echtes altes Telefon, das nichts kann außer klingeln, telefonieren und Besetzt-Zeichen! Was ist aus dem guten alten Besetzt-Zeichen geworden? Ich bin nicht allzeit verfügbar und höre aus Prinzip nie die Ansagen auf diesem eingebauten Anrufbeantworter ab. Will ich nicht wissen, will ich nicht hören! Auch Anruflisten interessieren mich einen Scheißdreck! Wofür hat der liebe Gott die E-Mail erschaffen! Also! Genug aufgeregt.
16. Oktober 2009
21. Mai 2008

Man soll sich ja nicht selber loben, aber das ist mir wurscht. Ich finde, ich habe damals, im Mai Zweitausendacht wirklich schöne Fotos von Jan gemacht. Reimt sich sogar – ein Gedicht. […]


[…]
16. Oktober 2009
Cosmic ist etwas blogmüde. Ich bin etwas erklärungsmüde. Man muss sich erklären, so lange man mit anderen zu tun hat. Entweder ist das eine Phase oder ein Entwicklungsstadium. Am liebsten unterhalte ich mich im Augenblick ohne etwas zu erklären. Als Spiel. Oder um mich systematisch aufzuregen, gezielt und damit abzuregen, haha. Ansonsten… Poesie, lyrische Alltagsansprache oder zweckgebundene Ansagen. Zack zack. Fertig.
Heute hat mich mein Telefon verrückt gemacht. Ich telefoniere selten aus privatem Anlass, aber wenn dann richtig. Und lange. Und dieses Scheißtelefon verweigert plötzlich diese Anklopffunktion, die mich eh schon nervt – wenn es nur das wäre und man einfach weitertelefonieren könnte. Ha! Das Scheißteil schmeißt plötzlich den bisherigen Gesprächspartner aus der Leitung und präsentiert einen neuen! Man hat noch den Gedanken nicht zu Ende geführt, mitten im Satz – Ende, neuer Gesprächsteilnehmer! Na danke! Ich wüsste nicht, wann ich das Telefon umprogrammiert haben sollte, dass so ein Unfug geschieht. Da bin ich dann nicht freundlich und langmütig, sogar wenn die beste Freundin dran ist. (Die sich im umgekehrten Fall bestimmt auch geärgert hätte). Überlege, ob ich mir zu Weinachten ein altes Telefon mit Wählscheibe zulege, und zwar eines ohne jegliche zeitgenössische Funktionen. Nicht so eine Retro-Attrappe, sondern ein echtes altes Telefon, das nichts kann außer klingeln, telefonieren und Besetzt-Zeichen! Was ist aus dem guten alten Besetzt-Zeichen geworden? Ich bin nicht allzeit verfügbar und höre aus Prinzip nie die Ansagen auf diesem eingebauten Anrufbeantworter ab. Will ich nicht wissen, will ich nicht hören! Auch Anruflisten interessieren mich einen Scheißdreck! Wofür hat der liebe Gott die E-Mail erschaffen! Also! Genug aufgeregt.
16. Oktober 2009
14. Oktober 2009

[und immer schön auf das Datum achten]
Mein Credo dieses Jahres war ja in der ersten Hälfte „keine voreiligen Schlüsse ziehen“. Heute wäre ich beinah schwach geworden. In meinem zweiten Leben habe ich viel mit Biographien zu tun. Und da fällt es dann doch auf, wenn eine Kombination eines seltenen Vor- und Nachnamens plötzlich in der weiblichen Form mit identischem Anliegen auftaucht. Nur eben Jahre später. Ich eierte bereits in einem imaginierten Telefongespräch um die vorsichtige Frage nach einer Geschlechtsumwandlung herum. Aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Anderes Geburtsdatum, anderer Mensch. Zufall. Es gab kein peinliches Telefonat zu führen. Immer zuerst einen maximalen Überblick verschaffen. Fakten, Fakten, Fakten! Vier Bilder vom 3. Juli 2008. 842 weitere Bilder aus dem Zeitraum 11. Mai bis 16. Juli 2008 schlummern auf meiner Festplatte.
In der zweiten Hälfte des Jahres hat sich ein weiteres Credo dazugesellt: keine Befindlichkeitsdebatten mehr führen. Gibt nur blöde Stimmung, unfruchtbares Klima. Und wenn es am Schönsten ist, soll man gehen. Das habe ich jetzt auch begriffen. Den konnte ich ja früher gar nicht leiden, den Spruch. Aber er ergibt einen wunderbaren hilfreichen Sinn, wenn man ihn umformuliert: „wenn es gerade definitiv nicht noch besser werden wird, sondern eher schaler, sollte man sich idealerweise zurückziehen und sich über den glücklichen Absprung freuen“. Wenn gerade alles noch richtig gut ist. Den richtigen Zeitpunkt erkennen. Lauernde Destruktion und Abbauphasen erkennen und den Stecker ziehen. Die Ruhephase akzeptieren. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ganz friedlich.
14. Oktober 2009

[und immer schön auf das Datum achten]
Mein Credo dieses Jahres war ja in der ersten Hälfte „keine voreiligen Schlüsse ziehen“. Heute wäre ich beinah schwach geworden. In meinem zweiten Leben habe ich viel mit Biographien zu tun. Und da fällt es dann doch auf, wenn eine Kombination eines seltenen Vor- und Nachnamens plötzlich in der weiblichen Form mit identischem Anliegen auftaucht. Nur eben Jahre später. Ich eierte bereits in einem imaginierten Telefongespräch um die vorsichtige Frage nach einer Geschlechtsumwandlung herum. Aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Anderes Geburtsdatum, anderer Mensch. Zufall. Es gab kein peinliches Telefonat zu führen. Immer zuerst einen maximalen Überblick verschaffen. Fakten, Fakten, Fakten! Vier Bilder vom 3. Juli 2008. 842 weitere Bilder aus dem Zeitraum 11. Mai bis 16. Juli 2008 schlummern auf meiner Festplatte.
In der zweiten Hälfte des Jahres hat sich ein weiteres Credo dazugesellt: keine Befindlichkeitsdebatten mehr führen. Gibt nur blöde Stimmung, unfruchtbares Klima. Und wenn es am Schönsten ist, soll man gehen. Das habe ich jetzt auch begriffen. Den konnte ich ja früher gar nicht leiden, den Spruch. Aber er ergibt einen wunderbaren hilfreichen Sinn, wenn man ihn umformuliert: „wenn es gerade definitiv nicht noch besser werden wird, sondern eher schaler, sollte man sich idealerweise zurückziehen und sich über den glücklichen Absprung freuen“. Wenn gerade alles noch richtig gut ist. Den richtigen Zeitpunkt erkennen. Lauernde Destruktion und Abbauphasen erkennen und den Stecker ziehen. Die Ruhephase akzeptieren. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ganz friedlich.
13. Oktober 2009

Rosa von Praunheim präsentierte uns neulich, an einem schwülen Sommerabend sein neues Werk Rosas Rache
Ein schönes Buch mit tollem roten Einband und vielen Fotos drin! (da sind auch viele Fotos drin!) Gut gefallen hat mir auch die Präsentation seiner Plüschtiere und Hüte und die Brezeln. Und der Sekt hat mir gut geschmeckt!

13. Oktober 2009
;-)
12. Oktober 2009
Erster Elisenlebkuchen der Saison!
12. Oktober 2009
So so, die kleine Elfenblume.
12. Oktober 2009
SONNTAG IM WAHLLOKAL !

Zu einer echten politischen Dings… alternativen – äh Umsetzung gelebter, alternativer Politik gehört auch die praktische Umsetzung im politischen Alltag, d. h. in der unmittelbaren Endphase des Wahlkampfes usw. usf.
12. Oktober 2009
SONNTAG IM WAHLLOKAL !

Zu einer echten politischen Dings… alternativen – äh Umsetzung gelebter, alternativer Politik gehört auch die praktische Umsetzung im politischen Alltag, d. h. in der unmittelbaren Endphase des Wahlkampfes usw. usf.
10. Oktober 2009
10. Oktober 2009
Schön faul. Keine Mails zu beantworten. Kein Telefon. Kein Termin. Kein Besuch. Kein Plan. Kein Make-up. Keine Schuhe. Keine Wäsche. Keine facebook-myspace-Anfrage. Keine Erklärung. Keine Entschuldigung. Keine Rechtfertigung. Keine Kommentare. Schöne leere Fläche. Dann wieder das andere.

Foto: Cosmic
10. Oktober 2009
FEUER INDIGO ELEKTRA


[…]
08. Oktober 2009
Georg
na
11:16pm
Gaga
hihi
11:16pm
Georg
hehe
11:16pm
Gaga
nana!
11:17pm
Georg
ich geh noch ein bisserl gitarre spielen
mein papa schläft oben drüber
stört ihn aber nicht
11:17pm
Gaga
aber das sind mehr als 4 buchstaben, das gültet nicht!
11:18pm
Georg
soso
jaja
hmhm
hemhem
11:18pm
Gaga
(gitarre spielen gültet aber natürlich schon!) papa heiaheia, gaga heiaheiaheiha
11:18pm
Georg
hammmmas
gema
gemma
meini
11:18pm
Gaga
chr chr chr…
hr hr hr
11:19pm
Georg
s s s
11:19pm
Gaga
pffftttttt
11:19pm
Georg
tzz
11:19pm
Gaga
chrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
11:19pm
Georg
gutgut
ist besser als gut
11:20pm
Gaga
!
!!!
11:20pm
Georg
noch besser ist besser als besser
11:20pm
Gaga
.
11:20pm
Georg
viel besser ist noch besser als noch besser
11:21pm
Gaga
das gaga gebrabbel wird ja gar nicht für die nachwelt dokumentiert! Perlen vor die Säue! Verlust für die Menschheit!!!
11:21pm
Georg
das allerbeste ist aber nicht so bestens wie das bestesteresteste
11:21pm
Gaga
usw. usf.! du hast ja so recht.
so recht
11:21pm
Georg
kannst doch rauskopieren
und bloggn
oder was auch immer du damit machen willst
11:22pm
Gaga
haha – ich mach das! kennst mich ja. ich mach ja jeden scheiß, den du mir befiehlst! schreibt man das eigentlich mit h?
11:22pm
Georg
habs mal rausgefischt
sieht geil aus, auch mit den uhrzeiten
hmhmhm
11:23pm
Gaga
stümmt. kann man kopieren! weltneuheit!
11:23pm
Georg
hoho
gaga
gagaga
gaga ist besser als nur ga
11:24pm
Gaga
ich muss das jetzt sofort bloggen und die welt darüber informieren! !!! jede minute ist kostbar! ja! aber ja ist besser als jaja, im gegensatz zu ga und gaga!
11:25pm
Georg
gagagaga (aussprechen wie barbapapa)
11:25pm
Gaga
blumenroth macht da bestimmt sofort einen super song draus. einen echten hit. popmusik! yeah! yee haw!
11:25pm
Georg
hihihit
11:26pm
Gaga
eben! kein SHIT! HIT!
11:27pm
Georg
no shit der hit
thoooo
ich
geh
ma
klampfe
blog
du
ma
11:27pm
Gaga
kann blümchen da auch mitmachen? also das nächste mal, wenn wir einen neuen hit konzipieren! ja schreib mal! mach hinne! mach den hit! do it, baby!
11:28pm
Georg
wees
nich
11:28pm
Gaga
yeah, du bringst es! ich weiß, du schaffst es! geh rüber und mach den …. du weißt schon!
11:28pm
Georg
kanna
b-stmt
11:28pm
Gaga
also los jetzt! weg vonne kiste! ich geh bloggen, du hit machen!
11:29pm
Georg
okok
11:29pm
Gaga
ich frag dich morgen ab! also los!
na siehste, geht doch!
11:29pm
Georg
nichmehrda
11:29pm
Gaga
E N D E
11:29pm
07. Oktober 2009
Manche Sätze verlassen ja lieber nicht den Kopf. Meine S-Bahn. Nun ja. Mit viel Glück bekommt man mitunter einen Sitzplatz. Aber ich will nicht klagen. Nichts Schlimmeres soll uns widerfahren. Am Hauptbahnhof steigt ein Grüppchen zu. Ich an die Glasscheibe gedrängt, der Platz, der am nächsten zur Tür ist. Man kann von diesem strategisch gewählten Stehplatz aus, bei jeder Türöffnung eine Notration Luft einsaugen und kommt schnell raus, aus dem fahrenden Bunker, wenn man dann mal da ist, wo man hinwollte.
Das Grüppchen also findet sich damit ab, dass man eh nicht weiter nach hinten kann und bleibt gedrängt neben mir stehen. Drei Männer, eine Frau. Aber der eine steht mir ein bißchen zu nah. Da ist aber noch Spielraum zum Bekanntenkreis! Der Oberarm eines älteren Herrn mit Stupsnase und Halbglatze in Stoffkontakt mit meiner Brusthöhe. „Bitte verlagern Sie den Körperkontakt auf Ihren Bekanntenkreis“ höre ich mir selbst zusoufflieren. Aber in den hörbaren Bereich kam der Satz nicht. Es erschien mir ein klein wenig zickig angesichts der Enge. Stattdessen suchte ich noch engeren Kontakt mit meiner Glasscheibe und konnte dergestalt leicht verrenkt die (zumindest von meiner Seite) ungeplante Berührung einigermaßen unterbinden. Waren dann ja auch nur noch drei Stationen! Und man kann nicht umfallen. Eine sehr sichere Angelegenheit.
Wenigstens wird jetzt nicht mehr kurzärmlig gefahren. Ein großer Gewinn! Der Hautkontakt wird dadurch stark eingeschränkt, was mich aber nicht so richtig traurig stimmt. Und Fahrkarten werden auch wieder kontrolliert! Ganz schön mutig. Neulich, vor zwei Monaten oder so, ist man dann ja schon zur eigenen Aufwandsentschädigung die eine oder andere Strecke schwarz gefahren. Hätte sich auch keiner getraut, für das gequetschte Durcheinander „die Fahrausweise bitte“ zu fordern. Ich habe dann zum Beispiel nicht nach Ablauf der monatlichen Umweltkarte sofort am nächsten Tag das neue Ticket geholt, sondern mir zwei Tage Zeit gelassen.
Und dann! Ja dann kam ja die spannende Zeit, als wir alle mit der Regionalbahn fahren durften. Ohne extra zu bezahlen! Wie verreist! Mitten in der Woche! Man kam richtig in Urlaubsstimmung. Gut unterstrichen wurde das sommerliche Reiseflair auch durch freundliche Ansagen des Zugpersonals. Mein Zug nach Magdeburg – Magdeburg! Noch nie war ich in Magdeburg! hatte eine leichte Verspätung, an die man sich aber durch die täglichen Kurzreisen schon gewöhnt hatte. Da kam eine Ansage, die den Umstand zum ersten Mal auf eine sehr charmante Art und Weise, wie ich finde, erklärte: „Der Regionalzug nach Magdeburg hat derzeit eine Verspätung von ca. sieben Minuten. Die Verspätung ist auf ein erhöhtes Aufkommen von Reisenden zurückzuführen!“ In dem Moment war meine Ferienstimmung einfach perfekt! Nein, ich war wirklich keine profane S-Bahnfahrerin, ja Pendlerin auf der S-Bahn-Strecke Hackescher Markt – Bahnhof Zoo, sondern eine Reisende! Das hat mir gut gefallen. Ein schöner Gedanke! Die Leute reisen eben einfach mehr! Ausdruck eines gehobenen Lebensstandards! Es geht uns eben allen sehr, sehr gut!
Auch das Umsteigen am Alex war irgendwie aufregend und neu! Ich wurde auf ganz neue Geschäfte aufmerksam und beinah so etwas wie eine gute Stammkundin im Reformhaus im S-Bahnhof Alexanderplatz. Da gibt es Thai-Frühlingsrollen, die ich ohne Weiteres empfehlen kann. Und in der Apotheke daneben hab ich mir immer Kräuterzigaretten geholt. Aber vorbei! Perdu! Die S-Bahn fährt wieder, nur halt nicht so oft, wie damals in der guten alten Zeit. Aber eines Tages wird meine S-Bahn wieder im Drei-Minuten-Rhythmus fahren, und wir werden fast alle sitzen dürfen und werden sehr dankbar sein. Irgendwann mal! Später, wenn ich groß bin! Darauf freu ich mich jetzt schon! Man muss einfach Ziele haben im Leben!

Also ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Situation und habe mich prima arrangiert!
05. Oktober 2009


Ein Label, das einen derart schönen Namen wie butterflysoulfire trägt, kann eigentlich nur etwas Wunderbares machen. Als wären die Sachen zwischen den Ritzen gewachsen. Unter dem Putz der Sevenstar-Pippi-Langstrumpf-Gallery. Und Cosmic schaute sich um wie Alice im Wunderland. Rasiert. Immer wenn er sich frisch rasiert hat, überlege ich eine Weile, was anders ist. Und dann zeigte mir Thorsten ein Bild in seinem Office, gegenüber wo das große Kinskibild hängt. Ein Abzug einer Fotografie, die ich vor vier Monaten gemacht hatte. Diese Umarmung. Timmy hat sie ihm geschenkt. Deswegen hänge ich jetzt in der Sevenstar Gallery. Da will ich mich nicht beschweren. Die beiden von butterflysoulfire, Maria Thomas und Thoas Lindner sind mir sehr sympathisch. Eigentlich sollte ich etwas kaufen. So wie Blumenroth. Der fackelt nicht lange. Gut so. Hier sind mehr Bilder.

05. Oktober 2009


Ein Label, das einen derart schönen Namen wie butterflysoulfire trägt, kann eigentlich nur etwas Wunderbares machen. Als wären die Sachen zwischen den Ritzen gewachsen. Unter dem Putz der Sevenstar-Pippi-Langstrumpf-Gallery. Und Cosmic schaute sich um wie Alice im Wunderland. Rasiert. Immer wenn er sich frisch rasiert hat, überlege ich eine Weile, was anders ist. Und dann zeigte mir Thorsten ein Bild in seinem Office, gegenüber wo das große Kinskibild hängt. Ein Abzug einer Fotografie, die ich vor vier Monaten gemacht hatte. Diese Umarmung. Timmy hat sie ihm geschenkt. Deswegen hänge ich jetzt in der Sevenstar Gallery. Da will ich mich nicht beschweren. Die beiden von butterflysoulfire, Maria Thomas und Thoas Lindner sind mir sehr sympathisch. Eigentlich sollte ich etwas kaufen. So wie Blumenroth. Der fackelt nicht lange. Gut so. Hier sind mehr Bilder.







