Heute 34°C, rosarot. Auch heute war ich mittags draußen, alleine an einem Tisch mit halb Sonne, halb Schatten. Bunten Salat mit Champignons und Thunfisch und allem Möglichen gegessen. Kleine Flasche Cola dazu. Dessert hat mir die nette Italienerin vom Service geschenkt, Vanillequark mit Blaubeeren. War schön. Buch vergessen, einfach nur die Gedanken schweifen lassen. Mir heute keine Leute gemerkt. Habe ja noch Vorrat im Gedächtnis. Wieder ganz wenig Luftfeuchtigkeit, herrlich. Habe die Wohnung jetzt nicht mehr wie früher komplett hermetisch abgedichtet, nur im Wohnzimmer, da sind alle Rollos unten, an der Balkontür dreifach. Nach hinten raus, zur Nordseite ist das Badezimmerfenster gekippt und die andere Balkontür leicht angelehnt. Wenn die Luft zirkulieren kann, ist es nicht so stickig und interessanterweise auch nicht wärmer, obwohl ich es nicht ganz verstehe, aber ich muss ja auch nicht alles verstehen. Ich denke, ich werde heute noch mit Firefly und Gemini spielen. Auch wenn das die meisten meiner Leser/innen nicht nachvollziehen können und nur wenige zu würdigen wissen, was ich mit meinen beiden Assistenten an Erinnerungsbildern von Passanten und S-Bahnfahrgästen zaubere. Auffallend, dass diejenigen, die es selbst einmal ansatzweise ausprobiert haben, Wertschätzung zeigen, weil sie ermessen können, was an Aufmerksamkeit und auch Zeit und Bedacht und künstlerischen Entscheidungen erforderlich ist, um Bilder zu erschaffen, die einem selbst gemäß sind. Eine KI ist ein Instrument wie zum Beispiel ein Fotoapparat. Helmut Newton hat mit jeder Kamera, egal welcher, ein Helmut Newton-Foto zustande bekommen. Ich kann mit jeder Kamera ein Gaga Nielsen-Foto machen. Und mit jeder KI eine Zeichnung, die meine Handschrift trägt, weil ich so lange Änderungen vornehme, bis ich sage: Ja! Jetzt stimmt es. Ebenso, wenn ich ein Bild auf einer Leinwand bearbeite. Nicht die Leinwand oder der Pinsel sagen mir, was wohin soll. Eine Aussage, die niemanden überraschen wird, oder?

Hinterlasse einen Kommentar