6 Antworten auf „10. März 2022

  1. Georg N.
    Ich freu mich auf den Tag, an dem die Menschen wieder ohne Gesichtswindeln auskommen und wieder Antlitz zeigen!

    Gaga Nielsen
    ich mich auch – an der Stelle, vor dem Südportal des Berliner Schlosses, hätten wir keine Maske aufbehalten müssen, aber es war sehr kalt und die Maske wärmt. Ich ziehe sie auch an, wenn ich durch bestimmte Treppenhäuser laufe, die nicht gut riechen.

  2. Georg N.
    Früher hättest Du Dir einen schönen Schal umgebunden, das hätte mir besser gefallen. Aber diese neumodischen Kunststoff-Lappen…oh well

    Gaga Nielsen
    ich zeige mich für modische Ratschläge immer offen. Mir fiel erst danach ein, dass ich ja auch noch so einen schwarzen Biker-Loop aus der ersten Masken-Ära habe, der farblich korrespondiert hätte und den ich als zweite Kälteschutzschicht hätte überziehen können. Das ist alles noch ausbaufähig, ganz ohne Frage. Gegen komische Gerüche können schöne Schals aber nicht so viel ausrichten.

  3. Georg N.
    Ein paar Tropfen Kölnisch Wasser auf ein Tuch und die Sache ist geritzt 😉

    Gaga Nielsen
    Das Tuch muss ich mir dann aber ganz fest vor die Nase halten, was wenn ich keine Hand frei habe? Bei mir oft der Fall. Der Geruch von Kölnisch Wasser wäre für mich ein Grund, mir eine ideale Schutzbarriere zuzulegen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Mein Armani Parfum wäre eine überlegenswerte Alternative. Aber wie gesagt: die freien Hände…! Ich muss in unregelmäßigen Abständen durch einen Gebäudebereich, in den Ausdünstungen einer Großküche strömen. Möchte ich nicht näher beschreiben.

  4. Georg N.
    Dass Kölnisch Wasser nicht Deine Wahl wäre, wusste ich eh. Aber es wurde eben aus dem Grund sehr populär, ausserdem war es günstig. Wozu brauchst Du im Treppenhaus eigentlich freie Hände. Gut, eine soll am Geländer sein, was machst Du mit der anderen? Der Geruch ist wahrscheinlich von einem Fettabscheider. Das riecht halt, ist aber nur ranziges Fett…ich kenne den Geruch. Aber da unterscheiden wir uns, wegen dem Geruch würde ich mir keine FFP2 Maske aufbinden. Aber Du weisst eh, dass es ja um etwas anderes geht…aber da möchte ich an der Stelle auch lieber nicht eingehen. Die Zeiten ändern sich. Kann mich nur schwer daran gewöhnen. Mir hat jedenfalls Dein Gesicht ohne Lauterbach-Burka immer sehr gut gefallen. 😉

    Gaga Nielsen
    ich trage meist verschiedene Sachen durch diesen Durchgang, Unterlagen, meine Tasche, Einkaufstüten. Und die zwei Treppen hoch zu meiner kleinen Werkstatt nehme ich auch mit vollbepackten Händen. Zeugs eben, Materialien, Leinwände usw. usf., das war für mich Beifang, die Entdeckung, dass ich mehr in „meiner Welt“ sein kann, auch geruchsmäßig, wenn ich auch diese Treppen etwas abgeschottet nehme. Und ja: natürlich weiß ich, dass es dir um etwas anderes geht. Aber ich muss ja nicht in die Kerbe hauen 🙂 Das macht mir gerade Spaß, weil du mir eigentlich als scharfsinnig und empathisch in Erinnerung bist. Meiner Erinnerung nach wurde in den letzten zwei Jahren, also seit März 2020, außer bei diesen da oben, nur mal am Anfang der Geschichte und neulich bei Jans Ausstellung mein Gesicht mit Maske abgelichtet. Ich betreibe keinen Kult und kein Dogma damit. Habe aber auch ausgeprägte Selbstschutzinstinkte, die ich mir nicht absprechen lasse. Die hatte ich auch schon in den Jahren davor, wenn jemand herumgehustet hat, bin ich aufgestanden und hab mich an die S-Bahntür gestellt. Krankheiten langweilen mich. Nun frage ich mich aber doch, weshalb dir die vielen vielen unmaskierten Bilder, die ich hier zeige, keinen Kommentar wert waren.

  5. Georg N.
    Von mir gibt es auch nur ein Bild mit einer frühen Version eines Sabberlappen. Wer hätte gedacht, daß dieses Accessoire ein richtiger Hype würde. Man sieht an diesem Modell, wie unvorteilhaft die Designs solcher Bedeckungen in der Anfangszeit ausgefallen sind. Heute versucht man sie mit Farbe und allerlei Schnickschnack gefälliger zu machen, und mit viiieeel Marketing. Manche Menschen sind von dieser Mode so ergriffen, daß sie sogar schräg schauen oder maulen sogar rum, wenn andere todesmutig auf diesen Selbstschutz gerne verzichten wollen. Aber die haben da nicht mit den strengen modebewussten Deutschen gerechnet. Karl Lagerfeld ist tot, es lebe Karl Lauterbach. Irgendwie soll mir jeder Fummel recht sein, jeder hat seinen Geschmack, und ich würde mich auch nicht darüber kritisch äußern, wäre diese Haute Couture nicht zu einem verpflichtenden Massen-Produkt geworden wäre. Damals konnte man das alles nicht ahnen, das dieses Konzept aufeinander aufbaute. Die Maskenindustrie hat in den letzten Jahren seine Hausaufgaben gemacht. Die Richtung mit der Panik stimmte…

    Gaga Nielsen
    ich hatte meinen letzten Kommentar gestern noch ergänzt, hast du sicher übersehen, den letzten Satz, die Frage.

  6. Georg N.
    Ist keine Geringschätzung, wahrscheinlich hat der Algorithmus Deine Bilder weniger eingespielt, wahrscheinlich weil ich eben eher zu politischen Themen kommentiert habe und deshalb bevorzugt solche Dinge eingespielt wurden. Eine Zeit lange war ich gar nicht mehr hier, weil es so roh wurde. Auch meine Aktivität hier in den letzten Tage ist eher die Ausnahme. Ich arbeite eher wieder daran abhanden zu sein. Meine frühere Begeisterung für aktive Kommunikation hat sich inzwischen eher gelegt. Mal sehen, wie es weitergeht. Für mich sind die Masken ein Symbol für Erniedrigung und blinder Gehorsam, deshalb war ich vielleicht etwas verzweifelt, das auch bie Dir zu sehen…Bitte das zu entschuldigen. Bin halt so…

    Gaga Nielsen
    Die beiden Fotografien von Lydia und mir sind kein politisches, sondern ein jahreszeitliches Statement. Ich vermute, du reagierst aus dem Augenwinkel auf dich teasende Elemente, egal was die Motivation des Postings ist. Sich so wenig damit zu befassen, was hinter einem Posting steckt, finde ich schade. Auch im Sinne von meinem Interesse an einem menschlich zugewandten Austausch. Wer ein Posting auf seiner Seite macht, gibt im Grunde den Ton vor, auf den man schon aus Gründen der Höflichkeit eingehen kann. Alles andere ist Selbstdarstellung auf einer Bühne, die nicht die eigene ist. Wenn ich Sinn und Unsinn des Tragens von Masken hätte thematisieren wollten, hätte ich es unmissverständlich artikuliert. Ich bin da recht eloquent. (Wie dir nicht entgangen sein dürfte 🙂 ) Und nun einen friedlichen Samstag draußen in der Sonne, ohne Maske versteht sich, der Wind dazu erledigt das Erforderliche.

    P.S. was mir auch noch einfiel vorhin: die von dir ersehnten nackten Antlitze in der Öffentlichkeit, z. B. in S- oder U-Bahn werden auch ohne Maske nicht zu einem wertschätzenden Blick erhoben werden, weil sie nahezu ausnahmslos nach unten auf das Smartphone gerichtet bleiben. So schön kann ich gar nicht maskenlos da sitzen, dass mich jemand eines Blickes würdigen würde und den Unterschied Maske auf oder nicht registrierte.

    Georg N.
    Gaga Nielsen Ja sicher, alles nicht so wichtig. Nach zwei Jahren Psychoterror von Droste, Lauterbach und Co. bin ich hier eben sensibel was diese Maskerade angeht…tut mir ja auch leid.

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