ich hab mich gerade bei einem blöden Zwangs-Werbespot (Mediathek) verhört, weil der Mann (ein bekannterer Nachrichtenmoderator von einem Privatsender) so genäselt hat: „Dachbarschaft“. Beim Googeln, ob es das Wort schon gibt, ist mir als Suchergebnis „Digitale Nachbarschaft“ präsentiert worden. Daher schlage ich Dachbarschaft als neuen Begriff für den engeren Internet-Bekanntenkreis vor.

Obwohl, richtig gut finde ich das Wort auch nicht. Kein schöner Klang. Also Schwamm drüber! War eine blöde Idee!

Ich sollte mich lieber der Vorbereitung meiner neuen Postkartenperformance zuwenden. Ich habe heute schon an den Requisiten gearbeitet, für die Fotos war ich vorhin zu schläfrig, jetzt ist es zu dunkel. Läuft ja nicht davon. Unangenehm ist auch, dass ich gezwungen bin, wärmere Kleidung zu tragen. Es wäre schön, wenn bei den künftigen Zusendungen die aktuelle Wetterlage berücksichtigt würde. Man kann doch das Postkartenmotiv jahreszeitlich abstimmen. Es sollten jetzt nicht unbedingt Nacktfotos sein, aber Rollkragen und Mütze muss auch nicht sein!

2 Antworten auf „11. August 2020

  1. kid37 – 12. Aug, 00:42
    Irgendein Magazin spült mir regelmäßig einen Artikelteaser in die Zeitleiste von Twitter, daß angeblich wegen Lockdown und Corona mehr und mehr Leute Nacktfotos an ihre Expartner schicken. Aber natürlich nicht öffentlich. Da würden die Magazine erst recht steil gehen. Ich mußte neulich in meiner Wohnung unterm Dach einen Mantel anprobieren und bin dann augenblicklich wie Butter zerlaufen. Ein Anblick, den ich nicht einmal Exbekannten zumuten wollte. Ich muß also wirklich noch mal nach eventuellen Meerjungfrauenkarten in meinem Archiv suchen. Da brauchen Sie nur ein bißchen Seetang. Das ist zugleich luftig, kleidsam und schicklich!

    g a g a – 12. Aug, 19:18
    Wenn jetzt diese gefürchtete Nixen-Postkarte bei mir eintrudeln täte, könnte ich sicher auch schummeln, indem ich mich in die Badewanne lege und steil behaupte, dass sich die Meerjungenfrauenflosse (die ich definitiv zu faul bin zu basteln) aus Schicklichkeit unter Wasser befindet, oder?

    Ist anzunehmen, dass EXPARTNER mit solchen Fotos beglückt werden, weil die Leute keine potenziellen künftigen Partner mehr kennenlernen? So nach dem Motto: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?“

    kid37 – 12. Aug, 00:44
    (Bei mir brüten übrigens seit ein paar Jahren „Dachstelzen“ unterm Fenster. Ein Begriff, der sich wohl schon eingebürgert hat, weil die immer öfter in Städten mit Wassernähe Nester bauen.)

    g a g a – 12. Aug, 19:20
    Dachstelzen in meiner unmittelbaren Dachbarschaft!
    Tolle Sache das!

  2. kid37 – 12. Aug, 23:45
    Die Erkärung lautet wohl Quarantänekoller. Die Leute kommen ja nicht mehr raus. Ich kenne zum Glück nur disziplinierte Leute.

    g a g a – 12. Aug, 23:51
    Aber dann könnte man den Koller doch zukunftsweisender nutzen, indem man an mehr oder weniger fremde Leute Fotos schickt, von denen man nur die angenehmen und attraktiven Seiten kennt und wo man selber noch nicht verheizt wurde und dabei verbrannt ist.

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