3 Antworten auf „23. April 2017

  1. Wir hatten es ja unlängst per E-Mail im Hintergrund davon. Der Satz fiel „Blogs sind tot“. Kurz davor oder danach sah ich diese Doku auf Vox „Ein Leben für Klicks und Likes“, von der ich hier in diesem (frisch nachgetragenen) Eintrag zu berichten wusste. Vom Beruf des „Influencers“ (vulgo Instagram-Bildchen mit Reklame-drin-Posters) hatte ich ja schon gehört, aber die Damen bezeichnen sich ebenso als „Blogger“ (sicher auch schon mal gehört, den Begriff, oder?) und leben davon. Klick- und Leserzahlen im angeblich vier- bis acht-stelligen Bereich. Bei den Bildchen glaube ich das gut und gerne, hat man ja schnell gescannt beim Durchgucken, so ein Foto mit einer sexy Biene, aber die Damen schreiben auch Texte. Also Texte über ihre neuen Anziehsachen, über ihre neuen Schminksachen, über ihre neuen Dekorationsartikel. Wahrscheinlich ist das der Dixie des Bloggens. Ich war ja noch nie Dixie-Fan. Die eine der beiden, Laura Lion, oder Lisa Lion, Namen nicht gemerkt, erzählte auf einmal ganz ernst, dass sie einmal über ein ernstes Thema geschrieben hat und unheimlich stolz auf den Eintrag sei, weil der „gut angekommen“ sei. Also überraschend gut. Für alle Beteiligten! Wo doch kaum Mode und Schminke drin war. Also quasi ein fast Dixie-freier Blogeintrag, huch! Ich denke mal, der Erfolg war dem Überraschungseffekt geschuldet. So viel zum Thema Blogs sind tot und Dixie. Ja, Blogs sind tot, Dixie-Blogs leben. Also ein bißchen, irgendwie.

  2. Jetzt habe ich das endlich mal gesehen und auch gleich nach weiteren Beiträgen gesucht. Wahnsinn, was man da alles machen kann! Einfach einen Bloggerworkshop und den Purpose finden! Man fährt auch nicht mehr Autos, sondern fliegt gleich um die Welt, nach El Ä und zum Dixie aufs Coachella. Hätte ich die Moderasur genommen, ich könnte direkt einen Beitrag für Silver Surfer machen.

  3. Das ist doch überhaupt ein Geschäftsmodell! Influencer für die Generation Silver Ager. Mit Moderasur für den Herrn 37 plus aufs Cochella. Gut, dass wir drüber gesprochen haben, so ein gemeinsames Brainstorming hat schon so manches Start up ins Laufen gebracht.

    Lisa Lion hat natürlich auch ein super Geschäftsmodell, mit dem Gemischtwarenladen, den sie da am Start hat: „Blogger-Workshop, Brustverkleinerung, Zimmer Umstellen“.

    Zimmer umstellen! Wer möchte das nicht endlich ein mal lernen!
    Bei Brustverkleinerung habe ich eher so meine Zweifel, ob das die entscheidenden Klicks bringt.

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