Verrückte Welt. Vorgestern schreibt mich eine Arda auf englisch über flickr an, entschuldigt sich, dass sie mich behelligt, und fragt, ob ich ihr diesen Gürtel verkaufe. Sie könnte bis zu 800 Euro dafür bezahlen. Ich möchte das gute Stück gerne behalten und bin gerade auch nicht verschuldet, also wird nichts aus dem Geschäftsangebot. Aber es beschäftigt mich nun, ob ich nicht künftig doch eher Sac…hen von sehr bekannten Designern kaufen sollte, als wie bisher nach Lust und Laune und Gefallen, ungeachtet des Labels. Das Ding ist von Dolce & Gabbana und die Logo-Initialen sind auf der Schließe eingeprägt. Ich habe ja schön öfter mal gehört, dass sich Stücke aus der Haute Couture und von Labels wie Chanel und Dior zum Teil mit Wertsteigerung verkaufen lassen. Jedenfalls hat der Gürtel bei weitem nicht 800 Euro gekostet. Er ist aus dem KaDeWe und war als ich ihn entdeckte, reduziert von ca. 450 auf 220 Euro. Muss das Ding mal wieder anziehen. Ist auf jeden Fall ein Hingucker. Als ich ihn 2008 zum ersten mal bei der Eröffnung einer Galerie anhatte, verfolgte mich André Rival mit seiner Kamera, da wusste ich noch gar nicht, wer der lustige Mann mit dem Fotoapparat ist. Er schickte es mir später, so bin ich stolze Besitzerin einer Fotografie von Rival mit mir drauf, ohne ihn dafür bezahlt zu haben. Habe ich sicher dem Gürtel zu verdanken. Den kann ich doch gar nicht verkaufen.

Eine Antwort auf „29. Oktober 2016

  1. [ fb-Komm. ~ 29.10.16 ] G. N.: das ist das Bild von Rival – da sieht man den Gürtel ja gar nicht, seh ich gerade….

    aber Jan hat auch ein lustiges an dem Abend gemacht, mit meinem Verfolger Rival im Bild:

    ich weiß noch, wie ich ihm damals erzählte, dass ich mitunter Irritation damit verursache, dass ich mich als Fotografin selbst in die Bildstrecken einbaue, das kennt man so ja nicht. Er schmunzelte und meinte kokett, wenn er so aussehen würde wie ich, würde er nur noch sich selber fotografieren. Ich war natürlich gebauchpinselt ohne Ende und googelte später zuhause diesen André Rival und stellte fest, dass es als sein Alleinstellungsmerkmal kolportiert wurde, sich selbst in die Portraits mit seiner prominenten Klientel einzubauen. Da wurde mir klar, was sein amüsiert wissendes Lächeln zu bedeuten hatte. Ein Schlitzohr. Und später, bei der Eröffnung von seiner „Politiker“-Strecke im Einstein hab ich den Spieß umgedreht, und ihn und mich fotografiert:

    und er hat brav mitgespielt. Und 2008 hat noch keiner „Selfies“ gemacht. (Nur für’s Protokoll.)

    ich habe ja so ein paar Gürtelfetischisten, die mich auf flickr ‚verfolgen‘, das Bild ist bei denen besonders beliebt:

    geht auch mit Kleidchen!

    C. M.: Schönes Gefühl, wenn man im Alter abgesichert ist;)

    G. N.: ich denke mal, mit dem Gürtel habe ich meine Schäfchen im Trockenen!

    C. M.: Ich ahnte es immer – du bist eine gute Partie!

    G. N.: Aber in jeglicher Hinsicht! Ich muss mich praktisch nur noch unter den dreiundzwanzigtausend Bewerbern entscheiden. Das kann dauern. Noch zwei von Jan:

    und mit Jeannot und Schmetterling:

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