
POLAREXPEDITION ABGESCHLOSSEN.

COSMICBRAVEHEARTPOLARBEAR
11. Januar 2009
Nicht, dass es wieder heißt:
„Warum hast du DAS nicht früher gesagt?!?!?„
Hab ich. Aber bitte entspannen Sie sich. Nur rund zwei Wochen. Ab heute. In Zahlen: 2.
[von wegen rückläufiger Merkur]
11. Januar 2009

Kalbsragout inRosalin-Pfeffer-Walnuß-Sauce mit Spinatknödeln
und Broccoli
klodeckelgroßes Wien vegetarisches Gericht mit Kartoffelsalat und Salatbeilage
Palatschinken an Pflaumenkompott
Apfelstrudel in Vanillesauce
Grüner Veltliner, Espresso, Zigarette
Taxi. […]
10. Januar 2009
10. Januar 2009
07. Januar 2009

Neues Jahr, neue Auslegware.


07. Januar 2009

Neues Jahr, neue Auslegware.


04. Januar 2009

[Cosmic live]
03. Januar 2009
04. Januar 2009
Toll! Noch kein einziges Foto in diesem Jahr gemacht, aber jeden Tag gebloggt. Möglicherweise doch ein spannendes Jahr mit unvorhersehbaren Veränderungen. Ich hege ja große Sympathien für die eigenen Unwägbarkeiten. Man sollte nie aufhören, sich selbst zu überraschen. Das hält die Eigenliebe jung und frisch wie am ersten Tag!
03. Januar 2009
„Was nehmen Sie denn so?“
„Ich bin preisgünstiger, als Sie vielleicht denken. Sie können mit folgenden Naturalien bezahlen: Herz. Haut. Seele. Erotik. Lachen. Ekstase. Massage“.
„Das kommt jetzt doch etwas überraschend… gelten diese Konditionen für jeden?“
„Nein, nicht für jeden. Aber für Sie mache ich diesen Sonderpreis.“
„Äh – – – kann man sich eine Naturalie aussuchen, oder…? „
„Wenn Sie sich für Naturalien-Währung entscheiden, dann leider nur in der vollständigen Kombination.“
„Ach… oh – – – herrje -„
„Zu teuer? Entschieden zu teuer? Na gut, weil Sie’s sind: Weltherrschaftruhm wäre im einmaligen Ausnahmefall auch okay.“
„!?!!???!!!“
„Schwierig? Können Sie nicht gewährleisten? Okay. Dann Geld. 500 Euro pro Abend. Bar auf die Hand.“
„Aber Sie wissen doch, die Finanzkrise…!“
„Sie meinen wohl Ihre persönliche Finanzkrise? Haha! Sehr gut!“
„Ja aber… bedenken Sie doch – was ist mit höheren ideellen Werten wie Freundlichkeit? Freundschaft? Solidarität? Geist? Intellektuellem Austausch? Inspiration? Mitgefühl? Lob? Einem Gedicht? Gemeinschaftsgefühl? Oder – ich hab’s:
W E L T F R I E D E N ? ! ?“
„Oder Bratkartoffeln? Haha!“
„Ja aber – – – ???“
Das setze ich alles voraus. Bitte werfen Sie einen Blick in meine Geschäftsbedingungen. Das wollen Sie mir doch nicht ernsthaft als Bezahlung… Sie Schlingel!“
[Eröffnungs-Dialog aus meinem 2009 erfolgreich aufzuführenden Theaterstück „Jetzt gerade!„]
03. Januar 2009
02. Januar 2009
Ist wirklich schon der zweite Januar… Diesem jungen Jahr begegne ich noch etwas vorsichtig. Es kommt mir vor, als wäre das neue 365-Tage-Paket gerade erst aus dem Tiefkühlfach geholt worden und müsste ganz langsam auftauen. Ach wird schon. Bis sich Zimmertemperatur einstellt, befasse ich mich mit abseitigen Dingen wie einem Sammelsurium von Bildern, die alle ein Motiv zeigen. Hinter dem Vorhang.
01. Januar 2009
02. Januar 2009
Ist wirklich schon der zweite Januar… Diesem jungen Jahr begegne ich noch etwas vorsichtig. Es kommt mir vor, als wäre das neue 365-Tage-Paket gerade erst aus dem Tiefkühlfach geholt worden und müsste ganz langsam auftauen. Ach wird schon. Bis sich Zimmertemperatur einstellt, befasse ich mich mit abseitigen Dingen wie einem Sammelsurium von Bildern, die alle ein Motiv zeigen. Hinter dem Vorhang.
01. Januar 2009
31. Dezember 2008
http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=63961
Schönste Momente. Viele. Ein Jahr. Ein intensives Jahr. Ein aufregendes Jahr. Dessen Verlauf ich nicht erahnen konnte. Ein gutes Jahr. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Nicht lauwarm. Ein gutes Jahr. Trotz allem. Ein unfassbares Jahr. Noch ein paar Stunden. Nichts bleibt wie es ist. Nichts ist wie es bleibt.
31. Dezember 2008
http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=63961
Schönste Momente. Viele. Ein Jahr. Ein intensives Jahr. Ein aufregendes Jahr. Dessen Verlauf ich nicht erahnen konnte. Ein gutes Jahr. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Nicht lauwarm. Ein gutes Jahr. Trotz allem. Ein unfassbares Jahr. Noch ein paar Stunden. Nichts bleibt wie es ist. Nichts ist wie es bleibt.
30. Dezember 2008
30. Dezember 2008
I haven’t fucked much with the past, but I’ve fucked plenty with the future. Over the skin of silk are scars from the splinters of stations and walls I’ve caressed. A stage is like each bolt of wood, like a log of helen, is my pleasure. I would measure the success of a night by the way by the way by the amount of piss and seed I could exude over the columns that nestled the P.A. Some nights I’d surprise everybody by skipping off with a skirt of green net sewed over with flat metallic circles which dazzled and flashed. The lights were violet and white. I had an ornamental veil, but I couldn’t bear to use it. When my hair was cropped, I craved covering, but now my hair itself is a veil, and the scalp inside is a scalp of a crazy and sleepy Comanche lies beneath this netting of the skin. I wake up. I am lying peacefully I am lying peacefully and my knees are open to the sun. I desire him, and he is absolutely ready to seize me. In heart I am a Moslem; in heart I am an American; in heart I am Moslem, in heart I’m an American artist, and I have no guilt. I seek pleasure. I seek the nerves under your skin. The narrow archway; the layers; the scroll of ancient lettuce. We worship the flaw, the belly, the belly, the mole on the belly of an exquisite whore. He spared the child and spoiled the rod. I have not sold myself to God.
Patti Smith, Babelogue
30. Dezember 2008
I haven’t fucked much with the past, but I’ve fucked plenty with the future. Over the skin of silk are scars from the splinters of stations and walls I’ve caressed. A stage is like each bolt of wood, like a log of helen, is my pleasure. I would measure the success of a night by the way by the way by the amount of piss and seed I could exude over the columns that nestled the P.A. Some nights I’d surprise everybody by skipping off with a skirt of green net sewed over with flat metallic circles which dazzled and flashed. The lights were violet and white. I had an ornamental veil, but I couldn’t bear to use it. When my hair was cropped, I craved covering, but now my hair itself is a veil, and the scalp inside is a scalp of a crazy and sleepy Comanche lies beneath this netting of the skin. I wake up. I am lying peacefully I am lying peacefully and my knees are open to the sun. I desire him, and he is absolutely ready to seize me. In heart I am a Moslem; in heart I am an American; in heart I am Moslem, in heart I’m an American artist, and I have no guilt. I seek pleasure. I seek the nerves under your skin. The narrow archway; the layers; the scroll of ancient lettuce. We worship the flaw, the belly, the belly, the mole on the belly of an exquisite whore. He spared the child and spoiled the rod. I have not sold myself to God.
Patti Smith, Babelogue
29. Dezember 2008
Auch schön hier – man darf sich wiederholen. Die Gefühle wiederholen sich ja auch unbestellt. Und man hört ein schönes Lied ja nicht nur einmal gerne. Zumal dieses. Ich liebe das sehr. Und wie dieser kleine Film gemacht ist. So einfach. Minimalistisch. Reduziert auf die Gesichter. Man sieht das manchmal, dass andere etwas Ähnliches versuchen. Aber es funktioniert nicht bei jedem. Wenn nur noch ein Gesicht im Fokus liegt, muss es mehr erzählen, als die Situation zeigt. Ein solches Gesicht braucht keine schnellen Schnitte, keinen Schwenk, keine Action. Nichts. Man fühlt sich bestens unterhalten. Je ruhiger die Kamera ist, umso besser. Die Bewegung des Herzens reicht aus.
26. Dezember 2008

Haha! Ich bin neun Jahre zu alt für mein Gewicht. Das ist das Ergebnis des BMI-Rechners. Ich wiege mich ungefähr ein bis zweimal im Jahr. Als ich heute aus der Dusche gekommen bin, kam ich mir irgendwie weniger vor und bin neugierhalber auf die Waage gestiegen. BMI-Auswertung: Ihr Body-Mass-Index: 20 (Untergewicht). Nach der BMI-Klassifikation der DGE fällt Ihr BMI in die Kategorie „Untergewicht“. Beobachten Sie Ihren Körper sorgfältig und nehmen Sie am besten auch Ihre Ernährung unter die Lupe. Essen Sie vielleicht zu wenig? (Womöglich?) Wenn Sie intensiv Sport treiben (Null) oder Ihr Körper einer dauerhaften Anstrengung (nein, aber mein Innerstes rotiert wie ein Hubschrauber) ausgesetzt ist, achten Sie auf den erhöhten Kalorienbedarf. Wenn man das Alter von 43 zum Beispiel auf 34 reduziert und die anderen Werte (181 cm/66,7 kg) beibehält, sieht es auf einmal so aus: Ihr Body-Mass-Index: 20 (Idealgewicht). BMI-Auswertung: Gratulation! Mit einem Wert von 20 ist ihr BMI ideal und sie haben genau das richtige Gewicht für Ihre Körpergröße. Dann bin ich eben 34. Mir doch wurscht. Jeder wie er es braucht. Mir geht ja der Hype um das junge Gemüse am Arsch vorbei, aber Mitte dreissig geht gerade noch. Ab da wird es ja überhaupt erst interessant. Und zwar in jeder Hinsicht. Nicht wahr.


29. Dezember 2008
Das ist ja fast schon wieder ein eigener Eintrag.
28. Dezember 2008
28. Dezember 2008
28. Dezember 2008
26. Dezember 2008
Manchmal erscheinen mir meine alten Einträge viel besser. Sinnvoller. Jammer jammer. „Weniger sinnlos“ klingt nicht gut. Es ist ja nicht sinnlos. Wahrscheinlich begreift man es morgen. Oder übermorgen. Oder im nächsten Jahr. Spätestens im nächsten Jahr. Aber lieber noch vorher. Viel lieber noch vorher.
24. Dezember 2008
Ich und meine sakrale Vision. Die Wandlung des Profanen zum Sakralen. Sakrale Erhöhung. Provokation zur Transformation. Komm her, du profane Welt und werde heilig. Heilend. Vom Alltag zurück zum Kult. Aus den Niederungen in die Erhöhung. Und das funktioniert mit allem. Mit allem. Sogar mit der Waschmaschine. Mit dem Zähneputzen. Mit dem Kartoffelschälen. Mit der Sprache. Als wäre es zum ersten Mal. Mit der Waschmaschine tanzen und mit der Zahnpasta flirten. Und die Kartoffel küssen. Geht alles. Als wäre es zum letzten Mal. Und heilig sprechen. Immer heilig sprechen. Miteinander. Als wäre es das letzte Mal. Immer. Alles.

*vor dem heiligen Bezirk liegend
26. Dezember 2008
Manchmal erscheinen mir meine alten Einträge viel besser. Sinnvoller. Jammer jammer. „Weniger sinnlos“ klingt nicht gut. Es ist ja nicht sinnlos. Wahrscheinlich begreift man es morgen. Oder übermorgen. Oder im nächsten Jahr. Spätestens im nächsten Jahr. Aber lieber noch vorher. Viel lieber noch vorher.
26. Dezember 2008

Haha! Ich bin neun Jahre zu alt für mein Gewicht. Das ist das Ergebnis des BMI-Rechners. Ich wiege mich ungefähr ein bis zweimal im Jahr. Als ich heute aus der Dusche gekommen bin, kam ich mir irgendwie weniger vor und bin neugierhalber auf die Waage gestiegen. BMI-Auswertung: Ihr Body-Mass-Index: 20 (Untergewicht). Nach der BMI-Klassifikation der DGE fällt Ihr BMI in die Kategorie „Untergewicht“. Beobachten Sie Ihren Körper sorgfältig und nehmen Sie am besten auch Ihre Ernährung unter die Lupe. Essen Sie vielleicht zu wenig? (Womöglich?) Wenn Sie intensiv Sport treiben (Null) oder Ihr Körper einer dauerhaften Anstrengung (nein, aber mein Innerstes rotiert wie ein Hubschrauber) ausgesetzt ist, achten Sie auf den erhöhten Kalorienbedarf. Wenn man das Alter von 43 zum Beispiel auf 34 reduziert und die anderen Werte (181 cm/66,7 kg) beibehält, sieht es auf einmal so aus: Ihr Body-Mass-Index: 20 (Idealgewicht). BMI-Auswertung: Gratulation! Mit einem Wert von 20 ist ihr BMI ideal und sie haben genau das richtige Gewicht für Ihre Körpergröße. Dann bin ich eben 34. Mir doch wurscht. Jeder wie er es braucht. Mir geht ja der Hype um das junge Gemüse am Arsch vorbei, aber Mitte dreissig geht gerade noch. Ab da wird es ja überhaupt erst interessant. Und zwar in jeder Hinsicht. Nicht wahr.


25. Dezember 2008
25. Dezember 2008
„(…) bei einer gewissen Stufe der Intelligenz interessiert man sich für das Korrekte, Vernünftige gar nicht mehr.“
Carl Einstein
24. Dezember 2008
24. Dezember 2008
Ich und meine sakrale Vision. Die Wandlung des Profanen zum Sakralen. Sakrale Erhöhung. Provokation zur Transformation. Komm her, du profane Welt und werde heilig. Heilend. Vom Alltag zurück zum Kult. Aus den Niederungen in die Erhöhung. Und das funktioniert mit allem. Mit allem. Sogar mit der Waschmaschine. Mit dem Zähneputzen. Mit dem Kartoffelschälen. Mit der Sprache. Als wäre es zum ersten Mal. Mit der Waschmaschine tanzen und mit der Zahnpasta flirten. Und die Kartoffel küssen. Geht alles. Als wäre es zum letzten Mal. Und heilig sprechen. Immer heilig sprechen. Miteinander. Als wäre es das letzte Mal. Immer. Alles.

*vor dem heiligen Bezirk liegend
24. Dezember 2008

Ich wünsche euch auch etwas. Euch und mir. Ich wünsche allen empfindsamen Kreaturen spürbares Wohlwollen. Und tiefen Respekt. Und warme Intensität. Und große Leichtigkeit. Und freundliche Selbstachtung. Und lustiges Lachen. Und lachende Lust. Und alles was rockt! Und Nougat und Marzipan! Und Komplimente! Und dann ist Frieden.
24. Dezember 2008

Ich wünsche euch auch etwas. Euch und mir. Ich wünsche allen empfindsamen Kreaturen spürbares Wohlwollen. Und tiefen Respekt. Und warme Intensität. Und große Leichtigkeit. Und freundliche Selbstachtung. Und lustiges Lachen. Und lachende Lust. Und alles was rockt! Und Nougat und Marzipan! Und Komplimente! Und dann ist Frieden.
23. Dezember 2008
Ich möchte erklären, warum ich in meinem letzten Beitrag nur einen Link zu einem älteren Eintrag setzte. Zu meiner ersten, einzigen und letzten Begegnung mit Kerstin Schlitter, der Fotografin. Kerstin starb am letzten Donnerstag im Alter von nur achtunddreißig Jahren nach schwerer Krankheit.
Ich wusste nichts davon und erfuhr es gestern Nacht durch einen Freund. Jetzt muss ich daran denken, wie wir aufeinander aufmerksam wurden. Das Thema war der Tod. Sie beschäftigte sich ähnlich intensiv wie ich damit, im Gegensatz zu mir allerdings mit der Konsequenz, dass sie im letzten Jahr eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin machte. Zum Nachlesen.

Kerstin, 13. Juli 2007
23. Dezember 2008
Meine eine Freundin spielt jetzt endlich wieder auf dem Instrument, das sie mal richtig gelernt hat. Damals, bevor ihr die kids… na ja. Sie spielt wirklich schön und tritt jetzt auch wieder auf. Deswegen kommt es vor, dass die Veranstalter Werbung für ihre Veranstaltung machen und da steht dann auch ihr Name drauf. Das ist ihr irgendwie unangenehm. „Ich will eigentlich nur spielen und will gar nicht, dass die Leute… ich finde das ja ganz furchtbar, wenn dann mein Name auf so einem Plakat steht, ganz oben!“
Ich schaue mal eben nach, ob ich ein Foto finde, wo man ungefähr den Gesichtsausdruck (totale Verständnislosigkeit) sieht, den ich aufgesetzt habe, als mir das zu Ohren kam. Moment.
Ich jedenfalls zu meiner lieben Freundin S: „hä? hö? wie? nee? warum? Also ICH! Also von MIR aus, können die den ganzen Kudamm rauf und runter Gaga Nielsen dranschreiben, an alle Fassaden! Fände ich total super! Freue ich mich! Kann gar nicht groß genug sein!“
…: „echt??? (strahlt mich dabei an, als wäre ich ein irgendwie total niedliches Marsmännchen) das kann ich mir für mich ja überhaupt nicht vorstellen! Das wäre ja ganz furchtbar! Oh nein!“
ich (GAGA NIELSEN!): „Doch! Super! Je mehr berühmt, desto besser! In der Abendschau sollen sie es bringen! Überall! Gaga Nielsen! Und Autogramme geben würde ich auch immer gerne! Ich wäre auch total nett zu meinem Volk meinen Fans! Immer! Gefällt mir super! Berühmt ist toll! Ich bin da eben dafür geboren. Da kann man auch nichts dafür. *Es ist, wie es ist!“
Aber im Ernst. Wenn man in irgendeinem künstlerischen Bereich herumturnt, noch dazu auf einer Bühne, will man doch mit dem was man da tut, namentlich in Verbindung gebracht werden oder? Man arbeitet ja auch an seiner Marke. Ich bin ja schon ganz leicht beleidigt, wenn jemand den Namen unter einem Foto nicht ausschreibt. Da ist ja der Verwechslung Tür und Tor geöffnet! Da kann ich die Verwertungsrechte ja gleich an Google abtreten! Ich glaube, meine Freundin ist da die einzige Ausnahme. Weltweit. In Wahrheit ist sie das Marsmännchen.
*Merkur in Löwe: der Merkur steht astrologisch für Verstandeskraft (!!!), Vermittlung und Kommunikation, Berechnung. Das Zeichen Löwe symbolisiert Selbstsicherheit, Herrsch Weltherrschaft (!!!), Tatendrang, Offenheit und Repräsentation. Merkur in Löwe steht für Selbstbewußtsein in Gedanke und Tat, Denken in großartigen Dimensionen(!!!), Ehrgeiz, Organisationstalent, Selbstüberschätzung, Selbstherrlichkeit (!) und Stolz (!!!).
23. Dezember 2008
Meine eine Freundin spielt jetzt endlich wieder auf dem Instrument, das sie mal richtig gelernt hat. Damals, bevor ihr die kids… na ja. Sie spielt wirklich schön und tritt jetzt auch wieder auf. Deswegen kommt es vor, dass die Veranstalter Werbung für ihre Veranstaltung machen und da steht dann auch ihr Name drauf. Das ist ihr irgendwie unangenehm. „Ich will eigentlich nur spielen und will gar nicht, dass die Leute… ich finde das ja ganz furchtbar, wenn dann mein Name auf so einem Plakat steht, ganz oben!“
Ich schaue mal eben nach, ob ich ein Foto finde, wo man ungefähr den Gesichtsausdruck (totale Verständnislosigkeit) sieht, den ich aufgesetzt habe, als mir das zu Ohren kam. Moment.
Ich jedenfalls zu meiner lieben Freundin S: „hä? hö? wie? nee? warum? Also ICH! Also von MIR aus, können die den ganzen Kudamm rauf und runter Gaga Nielsen dranschreiben, an alle Fassaden! Fände ich total super! Freue ich mich! Kann gar nicht groß genug sein!“
…: „echt??? (strahlt mich dabei an, als wäre ich ein irgendwie total niedliches Marsmännchen) das kann ich mir für mich ja überhaupt nicht vorstellen! Das wäre ja ganz furchtbar! Oh nein!“
ich (GAGA NIELSEN!): „Doch! Super! Je mehr berühmt, desto besser! In der Abendschau sollen sie es bringen! Überall! Gaga Nielsen! Und Autogramme geben würde ich auch immer gerne! Ich wäre auch total nett zu meinem Volk meinen Fans! Immer! Gefällt mir super! Berühmt ist toll! Ich bin da eben dafür geboren. Da kann man auch nichts dafür. *Es ist, wie es ist!“
Aber im Ernst. Wenn man in irgendeinem künstlerischen Bereich herumturnt, noch dazu auf einer Bühne, will man doch mit dem was man da tut, namentlich in Verbindung gebracht werden oder? Man arbeitet ja auch an seiner Marke. Ich bin ja schon ganz leicht beleidigt, wenn jemand den Namen unter einem Foto nicht ausschreibt. Da ist ja der Verwechslung Tür und Tor geöffnet! Da kann ich die Verwertungsrechte ja gleich an Google abtreten! Ich glaube, meine Freundin ist da die einzige Ausnahme. Weltweit. In Wahrheit ist sie das Marsmännchen.
*Merkur in Löwe: der Merkur steht astrologisch für Verstandeskraft (!!!), Vermittlung und Kommunikation, Berechnung. Das Zeichen Löwe symbolisiert Selbstsicherheit, Herrsch Weltherrschaft (!!!), Tatendrang, Offenheit und Repräsentation. Merkur in Löwe steht für Selbstbewußtsein in Gedanke und Tat, Denken in großartigen Dimensionen(!!!), Ehrgeiz, Organisationstalent, Selbstüberschätzung, Selbstherrlichkeit (!) und Stolz (!!!).
23. Dezember 2008
Ich möchte erklären, warum ich in meinem letzten Beitrag nur einen Link zu einem älteren Eintrag setzte. Zu meiner ersten, einzigen und letzten Begegnung mit Kerstin Schlitter, der Fotografin. Kerstin starb am letzten Donnerstag im Alter von nur achtunddreißig Jahren nach schwerer Krankheit.
Ich wusste nichts davon und erfuhr es gestern Nacht durch einen Freund. Jetzt muss ich daran denken, wie wir aufeinander aufmerksam wurden. Das Thema war der Tod. Sie beschäftigte sich ähnlich intensiv wie ich damit, im Gegensatz zu mir allerdings mit der Konsequenz, dass sie im letzten Jahr eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin machte. Zum Nachlesen.

Kerstin, 13. Juli 2007
23. Dezember 2008
22. Dezember 2008
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76565678&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
►watch on youtube
Man muß sich das so vorstellen: ich gehe mit meiner kleinen Kamera über der Schulter in ein Café und ich rechne mit dem Schlimmsten. Und es ist noch schlimmer. Nein, nein, sehr schön – Kerzenbeleuchtung. Sehr atmosphärisch. Ein Teelicht unter einer Teekanne. Drei Kerzen auf dem Tisch an der Bühne. Mich hat zwar keiner gebeten, es zu dokumentieren, schon gar nicht zu filmen, geht ja auch gar nicht, in so einer dunklen Höhle, aber dann nimmt Cosmic seine Gitarre, seine Martin. Ich habe schon aufgehört, zu versuchen, zu fotografieren. Aber dann nimmt er seine Gitarre. Seine Martin. Das ist ja so eine Gitarre, mit der auch Neil Young spielt. Und dann höre ich den ersten Akkord, eine Armlänge von der Gitarre entfernt. In der dunklen Höhle. Und ich kenne die Lieder ja mittlerweile auch. Aber dann höre ich diese Gitarre. Und dann fängt er an zu singen. Und dann habe ich diesen Reflex. Und dann gibt es fürchterlich verrauschte Bilder, die aussehen, als hätte jemand mit einem Handy aufgenommen. Und ich schäme mich ein bisschen für die grottige Bildqualität, die man auch mit den tollsten Vermorphungen nicht wirklich vorzeigbar gebacken bekommt. Eigentlich. Und eigentlich auch keine Zeit oder Lust, eine total andere Bildspur zu erfinden. So groß wollte man das ja auch nicht anlegen. Und dann klebt man ein bißchen Vorspann und Abspann dran und freut sich trotzdem. Dass man es noch einmal hören kann. Obwohl der Abend längst vorbei ist. Die Martin. Und deine Stimme. Und überhaupt.
AM HIMMEL STEH’N DIE GOLD’NEN STERNE UND SINGEN ALL DIE NACHT ENTLANG; DAMIT DER MENSCH VON IHNEN LERNE, DER GOLD’NEN ZITHER GOLDENEN KLANG. SO LASST DAS WEH, DAS EUCH BETROFFEN UND SEID ZU NEUER LUST BEREIT…
Text: Friedrich Rückert (1788-1866)
Musik: cosmic & poetryclub
22. Dezember 2008
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►watch on youtube
Man muß sich das so vorstellen: ich gehe mit meiner kleinen Kamera über der Schulter in ein Café und ich rechne mit dem Schlimmsten. Und es ist noch schlimmer. Nein, nein, sehr schön – Kerzenbeleuchtung. Sehr atmosphärisch. Ein Teelicht unter einer Teekanne. Drei Kerzen auf dem Tisch an der Bühne. Mich hat zwar keiner gebeten, es zu dokumentieren, schon gar nicht zu filmen, geht ja auch gar nicht, in so einer dunklen Höhle, aber dann nimmt Cosmic seine Gitarre, seine Martin. Ich habe schon aufgehört, zu versuchen, zu fotografieren. Aber dann nimmt er seine Gitarre. Seine Martin. Das ist ja so eine Gitarre, mit der auch Neil Young spielt. Und dann höre ich den ersten Akkord, eine Armlänge von der Gitarre entfernt. In der dunklen Höhle. Und ich kenne die Lieder ja mittlerweile auch. Aber dann höre ich diese Gitarre. Und dann fängt er an zu singen. Und dann habe ich diesen Reflex. Und dann gibt es fürchterlich verrauschte Bilder, die aussehen, als hätte jemand mit einem Handy aufgenommen. Und ich schäme mich ein bisschen für die grottige Bildqualität, die man auch mit den tollsten Vermorphungen nicht wirklich vorzeigbar gebacken bekommt. Eigentlich. Und eigentlich auch keine Zeit oder Lust, eine total andere Bildspur zu erfinden. So groß wollte man das ja auch nicht anlegen. Und dann klebt man ein bißchen Vorspann und Abspann dran und freut sich trotzdem. Dass man es noch einmal hören kann. Obwohl der Abend längst vorbei ist. Die Martin. Und deine Stimme. Und überhaupt.
AM HIMMEL STEH’N DIE GOLD’NEN STERNE UND SINGEN ALL DIE NACHT ENTLANG; DAMIT DER MENSCH VON IHNEN LERNE, DER GOLD’NEN ZITHER GOLDENEN KLANG. SO LASST DAS WEH, DAS EUCH BETROFFEN UND SEID ZU NEUER LUST BEREIT…
Text: Friedrich Rückert (1788-1866)
Musik: cosmic & poetryclub
21. Dezember 2008
21. Dezember 2008

***
21. Dezember 2008
21. Dezember 2008

***
20. Dezember 2008
„(…) Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne im Jahreslauf ihren tiefsten Stand im Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht,

weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende einen Tag ohne Sonnenaufgang sowie zur Sommersonnenwende einen Tag ohne Sonnenuntergang (Mitternachtssonne, „Weiße Nächte“). Weiter polwärts herrscht dann wochen- bis monatelang der Polartag, bzw. am anderen Pol die Polarnacht. Während dieser Zeiträume liegt die tägliche Sonnenbahn vollständig oberhalb bzw. unterhalb des Horizonts. Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt – jenem Punkt der Ekliptik, der genau 90° vom Frühlingspunkt entfernt ist (Rektaszension = 270°). Er liegt derzeit im Sternbild Schütze (Sagittarius); etwa in dieser Richtung liegt auch das galaktische Zentrum.
Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt, allerdings mittels der leichter feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen. Die Germanen feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, welches heutzutage von neuheidnischen Gruppen wieder begangen wird. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die wiederentdeckten altgermanischen Sonnenwendfeiern offizielle Feiertage und in die Symbolik von „Volk, Blut und Boden“ integriert. Dies schadet ihrem Ruf teilweise bis heute. Das christliche Weihnachtsfest, mit dem symbolisch die Geburt Jesu gefeiert wird, liegt ebenfalls auf dem Datum der Wintersonnenwende des julianischen Kalenders, so dass es heute zeitlich kurz nach der tatsächlichen Wintersonnenwende liegt. (…)“
Morgen, 21. Dezember 13:04 MEZ.
19. Dezember 2008
19. Dezember 2008
schlicht aber doch elegant!
19. Dezember 2008
19. Dezember 2008
schlicht aber doch elegant!
18. Dezember 2008
Wie man so manchmal ins Plaudern kommt. Wir geben ja schon die tollsten Sachen preis. Hier in unserem kleinen Dorf. Da sollte mal ein Datenjäger daherkommen, nicht muh und nicht mäh würde man machen. Aber hier in unserem kleinen privaten Dorf sind wir ja ganz unter uns. Es geht halt um’s Prinzip! Das ist dasselbe, wie wenn man am Tresen steht und einem einer sympathisch ist. Da kommt man schon mal ins Plaudern, wenn es menschelt. Das Menscheln, weißt du, liebes BKA, das ist der kleine, feine Unterschied.
18. Dezember 2008
Wie man so manchmal ins Plaudern kommt. Wir geben ja schon die tollsten Sachen preis. Hier in unserem kleinen Dorf. Da sollte mal ein Datenjäger daherkommen, nicht muh und nicht mäh würde man machen. Aber hier in unserem kleinen privaten Dorf sind wir ja ganz unter uns. Es geht halt um’s Prinzip! Das ist dasselbe, wie wenn man am Tresen steht und einem einer sympathisch ist. Da kommt man schon mal ins Plaudern, wenn es menschelt. Das Menscheln, weißt du, liebes BKA, das ist der kleine, feine Unterschied.
17. Dezember 2008

gestern.

Der Poetryclub mit Cosmic, Kira und Stefan im Karvana
17. Dezember 2008

gestern.

Der Poetryclub mit Cosmic, Kira und Stefan im Karvana
14. Dezember 2008
12. Juli 2008, abends. Sommerfest des Literarischen Colloquiums am Sandwerder. Einer Villa am Wannsee. Ein paar Hausnummern weiter wohnte später Familie Pitt-Jolie. Eine grandiose Ecke. Ich war müde, hatte irgendwas im rechten Auge, kriegte es nicht raus und es tränte und wurde rot und die Wimperntusche löste sich langsam auf. Ich zog mich mit einem Taschentuch in eine Ecke zurück und trank schwarzen Kaffee. Später tauchte Jan auf. Fotografierte ein paar Bilder bei Lesungen. Den britischen Autor Gilbert Adair, um den sich alle Fotografen scharten, ich auch, und den ich später ein bißchen zu selbstgefällig fand. Man spürte genau, wie er sich in der Aufmerksamkeit sonnte und das Lächeln einen Tick zu statisch war. Mädchen im Gras. Ein Paar im Gegenlicht. Und es gab einen wunderbaren Sonnenuntergang.

Der Vormittag und Nachmittag sind auch verewigt. Cosmic hatte Lust, sich Klamotten von Berliner Designern anzusehen und wir drehten eine Runde durch diese kleinen Läden rund um den Hackeschen Markt und in der Alten Schönhauser. Später ins Strandbad Mitte. Neben uns bestellte eine Frau Cappuccino mit laktosefreier Milch – oder war es Soyamilch? Daraufhin bestellte ich Cappuccino mit Kuhmilch. Wir saßen im einzigen Strandkorb und beobachteten einen kleinen Jungen, der in seiner perfekten Choreographie auf den Gartenstühlen tänzelte. Eine Augenweide. Zum Adoptieren. Im Augenblick wollte man sofort Kinder haben.
14. Dezember 2008
12. Juli 2008, abends. Sommerfest des Literarischen Colloquiums am Sandwerder. Einer Villa am Wannsee. Ein paar Hausnummern weiter wohnte später Familie Pitt-Jolie. Eine grandiose Ecke. Ich war müde, hatte irgendwas im rechten Auge, kriegte es nicht raus und es tränte und wurde rot und die Wimperntusche löste sich langsam auf. Ich zog mich mit einem Taschentuch in eine Ecke zurück und trank schwarzen Kaffee. Später tauchte Jan auf. Fotografierte ein paar Bilder bei Lesungen. Den britischen Autor Gilbert Adair, um den sich alle Fotografen scharten, ich auch, und den ich später ein bißchen zu selbstgefällig fand. Man spürte genau, wie er sich in der Aufmerksamkeit sonnte und das Lächeln einen Tick zu statisch war. Mädchen im Gras. Ein Paar im Gegenlicht. Und es gab einen wunderbaren Sonnenuntergang.

Der Vormittag und Nachmittag sind auch verewigt. Cosmic hatte Lust, sich Klamotten von Berliner Designern anzusehen und wir drehten eine Runde durch diese kleinen Läden rund um den Hackeschen Markt und in der Alten Schönhauser. Später ins Strandbad Mitte. Neben uns bestellte eine Frau Cappuccino mit laktosefreier Milch – oder war es Soyamilch? Daraufhin bestellte ich Cappuccino mit Kuhmilch. Wir saßen im einzigen Strandkorb und beobachteten einen kleinen Jungen, der in seiner perfekten Choreographie auf den Gartenstühlen tänzelte. Eine Augenweide. Zum Adoptieren. Im Augenblick wollte man sofort Kinder haben.
14. Dezember 2008



http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=63961
Cosmic und MinneSwing bei der SongwriterOffensive
[mehr]
13. Dezember 2008
Ein Mann, den ich vor dreiundzwanzig Jahren sehr geliebt hatte, sagte bei einem merkwürdigen nächtlichen Psycho-Spielchen im Freundeskreis, bei dem anonym charakteristische Züge aller im Kreise auf kleine Zettel geschrieben wurden (und deren Urheberschaft man später raten durfte) über mich „tritt offene Türen ein“ (Skorpion). Ich bin ziemlich erschrocken. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, auf welche Situation er das Bild bezogen haben könnte. Aber er hat recht. Vermutlich hatte er recht.
Sehr wahrscheinlich trete ich früher oder später aus Neugier gegen eine angelehnte, leicht geöffnete Tür, nachdem ich monatelang hochanständig daran vorbeigelaufen bin. Nicht ohne einen Blick durch den Schlitz zu werfen. Der Gewaltakt, eine hermetisch verschlossene Tür zu bearbeiten, ist mir dagegen entschieden zu groß. Insofern lohnt es sich, eine Tür fest zu verschließen. Gut erkennbar. Vorhängeschloss. Dicke schmiedeeiserne Gliederkette. Da gehe ich doch einfach vorbei.
Es gibt ziemlich gute, wirksame Vorhängeschlösser. Schon für ganz wenig zu haben. Ein lauwarmes Lächeln. Ein milder Blick. Leidenschaftslosigkeit ist eine grandiose Alarmanlage. Da komme ich schon ganz freiwillig nicht näher. Schwierig nur, wenn diese Vorkehrungen auf der Innenseite der Tür angebracht wurden. Man sollte diese Abschreckungsvorrichtungen gut sichtbar machen. Wer hat schon Lust auf das Geheule einer Alarmsirene.
13. Dezember 2008
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von (Geld) zu allen anderen (Gütern) zu Lasten des (Geldes). Daher kann man unter Inflation auch eine (Geld)entwertung verstehen. Letztlich ist eine Inflation ohne eine überschießende (Geld)menge nicht denkbar.
13. Dezember 2008
Ein Mann, den ich vor dreiundzwanzig Jahren sehr geliebt hatte, sagte bei einem merkwürdigen nächtlichen Psycho-Spielchen im Freundeskreis, bei dem anonym charakteristische Züge aller im Kreise auf kleine Zettel geschrieben wurden (und deren Urheberschaft man später raten durfte) über mich „tritt offene Türen ein“ (Skorpion). Ich bin ziemlich erschrocken. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, auf welche Situation er das Bild bezogen haben könnte. Aber er hat recht. Vermutlich hatte er recht.
Sehr wahrscheinlich trete ich früher oder später aus Neugier gegen eine angelehnte, leicht geöffnete Tür, nachdem ich monatelang hochanständig daran vorbeigelaufen bin. Nicht ohne einen Blick durch den Schlitz zu werfen. Der Gewaltakt, eine hermetisch verschlossene Tür zu bearbeiten, ist mir dagegen entschieden zu groß. Insofern lohnt es sich, eine Tür fest zu verschließen. Gut erkennbar. Vorhängeschloss. Dicke schmiedeeiserne Gliederkette. Da gehe ich doch einfach vorbei.
Es gibt ziemlich gute, wirksame Vorhängeschlösser. Schon für ganz wenig zu haben. Ein lauwarmes Lächeln. Ein milder Blick. Leidenschaftslosigkeit ist eine grandiose Alarmanlage. Da komme ich schon ganz freiwillig nicht näher. Schwierig nur, wenn diese Vorkehrungen auf der Innenseite der Tür angebracht wurden. Man sollte diese Abschreckungsvorrichtungen gut sichtbar machen. Wer hat schon Lust auf das Geheule einer Alarmsirene.
13. Dezember 2008
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. In der theoretischen Elektrotechnik wird nur zeitlich unveränderlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis wird jedoch auch Mischstrom mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet. Dies insbesondere dann, wenn die Schwankungen (als Welligkeit bezeichnet) des Stroms für den an die Stromquelle angeschlossenen Verbraucher nicht störend sind.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) periodisch und in steter Wiederholung ändert. Weltweit wird die elektrische Energieversorgung am häufigsten mit sinusförmigem Wechselstrom vorgenommen. Die Gründe für diese Bevorzugung sind die einfache Erzeugung, einfache Transformation der Wechselspannung zur verlustarmen Fernübertragung des hochgespannten Wechselstroms, einfache Motoren mit hohem Wirkungsgrad durch verkettete Dreiphasen-Wechselstrom-Systeme, was Wechselstrom im Betrieb wesentlich billiger macht als Gleichstrom. Daneben ist in der Nachrichtentechnik hochfrequenter Wechselstrom unverzichtbar.
Die einfachste denkbare Form von Wechselstrom entsteht durch ständig wechselnde Umpolung einer Gleichstromquelle, woraus sich der Verlauf eines Rechteck-Impuls-Wechselstromes ergibt. Um technisch sinnvoll nutzbar zu sein, müsste die Umpolung mit genügend hoher Wiederholungsrate und ohne Unterbrechungs- lücken beim Umschalten erfolgen.
12. Dezember 2008
13. Dezember 2008
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. In der theoretischen Elektrotechnik wird nur zeitlich unveränderlicher Stromfluss als Gleichstrom bezeichnet. In der Praxis wird jedoch auch Mischstrom mit überwiegendem Gleichanteil als Gleichstrom bezeichnet. Dies insbesondere dann, wenn die Schwankungen (als Welligkeit bezeichnet) des Stroms für den an die Stromquelle angeschlossenen Verbraucher nicht störend sind.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) periodisch und in steter Wiederholung ändert. Weltweit wird die elektrische Energieversorgung am häufigsten mit sinusförmigem Wechselstrom vorgenommen. Die Gründe für diese Bevorzugung sind die einfache Erzeugung, einfache Transformation der Wechselspannung zur verlustarmen Fernübertragung des hochgespannten Wechselstroms, einfache Motoren mit hohem Wirkungsgrad durch verkettete Dreiphasen-Wechselstrom-Systeme, was Wechselstrom im Betrieb wesentlich billiger macht als Gleichstrom. Daneben ist in der Nachrichtentechnik hochfrequenter Wechselstrom unverzichtbar.
Die einfachste denkbare Form von Wechselstrom entsteht durch ständig wechselnde Umpolung einer Gleichstromquelle, woraus sich der Verlauf eines Rechteck-Impuls-Wechselstromes ergibt. Um technisch sinnvoll nutzbar zu sein, müsste die Umpolung mit genügend hoher Wiederholungsrate und ohne Unterbrechungs- lücken beim Umschalten erfolgen.
13. Dezember 2008
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von (Geld) zu allen anderen (Gütern) zu Lasten des (Geldes). Daher kann man unter Inflation auch eine (Geld)entwertung verstehen. Letztlich ist eine Inflation ohne eine überschießende (Geld)menge nicht denkbar.
12. Dezember 2008
11. Dezember 2008
So macht man sich keine Freunde.

11. Dezember 2008
So macht man sich keine Freunde.

10. Dezember 2008
10. Dezember 2008
09. Dezember 2008
Entscheidend ist, dass die eigene Projektion spürbar gefüttert wird. Meine Projektion. Fütter mein Ego. Ein Alphatier braucht einen ebenbürtigen Gefährten, eine gemeinsame Alphaprojektion.
09. Dezember 2008
Entscheidend ist, dass die eigene Projektion spürbar gefüttert wird. Meine Projektion. Fütter mein Ego. Ein Alphatier braucht einen ebenbürtigen Gefährten, eine gemeinsame Alphaprojektion.
07. Dezember 2008
Ich bin ja käuflich. Und das Goldstück auch. Besonders bei Naturalien kann ich ganz schwer nein sagen. Ganz schwer. Eigentlich gar nicht. Total super wäre, wenn meine charmanten und unglaublich gut aussehenden Leserinnen und Leser ihren Nichten und Neffen zu Weihnachten eine goldene Zeit schenken würden, weil dann kann mein Auftraggeber mir noch mehr tolle Aufträge in Naturalien bezahlen. Umsonst ist der Tod! Auf der Platte sind ganz viele Lieder, die jungen Leuten und auch der älteren Generation Freude bereiten! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

ENDE DES WERBEBLOCKS!
Aber fast noch lustiger war ja heute, Dorian Gray inkognito zu fotografieren. Mit Rotznase und Halsweh. Leicht fiebriger Blick. Nach so einer Krankheit kommen bestimmt ganz neue tolle Kompositionen ans Licht. So ein Künstler brütet ja immer irgendetwas aus. Hoffentlich keine neuen Bakterien!


Auch heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich ausgiebig selbst zu fotografieren. Meine Leser erwarten das mittlerweile von mir! Ich habe mir meinen neuen Fotoapparat umgehängt und getan, als ob ich damit fotografiere. Sieht beinah schon echt aus!




08. Dezember 2008
ALPHATIER. ALPHAWUT.

Jetzt passt mal auf Ihr Wichser.
*böses Weltherrschaftslachen*
08. Dezember 2008
ALPHATIER. ALPHAWUT.

Jetzt passt mal auf Ihr Wichser.
*böses Weltherrschaftslachen*
07. Dezember 2008
Ich bin ja käuflich. Und das Goldstück auch. Besonders bei Naturalien kann ich ganz schwer nein sagen. Ganz schwer. Eigentlich gar nicht. Total super wäre, wenn meine charmanten und unglaublich gut aussehenden Leserinnen und Leser ihren Nichten und Neffen zu Weihnachten eine goldene Zeit schenken würden, weil dann kann mein Auftraggeber mir noch mehr tolle Aufträge in Naturalien bezahlen. Umsonst ist der Tod! Auf der Platte sind ganz viele Lieder, die jungen Leuten und auch der älteren Generation Freude bereiten! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!

ENDE DES WERBEBLOCKS!
Aber fast noch lustiger war ja heute, Dorian Gray inkognito zu fotografieren. Mit Rotznase und Halsweh. Leicht fiebriger Blick. Nach so einer Krankheit kommen bestimmt ganz neue tolle Kompositionen ans Licht. So ein Künstler brütet ja immer irgendetwas aus. Hoffentlich keine neuen Bakterien!


Auch heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich ausgiebig selbst zu fotografieren. Meine Leser erwarten das mittlerweile von mir! Ich habe mir meinen neuen Fotoapparat umgehängt und getan, als ob ich damit fotografiere. Sieht beinah schon echt aus!




07. Dezember 2008
ich erinnere mich, dass Kira und ich bei den Nachbarn klingelten. Und da stand Ion Ludwig, zufällig auch ein Musiker aus Amsterdam in der Tür. Und er kam mit nach oben und Thomas und er unterhielten sich auf niederländisch. Und man dachte, man versteht irgendwie eine Menge und dann aber wieder doch nicht. Und ich legte mich auf Kiras Bett mit der weichen Decke und machte im Liegen ein paar Fotos. Unter anderem dieses hier. Man sieht noch die Decke im Bild.

Cosmic
06. Dezember 2008
Wenn ich heute doch noch in die Gänge komme, male ich mir meinen eigenen Nikolaus. Ich kann aber nicht versprechen, dass der einen roten Mantel und eine Zipfelmütze anhat. Eher im Gegenteil. Ich denke, den Rauschebart lasse ich auch weg.

reloaded
06. Dezember 2008
Wenn ich heute doch noch in die Gänge komme, male ich mir meinen eigenen Nikolaus. Ich kann aber nicht versprechen, dass der einen roten Mantel und eine Zipfelmütze anhat. Eher im Gegenteil. Ich denke, den Rauschebart lasse ich auch weg.

reloaded
05. Dezember 2008
04. Dezember 2008
04. Dezember 2008
03. Dezember 2008

Mahide Lein, Lilly Grote, Elfi Mikesch, Rosa v. P., Ellen Reichardt, Oliver Sechting
Zwischen lauter Award-Bildchen wurde komischerweise gestern dieses hier vom 20. Juli verstärkt geguckt. Aha! Die kommen von queer.de. Herzlich Willkommen in meinem kleinen Poesiealbum! Zufällig gesehen, dass Rosa beim Promidinner gekocht hat, hat einer bei youtube hochgeladen. Kann man Rosas Wohnung gucken. Und Mousse au chocolat im Hundenäpfchen. Schlawiner.
02. Dezember 2008
a F T e r S H O w





30. November 2008


…‘ledicht.
30. November 2008


…‘ledicht.
29. November 2008
30. November 2008
Plötzliche Dankbarkeit. Warme Dankbarkeit in die Vergangenheit gerichtet. An alle Männer gerichtet, die mich liebten und die ich liebte. Deren Haut und Haar. Meine Haut, mein Haar. Da hinten ist Licht hinter den Wolken. Gleißend. Ich kann es sehen. Manchmal.
29. November 2008
28. November 2008
Affektbloggen. Salzig-bitter-metallisch. Auf der Zunge. Ich habe die Zellen und die Durchblutung in meinen Unterleib noch nie so pulsierend gespürt, wie in diesen Monaten. All diese Vorgänge. Ich rede nicht von der Blutung. Von der Durchblutung. Dem Kraftstrom. Ein fleischgewordenes Kernkraftwerk. Echter Ökostrom. Haha. Leider schlechtes Marketing. Da muss wohl Jung von Matt ran.
28. November 2008
Affektbloggen. Salzig-bitter-metallisch. Auf der Zunge. Ich habe die Zellen und die Durchblutung in meinen Unterleib noch nie so pulsierend gespürt, wie in diesen Monaten. All diese Vorgänge. Ich rede nicht von der Blutung. Von der Durchblutung. Dem Kraftstrom. Ein fleischgewordenes Kernkraftwerk. Echter Ökostrom. Haha. Leider schlechtes Marketing. Da muss wohl Jung von Matt ran.
28. November 2008
Herz, Unterleib
Kopf egal. Scheißegal.
Vergleichsweise.
Spricht man bei Selbstmördern eigentlich auch von Selbstmord im Affekt? Aus dem Affekt? Aber vielleicht existiere ich ja gar nicht. Nicht mein Körper, nicht mein Geist. Nicht mein Herz. Dieser vernarbte blutige Fleischklumpen. Bis auf einen verlängerten Arm mit einer Kamera. Als Werkzeug. Weil für diese eine Funktion noch keine Maschine existiert. Die eine brauchbare Funktion. Man kann alle Heizkörper bis zum Anschlag aufdrehen und doch frieren. Ganz einfach. Ich kenne mich da aus.
27. November 2008
ARE YOU PASSIONATE?

Damit aufhören, gar nicht damit beginnen, Unzulänglichkeit mit Aufmerksamkeit zu ehren. Zu viel der Ehre. Respektlosigkeit der Respektlosigkeit. Jeder Blick ist ein Geschenk. Keine Blicke vor die Säue. Unzulänglichkeit führt sich ja wunderbarerweise selbst vor. Ganz ohne Scheinwerfer. Normales Tageslicht reicht vollkommen aus. Scheinwerferlicht muss man Stand halten können. Mit Getue, Affektiertheiten kommt man an exponierter Stelle nicht weiter. Nur Substanz. Nein, das Publikum ist nicht blöd. Ein aufmerksamer Fischschwarm auf Nahrungssuche. In der Zusammenrottung vermengen sich die Kräfte der Individuen und schwingen sich auf eine Grundfarbe ein. Das ist die Raumtemperatur. Wer diese Temperatur erkennt, Teil davon ist, weiß, wann ein heißes Chili serviert werden darf. Kann. Sollte. Will. Im nahenden Winter.
27. November 2008
ARE YOU PASSIONATE?

Damit aufhören, gar nicht damit beginnen, Unzulänglichkeit mit Aufmerksamkeit zu ehren. Zu viel der Ehre. Respektlosigkeit der Respektlosigkeit. Jeder Blick ist ein Geschenk. Keine Blicke vor die Säue. Unzulänglichkeit führt sich ja wunderbarerweise selbst vor. Ganz ohne Scheinwerfer. Normales Tageslicht reicht vollkommen aus. Scheinwerferlicht muss man Stand halten können. Mit Getue, Affektiertheiten kommt man an exponierter Stelle nicht weiter. Nur Substanz. Nein, das Publikum ist nicht blöd. Ein aufmerksamer Fischschwarm auf Nahrungssuche. In der Zusammenrottung vermengen sich die Kräfte der Individuen und schwingen sich auf eine Grundfarbe ein. Das ist die Raumtemperatur. Wer diese Temperatur erkennt, Teil davon ist, weiß, wann ein heißes Chili serviert werden darf. Kann. Sollte. Will. Im nahenden Winter.
26. November 2008
Zukunftsorakel! Durch die Blume gesprochen! Flower Power! Patschouli! Henna! Bongos! Räucherstäbchen! Nutella! Wallawalla! Drogen! Matratzen! Blumenkränze! Zehenringe! Se Doors! Jim! Jimi! Danyel Gérard! Flipper! Fransenjacken! Stirnbänder! Dreckige Fingernägel! Die fröhlichen Blumen von Pril mit dem Glanzversspiel! Skippy, das Buschkänguruh! Creme 21! Quicksilver Messenger Service! Haschisch! Bluna! Scott McKenzie! Reifeprüfung! Simon and Garfunkel! Love Story! Hair! (leicht verfilzt!) Ich bin da auch einfach der Typ dafür. Schon mal zur Einstimmung. Peace, Brother!

26. November 2008
Zukunftsorakel! Durch die Blume gesprochen! Flower Power! Patschouli! Henna! Bongos! Räucherstäbchen! Nutella! Wallawalla! Drogen! Matratzen! Blumenkränze! Zehenringe! Se Doors! Jim! Jimi! Danyel Gérard! Flipper! Fransenjacken! Stirnbänder! Dreckige Fingernägel! Die fröhlichen Blumen von Pril mit dem Glanzversspiel! Skippy, das Buschkänguruh! Creme 21! Quicksilver Messenger Service! Haschisch! Bluna! Scott McKenzie! Reifeprüfung! Simon and Garfunkel! Love Story! Hair! (leicht verfilzt!) Ich bin da auch einfach der Typ dafür. Schon mal zur Einstimmung. Peace, Brother!

10. september 2007
Ausgerechnet die Begegnungen, die in Erinnerung bleiben werden, sind nicht unter tausend Bildern festgehalten. So ist das immer bei mir. Ich komme selten auf die Idee, ein gemeinsames Bild zu machen. Wenn jemand ernsthaft mit mir spricht, erscheint es mir fast immer obszön, zu fotografieren. Es sei denn, ich wäre aufgefordert.
Es gibt also Menschen, Begegnungen auf dieser Reise, die mir so unvergessen sind, wie der Blick auf die große weiße Düne in Kaliningrad, der Tag, als ich am späten Nachmittag diesen Platz fand, an meinem zweiundvierzigsten Geburtstag, wo man zu linker Hand im Osten die schon im Schatten liegende Küste des kurischen Haffs sehen kann und zu rechter Hand im Westen die baltische See mit der sinkenden Sonne und als wäre das nicht schon genug, vor mir der langgestreckte Süden der Nehrung, ein weißer, endlicher Sandrücken, der zu Russland gehört.
Da war niemand außer mir. Nur kleine Vögel, deren Namen ich nicht weiß, gingen zwischen spärlichen Grashalmen spazieren. Stille, in der man nur einen leichten Wind hören kann, der den Sand in kleinen kaum wahrnehmbaren Schleiern vor sich hertreibt, wie in einer Fata Morgana. Der Ort heißt „Tal des Schweigens“. So steht es in den Karten.















