

Und am nächsten Abend, dem 20. September, spielten wir König und Königin unterm Fernsehturm. Das war toll! König Cosmic erzählt genau wie es war! Leider untertreibt er manchmal ein bißchen. Er ist eben ein sehr bescheidener Monarch!


04. Oktober 2009



– POSTCARD TO LONDON –
Dear Soname,
please return soon! I’m hungry and love to have more of your tibetan dishes! I bet, your neighbours wonder, why it’s so calm on the rooftop! Next time we’ll have a nice barbecue and a beautiful fire and I will bring along more of those herb cigarettes from the pharmacy!
Hugs, Gaga
P.S. take care for Jani!
P.P.S. here a some more photos!
P.P.P.S. there are even more of our last afternoon on the roof, with Einar and Elektra and Indigo and the beautiful fire, but first I’ll upload the pics of the Sevenstar Gallery opening, where Jani bought this black shirt with leather stripes from butterflysoulfire!
03. Oktober 2009
Demnächst unrepräsentative Bilder vom Wahlsonntag. Wir vertrödelten den Nachmittag im Hanflabyrinth. Cosmic spielte Gitarre und es gab Pizza, Marmorkuchen und Rotwein. Aber erst die Strecke bei noisy, auf dem Dach bei Blumenroth, König und Königin (schon eine Weile hochgeladen aber nicht verlinkt, keine Zeit keine Zeit), im neuen Proberaum, wieder auf dem Dach, ein Feuer, Einar Snorri und Elektra und Indigo, ein verlorener Schlüssel, eine chaotische Nacht usw. usf… ach ja, die Strecke da hab ich auch noch nicht hier verlinkt. Ist ja auch immer ähnlich, irgendwie… für den unbeteiligten Leser. Die unbeteiligte Leserin… Wie man verstehen wird, kann ich leider keine neuen Aufträge für Portraitfotos mehr entgegennehmen, weil ich da diesen Dauerauftrag habe…

02. Oktober 2009
oh yeah, we had.





02. Oktober 2009
Finde ich sehr super.
02. Oktober 2009
oh yeah, we had.





14. September 2009

Spannend, spannend… Aber ganz dick in meinem Kalender markiert: 17. September, 17:45, Amanda. Und um 23:00 Uhr! Ich werde ein bißchen herumlaufen und für euch Ausschau halten und Cosmic wird den Hauptprotagonisten abschließende Statements abringen! Und Blumenroth macht einen muscle job und wird verdammt gut dabei aussehen. Und wir werden Spaß haben!
14. September 2009

Spannend, spannend… Aber ganz dick in meinem Kalender markiert: 17. September, 17:45, Amanda. Und um 23:00 Uhr! Ich werde ein bißchen herumlaufen und für euch Ausschau halten und Cosmic wird den Hauptprotagonisten abschließende Statements abringen! Und Blumenroth macht einen muscle job und wird verdammt gut dabei aussehen. Und wir werden Spaß haben!
12. September 2009

SOPHIE-GIPS RELOADED
12. September 2009

SOPHIE-GIPS RELOADED
12. September 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76735472&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
DIE WELT IST SCHÖN live at Breipott
Die Welt ist schön, die Welt ist gut, gesehn als Ganzes
Der Schöpfung Frühlingspracht, das Heer des Sternentanzes
Die Welt ist schön, ist gut, gesehen im einzelst Kleinen
Ein jedes Tröpfchen Tau kann Gottes Spiegel scheinen
Nur wo du Einzelnes auf Einzelnes beziehst
Oh, wie vor lauter Streit du nicht den Frieden siehst
Der Frieden ist im Kreis, im Mittelpunkt ist er
Drum ist er überall, doch ihn zu sehen ist schwer
Die Welt ist schön, die Welt ist gut
Es ist die Eintracht, die sich auf aus der Zwietracht baut
und wo mancher, vom Gerüst verwirrt, den Plan nicht schaut
Drum denke, was dich stört, daß dich ein Schein betört
Und was du nicht begreifst, gewiß zum Plan gehört
Such´ erst in dir den Streit zum Frieden auszugleichen
Versöhnend um ihn dann, soweit du kannst umherzureichen
Und wo die Kraft nicht reicht, da halte dich ans Ganze
Im ew’gen Liebesbund steht mit dir Stern und Pflanze
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
11. September 2009

Der Durchgang zu den Sophie-Gips-Höfen ist schon sehr cool. Frisch aus der Kamera! Unvermorpht, unbearbeitet. Licht pink. Es gibt noch ein, zwei Bilder in diesem Licht. Vor einem guten Jahr entstanden, aber leider darf ich die nicht hochladen. bzw. nicht auf public setzen. Ah! Dabei erkennt man gar nicht viel. Ein bißchen Haarschopf und eine Fendi-Brille. Gerade eben dachte ich an den Moment, als ich vor einem Jahr diese beiden unveröffentlichten Bilder machte. Ein paar Gedenkfotos, sozusagen. Ich war auf dem Weg zurück von Wulfgäng Joops Opening bei Lumas in den Hackeschen Höfen. Ein kleiner Spaziergang und nun wieder zurück in meiner Auguststraße. Außerdem war ich heute im Museum für Kommunikation und habe drei Bodenfliesen mit Buchstaben drauf abgeholt. Das war ganz einfach! (to whom it may concern…) Hab einfach angerufen und die Lady im Sekretariat hat meine drei Platten mit den Zitaten rausgesucht und beiseite gelegt und am Empfangstresen im Museum deponiert. Muss man nichts unterschreiben oder dergleichen, einfach unter den Arm packen! Bis Mitte September sind die Teile noch in Berlin, dann zurück nach Frankfurt, hat Tine Nowak, die Kuratorin geschrieben. Jetzt liegen die drei Dinger hier rum. Schon lustig, wenn man damit unterm Arm U-Bahn fährt und den Text durch den eigenen Körper halb verdeckt. Man merkt doch, dass die Leute versuchen, zu entziffern, was da wohl drauf steht! Bei mir ja u. a. Blödsinn – wie dieser allererste Blogeintrag, wo ich diesen Schweizer zitierte mit von wegen – bla bla, früher hieß es Internet-Tagebuch, heute heißt es Weblog, weil einer im Web log. höhö. Na ja. Wieder ein Tag rum! Gute Nacht!


11. September 2009

Der Durchgang zu den Sophie-Gips-Höfen ist schon sehr cool. Frisch aus der Kamera! Unvermorpht, unbearbeitet. Licht pink. Es gibt noch ein, zwei Bilder in diesem Licht. Vor einem guten Jahr entstanden, aber leider darf ich die nicht hochladen. bzw. nicht auf public setzen. Ah! Dabei erkennt man gar nicht viel. Ein bißchen Haarschopf und eine Fendi-Brille. Gerade eben dachte ich an den Moment, als ich vor einem Jahr diese beiden unveröffentlichten Bilder machte. Ein paar Gedenkfotos, sozusagen. Ich war auf dem Weg zurück von Wulfgäng Joops Opening bei Lumas in den Hackeschen Höfen. Ein kleiner Spaziergang und nun wieder zurück in meiner Auguststraße. Außerdem war ich heute im Museum für Kommunikation und habe drei Bodenfliesen mit Buchstaben drauf abgeholt. Das war ganz einfach! (to whom it may concern…) Hab einfach angerufen und die Lady im Sekretariat hat meine drei Platten mit den Zitaten rausgesucht und beiseite gelegt und am Empfangstresen im Museum deponiert. Muss man nichts unterschreiben oder dergleichen, einfach unter den Arm packen! Bis Mitte September sind die Teile noch in Berlin, dann zurück nach Frankfurt, hat Tine Nowak, die Kuratorin geschrieben. Jetzt liegen die drei Dinger hier rum. Schon lustig, wenn man damit unterm Arm U-Bahn fährt und den Text durch den eigenen Körper halb verdeckt. Man merkt doch, dass die Leute versuchen, zu entziffern, was da wohl drauf steht! Bei mir ja u. a. Blödsinn – wie dieser allererste Blogeintrag, wo ich diesen Schweizer zitierte mit von wegen – bla bla, früher hieß es Internet-Tagebuch, heute heißt es Weblog, weil einer im Web log. höhö. Na ja. Wieder ein Tag rum! Gute Nacht!


10. September 2009
08. September 2009
08. September 2009
06. September 2009

Der Chefkellner etwas unwirsch, der Tischober ebenso, aber freundlicher und sehr bemüht. Ich Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Der Direktkandidat argentinisches Steak mit Grillgemüse und Pfeffersoße, vorher zwei Gläser Champagner (Ober: „weiß oder rosé“? „weiß“). Boris Entrup (Damenbegleitung) am Nebentisch hat gleich eine Flasche rosa geordert. Bei einer Drehung halb rechts, um mein Chiffonmäntelchen über der Stuhllehne zu richten, das karierte Hemd von Tim Mälzer (lauter Männer am Tisch). Bei einer Drehung halb links, um meinen pompösen Pompadourbeutel aufzuheben, das zahnreiche Lächeln von Herrn Jobatey (Damenbegl.). Cosmic erkennt nicht nur niemanden, sondern auch nur mit Schwierigkeiten und nur durch unterstützend von mir auf den umgedrehten Wassergläsern erhöht platzierte Teelichter, die Speisekarte. Nun hat er die Perspektive auf die ganze mutmaßliche Prominenz in meinem Rücken und kennt aber halt niemanden! Was soll’s! Es hat geschmeckt, obwohl die Panade von meinem Schnitzel ruhig ein bißchen mehr nach der guten Butter hätte schmecken dürfen, in der es gerne gebraten hätte werden dürfen. Auch der Kartoffelsalat war geschmacklich in meinem Sinne, wenn auch etwas sehr light. Ich dachte automatisch, dass Iris Berben den vermutlich so fettarm liebt. Da die statistische Wahrscheinlichkeit allerdings bedeutend höher ist, dass Frau Berben in Zukunft im Borchardt weitere Schnitzel isst, als Gaga Nielsen, ist das schon völlig okay. Das Dessert war super. Die Crème brûlée von Cosmic geradezu formidabel. Ich hatte einen schwer zu merkenden schokoladenkuchenartigen Nachtisch mit sehr guten Erdbeeren und Himbeeren und kandierter Ananas und noch irgendwas. Auf der Terrasse oder man könnte es auch Hinterhof nennen, konnte geraucht werden und der Côtes du Rhône war gut von mir ausgewählt. Ich konnte mich nicht beschweren. Atmosphärisch ist die prominente Restauration zu späterer Stunde, wenn nicht mehr alle Tische besetzt sind, angenehmer. In der unteren Etage, wo man gelegentlich mal hin muss, sehr angenehme Musik, etwas soulig-loungiges. Man war da.[…]
07. September 2009
Im Biergarten.
06. September 2009

Der Chefkellner etwas unwirsch, der Tischober ebenso, aber freundlicher und sehr bemüht. Ich Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Der Direktkandidat argentinisches Steak mit Grillgemüse und Pfeffersoße, vorher zwei Gläser Champagner (Ober: „weiß oder rosé“? „weiß“). Boris Entrup (Damenbegleitung) am Nebentisch hat gleich eine Flasche rosa geordert. Bei einer Drehung halb rechts, um mein Chiffonmäntelchen über der Stuhllehne zu richten, das karierte Hemd von Tim Mälzer (lauter Männer am Tisch). Bei einer Drehung halb links, um meinen pompösen Pompadourbeutel aufzuheben, das zahnreiche Lächeln von Herrn Jobatey (Damenbegl.). Cosmic erkennt nicht nur niemanden, sondern auch nur mit Schwierigkeiten und nur durch unterstützend von mir auf den umgedrehten Wassergläsern erhöht platzierte Teelichter, die Speisekarte. Nun hat er die Perspektive auf die ganze mutmaßliche Prominenz in meinem Rücken und kennt aber halt niemanden! Was soll’s! Es hat geschmeckt, obwohl die Panade von meinem Schnitzel ruhig ein bißchen mehr nach der guten Butter hätte schmecken dürfen, in der es gerne gebraten hätte werden dürfen. Auch der Kartoffelsalat war geschmacklich in meinem Sinne, wenn auch etwas sehr light. Ich dachte automatisch, dass Iris Berben den vermutlich so fettarm liebt. Da die statistische Wahrscheinlichkeit allerdings bedeutend höher ist, dass Frau Berben in Zukunft im Borchardt weitere Schnitzel isst, als Gaga Nielsen, ist das schon völlig okay. Das Dessert war super. Die Crème brûlée von Cosmic geradezu formidabel. Ich hatte einen schwer zu merkenden schokoladenkuchenartigen Nachtisch mit sehr guten Erdbeeren und Himbeeren und kandierter Ananas und noch irgendwas. Auf der Terrasse oder man könnte es auch Hinterhof nennen, konnte geraucht werden und der Côtes du Rhône war gut von mir ausgewählt. Ich konnte mich nicht beschweren. Atmosphärisch ist die prominente Restauration zu späterer Stunde, wenn nicht mehr alle Tische besetzt sind, angenehmer. In der unteren Etage, wo man gelegentlich mal hin muss, sehr angenehme Musik, etwas soulig-loungiges. Man war da.[…]
06. September 2009


mein schönstes Ferienerlebnis
06. September 2009


mein schönstes Ferienerlebnis
31. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76734788&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
LIEDERGABE live at Breipott
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Liebste! nur dich sehn, dich hören
Und dir schweigend angehören;
Nicht umstricken dich mit Armen,
Nicht am Busen dir erwarmen,
Nicht dich küssen, nicht dich fassen –
Dieses alles kann ich lassen,
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Glaub es, holdes Angesicht,
Glaub es nur und zweifle nicht,
Dass die Schätze, deren Glanz
Dich noch blendet, dein sind ganz!
Fühl es recht in deinem Sinn,
Dass ich ganz dein eigen bin,
Mit dem Besten, was ich habe,
Mit der reichen Liedergabe,
Die der Himmel mir gegeben
Nur zum Schmucke deinem Leben.
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
31. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76734788&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
LIEDERGABE live at Breipott
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Liebste! nur dich sehn, dich hören
Und dir schweigend angehören;
Nicht umstricken dich mit Armen,
Nicht am Busen dir erwarmen,
Nicht dich küssen, nicht dich fassen –
Dieses alles kann ich lassen,
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Nur nicht das Gefühl vermissen,
Mein dich und mich dein zu wissen – nur nicht…
Nur nicht das Gefühl vermissen.
Glaub es, holdes Angesicht,
Glaub es nur und zweifle nicht,
Dass die Schätze, deren Glanz
Dich noch blendet, dein sind ganz!
Fühl es recht in deinem Sinn,
Dass ich ganz dein eigen bin,
Mit dem Besten, was ich habe,
Mit der reichen Liedergabe,
Die der Himmel mir gegeben
Nur zum Schmucke deinem Leben.
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
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30. August 2009

„Ich möchte bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände. Wenn überhaupt, will ich Zeug loswerden!“. „Oh…“ „Ja! Wie? Armani? Aber bitte! Ich bitte dich! Die Körpermilch von Armani ist doch kein Gegenstand. Die gehört zu den Lebensmitteln! Danke!“
Körpermilch von Armani und Veuve Cliquot sind keine Gegenstände! Gleiches gilt für schöne Worte (selbst vorgetragene oder gedichtete Gedichte und Komplimente – keine Bücher von Amazon!) sowie Taten (Minnesang) und Erlebnisse. (Essen, Erhebendes, Erhabenes, Romantik, Liebe, Rebellion) Aber bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände.
30. August 2009

„Ich möchte bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände. Wenn überhaupt, will ich Zeug loswerden!“. „Oh…“ „Ja! Wie? Armani? Aber bitte! Ich bitte dich! Die Körpermilch von Armani ist doch kein Gegenstand. Die gehört zu den Lebensmitteln! Danke!“
Körpermilch von Armani und Veuve Cliquot sind keine Gegenstände! Gleiches gilt für schöne Worte (selbst vorgetragene oder gedichtete Gedichte und Komplimente – keine Bücher von Amazon!) sowie Taten (Minnesang) und Erlebnisse. (Essen, Erhebendes, Erhabenes, Romantik, Liebe, Rebellion) Aber bitte keine Gegenstände. Bitte keine Gegenstände.
30. August 2009
Romantik Liebe Rebellion […]
26. August 2009
28. August 2009




18:30 – 21:05 Italien. 21:15 Berlin
28. August 2009


[…] Poetryclub Lounge feat. Cosmic, Blumenroth & Gaga Nielsen
26. August 2009


Judy als Marlene. Wir hatten Loge vier. Und Pfirsichbowle und Käsestangen. Und Snickers. Und Beine hoch. Und in der anderen Logenhälfte war dieser ältere Herr. Und nach der Vorstellung sagte er zu dir „Du erinnerst mich an Rudi Dutschke. Ick war ja damals dabei!“ Dann ins Florian. Erst draußen, dann drinnen. Weil ein Gewitter aufzog. Alle waren furchtbar nett. Und der Brite am Nebentisch zeigte, wie man eine Artischocke zelebriert. Durch den Regen zur S-Bahn. Mein Kleid war ein bißchen nass. 21. Juni 2009.
26. August 2009
25. August 2009
25. August 2009

Schöner Abend
25. August 2009
24. August 2009


Schöne Fotos, da an der Wand. Und sehr netter Service. Kann man uneingeschränkt empfehlen, auch bei herkömmlicher Berührungsangst mit rheinländischem Brauchtum. Natürlich hat man das Lokal als Berliner mehrere Jahre strikt gemieden. Aus Furcht, dass die Sache ansteckend ist und um sich greift. Aber ich kann nichts Schlimmes seit dem letzten Besuch diagnostizieren. Und die Fotos, wie gesagt, sind wirklich bildschön. Das mit dem Bier in den Longdrinkgläsern hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Auch der Geschmack ist für meine bayrisch-tschechische Gerstensaft-Sozialisation etwas lau, aber die Damen und Herren vom Service: Kompliment! Flink und charmant. Vorbildlich. Und schönste Lage. Schiffbauerdamm!
24. August 2009


Schöne Fotos, da an der Wand. Und sehr netter Service. Kann man uneingeschränkt empfehlen, auch bei herkömmlicher Berührungsangst mit rheinländischem Brauchtum. Natürlich hat man das Lokal als Berliner mehrere Jahre strikt gemieden. Aus Furcht, dass die Sache ansteckend ist und um sich greift. Aber ich kann nichts Schlimmes seit dem letzten Besuch diagnostizieren. Und die Fotos, wie gesagt, sind wirklich bildschön. Das mit dem Bier in den Longdrinkgläsern hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Auch der Geschmack ist für meine bayrisch-tschechische Gerstensaft-Sozialisation etwas lau, aber die Damen und Herren vom Service: Kompliment! Flink und charmant. Vorbildlich. Und schönste Lage. Schiffbauerdamm!
24. August 2009

Ja, Mensch. Da war Frau Nielsen mal richtig gut drauf. Ich will ja nicht angeben, aber auf den Kunstkontakter-Filmen ist es immer irgendwie ein Höhepunkt für mich, wenn ich auftauche. Meistens griene ich in die Kamera oder lache sogar richtig. Wahrscheinlich die Aufregung. So viele Witze werden eigentlich gar nicht gemacht, bei Ausstellungseröffnungen. Obwohl Konstantin hat schon immer ein absurdes verbales Schmankerl parat. Da darf man nicht meckern.

24. August 2009
24. August 2009
23. August 2009
Manche Berliner sagen gerne „meine Sonne“. Das ist sehr schön. Wenn ein Mann zu einer Frau sagt „meine Sonne“. Zu mir hat das noch nie ein Mann gesagt. Aber eine Frau. Das war auch schön. Eine liebe Freundin und noch eine andere ältere Frau, mit der ich zusammenarbeitete.
23. August 2009
lost in space
23. August 2009
Irgendwie krieg ich diesen Tag rum. Und den nächsten. Und den übernächsten. Wäre doch gelacht. Ich habe ja eigentlich schon Übung darin. 43,95 x 365. Und da sagt dieser unfassbare Mensch gestern Nacht etwas dahin, über mich. So wahr und klar. Und ich spüre, wie sehr ich mich in einem Wirbel drehen will. Herumgewirbelt werden will. Wie verrückt. Und an der Hand genommen werden. Und geküsst. Ohne Grund. Ohne Abschied. Ohne Geburtstag. Einfach mittendrin. Einfach so. Weil ich da bin. Und so bin. Und nicht anders. Das ist doch ein Grund. Und am Nachmittag gehe ich an einem Spiegel vorbei. Da in meiner Wohnung. Und ich schaue mir fest in die Augen. Und ich sehe einen Grund. Und ich rede mir gut zu. Und ein bißchen trotzig. Und mache mir Mut.
23. August 2009
Manche Berliner sagen gerne „meine Sonne“. Das ist sehr schön. Wenn ein Mann zu einer Frau sagt „meine Sonne“. Zu mir hat das noch nie ein Mann gesagt. Aber eine Frau. Das war auch schön. Eine liebe Freundin und noch eine andere ältere Frau, mit der ich zusammenarbeitete.
23. August 2009
Liebkosen.
Und liebkost werden.
Das ist alles.
Das ist ein schönes Wort. Ich weiß. Ein schönes Wort. Darin das Universum. Der Sinn. Der Same. Der Keim, Das Wasser, die Erde, die Sonne, das Wachsen. Die Blüte. Die Frucht. Der Same. Der Keim. Das Wasser. Die Erde…
19. August 2009
Demut und Gebet. Schade, dass ich das jetzt erst durchschaue. Kein Witz. Das mit der Demut habe ich ja schon immer geahnt und gebetsmühlenartig propagiert. Aber beten… ha! Beten!
19. August 2009
19. August 2009
Demut und Gebet. Schade, dass ich das jetzt erst durchschaue. Kein Witz. Das mit der Demut habe ich ja schon immer geahnt und gebetsmühlenartig propagiert. Aber beten… ha! Beten!
19. August 2009
19. August 2009
18. August 2009

Schöner Sonntag.

18. August 2009

Schöner Sonntag.

18. August 2009
hihi
17. August 2009
„Drunt‘ in der grünen Au (…)“
17. August 2009
„Drunt‘ in der grünen Au (…)“
16. August 2009
Man macht ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur Fehler, weil man in seinem privaten Bildungsnotstand nicht weiß, wie man auf die Schnelle den Arm mit dieser speziellen Drehung für einen Treffer hält. Das Ziel ist ja meistens gut sichtbar. Aber dieses Danebenhauen. Dieser mühevolle Dilettantismus. Das muss aufhören. Sofort! Bildung für alle. Herzensbildung. Der Lehrer heißt Amor und hat jede Menge Pfeile im Köcher. Und morgen beginnt der Unterricht! Wer den Unterricht schwänzt, muss nachsitzen. Ist womöglich wirklich so. Man hat die Wahl. Fehler oder Treffer. Üben, üben, üben.
12. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76733178&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
OFFEN
Schlägt dir die Hoffnung fehl
Nie fehle dir das Hoffen
Ein Tor ist zugetan
Doch tausend steh’n dir offen
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
11. August 2009
http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=76732861&color=55514e&server=0&title=0&byline=0&portrait=0&fullscreen=1&autoplay=0&loop=0
on a sunny sunday afternoon
Ein Paradies, ein verlorenes
Liegt rückwärts in der Vergangenheit
Und ein wiedergeborenes
Liegt vorwärts in der Zukunft weit
Immer rückwärts nach jenem blickt
Und Blicke vorwärts nach diesem schickt
Wehmut und Sehnsucht, dein Wegegeleit
O Herz, durch die Spanne der öden Zeit
Ich liebe dich, weil ich dich lieben muß
Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann
Ich liebe dich nach einem Himmelschluß
Ich liebe dich durch einen Zauberbann
Dich lieb‘ ich, wie die Rose ihren Strauch
Dich lieb‘ ich, wie die Sonne ihren Schein
Dich lieb‘ ich, weil dich lieben ist mein Sein
Ich war am indischen Ozean
Einst einer Palm‘ entsprungen
Du warst die blühende Lian‘
Um meinen Schaft geschlungen
Ich war einmal ein Blütenast
In Edens schönster Laube
Da hattest du auf mir die Rast
Gewählt als girrende Taube
Du warst auf Sinas Moschusflur
Die einsame Gazelle
Ich fand im Thaue deine Spur
Und ward dein Spielgeselle
Ich war einmal ein lichter Tropfen Thau
Und als ich niedersprühte
Warst du ein Blumenkelch der Au
Und nahmst mich ins Gemüthe
Ich liebe dich, weil ich dich lieben muß
Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann
Ich liebe dich nach einem Himmelschluß
Ich liebe dich durch einen Zauberbann
Dich lieb‘ ich, wie die Rose ihren Strauch
Dich lieb‘ ich, wie die Sonne ihren Schein
Dich lieb‘ ich, weil du bist mein Lebenshauch
Dich lieb‘ ich, weil dich lieben ist mein Sein
Musik: Cosmic
Text: Friedrich Rückert
►watch on youtube
10. August 2009
Dieses Lied hat mir einmal viel bedeutet. Ich hatte den Song auf einer Cassette. Alan Bangs spielte es einmal im Nightflight Mitte der Achtziger und ich mochte Mink DeVille. Aus irgendeinem Grund tröstete mich das Lied, wenn ich an meinen Bruder dachte. Oder nein… es tröstete mich nicht. Es wühlte mich auf, aber das war in Ordnung. Fragmente des Textes waren für lange Zeit das einzige was ich nach seinem Tod in mein Tagebuch schrieb. ZIttrig, sich verlierend I call your name… Sprachlos. Die Cassette ging irgendwann kaputt und viel später suchte ich nach dieser Version von I call your name auf CD und fand nur eine überarrangierte, verkitschte andere Version davon. Zu süß. Ich dachte später, weil ich nur diese fand, ich hätte mich verändert, da mir der Song nicht mehr gefiel, nicht mehr annähernd so gut, wie erinnert. Aber ich habe mich nicht geirrt. Es gibt diese schönere, reduziertere Version. Rest in peace, Willy DeVille.
08. August 2009
Taphephobie – Ganz wichtiges Thema auch! Diese Dinge gehen uns alle an!
07. August 2009
Amtliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters, Wahlkreis 84, Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost:


Nr. 4 Hans-Christian Ströbele. Nr. 23 Cosmic, der Direktkandidat!
08. August 2009
Taphephobie – Ganz wichtiges Thema auch! Diese Dinge gehen uns alle an!
08. August 2009
Sehr schöne Anleitung zum Gottesdienst.
„(…) ending with a close kiss and hug, to sleep in ecstatic bliss.“
07. August 2009
Mal grundsätzlich.
[danke Modeste]
„(…) ich glaube die sind gerne so. So sehr geschmeidig usw. usf. All das. Und der Quatsch mit den Brusthaaren. Es muss eine neue Generation von Frauen geben, die in Umfragen hysterisch reagieren, wenn sie danach befragt werden, ob sich ein Mann die Brusthaare incl. der Behaarung im Intimbereich entfernen sollte. So selbstverständlich erscheint den jungen Damen dieses Tun. Generationsmode. Diese Mädchen und jungen Frauen möchten wohl lieber mit einem weniger furchterregenden Wesen als einem animalisch behaarten Mann zu tun haben. Und mit dem unbehaarten Mann kann man dann auch wagen, wie mit der besten Freundin zu sprechen! Sieht ja fast so ähnlich aus! So zart. So weich. Und dann werden die Jungs mit jeder Generation ein bißchen mehr wie ihre Freundinnen. Das entbehrt natürlich jeglicher wissenschaftlicher Stichhaltigkeit, aber irgendwie kommt mir das alles so vor. Das Testosteron zieht sich dann auch gleich vor Schreck zurück. Aber es gibt noch diese Urkräfte. Man trifft sie in der U8, zwischen Wedding und Neukölln. Jede Menge behaarte Männer und Testosteron. Der Araber lässt sich eben nicht so ohne weiteres zum Mädchen umzüchten.“

08. August 2009
Sehr schöne Anleitung zum Gottesdienst.
„(…) ending with a close kiss and hug, to sleep in ecstatic bliss.“
08. August 2009
Oh. Noch ein Channel. Dabei hab ich den gar nicht angelegt, gefällt mir aber ganz gut. Wildscreen TV. So so. Die generieren den content offenkundig über http://blip.tv. Mir soll’s recht sein. Mal wieder Gaga Nielsen gucken. Sieht ein bißchen nach Gewitter aus. Heißer Tag heute. Auf dem Balkon in die Sonne geblinzelt, so im Halbschatten und vor mich hingesungen. Einen Healing Song. Einer der ganz wenigen lyrischen Texte, den ich auswendig kann. Wenn ich ihn spreche und singe passiert etwas Gutes in mir. Etwas Heilendes. Zauberhaftes.
07. August 2009
Mal grundsätzlich.
[danke Modeste]
„(…) ich glaube die sind gerne so. So sehr geschmeidig usw. usf. All das. Und der Quatsch mit den Brusthaaren. Es muss eine neue Generation von Frauen geben, die in Umfragen hysterisch reagieren, wenn sie danach befragt werden, ob sich ein Mann die Brusthaare incl. der Behaarung im Intimbereich entfernen sollte. So selbstverständlich erscheint den jungen Damen dieses Tun. Generationsmode. Diese Mädchen und jungen Frauen möchten wohl lieber mit einem weniger furchterregenden Wesen als einem animalisch behaarten Mann zu tun haben. Und mit dem unbehaarten Mann kann man dann auch wagen, wie mit der besten Freundin zu sprechen! Sieht ja fast so ähnlich aus! So zart. So weich. Und dann werden die Jungs mit jeder Generation ein bißchen mehr wie ihre Freundinnen. Das entbehrt natürlich jeglicher wissenschaftlicher Stichhaltigkeit, aber irgendwie kommt mir das alles so vor. Das Testosteron zieht sich dann auch gleich vor Schreck zurück. Aber es gibt noch diese Urkräfte. Man trifft sie in der U8, zwischen Wedding und Neukölln. Jede Menge behaarte Männer und Testosteron. Der Araber lässt sich eben nicht so ohne weiteres zum Mädchen umzüchten.“

07. August 2009
Amtliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters, Wahlkreis 84, Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost:


Nr. 4 Hans-Christian Ströbele. Nr. 23 Cosmic, der Direktkandidat!
07. August 2009




Mit einer Flasche Riesling vom Weinhändler seines Vertrauens, Beate Uhse hat man natürlich die Lacher auf seiner Seite! Ein toller Partytipp! „Sex up your Life“ heißt der edle Tropfen. Ansonsten, na ja! Man soll nicht klagen. Lieber reich und schön als arm und unglücklich! Cosmic hat jetzt auch eine Videokamera und hält das Dings investigativ auf’s Gegenüber. Je nach dem. Wen’s eben trifft. Wir haben versucht, schlaue Sachen zu sagen. Hat möglicherweise nicht immer geklappt. Einmal durfte ich auch antworten und habe tapfer gesagt „Ich wünsche mir keinen Linksruck und keinen Rechtsruck – ich wünsche mir einen Ruck nach oben!“ Interessante Dinge eben! So ein Brainstorming Abend oder wie man das nennt. Weiß der Geier. Ich mache ja alles mit. Also fast. Also meistens.
Meine heimlichen Ideen habe ich dann doch nicht ausgebreitet. Man möchte die Leute dann ja auch nicht vor den Kopf stoßen. Der Wein aus dem Hause Uhse musste schließlich auch erst einmal verdaut werden. Insgeheim habe ich ja schlimme Sachen vor. Also richtig schlimme. Aber die darf ich nicht verraten, sonst gibt’s auf die Finger. Danach noch in so einer Eckkneipe draußen auf so einer Oktoberfestbierzeltbank am Columbiadamm, Platz der Luftbrücke. Laue Nacht. Schöne Schlagermusik, die man leider nicht auf Festplatte hat. Vicky Leandros! Peter Alexander! Chris Howland! Und ein spitzenmäßiger Osthit, „Geh zu ihr“. Da musste ich gerade auf’s Klo, als der kam und dachte mir noch: Die Ostler hatten wirklich keine Hemmungen! „Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen„. Aber irgendwas hat die Nummer. Da hockt man dann auf dem Klo und denkt sich, was denkt sich wohl der andere, wenn er das jetzt hört. Was würde Beate Uhse bei dem Song empfinden? Was einem eben so durch den Kopf geht, in einer Vollmondnacht.
Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen.
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Moos allein.
Augen zu, dann siehst Du nur diese eine.
Halt‘ sie fest und lass Deinen Drachen steigen.
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen.
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Moos allein.
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Augen zu, dann siehst Du nur diese eine
Halt‘ sie fest und lass Deinen Drachen steigen
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Text: Ulrich Plenzdorf, Dieter Birr/Puhdys 1974 Die Legende von Paul und Paula
07. August 2009
Telefonat 9:45 Uhr
„Ich habe Sie schon genug beansprucht!
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende“
„Hihi. Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Wochenende!“
Dialog 11:37 Uhr
„Wo finde ich denn *…*?“
„Bitte folgen Sie mir unauffällig.“
„Ihnen folge ich unaufhörlich!“
Mal sehen, wie das heute noch weitergeht!
07. August 2009
Telefonat 9:45 Uhr
„Ich habe Sie schon genug beansprucht!
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende“
„Hihi. Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Wochenende!“
Dialog 11:37 Uhr
„Wo finde ich denn *…*?“
„Bitte folgen Sie mir unauffällig.“
„Ihnen folge ich unaufhörlich!“
Mal sehen, wie das heute noch weitergeht!
07. August 2009




Mit einer Flasche Riesling vom Weinhändler seines Vertrauens, Beate Uhse hat man natürlich die Lacher auf seiner Seite! Ein toller Partytipp! „Sex up your Life“ heißt der edle Tropfen. Ansonsten, na ja! Man soll nicht klagen. Lieber reich und schön als arm und unglücklich! Cosmic hat jetzt auch eine Videokamera und hält das Dings investigativ auf’s Gegenüber. Je nach dem. Wen’s eben trifft. Wir haben versucht, schlaue Sachen zu sagen. Hat möglicherweise nicht immer geklappt. Einmal durfte ich auch antworten und habe tapfer gesagt „Ich wünsche mir keinen Linksruck und keinen Rechtsruck – ich wünsche mir einen Ruck nach oben!“ Interessante Dinge eben! So ein Brainstorming Abend oder wie man das nennt. Weiß der Geier. Ich mache ja alles mit. Also fast. Also meistens.
Meine heimlichen Ideen habe ich dann doch nicht ausgebreitet. Man möchte die Leute dann ja auch nicht vor den Kopf stoßen. Der Wein aus dem Hause Uhse musste schließlich auch erst einmal verdaut werden. Insgeheim habe ich ja schlimme Sachen vor. Also richtig schlimme. Aber die darf ich nicht verraten, sonst gibt’s auf die Finger. Danach noch in so einer Eckkneipe draußen auf so einer Oktoberfestbierzeltbank am Columbiadamm, Platz der Luftbrücke. Laue Nacht. Schöne Schlagermusik, die man leider nicht auf Festplatte hat. Vicky Leandros! Peter Alexander! Chris Howland! Und ein spitzenmäßiger Osthit, „Geh zu ihr“. Da musste ich gerade auf’s Klo, als der kam und dachte mir noch: Die Ostler hatten wirklich keine Hemmungen! „Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen„. Aber irgendwas hat die Nummer. Da hockt man dann auf dem Klo und denkt sich, was denkt sich wohl der andere, wenn er das jetzt hört. Was würde Beate Uhse bei dem Song empfinden? Was einem eben so durch den Kopf geht, in einer Vollmondnacht.
Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen.
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Moos allein.
Augen zu, dann siehst Du nur diese eine.
Halt‘ sie fest und lass Deinen Drachen steigen.
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen.
Geh zu ihr, denn Du lebst ja nicht vom Moos allein.
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Augen zu, dann siehst Du nur diese eine
Halt‘ sie fest und lass Deinen Drachen steigen
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh zu ihr
Hey, hey Deinen Drachen
Hey, hey, hey geh doch zu ihr
Text: Ulrich Plenzdorf, Dieter Birr/Puhdys 1974 Die Legende von Paul und Paula
05. August 2009
Sehr gut und tief geschlafen. Sehr ausgeruht. Vollmond heute Nacht, also die kommende Nacht. Gegen ein Uhr irgendwas. Manchmal strömt die Kraft. Großartiges Gefühl. Das muss man doch nutzen. Ich gehe jetzt zwei Bäume ausreißen umarmen.
05. August 2009
Sehr gut und tief geschlafen. Sehr ausgeruht. Vollmond heute Nacht, also die kommende Nacht. Gegen ein Uhr irgendwas. Manchmal strömt die Kraft. Großartiges Gefühl. Das muss man doch nutzen. Ich gehe jetzt zwei Bäume ausreißen umarmen.
04. August 2009
Manchmal muss ich meine eigenen Kommentare verlinken, so schön finde ich sie mitunter. Ich kann nicht anders.
04. August 2009
Manchmal muss ich meine eigenen Kommentare verlinken, so schön finde ich sie mitunter. Ich kann nicht anders.
03. August 2009
Ich glaube mit religiöser Inbrunst, das Fatalste, was man sich selbst antun kann, ist Verdrängung. Und das Beste was man tun kann ist, sich alles anzusehen. Die eigenen Abgründe. Die Ängste. Mutige Konfrontation. Sezieren. Es gibt ja den Spruch, „der Weg ist, wo die Angst ist“. Je näher man sich die Gespenster anschaut, umso kleiner und ungefährlicher werden sie. Plötzlich ist das Monster, der Drache, auch nur eine kleine aufgezogene Spielzeugmaus oder ein Hirngespinst. Auf jeden Fall viel kleiner, als man dachte.
Mut zur Wahrheit wird im großen Karma-Tempel sehr belohnt. Wenn man diese Belohnung einmal erfahren hat, wird man süchtig danach. Es ist ein richtig geiles Gefühl. Früher war ich nicht so offen nach allen Seiten, nicht so transparent. Meine Entwicklungs- und Erkenntnisprozesse ungeschönt zu zeigen, irritiert einige Menschen. Das ist nicht üblich. Zu abgründigen Impulsen zu stehen, wohlgemerkt nicht, sie zu zelebrieren, aber sie einzugestehen, ist nicht üblich. Insofern könnte man denken, wann erfährt man dann Belohnung, die angeblich so geil sein soll?
Auf Dauer. Unter dem Strich. Und weil andere ähnliche abgründige Impulse haben und erleichtert Solidarität zeigen. Und das Gefühl im eigenen Bauch. Morgens vor dem Spiegel. Diese Leichtigkeit im Kopf, niemals strategisch kommunizieren zu müssen. Niemals darüber nachdenken zu müssen, was man wem erzählt hat und den Zwang haben, die Story gemäß Drehbuch weiterzuerzählen. Das ist ein megageiles Gefühl. So frei. Ich habe irgendwann entschieden, bei persönlichen, privaten Begegnungen, die mir wichtig sind oder werden könnten, so schnell wie möglich so viel wie möglich, ohne nebulösen Interpretationsspielraum zu offenbaren, damit ich keine fette alte Katze im Sack hinter mir herschleppen muss. Es trifft sich natürlich gut und bequem, wenn man keine wirklich abgründigen Lebensaspekte hat. Es gehört (zum Beispiel) tatsächlich überhaupt kein Mut dazu, sich in epischer Breite öffentlich über Aspekte der eigenen Sexualität auszubreiten, so lange man nicht über jemanden plaudert, mit dem man gerade verbunden ist und der das nicht wollte. Wenn es von beiden Seiten gewollt ist – gut.
Beziehungen verdienen Respekt. Ehre. Anerkennung. Präsenz. Zeichen. Wenn ich Wert darauf lege, dass meine Beziehung zu jemandem respektiert wird, werde ich dafür sorgen, dass dieser Mensch unübersehbar wird. In seiner Komplexität und seinem Wert. Dafür wurden kleine Podeste erfunden. Damit man die Menschen, die man geehrt und respektiert sehen will, darauf stellt und sie jeder sehen und anerkennen kann. Das ist keine Indiskretion, weil man sie ja nicht nackt auf das Podest stellt, sondern in ihrem schönsten Kleid.
Eigentlich ist es ein Altar. Man spricht sich gegenseitig heilig. Keine grelle Veranstaltung, und dennoch nicht zu übersehen, nicht zu übergehen. Die anderen Menschen sehen diesen kleinen Altar, das kleine Licht, das da brennt und bleiben vielleicht nur ein paar Sekunden voller Achtung stehen. Und gehen dann weiter, respektvoll. Sie werden sich vermutlich nicht einmischen, nicht zu nahe treten. Die Flamme könnte verlöschen durch den zu starken Wind, wenn jemand heftig näher tritt. Zu heilig, der Raum.
03. August 2009
Ich glaube mit religiöser Inbrunst, das Fatalste, was man sich selbst antun kann, ist Verdrängung. Und das Beste was man tun kann ist, sich alles anzusehen. Die eigenen Abgründe. Die Ängste. Mutige Konfrontation. Sezieren. Es gibt ja den Spruch, „der Weg ist, wo die Angst ist“. Je näher man sich die Gespenster anschaut, umso kleiner und ungefährlicher werden sie. Plötzlich ist das Monster, der Drache, auch nur eine kleine aufgezogene Spielzeugmaus oder ein Hirngespinst. Auf jeden Fall viel kleiner, als man dachte.
Mut zur Wahrheit wird im großen Karma-Tempel sehr belohnt. Wenn man diese Belohnung einmal erfahren hat, wird man süchtig danach. Es ist ein richtig geiles Gefühl. Früher war ich nicht so offen nach allen Seiten, nicht so transparent. Meine Entwicklungs- und Erkenntnisprozesse ungeschönt zu zeigen, irritiert einige Menschen. Das ist nicht üblich. Zu abgründigen Impulsen zu stehen, wohlgemerkt nicht, sie zu zelebrieren, aber sie einzugestehen, ist nicht üblich. Insofern könnte man denken, wann erfährt man dann Belohnung, die angeblich so geil sein soll?
Auf Dauer. Unter dem Strich. Und weil andere ähnliche abgründige Impulse haben und erleichtert Solidarität zeigen. Und das Gefühl im eigenen Bauch. Morgens vor dem Spiegel. Diese Leichtigkeit im Kopf, niemals strategisch kommunizieren zu müssen. Niemals darüber nachdenken zu müssen, was man wem erzählt hat und den Zwang haben, die Story gemäß Drehbuch weiterzuerzählen. Das ist ein megageiles Gefühl. So frei. Ich habe irgendwann entschieden, bei persönlichen, privaten Begegnungen, die mir wichtig sind oder werden könnten, so schnell wie möglich so viel wie möglich, ohne nebulösen Interpretationsspielraum zu offenbaren, damit ich keine fette alte Katze im Sack hinter mir herschleppen muss. Es trifft sich natürlich gut und bequem, wenn man keine wirklich abgründigen Lebensaspekte hat. Es gehört (zum Beispiel) tatsächlich überhaupt kein Mut dazu, sich in epischer Breite öffentlich über Aspekte der eigenen Sexualität auszubreiten, so lange man nicht über jemanden plaudert, mit dem man gerade verbunden ist und der das nicht wollte. Wenn es von beiden Seiten gewollt ist – gut.
Beziehungen verdienen Respekt. Ehre. Anerkennung. Präsenz. Zeichen. Wenn ich Wert darauf lege, dass meine Beziehung zu jemandem respektiert wird, werde ich dafür sorgen, dass dieser Mensch unübersehbar wird. In seiner Komplexität und seinem Wert. Dafür wurden kleine Podeste erfunden. Damit man die Menschen, die man geehrt und respektiert sehen will, darauf stellt und sie jeder sehen und anerkennen kann. Das ist keine Indiskretion, weil man sie ja nicht nackt auf das Podest stellt, sondern in ihrem schönsten Kleid.
Eigentlich ist es ein Altar. Man spricht sich gegenseitig heilig. Keine grelle Veranstaltung, und dennoch nicht zu übersehen, nicht zu übergehen. Die anderen Menschen sehen diesen kleinen Altar, das kleine Licht, das da brennt und bleiben vielleicht nur ein paar Sekunden voller Achtung stehen. Und gehen dann weiter, respektvoll. Sie werden sich vermutlich nicht einmischen, nicht zu nahe treten. Die Flamme könnte verlöschen durch den zu starken Wind, wenn jemand heftig näher tritt. Zu heilig, der Raum.
02. August 2009
Ah ja. Interessant. Etwas Neues von der hormonfreien Verhütungsfront.
Gehört eigentlich unter den Strang.
02. August 2009
Bin ja mal gespannt. Gerade hat die Waschmaschine ihr Programm beendet. Habe vorhin die Maschine vollgestopft und dann gesehen, dass das Waschpulver alle ist. Aber wenn sich Frau Nielsen etwas in den Kopf setzt… Also habe ich kurzerhand Flüssigseife zum Duschen in das Waschpulverfach gepackt und noch ein paar Spritzer auf die Wäsche. Mal schauen, ob es was genützt hat!
Außerdem verschlinge ich seit vorgestern ein Schwarzbrot mit Mandel-Schmelz* nach dem anderen und habe letzte Nacht durchgeschlafen. Jetzt noch ein Bäuerchen.
*P.S. gibt’s im selben Reformhaus wie das schlimme Bitter Lemon. Aber echte Empfehlung! Es ist nicht immer alles nur schlecht!
Verdrängung vs. Transzendenz
Ich habe ein Problem. Nein, falsch. Ich habe zwei Probleme. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich sogar drei Probleme.
Es gibt ungefähr sieben Möglichkeiten, mit einem Problem umzugehen. Also habe ich 21 Möglichkeiten bei drei Problemen.
1. Verdrängen
2. Leiden (aussitzen)
3. Bloggen, (künstlerisch verarbeiten)
4. Drogen nehmen
5. Transzendieren
6. Harakiri
7. Lösen (Zustand vor Problem oder neuen Zustand herstellen)
Bei entwickelten Persönlichkeiten geht man davon aus, dass Verdrängung, Leiden, Drogen nehmen und Harakiri keine Herangehensweise wäre, die eines erwachsenen Menschen würdig ist. Dagegen wird künstlerische Verarbeitung, Transzendierung und Lösung (politisch korrekt versteht sich, ohne die zehn christlichen Gebote zu übertreten) empfohlen. Gibt Karmapunkte. Ich schwanke.
Wenn es sich um eine Speisekarte handeln würde, wäre meine Vorspeise 4. Drogen nehmen, der Zwischengang 5. Transzendieren, das Hauptgericht Nr. 7. Lösen. Und als Dessert nehme ich gerne 3. Bloggen. Ich mache aber gerade etwas anderes. Fragt sich nur warum. Warum halte ich mich nicht an mein Wunschmenü der Problemlösung. Verdrängen und Leiden habe ich eigentlich nicht bestellt und möchte es auch nicht in großen Portionen serviert bekommen. Irgendwas läuft da schief, auch im Servicebereich.
Gerade stand ich in meiner Küche, im Stehen essend und denkend, transzendieren ist ein zunächst rationaler Vorgang, der aber keine Lösung ist, wenn die Transzendenz nicht zum Herz reicht. Wenn die Bewältigung durch transzendente Sichtweise auf ein vermeintliches Problem, ach was vermeintlich, gefühltes Problem, im Intellekt stecken bleibt, das Herz nicht heilt, ist die ganze möchtegern-Transzendenz für den Orkus.
Wahrscheinlich funktioniert Transzendenz nur, wenn es bei dem ganzen eine Portion Liebe gibt, die den Kanal zum Herzen öffnet. Aber woher Liebe zum Defizit nehmen. Liebe zum problemauslösenden Sachverhalt. Ich könnte so tun „als ob“, in der Hoffnung, dass sie sich schon einstellen wird, die echte Transzendenz, das phantastische Schweben auf jener Meta-Ebene, von der aus alle meine Probleme klein und lächerlich aussehen, ja gar keine mehr sind. Im Gegenteil. Schöne, spannende Herausforderungen, an denen ich wachsen kann.
Im Augenblick bewegt sich mein Transzendentierungspotenzial im nicht messbaren Bereich und hält keiner härteren Überprüfung stand. Meine augenblicklichen Bemühungen verdienen das Prädikat Transzendenz in keinster Weise. Die richtige Bezeichnung muss Verdrängung lauten. Verdrängung durch Ablenkung. Verdrängung durch Konzentration auf andere Dinge. Dieses unter-den-Teppich-kehren hat so wenig den Seelenfriedens-Nobelpreis verdient, wie der Erfinder der Atombombe.
Ich würde gerne Transzendieren, aber mein Bauch rebelliert. Alle meine Zellen. Und ich habe das Gefühl, es gibt einen guten Grund, wenn man etwas, was sich nicht gut anfühlt, nicht hinkriegt, ’schön zu denken‘. Ich kann mir meine drei Problemchen weder schöndenken noch schöntrinken. Und ich fürchte, dass Meditation und erbauliche Schriften da auch nicht weiterhelfen. Es würde sich wie Verdrängung anfühlen.
Lösen. Tja. Was ist mit Lösen. Lösen wäre großartig. Aber Lösen ist mit Loslösung verbunden. Schmerzhaft. Sehr. Zumindest das, was mir einfällt, zur Lösung beizutragen. Aber ich denke eindimensional. Wenn ich an eine Lösung denke, die einen vorherigen Zustand herstellt, bevor der jetzige kompliziertere eintrat, fällt mir nur Rückzug ein.
Viel schöner wäre eine Transformation. Ein Wunder. Ich wünsche mir einfach nur ein Wunder. Transzendenz kann ich nicht, bin ich zu blöd. Harakiri will ich nicht, bin ich zu jung. Gut lösen kann ich es nicht alleine, bin ich machtlos.
Ungut lösen will ich es nicht. Das macht mir Angst und ist auch traurig. Drogen sind keine Lösung. Da muss ich gerade an den blöden Satz denken „Alkohol ist keine Lösung, aber man vergisst die Frage“. Bloggen will ich es nicht. Ich mag keine Verstärkung durch die Ehrung durch Worte. Aber das hier, diese etwas verallgemeinerten Gedankengänge, das hilft mir. Immerhin kann ich transzendent bloggen, wenn auch nicht an der Wurzel transzendieren.
Leiden ist immanent, bevor die Lösung da ist. Gäbe es keinen Leidensdruck, gäbe es keine rotierenden Gedanken und diese letzten Einträge nicht.
Wünschen. Das hab ich vergessen. man kann ja auch noch wünschen. Ich wünsche mir ein Wunder. Oder zwei. Oder drei. Politisch korrekte, versteht sich. Durch und durch gute. Vielleicht sollte ich mir lieber gleich vier Stück davon wünschen, zur Sicherheit. Vielleicht geht es ja beim Wunder-Wunschamt wie auf dem türkischen Bazar zu, und es wird gleich wieder runtergehandelt. Im Märchen bei der guten Fee hat man immer drei Wünsche frei. Aber alles wird teurer! Die Inflation! Also vier. Bitte vier Wunder. Danke.
02. August 2009
Bin ja mal gespannt. Gerade hat die Waschmaschine ihr Programm beendet. Habe vorhin die Maschine vollgestopft und dann gesehen, dass das Waschpulver alle ist. Aber wenn sich Frau Nielsen etwas in den Kopf setzt… Also habe ich kurzerhand Flüssigseife zum Duschen in das Waschpulverfach gepackt und noch ein paar Spritzer auf die Wäsche. Mal schauen, ob es was genützt hat!
Außerdem verschlinge ich seit vorgestern ein Schwarzbrot mit Mandel-Schmelz* nach dem anderen und habe letzte Nacht durchgeschlafen. Jetzt noch ein Bäuerchen.
*P.S. gibt’s im selben Reformhaus wie das schlimme Bitter Lemon. Aber echte Empfehlung! Es ist nicht immer alles nur schlecht!
02. August 2009

Ich fand heraus, dass man sich auf dieses Stück Gras in deinem Hinterhof legen kann, den Himmel sehen, ein großes blaues Viereck, das diagonal Schwalben kreuzen.
Ich lag im Gras und atmete. Ganz tief. Hand auf meinem Bauch. Zehn Minuten, fünfzehn Minuten. 29. Juli 2009. Und fotografierte mich im schwachen Abendlicht. 21:00 Uhr. Und noch einmal später, aber das Bild warf ich weg. So aufgelöst im gnadenlosen Deckenlicht des Zimmers. Eigentlich gefiel es mir. Weil ich so transparent aussah mit meinen verheulten Augen. So berührt. Und berührbar. Aber niemand, den ich kenne, mag Bilder von verheulten Gesichtern. Ich habe ja keinen Giftschrank. Ich habe es weggeworfen. Vielleicht schade. Ich weiß nicht. Man zelebriert dann wieder das Melodramatische. Aber das Melodramatische ist ein Teil unseres Lebens und eigentlich ist es Zensur.
Ich habe einmal, als ich noch mit Hi 8 filmte, die Kamera laufen lassen, als ich anfing zu weinen. Ich habe das Band immer noch. Diese Sequenz hat mich sehr fasziniert. Es war nicht gestellt. Es war echt und ich habe einfach die Kamera nicht ausgemacht. Ich glaube, ich schaue mir das jetzt an. Lange her. Sieben Jahre bestimmt. Oder acht. Oder neun. Ich hatte eine ferne Liebe und schickte ihm diese Bänder, in denen ich mit ihm sprach und ihm Gedichte vorlas und ihm vorsang und lachte. Und weinte.
02. August 2009

Ich fand heraus, dass man sich auf dieses Stück Gras in deinem Hinterhof legen kann, den Himmel sehen, ein großes blaues Viereck, das diagonal Schwalben kreuzen.
Ich lag im Gras und atmete. Ganz tief. Hand auf meinem Bauch. Zehn Minuten, fünfzehn Minuten. 29. Juli 2009. Und fotografierte mich im schwachen Abendlicht. 21:00 Uhr. Und noch einmal später, aber das Bild warf ich weg. So aufgelöst im gnadenlosen Deckenlicht des Zimmers. Eigentlich gefiel es mir. Weil ich so transparent aussah mit meinen verheulten Augen. So berührt. Und berührbar. Aber niemand, den ich kenne, mag Bilder von verheulten Gesichtern. Ich habe ja keinen Giftschrank. Ich habe es weggeworfen. Vielleicht schade. Ich weiß nicht. Man zelebriert dann wieder das Melodramatische. Aber das Melodramatische ist ein Teil unseres Lebens und eigentlich ist es Zensur.
Ich habe einmal, als ich noch mit Hi 8 filmte, die Kamera laufen lassen, als ich anfing zu weinen. Ich habe das Band immer noch. Diese Sequenz hat mich sehr fasziniert. Es war nicht gestellt. Es war echt und ich habe einfach die Kamera nicht ausgemacht. Ich glaube, ich schaue mir das jetzt an. Lange her. Sieben Jahre bestimmt. Oder acht. Oder neun. Ich hatte eine ferne Liebe und schickte ihm diese Bänder, in denen ich mit ihm sprach und ihm Gedichte vorlas und ihm vorsang und lachte. Und weinte.
02. August 2009



23. Juli 2009 […]
Manchmal versuche ich mich an meine eigene Zuversicht zu erinnern. Und manchmal klappt’s.
Manchmal in den Dämmerungen
fliesst das was war und das was ist in einem Strom
wenn wir in unseren Armen schwimmen
und klingen wie aus einem Ton
Manchmal sprühen Widerstände
hellauf zu einer bunten Lichter-Explosion
wenn wir auf unserem Lachen reiten
und nichts ist mehr wie es gewohnt
Manchmal in den nackten Blicken
liegt Geburt, gedankenfrei von Tod
wenn unsere Hände weit geöffnet
und duftend warm wie frisches Brot
Manchmal fallen alte Wünsche
wie morsche Bäume in den Wald des Lebens
wenn wir in unserem Herzschlag tanzen
und nicht mehr nehmen als wir geben
Manchmal auf den weiten Wegen
finden Spuren sich mit einem mal zu gleichem Schritt
wenn unsere Fingerspitzen sich berühren
und atmen nur des anderen Glück
Manchmal zwischen Flut und Ebbe
spült die Zeit ganz plötzlich Neues frei
wenn unsere Lippen sich dort finden
dann küssen sich die Seelen tief dabei
Manchmal klappt’s
Georgette Dee, Sternenlied
Dringende Warnung vor Bio-Bitter Lemon!
Ganz schlechte Wahl: „Bio-Bitter Lemon“ der Marke „Vitaborn“ aus dem Reformhaus. Hätte ich doch nur das Schild gelesen, auf dem die Zusammensetzung steht. Da ist grüner Tee drin! Pfui Deibel. Was für eine Plörre. Außerdem viel zu süß! Bitter Lemon hat gefälligst auszusehen und zu schmecken wie Bitter Lemon von Schweppes. Schon die gelbliche Farbe hätte mich misstrauisch machen müssen, aber man ist ja experimentierfreudig und möchte sogar politisch und ökologisch korrekte Bitter Lemon trinken. Ohne mich! Außerdem klingt Vitaborn irgendwie nach Lebensborn. Keine schöne Assoziation, liebes Reformhaus! Und die Flasche sieht auch hässlich aus. Schließlich bin ich Ästhetin und möchte hübsche Sachen in meinem kleinen Haushalt haben. Bitte kaufen Sie ausschließlich Bitter Lemon der bewährten Marke Schweppes!
01. August 2009
Scheißnacht. Berodual.
01. August 2009
Scheißnacht. Berodual.
ich..
…bringe jetzt den Müll runter. Aber wirklich. Es ist jetzt 22:23 und wenn ich mich wieder melde, werde ich den Müll heruntergebracht haben!
keine Metapher!
ich..
…bringe jetzt den Müll runter. Aber wirklich. Es ist jetzt 22:23 und wenn ich mich wieder melde, werde ich den Müll heruntergebracht haben!
keine Metapher!
ich sollte…
Dringende Warnung vor Bio-Bitter Lemon!
Ganz schlechte Wahl: „Bio-Bitter Lemon“ der Marke „Vitaborn“ aus dem Reformhaus. Hätte ich doch nur das Schild gelesen, auf dem die Zusammensetzung steht. Da ist grüner Tee drin! Pfui Deibel. Was für eine Plörre. Außerdem viel zu süß! Bitter Lemon hat gefälligst auszusehen und zu schmecken wie Bitter Lemon von Schweppes. Schon die gelbliche Farbe hätte mich misstrauisch machen müssen, aber man ist ja experimentierfreudig und möchte sogar politisch und ökologisch korrekte Bitter Lemon trinken. Ohne mich! Außerdem klingt Vitaborn irgendwie nach Lebensborn. Keine schöne Assoziation, liebes Reformhaus! Und die Flasche sieht auch hässlich aus. Schließlich bin ich Ästhetin und möchte hübsche Sachen in meinem kleinen Haushalt haben. Bitte kaufen Sie ausschließlich Bitter Lemon der bewährten Marke Schweppes!
Anpassung vs. Entfaltung
Anhand des Bildes einer Pflanze, die zum Licht strebt, wird sichtbar, welche Bedeutung Raum zur Entfaltung und die Verfügbarkeit von Nahrung für die Entwicklung eines Lebewesens zur vollen Blüte hat. Man kann dieses Bild visualisieren und auf eine Beziehungskonstellation und deren Entfaltungsmöglichkeiten übertragen. Unsere Lebenszeit mit Platz für Beziehungen ist nur ein kleiner Blumenkasten.
Was geschieht, wenn mehrere Pflanzen den begrenzten Fensterplatz an Sonne und den bemessenen Erdboden teilen. Die Pflanzen passen sich mit der Zeit dem zugeteilten Raum an und lernen zu haushalten, indem sie den Wuchs verlangsamen, beschränken, um zu überleben, da die genetisch angelegte mögliche Entfaltung zu voller Größe, zum sicheren vorzeitigen Lebensende führen würde. Tod durch Verhungern, Mangelernährung.
Eine Pflanze wird etwas größer als die anderen werden, diejenige, die den besten Platz an der Sonne erwischt hat, den Platz in der Mitte. Aber auch sie wird sich mit dem halben Wachstum begnügen, nur kleine Blüten entwickeln. Am Rande, seitlich in den Schatten gedrängt, werden die zaghafteren Pflanzen um ihr Überleben ringen, schwache Triebe bilden, um mehr Sonne zu spüren. Aber keine Pflanze wird sich in ihrer vollen Größe und Schönheit entfalten. Begrenzung ist kein guter Dünger.
Große, dicke, saftige Erdschollen für alle.
Verdrängung vs. Transzendenz
Ich habe ein Problem. Nein, falsch. Ich habe zwei Probleme. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich sogar drei Probleme.
Es gibt ungefähr sieben Möglichkeiten, mit einem Problem umzugehen. Also habe ich 21 Möglichkeiten bei drei Problemen.
1. Verdrängen
2. Leiden (aussitzen)
3. Bloggen, (künstlerisch verarbeiten)
4. Drogen nehmen
5. Transzendieren
6. Harakiri
7. Lösen (Zustand vor Problem oder neuen Zustand herstellen)
Bei entwickelten Persönlichkeiten geht man davon aus, dass Verdrängung, Leiden, Drogen nehmen und Harakiri keine Herangehensweise wäre, die eines erwachsenen Menschen würdig ist. Dagegen wird künstlerische Verarbeitung, Transzendierung und Lösung (politisch korrekt versteht sich, ohne die zehn christlichen Gebote zu übertreten) empfohlen. Gibt Karmapunkte. Ich schwanke.
Wenn es sich um eine Speisekarte handeln würde, wäre meine Vorspeise 4. Drogen nehmen, der Zwischengang 5. Transzendieren, das Hauptgericht Nr. 7. Lösen. Und als Dessert nehme ich gerne 3. Bloggen. Ich mache aber gerade etwas anderes. Fragt sich nur warum. Warum halte ich mich nicht an mein Wunschmenü der Problemlösung. Verdrängen und Leiden habe ich eigentlich nicht bestellt und möchte es auch nicht in großen Portionen serviert bekommen. Irgendwas läuft da schief, auch im Servicebereich.
Gerade stand ich in meiner Küche, im Stehen essend und denkend, transzendieren ist ein zunächst rationaler Vorgang, der aber keine Lösung ist, wenn die Transzendenz nicht zum Herz reicht. Wenn die Bewältigung durch transzendente Sichtweise auf ein vermeintliches Problem, ach was vermeintlich, gefühltes Problem, im Intellekt stecken bleibt, das Herz nicht heilt, ist die ganze möchtegern-Transzendenz für den Orkus.
Wahrscheinlich funktioniert Transzendenz nur, wenn es bei dem ganzen eine Portion Liebe gibt, die den Kanal zum Herzen öffnet. Aber woher Liebe zum Defizit nehmen. Liebe zum problemauslösenden Sachverhalt. Ich könnte so tun „als ob“, in der Hoffnung, dass sie sich schon einstellen wird, die echte Transzendenz, das phantastische Schweben auf jener Meta-Ebene, von der aus alle meine Probleme klein und lächerlich aussehen, ja gar keine mehr sind. Im Gegenteil. Schöne, spannende Herausforderungen, an denen ich wachsen kann.
Im Augenblick bewegt sich mein Transzendentierungspotenzial im nicht messbaren Bereich und hält keiner härteren Überprüfung stand. Meine augenblicklichen Bemühungen verdienen das Prädikat Transzendenz in keinster Weise. Die richtige Bezeichnung muss Verdrängung lauten. Verdrängung durch Ablenkung. Verdrängung durch Konzentration auf andere Dinge. Dieses unter-den-Teppich-kehren hat so wenig den Seelenfriedens-Nobelpreis verdient, wie der Erfinder der Atombombe.
Ich würde gerne Transzendieren, aber mein Bauch rebelliert. Alle meine Zellen. Und ich habe das Gefühl, es gibt einen guten Grund, wenn man etwas, was sich nicht gut anfühlt, nicht hinkriegt, ’schön zu denken‘. Ich kann mir meine drei Problemchen weder schöndenken noch schöntrinken. Und ich fürchte, dass Meditation und erbauliche Schriften da auch nicht weiterhelfen. Es würde sich wie Verdrängung anfühlen.
Lösen. Tja. Was ist mit Lösen. Lösen wäre großartig. Aber Lösen ist mit Loslösung verbunden. Schmerzhaft. Sehr. Zumindest das, was mir einfällt, zur Lösung beizutragen. Aber ich denke eindimensional. Wenn ich an eine Lösung denke, die einen vorherigen Zustand herstellt, bevor der jetzige kompliziertere eintrat, fällt mir nur Rückzug ein.
Viel schöner wäre eine Transformation. Ein Wunder. Ich wünsche mir einfach nur ein Wunder. Transzendenz kann ich nicht, bin ich zu blöd. Harakiri will ich nicht, bin ich zu jung. Gut lösen kann ich es nicht alleine, bin ich machtlos.
Ungut lösen will ich es nicht. Das macht mir Angst und ist auch traurig. Drogen sind keine Lösung. Da muss ich gerade an den blöden Satz denken „Alkohol ist keine Lösung, aber man vergisst die Frage“. Bloggen will ich es nicht. Ich mag keine Verstärkung durch die Ehrung durch Worte. Aber das hier, diese etwas verallgemeinerten Gedankengänge, das hilft mir. Immerhin kann ich transzendent bloggen, wenn auch nicht an der Wurzel transzendieren.
Leiden ist immanent, bevor die Lösung da ist. Gäbe es keinen Leidensdruck, gäbe es keine rotierenden Gedanken und diese letzten Einträge nicht.
Wünschen. Das hab ich vergessen. man kann ja auch noch wünschen. Ich wünsche mir ein Wunder. Oder zwei. Oder drei. Politisch korrekte, versteht sich. Durch und durch gute. Vielleicht sollte ich mir lieber gleich vier Stück davon wünschen, zur Sicherheit. Vielleicht geht es ja beim Wunder-Wunschamt wie auf dem türkischen Bazar zu, und es wird gleich wieder runtergehandelt. Im Märchen bei der guten Fee hat man immer drei Wünsche frei. Aber alles wird teurer! Die Inflation! Also vier. Bitte vier Wunder. Danke.
Anpassung vs. Entfaltung
Anhand des Bildes einer Pflanze, die zum Licht strebt, wird sichtbar, welche Bedeutung Raum zur Entfaltung und die Verfügbarkeit von Nahrung für die Entwicklung eines Lebewesens zur vollen Blüte hat. Man kann dieses Bild visualisieren und auf eine Beziehungskonstellation und deren Entfaltungsmöglichkeiten übertragen. Unsere Lebenszeit mit Platz für Beziehungen ist nur ein kleiner Blumenkasten.
Was geschieht, wenn mehrere Pflanzen den begrenzten Fensterplatz an Sonne und den bemessenen Erdboden teilen. Die Pflanzen passen sich mit der Zeit dem zugeteilten Raum an und lernen zu haushalten, indem sie den Wuchs verlangsamen, beschränken, um zu überleben, da die genetisch angelegte mögliche Entfaltung zu voller Größe, zum sicheren vorzeitigen Lebensende führen würde. Tod durch Verhungern, Mangelernährung.
Eine Pflanze wird etwas größer als die anderen werden, diejenige, die den besten Platz an der Sonne erwischt hat, den Platz in der Mitte. Aber auch sie wird sich mit dem halben Wachstum begnügen, nur kleine Blüten entwickeln. Am Rande, seitlich in den Schatten gedrängt, werden die zaghafteren Pflanzen um ihr Überleben ringen, schwache Triebe bilden, um mehr Sonne zu spüren. Aber keine Pflanze wird sich in ihrer vollen Größe und Schönheit entfalten. Begrenzung ist kein guter Dünger.
Große, dicke, saftige Erdschollen für alle.
Von wegen Polyamory
„Sogenannte Schlafpläne, ein ausgeklügeltes Rotationsprinzip und fest vereinbarte Vetorechte sollen die konfliktträchtigen Mehrfachbeziehungen entschärfen. Dennoch, das räumen viele der in Felix Ihlefeldts Buch zu Wort kommenden „Polys“ ein, wird die andauernde Bearbeitung der Gefühle, der Zwang zur Dauerkommunikation als belastend empfunden, mündet nicht selten in den Terror der Intimität, der schließlich doch zu Heimlichkeiten führt und Fluchtreflexe auslöst. Es gehört zur Ironie solcher Avantgardismen, dass in ihnen längst überwunden geglaubte quasireligiöse Bewältigungsmuster wiederkehren, eine Art kollektiver pietistischer Seelenschau.“
Klingt dann ja doch etwas anstrengend. Von dem energetischen Wirrwarr im großen bunten Beziehungseintopf ganz zu schweigen. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die gerne in ‚die Breite’ lieben und andere, die lieber in ‚die Tiefe’ lieben. Eine Frage der Lust und Freude an Konzentration und verbindender Intensität. Diese Spielart, die Liebessendung auf mehrere kleine Päckchen verteilt an verschiedene Adressen zu senden, entspricht astrologisch den Veranlagungen der Zeichen Zwillinge und Wassermann.
Jungfrau und Skorpion stehen im Quadrat zu einer oberflächlich-verspielten Handhabung dieses Bereiches. Wenn die Bereitschaft zur Hingabe eintritt, erwacht der Appetit, die Intensität auszuloten, die Energiespirale unverfälscht nach oben zu treiben. Das funktioniert, wenn es diesen positiven Erfahrungswert gibt, dass ungestreute Hingabe, absolute Konzentration, den Zugang zu einer reinen, (durchaus machtvollen), aufladenden Energie bietet, die auf dem Boden unerschütterten Vertrauens pulsiert. Ein starkes Ladegerät.
Insofern sind vertrauenswürdige, klare, transparente Verhältnisse auf beiden Seiten eine gute Voraussetzung für einen ungehinderten Elektrizitätsfluss. Ich wage zu bezweifeln, dass polyamouröse Konstellationen selbst bei maximaler propagierter Toleranz (denn diese müsste ja bei diesem hohen Anspruch an Nicht-Verheimlichung gegeben sein), frei von energetischen Störungen sind. Meiner Ansicht nach gibt es eine Ebene, eine unsichtbare aber dennoch vorhandene, sehr wohl spürbare Ebene, auf der sich verheimlichte Ressentiments und Eifersuchtsgefühle manifestieren und wirken. Auf das gesamte Beziehungsgeflecht einen Einfluss haben. Wie die Überlappung von zwei Radiofrequenzen. Man hört weder den einen, noch den anderen Sender unbeeinträchtigt. Der Genuss wird getrübt und die Wertschätzungsmöglichkeit jeder einzelnen Sendung gemindert. Man nimmt die Tonstörung wahr, hört weder das eine noch das andere Lied in seiner vollen Schönheit mit allen Frequenzen und allen lauten und leisen Tönen. Die filigrane Schönheit des einzelnen Stückes wird zertönt, gebrochen. Das große Konzert verkommt zu einem Klangbrei.
Natürlich ist meine Wahrnehmung skorpionisch. Für ein zwillings-dominiertes (Betonung auf dominiert, meint: auch in den Aspekten im Horoskop, die im Bezug auf Partnerschaft und Sexualität relevant sind) Bewusstsein ist die bunt gemischte Aufführung ein lustiges Spektakel mit ulkigen Tönen ohne tiefere Bedeutung. Skorpionische Hingabe ist Gottesdienst. Tief ernst. Und es darf muss sogar gelacht werden. Heiligstes Sakrament*.
*Unter einem Sakrament (von kirchenlateinisch sacramentum religiöses Geheimnis dies von spätlateinisch sacramentum Weihe [zum Kriegsdienst] von lateinisch sacer heilig unverletzlich; voraus liegt gr. mysterion ) wird in den christlichen Kirchen nach Augustinus ein sichtbares Zeichen verstanden das auf die unsichtbare Wirklichkeit Gottes hinweist sie vergegenwärtigt und an ihr Anteil gibt.
Taoistisches Liebesspiel
Gewöhnungsbedürftige Gedanken, aber sehr interessante Erfahrungswerte. Der Kater danach. Ich habe Probleme, das zu verifizieren, möchte aber auch nicht völlig widersprechen. Denke darüber nach, inwiefern das bei auterotischen Aktivitäten zutage tritt. Selbst-Entliebung? Offensichtlich bzw. gemäß dieses Gedankengebäudes, ist es von Vorteil, (wie in Fernbeziehungen) diese körperlichen Pausen zu haben, um die Energie neu aufzubauen. Mein Leben bestand aus fernbeziehungsähnlichen Verhältnissen, selbst wenn theoretisch mehr räumliche Nähe möglich gewesen wäre. So viel mehr räumliche Nähe suchte ich nicht. Nichts Alltägliches. Auch heute nicht. Vielleicht kann ich deshalb diesen beschriebenen Kater nicht recht erinnern. Die Idee von bewusster Zurückhaltung gefällt mir, allerdings nur dann, wenn sie die Ausnahme zuließe, das Liebesspiel hin- und wieder bis zur letzten Konsequenz zu zelebrieren. Kontrollierte Ekstase als Basis und an hohen kirchlichen Feiertagen der Gipfelsturm. Man kommt ganz schön ins Grübeln, zumal nicht alle tantrischen Schulen auf den völligen Verzicht hinarbeiten. Aber das kann man doch sicher auch flexibel handhaben. Man muss einfach alles einmal ausprobieren und dann souverän entscheiden, was für einen selbst ideal ist, jenseits jeglicher Dogmen.
Pillepalle Libido Orgasmus
Ich weiß auch nicht – – –
Man müsste langsam mal die Pille für Männer einführen, nicht um den Quatsch ernsthaft zu praktizieren, sondern eine Idee davon zu vermitteln, was dauerhafte Gabe von Hormonen für schleichende aber massive Auswirkungen auf mentale Verfassung und Libido haben. Aber die Kerle bräuchten ja technisch ggf. etwas anderes, um die Samenproduktion impotent zu machen, als Östrogen. Obwohl… na ja, ich bin ja keine Andrologin. Klar ist nur, der schwindende Bartwuchs und wachsende Brustansatz wäre dann doch zu unerwünscht. Bei den Damen ist das ja eher tendenziell eine erwünschte Nebenwirkung, bzw. analog zur Ausgangskonstruktion vom lieben Gott mehr oder weniger erwünscht. Der natürliche höhere Pegel an männlichen Hormonen führt zu schnellerer Erregbarkeit, schnelleren Bewegungen, größerer Aggression, weniger Anpassungsbereitschaft. Aus dem Fenster lehne ich mich. Ich kenne mehr Frauen, die die Pille nehmen, als Frauen, die das nicht tun.
Ich schluckte sieben Jahre lang die Antibaby-Pille Valette. Ich vertrug die sehr gut. Fand ich. Die Haut wurde zarter. Nach sieben Jahren gestand ich mir ein, dass sich meine sexuellen Bedürfnisse erstaunlich gewandelt hatten. Zurückgebildet. Nicht, dass ich überhaupt keine Lust mehr gehabt hätte, aber es war mir gleichgültiger als früher. Und früher war mir DAS überhaupt nicht gleichgültig. Dann wollte ich es noch einmal wissen und herausfinden, ob ich diese seltsame und doch prägnante Entwicklung einem natürlichen Alterungsprozess verdanke oder der jahrelangen Gabe von Hormonen.
Ich hatte mittlerweile auch in Foren im Internet darüber gelesen, dass Frauen an sich selbst beobachteten, dass ihre Libido schwächer wurde. Nicht in jedem Fall quälend aber doch bemerkbar. Vor allem auch im zunehmenden Kontrast zu den Bedürfnissen ihres männlichen Partners. Das stellte ich auch an mir fest. Meine sexuellen Bedürfnisse reduzierten sich oder besser konzentrierten sich eher in einem prinzipiellen, theoretischen Wunsch Sexualität auszuleben, weil es ja zu einer Paarbeziehung gehört und ich auch das Ritual an sich sehr liebe. Aber drängende Triebhaftigkeit war nur noch sehr selten der Grund. Ich stellte nach Ende einer Beziehung sogar fest, dass ich es nicht einmal mehr wie früher brauchte, mich selbst mit allerwenigstens der Regelmäßigkeit selbst zu beglücken, wie man es dem deutschen Durchschnittspaar statistisch zugesteht. Irgendwann wachte ich schon die dritte oder vierte Woche auf, an einem Samstag, mit aller Zeit der Welt und spürte, dass ich nichts in dieser Richtung wirklich ‚brauchte‘. Und das war mir plötzlich unheimlich. Bei meinen Internetrecherchen verdichteten sich die Suchergebnisse, die zu Diskussionssträngen in Foren führten, wo es genau um diesen Zusammenhang ging, den ich vermutete. Ich will noch einmal einfügen, dass ich keineswegs eine Unfähigkeit zu lustvollem Empfinden an mir feststellte, sondern einen stark reduzierten Drang, der kaum noch einen aggressiven Aspekt hatte. Ich konnte es durchaus genießen, mich selbst zu befriedigen, vor allem mit aller Zeit der Welt, aber es war nicht mehr diese animalische Energie, die sich unbedingt einen Weg bahnen muss.
Etwa um meinen vierzigsten Geburtstag herum beschloss ich, dass es ein guter Zeitpunkt sei, herauszufinden, an welchem Entwicklungspunkt sich mein Körper und meine Libido in diesem neuen Lebensalter in purem Zustand befände. Es dauerte ungefähr ein dreiviertel Jahr, bis ich eine signifikante Veränderung bemerkte. Jetzt weiß ich, dass es ein ebenso langsamer Umstellungsprozess war, wie der Anfang dieser Phase, als ich anfing mit dieser kleinen regelmäßigen Hormongabe. Ich lebe damit, dass meine Haut nicht mehr ganz so zart ist und die Blutungen stärker. Und ich. Das Geschenk, das ich zurückerhalten habe, ist meine ureigene Energie. Meine gesunde Aggression. Und meine ungedämpfte Lust. Dann steht man nur noch vor dem Problem einer alternativen Empfängnisverhütung. Ein großes Problem nebenbei. In meinem Alter weiß man dann auch, was es für Möglichkeiten gibt und hat alle durchprobiert. Einschließlich Diaphragma und Verhütungscomputer. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich dachte, auch wenn das ein weiterer Beitrag wird, der zwar viel gelesen wird, aber nicht kommentiert, er hat Existenzberechtigung. Ich spreche auch gerne mit anderen Frauen über dieses Thema. Man kann sich da sehr nah kommen, sehr schnell. Frauen unter sich. Es ist auch ein Tabu. Etwas, das Frauen nicht so sehr mit Männern diskutieren, weil man Schwierigkeiten hat, zu einer praktikablen, ebenso bequemen Alternative zu kommen. Diese Freiheit, zu jedem Zeitpunkt, Haut an Haut… eigentlich ein Traum. Aber manchmal hat dieser Traum einen kleinen Dorn, einen kleinen Stachel. Frauen und Männer wünschen sich körperliche Nähe bei Paarbeziehungen, inclusive gelebter Sexualität, nicht nur ein paar Streicheleinheiten. Man will es zelebrieren, feiern und man hat all diese Hollywoodfilme im Kopf, in denen auch in dieser Hinsicht alles großartig ist, ohne Verhütungs- Hormon- und Libidodiskussion. Wer will schon diskutieren. Niemand will das. Es ist ein heikles Thema. Ein sensibles Thema. Nicht einfach. Aber es offenzulegen bedeutet auch eine Annäherung zwischen Mann und Frau. Eine neue Dimension von Behutsamkeit.

Venus + Mars
Pillepalle Libido Orgasmus
Ich weiß auch nicht – – –
Man müsste langsam mal die Pille für Männer einführen, nicht um den Quatsch ernsthaft zu praktizieren, sondern eine Idee davon zu vermitteln, was dauerhafte Gabe von Hormonen für schleichende aber massive Auswirkungen auf mentale Verfassung und Libido haben. Aber die Kerle bräuchten ja technisch ggf. etwas anderes, um die Samenproduktion impotent zu machen, als Östrogen. Obwohl… na ja, ich bin ja keine Andrologin. Klar ist nur, der schwindende Bartwuchs und wachsende Brustansatz wäre dann doch zu unerwünscht. Bei den Damen ist das ja eher tendenziell eine erwünschte Nebenwirkung, bzw. analog zur Ausgangskonstruktion vom lieben Gott mehr oder weniger erwünscht. Der natürliche höhere Pegel an männlichen Hormonen führt zu schnellerer Erregbarkeit, schnelleren Bewegungen, größerer Aggression, weniger Anpassungsbereitschaft. Aus dem Fenster lehne ich mich. Ich kenne mehr Frauen, die die Pille nehmen, als Frauen, die das nicht tun.
Ich schluckte sieben Jahre lang die Antibaby-Pille Valette. Ich vertrug die sehr gut. Fand ich. Die Haut wurde zarter. Nach sieben Jahren gestand ich mir ein, dass sich meine sexuellen Bedürfnisse erstaunlich gewandelt hatten. Zurückgebildet. Nicht, dass ich überhaupt keine Lust mehr gehabt hätte, aber es war mir gleichgültiger als früher. Und früher war mir DAS überhaupt nicht gleichgültig. Dann wollte ich es noch einmal wissen und herausfinden, ob ich diese seltsame und doch prägnante Entwicklung einem natürlichen Alterungsprozess verdanke oder der jahrelangen Gabe von Hormonen.
Ich hatte mittlerweile auch in Foren im Internet darüber gelesen, dass Frauen an sich selbst beobachteten, dass ihre Libido schwächer wurde. Nicht in jedem Fall quälend aber doch bemerkbar. Vor allem auch im zunehmenden Kontrast zu den Bedürfnissen ihres männlichen Partners. Das stellte ich auch an mir fest. Meine sexuellen Bedürfnisse reduzierten sich oder besser konzentrierten sich eher in einem prinzipiellen, theoretischen Wunsch Sexualität auszuleben, weil es ja zu einer Paarbeziehung gehört und ich auch das Ritual an sich sehr liebe. Aber drängende Triebhaftigkeit war nur noch sehr selten der Grund. Ich stellte nach Ende einer Beziehung sogar fest, dass ich es nicht einmal mehr wie früher brauchte, mich selbst mit allerwenigstens der Regelmäßigkeit selbst zu beglücken, wie man es dem deutschen Durchschnittspaar statistisch zugesteht. Irgendwann wachte ich schon die dritte oder vierte Woche auf, an einem Samstag, mit aller Zeit der Welt und spürte, dass ich nichts in dieser Richtung wirklich ‚brauchte‘. Und das war mir plötzlich unheimlich. Bei meinen Internetrecherchen verdichteten sich die Suchergebnisse, die zu Diskussionssträngen in Foren führten, wo es genau um diesen Zusammenhang ging, den ich vermutete. Ich will noch einmal einfügen, dass ich keineswegs eine Unfähigkeit zu lustvollem Empfinden an mir feststellte, sondern einen stark reduzierten Drang, der kaum noch einen aggressiven Aspekt hatte. Ich konnte es durchaus genießen, mich selbst zu befriedigen, vor allem mit aller Zeit der Welt, aber es war nicht mehr diese animalische Energie, die sich unbedingt einen Weg bahnen muss.
Etwa um meinen vierzigsten Geburtstag herum beschloss ich, dass es ein guter Zeitpunkt sei, herauszufinden, an welchem Entwicklungspunkt sich mein Körper und meine Libido in diesem neuen Lebensalter in purem Zustand befände. Es dauerte ungefähr ein dreiviertel Jahr, bis ich eine signifikante Veränderung bemerkte. Jetzt weiß ich, dass es ein ebenso langsamer Umstellungsprozess war, wie der Anfang dieser Phase, als ich anfing mit dieser kleinen regelmäßigen Hormongabe. Ich lebe damit, dass meine Haut nicht mehr ganz so zart ist und die Blutungen stärker. Und ich. Das Geschenk, das ich zurückerhalten habe, ist meine ureigene Energie. Meine gesunde Aggression. Und meine ungedämpfte Lust. Dann steht man nur noch vor dem Problem einer alternativen Empfängnisverhütung. Ein großes Problem nebenbei. In meinem Alter weiß man dann auch, was es für Möglichkeiten gibt und hat alle durchprobiert. Einschließlich Diaphragma und Verhütungscomputer. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich dachte, auch wenn das ein weiterer Beitrag wird, der zwar viel gelesen wird, aber nicht kommentiert, er hat Existenzberechtigung. Ich spreche auch gerne mit anderen Frauen über dieses Thema. Man kann sich da sehr nah kommen, sehr schnell. Frauen unter sich. Es ist auch ein Tabu. Etwas, das Frauen nicht so sehr mit Männern diskutieren, weil man Schwierigkeiten hat, zu einer praktikablen, ebenso bequemen Alternative zu kommen. Diese Freiheit, zu jedem Zeitpunkt, Haut an Haut… eigentlich ein Traum. Aber manchmal hat dieser Traum einen kleinen Dorn, einen kleinen Stachel. Frauen und Männer wünschen sich körperliche Nähe bei Paarbeziehungen, inclusive gelebter Sexualität, nicht nur ein paar Streicheleinheiten. Man will es zelebrieren, feiern und man hat all diese Hollywoodfilme im Kopf, in denen auch in dieser Hinsicht alles großartig ist, ohne Verhütungs- Hormon- und Libidodiskussion. Wer will schon diskutieren. Niemand will das. Es ist ein heikles Thema. Ein sensibles Thema. Nicht einfach. Aber es offenzulegen bedeutet auch eine Annäherung zwischen Mann und Frau. Eine neue Dimension von Behutsamkeit.

Venus + Mars
28. Juli 2009
Irgendwie macht mich das vegetarische Essen in meinem Haushalt heute aggressiv. ARGH! Heute Mittag mit Begeisterung mexikanischen Thunfischsalat mit Mais und roten Bohnen verspeist. Anschließend drei Mini-Salamis und schlesische Gurkenhappen. Sehr befriedigend! Aber hier, zuhause – Fehlanzeige! Ich brauche das, was da drin ist. Meine Zellen jaulen danach….ahhh! Aber keine Böcke vor die Tür zu gehen gerade. Ich glaube ich mache mir die komischen buntgestreiften Nudeln von dem Lafer. Grün, rot und orangegestreift. Hat er wohl Spinat und Tomate und Paprika reingemixt, wegen der Farbe. Alles politisch korrekt. Und viel Käse. Chester hab ich noch. Wenn man dann erst mal bedröhnt ist vor Essen und der Bauch schön voll, geht’s schon wieder.
Was ich wirklich zutiefst verachte bei dem Angebot vegetarischer und veganer Fleischersatz-Experimente ist, dass hier seit ewigen Zeiten dilettiert wird, was die Konsistenz angeht. Das muss dieses dichte, faserartige, fette haben, verdammt, wann kriegen die das endlich mal hin! Kann doch nicht so schwer sein. Jeden Mist kann man doch heute im Chemielabor zustandekriegen. Nicht schön! Nichts langweiliger als krümelige Getreidefladen und Tofuklopse. Kein Wunder, dass da keine langfristige Freude am vegetarischen Essen aufkommt. Ich bin halt nicht so der Kuchen- und Nudel-Typ. Tierisches Eiweiß!!! Gemüse ist auch super. Ich glaub, ich hab gerade einen Testosteronschub oder irgendsowas.








