Geht besser. Müll und Altglas runtergebracht. Im Fahrstuhl meine Nachbarin (ca. Mitte Dreißig), erkundigt sich, ob mich ihre Katze gestört hat. Sie weint, jault die letzten Tage immer wieder. Ich höre es an der Wohnungstür beim Aufschließen. Ich sage, dass ich mich tatsächlich gesorgt habe. Die Mieze leidet darunter, wenn sie allein ist, sagt sie. Ob sie läufig ist? Ja, kann sein, meint die Nachbarin. Und erwähnt, dass sie auch immer nach meinen Täubchen guckt, die Katze. Und dass es ja wieder Junge gab, also Küken. Ja, sag ich, das hab ich diesmal verpasst, erst bemerkt, als sie schon kurz vor flügge waren. Aber jetzt gibt es wieder ein Gelege. Seit einer Woche, brüten immer 16 – 17 Tage. In ca. zehn Tagen müssten sie schlüpfen. Nachbarin freut sich, sagt, dass sie die Katze aus dem Küchenfenster gucken lässt, wenn die Krähen ums Nest kreisen, zur Abschreckung. Süß. Viele wissen gar nicht, dass jedes Gelege unter Naturschutz steht, steht Bußgeld auf Zerstörung. Noch kein Foto gemacht, die zwei Ringeltauben-Eier sehen immer gleich aus, weiß. Aber wenn sie geschlüpft sind, versuch ich wieder, die Kleinen einzufangen. Nur mit der Kamera! Zum Gucken, wie die neuen Struppis aussehen, im Vergleich zu den früheren Küken.

Hinterlasse einen Kommentar