Soeben verfolge ich DSDS. Das gucke ich, ohne dabei zu chatten. Mein Begleitprogramm besteht aus kochen (in der Werbepause) und nebenher essen und trinken und – wie jetzt z. B. – bloggen. Bislang laufen Castings, noch keine Shows. Diese Staffel ist die erste ohne Dieter Bohlen. In der Jury sitzen Ilse DeLange, Toby Gad und Florian Silbereisen. Interessant, wie oft die Jury mit meinem Eindruck übereinstimmt.

Ilse DeLange – wer es nicht weiß – ist eine sehr erfolgreiche, aus den Niederlanden stammende Countrysängerin, die damals beim Grand Prix 2014, den Conchita Wurst gewonnen hat, als Duo mit einem Gitarristen und Sänger unter dem Namen „The Common Linnets“ mit dem Song „Calm after the Storm“ den zweiten Platz machte. Ich hätte ihr den ersten gewünscht. Der Song ist seitdem auf meiner Playlist von Lieblingssongs.

Toby Gad ist ein aus Deutschland stammender Produzent, der vor langer Zeit nach New York ging und jetzt in Los Angeles arbeitet, u. a. mit Madonna und Beyoncé und Shakira und so weiter und so fort. Mittlerweile eine große Nummer unter den zeitgenössischen amerikanischen Produzenten, mehrfacher Grammy-Gewinner, im Ranking unter den derzeit drei erfolgreichsten Musikproduzenten in Amerika.

Florian Silbereisen, der selbst auch mehrere Instrumente spielt, ist durchaus breitgefächert fachkundig und keineswegs weichgespült, nicht unsympathisch.

Was ich bisher nicht hier thematisiert habe ist, dass an mir eine Musik-Produzentin verloren gegangen ist. Aber ich kann nicht alles machen. Das ist kein blöder Witz, ich höre sofort, was an einem Arrangement, einer Produktion nicht optimal ist. Da muss ich nicht lang überlegen. Wenn ich Musik höre, die ich nicht kenne, läuft bei mir im Kopf sofort zeitlich parallel eine zweite Tonspur, die optimiert ist. Ich kann das alles auch benennen.

Also wenn mir jemand seine roughen Aufnahmen zuteil werden lässt (schon passiert), spucke ich in Nullkommanix aus, was da optimiert werden muss.

Es geht weiter!

Eine Antwort auf „05. Februar 2022

  1. arboretum – 14. Feb, 06:56
    Ich kenne das Lied nur aus dem Radio. Wusste gar nicht, dass es ein Beitrag zum Grand Prix war.

    g a g a – 14. Feb, 12:40
    Ich habe diese Grand Prix-Show 2014 live verfolgt und war sofort angetan von dem Song, er lag zeitweise vor Conchita Wurst. Ihr Sieg wurde dann aber so stark von der Presse dominiert, dass die anderen Mitstreiter etwas untergingen, hat aber dem Erfolg des Songs der Common Linnets keinen Abbruch getan. Ich freute mich zwar grundsätzlich für Conchita und fand den Auftritt von ihr auch stark und amüsant und rührend, aber musikalisch stärker war der andere. Trotzdem ein schönes Signal damals, so einem sendungsbewußten Paradiesvogel den Sieg zu schenken.

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