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Fast geschrieben „muss man hören“. Trifft es nicht. Muss man spüren. Wie sich das in die tieferen Schichten des Bewusstseins bohrt, Zeit- und Raumempfinden torpediert, auflöst. Mit dem Verstand nicht zu fassen, was da geschieht. Metaphysisch, plutonisch, transzendent. „Mit Pharoah Chromium produziert die berüchtigte Rockrampensau Ghazi Barakat radikale Drogenmusik, die sich nicht mit Drogen beschäftigt (…) Er trinkt eine Tasse Tee. Das hätte man dann doch nicht erwartet.“ schreibt die Zitty unter der Überschrift „Grenzgänge ins Geräusch„. Ich erlebte diese vulkanische Performance als support act für Alexander Hacke und Danielle de Picciotto. Anschließend Hoffen, dass nicht alles nach dieser unglaublichen Vorlage vergleichsweise lau empfunden werden muss. Zum Glück nicht. Alles danach war ebenbürtig. Aber das war schon etwas Besonderes. Die legendäre Monika Döring stand später neben mir am Tisch mit den Platten und wollte nur noch Pharoah Chromium. Aber wir waren ohnehin auf einer Wellenlänge, die gute alte Monika Döring, ich und Pharoah. Er ist mehr oder weniger so alt wie ich. Acht Wochen jünger, November 1965. Danielle de Picciotto und Alexander Hacke auch. Schon ein bemerkenswertes Jahr, als Uranus Pluto küsste.

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