©catonbed
Ein bißchen Berlin zwischen all dem Wien. Donnerstag traf ich mich bei Hiltawsky mit Jan, da war so eine Eröffnung, Kate Moss huldigend. Sie war nicht da, aber dafür kam später Ina, was mich sehr freute. Wir haben viele, viele Bilder gemacht, die ich irgendwann im nächsten Jahr hochladen werde, wie es bei meinem meditativen Verarbeitungs-Tempo aussieht, aber damit einmal dokumentiert ist, dass ich nicht nur in Wien-Erinnerungen lebe, sondern auch noch in der Gegenwart iln Berlin, eine Aufnahme von Jan vom 27. November. Einer der Fotografen aus der Moss-Ausstellung war auch da, der Berliner Fotograf Jurgen Ostarhild. Sehr gesprächig auch. Wahrscheinlich weil die Atmosphäre auf seinen Bildern so lasziv war, fragte ihn ein anderer Mann launig, ob sie, Kate, ihn denn auch geküsst hätte? Daraufhin meinte Osterhild breit grinsend: „Natürlich. Kate küsst a l l e .Ina und ich sind danach noch in ins 3 minutes sur mer, wo es eine sehr gute Bouillabaisse gab und auch sehr nette Tischnachbarn. Eine Gruppe von zwei Männern und zwei Frauen. Sie haben sich hörbar verabschiedet, als sie aufbrachen. Ich hatte ehrlich gesagt die ganze Zeit so eine diffuse Wahrnehmung, als ob einer oder zwei (also die beiden Herren) unserem Gespräch ein wenig lauschen würden und sich dabei amüsieren. War ja auch interessant. So ein Gespräch würde ich selber gerne mal belauschen, wie wir es hatten. Die Krönung war allerdings für mich, dass Ina – noch bei Hiltawsky – zu Jan meinte, sich mit mir zu unterhalten, wäre, als ob einem Heimito von Doderer etwas erzählt. Derartig unberechenbare Entwicklungen einer Geschichte, die ganz klein und beiläufig anfängt und dann immer größer wird. Ich erzählte ihr, wieso ich die Idee hätte, dass wir anschließend noch ins 3 minutes zum Essen gehen könnten. Diese Sache mit jener Begegnung im Muschi Obermaier, wo sich einmal in meinem Leben ein Mann dafür interessierte, ob ich gerne Kinder hätte. Also genau so gerne wie er. Na ja. Aber ich möchte nicht ins Detail gehen. Jedenfalls gibt es einen sehr indirekten Zusammenhang zwischen diesem Restaurant und dieser Erinnerung. Wenn Sie es genau wissen möchten, müssen Sie sich eben mal an den Nachbartisch setzen, wenn ich gerade in einem Restaurant bin. Da erfährt man unter Umständen noch ganz andere Sachen. Am Ende wollte ich unbedingt die Rechnung übernehmen und hatte nicht genug Bargeld. Das Lokal hat keine Kartenzahlung, die hätte Ina dann gerne übernommen. Also bin ich kurzerhand um die Ecke, heim zu meiner Wohnung gesprintet und habe das fehlende Bargeld geholt und wieder zurück. War sicher ganz gut, ich habe das Gefühl, ich bewege mich in letzter Zeit noch weniger als ohnehin. Das Foto von Jan nenne ich mein Steinschleuderbild.

2 Antworten auf „29. November 2014

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