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►Opus 73
Die Chronologie bis zur Gegenwart. Am 23. März 2013 holte ich nach fünf Wochen zum ersten Mal wieder die Kamera aus dem Schrank. Nur für ein paar Minuten und nicht für Fotos. Für eine kurze Filmsequenz. Um nicht zu vergessen, wie sie funktioniert, und um ein Lebenszeichen aus der Gegenwart zu zeigen. Ich erinnere mich, dass ich an diesem Samstag auch deswegen motiviert war, das zu tun, weil ich die Tage davor immer wieder unangenehme Symptome hatte, diese Schwellungen und Rötungen im Gesicht, besonders um die Augen. Es wurde schlimmer, aber an diesem Tag war es dann ausnahmsweise erheblich besser und ich brachte mich dankbar, mit einer beträchtlichen Schicht Make up um die Augen, in die Verfassung, der Kamera ins Auge zu blicken. Die Woche darauf verschlechterte sich mein Zustand erheblich, dieser Samstag war der letzte Tag, an dem ich nicht wie ein kompletter Notfall aussah. Und am Dienstag nach Ostern ging ich endlich zum Arzt, dem Hausarzt und Immunologen, der mich unbekannterweise vor allen anderen Patienten, die einen Termin hatten, vorzog. Daran denke ich, wenn ich das kleine Opus anschaue. Der Tag vor dem Grauen, das durch den Arztbesuch und die daraus resultierende Diagnose und Erkenntnis glücklicherweise heilsam war. Die Bilder sind nur Standbilder von der Filmspur, keine Fotos. Ich rekonstruiere für mich die Aufeinanderfolge der wenigen Bilder, die in der Zeit seit Mitte Februar entstanden sind.

Eine Antwort auf „30. Juni 2013

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