http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=122138
Immerhin war meine Who killed Bambi?-Jacke in diesem Jahr noch nicht im Programm. Ich glaube, zuletzt Zweitausendneun auf Bildchen angehabt. So für heute ist es genug. Ich nehme an, nicht nur das viele Hochladen und Posten, sondern auch das Angucken müssen ist doch recht ermüdend. Ich bin jetzt doch froh, dass der Countdown läuft. Noch dreiundfünfzig Tage, dann ist das Jahr voll. Leider können meine Leser heute noch nicht wissen, was ich weiß, dass nämlich die ganzen Kleider leider erst gegen Ende dran sind, weil ich wenig Gelegenheit hatte, in diesem Jahr tagsüber Fähnchen anzuziehen, ohne mich zu verkühlen. Bzw. wenn es schon mal ordentlich warm war und ich daheim bleiben konnte, habe ich mir erst gar nicht großartig was angezogen. Jetzt aber zum Endspurt, muss jeder freie Tag, wo ich nicht vor die Tür muss, für Kleidermodenschau herhalten! Ich ziehe praktisch so gut wie jeden Tag ein Sommerkleid an und maximal, filigrane Sandaletten. Meistens aber barfuß. Also für ungefähr fünf bis zehn Minuten, bis die Bilder im Kasten sind. Neulich habe ich ein weißes Kleid angezogen, so in der Art wie Romy Schneider in „Die Dinge des Lebens“ anhat, so ein weißes Etuikleid, ganz geradlinig geschnitten. Ihres war von Courrèges, meines nur von – müsste ich aufs Etikett gucken, hab ich ausnahmsweise gar nicht rausgeschnitten – aber immerhin auch eine Pariser Modemarke, im Lafayette gekauft. Auch schon ewig her wieder. Na jedenfalls hatte es gerade geschneit, ich glaube zum ersten mal und ich habe die weiße Schneekulisse auf dem Balkon superclever als Hintergrund für die Fotos genutzt! Dann noch die rosa Zehensandalen aus Wildleder von Ralph Lauren in den Schnee gestellt. Das kam auch sehr apart rüber. Die habe ich auch noch in hellblau, die waren ein paar Tage später dran. Die Sandalen waren mal unglaublich runtergesetzt, da habe ich zugeschlagen, wahrscheinlich hatte keine Anziehpuppe außer mir so große Füße, deswegen übrig. Ich sage jetzt aber nicht, wie billig die Sandalen waren, dann sind die Leute nicht mehr so beeindruckt. So, das war mal wieder ein bißchen Erklärung zu dem ganzen Bildmaterial, was sich aber ja eigentlich von selber erklärt. Immerhin ist jetzt schon bald Mitte August, das heißt, ich habe ein halbes Jahr seit Mitte Februar geschafft. Ich muss sagen, ich bin schon erstaunlich diszipliniert. Jetzt, wo Weihnachten rum ist und tolle Anziehsachen schön reduziert, gehe ich bald mit dickem Portemonnaie los und werde mir Wünsche erfüllen, von denen ich noch gar nicht weiß, dass ich sie haben werde! Damit kein falscher Eindruck entsteht: das Portemonnaie ist nicht deswegen gut gefüllt, weil man mich reich beschenkt hätte, sondern weil ich das ganze Jahr gespart habe, um meinen kleinen Staatshaushalt zu konsolidieren. Hat geklappt! Man muss nur wollen! Und arbeiten natürlich. Von Nichts kommt Nichts. Eine meines Erachtens vernachlässigte Weisheit. So, noch den allerletzten Schluck Rotwein und dann endlich mal Faulenzen!

3 Antworten auf „26. Dezember 2012

  1. Könnten Sie nicht gleich noch Finanzministerin werden? Sie würden das sicherlich besser machen als der jetzige. Und tolle Anziehsachen gibt es mit dem hinterher wohl auch nicht.

  2. Who killed Bambi?
    Haben Sie gewusst dass der Jäger, der Bambis Mutter killte, in der „Liste der Größten Film-Bösewichte aller Zeiten“ auf Platz 20 rangiert. (dabei kommt der im Film gar nicht vor, nur ein Schuss ist zu hören.)

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