wie könnte man das phänomen auf männlicher seite bezeichnen, das ich weiblicherseits gerne als schleichende vermutterung benennen möchte und welches den zustand skizziert, wenn innerhalb einer paarbeziehung eine konstellation prägnant wird, die jeder außen- stehende flugs als eltern-kind-schema identifiziert? auf gut deutsch: notorisches muttersöhnchen drängt zur mutterfrau und wird schicksalshaft immer wieder zum sohn anstatt zum manne. schleichende verrockzipfelung?
ach, die gefahr war schon latent. lange her allerdings. mehr als zehn jahre. sie wissen doch, dass ich mit diabolischer freude einen nur durch mein horoskop zu entschuldigenden hang zu niederträchtigsten wortgebilden kultiviere ;-) und natürlich möchte ich niemandem das mütterlich anheimelnde nest madig machen. das könnte ich gar nicht. alleine das konkurrenzlos preisgünstige dienstleistungsspektrum einer wahrhaft sorgenden mutter ist gar nicht totzureden. wie sie selbst sehr schön sagen: jeder hat seine aufgabe. der satz gefällt mir.