22. august 2006


so! das wichtigste habe ich in mein neues kleines reiseköfferchen* gepackt. jetzt nur noch so nebensächlichkeiten wie anziehsachen, unterhosen und waschzeug. morgen früh geht’s los! bin natürlich schon mächtig aufgeregt! sehr angenehm auch für ältere herrschaften: nach föhr muss man nur einmal umsteigen, in dagebüll, weil man muß ja irgendwie rauf auf das schiff! aber das kriege ich bestimmt hin.
seid brav!
*incl. schleichwerbung

22. august 2006


so! das wichtigste habe ich in mein neues kleines reiseköfferchen* gepackt. jetzt nur noch so nebensächlichkeiten wie anziehsachen, unterhosen und waschzeug. morgen früh geht’s los! bin natürlich schon mächtig aufgeregt! sehr angenehm auch für ältere herrschaften: nach föhr muss man nur einmal umsteigen, in dagebüll, weil man muß ja irgendwie rauf auf das schiff! aber das kriege ich bestimmt hin.
seid brav!
*incl. schleichwerbung

17. august 2006

zu nieblum will ich begraben sein
am saum zwischen marsch und geest
dort holt mich wohl einmal die nordsee heim
die immer meine mutter gewest
holt mich in ihre tiefe heim
die immer meine mutter gewest
ich hör den wind nicht rauschen
dass ich nicht dächte dein
muss immer nur hegen und lauschen
die augen schließen und lauschen
in sein gebraus hinein
er kommt über dich gestrichen
und trägt so herben duft
mit tönen heimatlichen
erfüllt sich rings die luft
die boote zerren am pflocke
die brandung schlürft und zischt
und fernher summt eine glocke
von amrum über den gischt
(…)
christian morgenstern

17. august 2006


aufgeräumt. mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit. ich fühle mich so unglaublich aufgeräumt. einfach so. nach fast einundvierzig jahren. man wünscht sich spektakulärere zustände herbei, andere adjektive. aber keines trifft es so genau wie dieses. ich muss das festhalten. so lange es geht. was für ein geschenk. wer weiß wie flüchtig. vorgestern schon hatte ich dieses gefühl. von einem weiten glatten horizont um mich herum. sanfter wind. streichelweich auf der haut. und es tut nicht mehr weh. nichts. nichts. kein fataler magne- tismus zu einer anderen kreatur. kein fehlen. und dann will man es nicht beschwören und verschreien. aber soll man es einfach unter den tisch fallen lassen, wenn sich das nackte eigene leben plötzlich gut anfühlt? es ist leicht, nur das ergebnis zu sehen. ein unbeschwert lächelndes gesicht. aber was für ein weg. bilder von vor wenigen jahren. ich sehe trauer, entwertung. das hat mich so lange begleitet. keine worte dafür. an alle, denen es nicht gut geht: durchhalten, nicht aufgeben. es gibt einen horizont. einen ganz weiten. ich kann ihn sehen.

18. august 2006


immer gut betrinken. unbedingt. nach mitternacht einen reißverschluss reparieren, beten, dass die nadel hält (leder) und dabei gut betrinken. nicht oft. nicht jeden tag. aber gut. das ist wichtig. nicht aus getue, nicht aus dünkel. aus respekt vor dem handwerk. des winzers und meinem. gottesdienst. und big news: es schmeckt so viel besser und fühlt sich genauso an.
[ trau schau wem ]

17. august 2006

zu nieblum will ich begraben sein
am saum zwischen marsch und geest
dort holt mich wohl einmal die nordsee heim
die immer meine mutter gewest
holt mich in ihre tiefe heim
die immer meine mutter gewest
ich hör den wind nicht rauschen
dass ich nicht dächte dein
muss immer nur hegen und lauschen
die augen schließen und lauschen
in sein gebraus hinein
er kommt über dich gestrichen
und trägt so herben duft
mit tönen heimatlichen
erfüllt sich rings die luft
die boote zerren am pflocke
die brandung schlürft und zischt
und fernher summt eine glocke
von amrum über den gischt
(…)
christian morgenstern

17. august 2006

so ist’s recht, so ist’s fein. so wird man gerne willkommen geheißen:
»Großer Konzertabend mit dem Männergesangverein Föhr-West!! Der Männergesangverein Föhr-West präsentiert, unter der Leitung von Roluf Hennig, einen bunten Liederstrauß von bekannten und schönen Chormelodien. Erleben Sie einen traditionsreichen und über die Grenzen der Insel hinaus bekannten und beliebten Männerchor in einem glanzvollen Konzert. In den Pausen sind jeweils kleine Überraschungen geplant: der Blumenmann, Die Johnnys, Das Quintett ohne Fünf, die vier Zylinder sowie Stine und Meta. Nach den Gesangsgruppen kommt noch das neue Theaterstück der Föhrer Landbühne zur Aufführung. Ab 20:00 Uhr in der Strandkorbhalle in Utersum! Kein Eintritt, aber viel Unterhaltung!!«
ich fühl mich jetzt schon ein bißchen daheim. ein jammer, dass ich nicht schon einen tag früher komme, dann könnte ich noch an der kirchenführung mit pastor jeß teilnehmen. sehr interessant und gern besucht! na ja. man kann nicht alles haben.

17. august 2006


aufgeräumt. mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit. ich fühle mich so unglaublich aufgeräumt. einfach so. nach fast einundvierzig jahren. man wünscht sich spektakulärere zustände herbei, andere adjektive. aber keines trifft es so genau wie dieses. ich muss das festhalten. so lange es geht. was für ein geschenk. wer weiß wie flüchtig. vorgestern schon hatte ich dieses gefühl. von einem weiten glatten horizont um mich herum. sanfter wind. streichelweich auf der haut. und es tut nicht mehr weh. nichts. nichts. kein fataler magne- tismus zu einer anderen kreatur. kein fehlen. und dann will man es nicht beschwören und verschreien. aber soll man es einfach unter den tisch fallen lassen, wenn sich das nackte eigene leben plötzlich gut anfühlt? es ist leicht, nur das ergebnis zu sehen. ein unbeschwert lächelndes gesicht. aber was für ein weg. bilder von vor wenigen jahren. ich sehe trauer, entwertung. das hat mich so lange begleitet. keine worte dafür. an alle, denen es nicht gut geht: durchhalten, nicht aufgeben. es gibt einen horizont. einen ganz weiten. ich kann ihn sehen.

13. august 2006

süddeutsche – faz – zeitmagazin – alles gut und schön. aber werden dort die fragen beantwortet, die einen wirklich umtreiben? zum bei- spiel: „wachsen haare und fingernägel nach dem tod weiter?“ wie oft schon hat mir diese frage unruhige nächte bereitet. seit kindheits- tagen beschäftigt mich diese sache nun schon und keiner konnte mir bislang eindeutig antworten. jetzt in meinem einundvierzigsten jahr lichtet sich der nebel. dank der investigativen wochenschrift „einkauf aktuell„, die man mir ohne umständlichen zahlungsverkehr zuverlässig im abonnement zustellt, wurde die frage abschließend geklärt:

freuen sie sich mit mir auf die kommenden ausgaben mit den schwer- punkten:
viele früchte: einmachen für anfänger (19. August)
onomastik (26. August)

13. august 2006

süddeutsche – faz – zeitmagazin – alles gut und schön. aber werden dort die fragen beantwortet, die einen wirklich umtreiben? zum bei- spiel: „wachsen haare und fingernägel nach dem tod weiter?“ wie oft schon hat mir diese frage unruhige nächte bereitet. seit kindheits- tagen beschäftigt mich diese sache nun schon und keiner konnte mir bislang eindeutig antworten. jetzt in meinem einundvierzigsten jahr lichtet sich der nebel. dank der investigativen wochenschrift „einkauf aktuell„, die man mir ohne umständlichen zahlungsverkehr zuverlässig im abonnement zustellt, wurde die frage abschließend geklärt:

freuen sie sich mit mir auf die kommenden ausgaben mit den schwer- punkten:
viele früchte: einmachen für anfänger (19. August)
onomastik (26. August)

13. august 2006


selten haben mich bilder derart glücklich gemacht. nicht wegen der ausnehmend schönen motive, sondern einfach nur, weil sie überhaupt möglich waren. mir ist gestern mein fotoapparat auf den holzfußboden geknallt. mit einen satten bums. ich war in meinem kabuff und wollte endlich mit reichlicher verspätung strom und gas ablesen. bis gestern nachmittag hatte ich die angewohnheit, sobald ich in mein atelier komme, den fotoapparat an den knauf der badezimmertür zu hängen. die tür wird nicht bewegt, sondern steht immer offen an die wand geklappt und ich vergesse meine kamera nicht wenn ich gehe, weil sie so auffällig da rumhängt. und dann hab ich mich gebückt, um an den in fußbodennähe angeschraubten gaszähler zu kommen, mache eine blöde bewegung mit der linken schulter und rumms. mir war gleich sauschlecht. ich hab sie wie ein rohes ei aufgehoben und erst mal weich gebettet. mich in gedanken demütigst tausendmal entschuldigt und mit dem schlimmsten gerechnet. aber nicht, dass ich den mut gehabt hätte, ihren gesundheitszustand gleich zu überprüfen.
nein nein. erst mal hundertausend sachen gemacht, die ich sowieso machen wollte. zum beispiel die zwischenwand zum nachbarbalkon in alpina aprikose 16 überstreichen, damit mein vermieter ruhig gestellt ist. er war nicht sehr erbaut, dass ich das feuerwehrauto-orange-rot unlängst in einem hellen maisgelb überpinselt habe, weil der perma- nente rote fleck durch die balkontür blockaden bei mir ausgelöst hat. am liebsten wäre mir ja weiß, aber ich dachte, das komische gelb, das ich gerade dahatte, wäre ein kompromiss und so ähnlich wie der stuck an der fassade. das war aber kein maisgelb sondern alpina aprikose 16. nachdem ich meinem sonst überaus entgegenkommenden ver- mieter mitgeteilt habe, dass ich das atelier wegen blockade-wegen- auf-roten-fleck-gucken-müssen kündigen müsste, wenn er an der zwischenwand auf sein komisches rot bestünde, haben wir uns auf den kompromiss geeinigt, dass es auch ok wäre, wenn ich das teil in genau der farbe von dem fassadenstuck streiche. habe ich dann gestern endlich gemacht. dann noch schön pinsel ausgewaschen, abgespült und aufgeräumt. und dann tief durchgeatmet und gebetet.
dann habe ich mich ganz sachte neben meine kamera auf die weiche matte gesetzt und tief geatmet. ganz vorsichtig angefasst und den objektivdeckel abgenommen. gestreichelt. noch mal tief durchgeatmet. und mutig angemacht. kein rattern. kein komisches geräusch. hoff- nung. es gibt hoffnung. auf das display geguckt. keine verschiebung, normales bild. und abgedrückt. bin ich froh. bin ich froh.

09. august 2006

ich würde unheimlich gerne mal mit uschi einen kaffee oder ein gut gekühltes fläschchen wein trinken. auf einer schattigen bank in ihrem wilden canyon, da im gestrüpp in kalifornien, wo auch ihr alter wohnwagen rumsteht. uschi wäre barfuß und ich würde ganz und gar entzückt ihrer gurgelnden dreckigen lache hinterherlauschen, ihrem kehligen, erdig warmen bayrischen dialekt aus ihrem herrlichen mund.
nur für’s protokoll: ich liebe uschi obermaier. immer schon. an uschi gefällt mir einfach alles. von hinten bis vorne, von a bis z. da wird mir ganz leichtfüßig und warm ums herz. weiß gar nicht, wie ich jetzt darauf komme. wahrscheinlich der mond oder schon wieder mein horoskop. impulsive gefühlsaufwallung. muss ja schließlich irgendwohin das zeug.

09. august 2006

rechts ein stein und ein baum
links ein weg der dich führt
du spürst harten kies
siehst drei junge türken stehn
die fischen in der spree
rechts ein stein und ein baum
es ist sommer im park
da sitzen sie bei picknick und chai
alte und kinder
die schreien sich frei
und die zeit schlägt im takt
ihre kräfte entzwei
davon bleibt was
davon bleibt was
das geht mich immer noch an
was gewesen ist, greift mich
und zieht mich in bann
das trag ich in nächten mit
das hält auch in träumen schritt
das hab ich gehaßt
und auch gesucht
[ hab so ´ne sehnsucht ]
da ist gewalt und die hat macht
da ist die lüge gebot
da brauchst du ein herz aus beton
da findest du kinder auf jedem hof
die üben den alltag der stadt
an jeder wand ein boxer steht
der junge macht sich stark
er hat seine fäuste zum himmel gestreckt
denn er weiß, wer nicht kämpft
der ist bald verreckt
und er übt für den tag
wo er alles bezahlt
wo er rauskommt
ganz groß rauskommt
das geht mich immer noch an
was gewesen ist greift mich
und zieht mich in bann
das trag ich in nächten mit
das hält auch in träumen schritt
das hab ich gehaßt
und auch gesucht
[ hab so ´ne sehnsucht ]
da steht ein haus mit ´ner couch
da hängt ein see an der wand
da riechts nach schnaps und likör
sie essen und essen
und prosten sich an
die trinken schluck für schluck
gleichgültigkeit
da ist viel einsamkeit
und der boxer sitzt da
er hockt mittendrinn
hält verkrampft seine tasse
er starrt vor sich hin
und er träumt von ´nem land
von ´nem land ohne geld
träumt von cuba
vielleicht cuba
das geht mich immer noch an
was gewesen ist greift mich
und zieht mich in bann
das trag ich in nächten mit
das hält auch in träumen schritt
das hab ich gehaßt
und auch gesucht
[ hab so ´ne sehnsucht ]
der boxer, klaus hoffman

09. august 2006

ich würde unheimlich gerne mal mit uschi einen kaffee oder ein gut gekühltes fläschchen wein trinken. auf einer schattigen bank in ihrem wilden canyon, da im gestrüpp in kalifornien, wo auch ihr alter wohnwagen rumsteht. uschi wäre barfuß und ich würde ganz und gar entzückt ihrer gurgelnden dreckigen lache hinterherlauschen, ihrem kehligen, erdig warmen bayrischen dialekt aus ihrem herrlichen mund.
nur für’s protokoll: ich liebe uschi obermaier. immer schon. an uschi gefällt mir einfach alles. von hinten bis vorne, von a bis z. da wird mir ganz leichtfüßig und warm ums herz. weiß gar nicht, wie ich jetzt darauf komme. wahrscheinlich der mond oder schon wieder mein horoskop. impulsive gefühlsaufwallung. muss ja schließlich irgendwohin das zeug.

09. august 2006

»menschen sehen einander an. wir alle ringen um unser ansehen. jeder wäre gern angesehen. eine ‚“angesehene persönlichkeit“, sagt man dann. im englischen sagt man „see you“ – „ich sehe dich“, „wir sehen uns“ – wenn man sich nur vorübergehend verabschiedet. „auf wiedersehen“ mein ähnliches, also einander nicht aus den augen verlieren zu wollen. den anderen zu sehen, anzusehen – und vom anderen gesehen, angesehen zu werden, bestimmt maßgeblich unseren aufenthalt in der menschlichen gesellschaft, und auch, wie bekömmlich dieser aufenthalt für uns ist (…)« [ erika pluhar ]


»Exhibitionismus (…) Allgemein gebraucht, bedeutet der Begriff eine übertrieben intime Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, etwa im Rahmen von Talkshows oder vor der häuslichen Computerwebcam. Diese Selbstdarstellung ist dabei nicht auf den rein körperlichen Aspekt beschränkt, sondern kann sich auch auf seelische, psychische, charakterliche oder andere Eigenschaften beziehen.
In der Umgangssprache spricht man oft davon, dass jemand „exhi- bitionistisch veranlagt“ sei. Es kann sich dieses ohne jeden sexuel- len Kontext auf Handlungsweisen bestimmter Personen (wie Schau- spieler oder Politiker) beziehen. Es können auch Menschen gemeint sein, die sich gerne knapp bekleidet oder nackt zeigen. Eine erotische Komponente ist dabei oft beteiligt, aber nicht zwingend; wichtiger ist für viele die Genugtuung, beachtet zu werden, die Befriedigung eines Bedürfnisses nach Bestätigung. Psychologen gehen anhand empi- rischer Untersuchungen davon aus, dass dieses Bedürfnis nach Bestätigung auch dem Verhalten der (eigentlichen) Exhibitionisten zu Grunde liegt, die körperlich betrachtet werden wollen und damit auf ihre Art Anerkennung und Zustimmung suchen.« [ wikipedia ]

07. august 2006

das muss aufhören mit dem mist hier. schluß mit lustig!
(hat eigentlich noch wer außer mir seit dieser rechtschreibreform- schnapsidee, selbstdisziplinierungsschwierigkeiten bei der sorten- reinen anwendung von ss und ß? ich schreibe hier nur noch kraut und rüben. wenn ich irgendwas früher gekonnt habe, dann das. vorbei. alles vorbei)

07. august 2006

das muss aufhören mit dem mist hier. schluß mit lustig!
(hat eigentlich noch wer außer mir seit dieser rechtschreibreform- schnapsidee, selbstdisziplinierungsschwierigkeiten bei der sorten- reinen anwendung von ss und ß? ich schreibe hier nur noch kraut und rüben. wenn ich irgendwas früher gekonnt habe, dann das. vorbei. alles vorbei)

07. august 2006

Persönliches Tageshoroskop von Montag, 7. August 2006:
(…) Sexuelle Beziehungen erfahren eine starke Belebung (?!?)
(…) Wenn Sie mit Gruppen zu tun haben, sollten Sie diesen Tag nutzen. Er könnte Ihnen dabei helfen, einer Gruppe ein Produkt oder eine Idee zu verkaufen (!!!)
venus trigon mond, exakt um 13:12 uhr! auf die astrologie ist eben verlass. da wird noch pünktlich geliefert. bin schon sehr gespannt auf punkt eins. meiner ortsgruppengründung steht dann ja auch nichts mehr im weg! vielleicht sollte ich mich gleich um einen größeren raum kümmern. evt. die kongresshalle. ist außerdem zentraler gelegen. frank zander geht ja an weihnachten immer ins estrel, um die obdach- losen zu bewirten. das wäre auch noch eine alternative. aber mir ist die zentrale erreichbarkeit schon auch wichtig. es sollen sich ja nicht nur die autofahrer gut bedient fühlen.

07. august 2006

Persönliches Tageshoroskop von Montag, 7. August 2006:
(…) Sexuelle Beziehungen erfahren eine starke Belebung (?!?)
(…) Wenn Sie mit Gruppen zu tun haben, sollten Sie diesen Tag nutzen. Er könnte Ihnen dabei helfen, einer Gruppe ein Produkt oder eine Idee zu verkaufen (!!!)
venus trigon mond, exakt um 13:12 uhr! auf die astrologie ist eben verlass. da wird noch pünktlich geliefert. bin schon sehr gespannt auf punkt eins. meiner ortsgruppengründung steht dann ja auch nichts mehr im weg! vielleicht sollte ich mich gleich um einen größeren raum kümmern. evt. die kongresshalle. ist außerdem zentraler gelegen. frank zander geht ja an weihnachten immer ins estrel, um die obdach- losen zu bewirten. das wäre auch noch eine alternative. aber mir ist die zentrale erreichbarkeit schon auch wichtig. es sollen sich ja nicht nur die autofahrer gut bedient fühlen.

06. august 2006


es muß nicht immer obst sein!
auch meeresfrüchte dienen unserem stoffwechsel und helfen wichtige lebensfunktionen aufrecht zu erhal- ten! bitte flüssigkeit nicht vergessen. die aufspaltung der kostbaren proteine und mineralstoffe wird besonders gut durch zeitgleiche gabe des kreislaufanregenden saftes unterstützt, der durch zweifache vergä- rung von trauben unter zusatz von hefe und zucker im rüttelverfahren entsteht!

04. august 2006


schmutz+schund:
»innerhalb der evangelischen kirche bildeten sich anfang der 1960er jahre verstärkt gruppen, um sich im schundkampf zu engagieren.«
na bitte. da hatte man eben noch werte. wie gerne würde ich auf die frage „und was machen sie so in ihrer freizeit?“ antworten: „mein steckenpferd ist der schundkampf!“. könnte man sicher auch toll leute kennenlernen. stolz und glücklich hätte man beständig ein ziel vor augen. monatliche ortsgruppentreffen, gemütliches beisammensein bei leberwurst und kamillentee. gemeinsame kampfstrategien entwickeln. das leben könnte so schön sein.

06. august 2006


es muß nicht immer obst sein!
auch meeresfrüchte dienen unserem stoffwechsel und helfen wichtige lebensfunktionen aufrecht zu erhal- ten! bitte flüssigkeit nicht vergessen. die aufspaltung der kostbaren proteine und mineralstoffe wird besonders gut durch zeitgleiche gabe des kreislaufanregenden saftes unterstützt, der durch zweifache vergä- rung von trauben unter zusatz von hefe und zucker im rüttelverfahren entsteht!

05. august 2006


esst mehr obst!
da sind vitamine drin! das mag jetzt überraschen, aber meine jüngsten forschungen haben das ganz zweifelsfrei ergeben. sicher ist man zunächst etwas misstrauisch, wenn jemand mit derlei kühnen behauptungen ins feld zieht. aber man muß auch einfach mal vertrauen! ich plane, meine forschungsergebnisse parallel dem max- planck-institut und der humboldt-universität vorzulegen.

05. august 2006


esst mehr obst!
da sind vitamine drin! das mag jetzt überraschen, aber meine jüngsten forschungen haben das ganz zweifelsfrei ergeben. sicher ist man zunächst etwas misstrauisch, wenn jemand mit derlei kühnen behauptungen ins feld zieht. aber man muß auch einfach mal vertrauen! ich plane, meine forschungsergebnisse parallel dem max- planck-institut und der humboldt-universität vorzulegen.

04. august 2006


schmutz+schund:
»innerhalb der evangelischen kirche bildeten sich anfang der 1960er jahre verstärkt gruppen, um sich im schundkampf zu engagieren.«
na bitte. da hatte man eben noch werte. wie gerne würde ich auf die frage „und was machen sie so in ihrer freizeit?“ antworten: „mein steckenpferd ist der schundkampf!“. könnte man sicher auch toll leute kennenlernen. stolz und glücklich hätte man beständig ein ziel vor augen. monatliche ortsgruppentreffen, gemütliches beisammensein bei leberwurst und kamillentee. gemeinsame kampfstrategien entwickeln. das leben könnte so schön sein.

03. august 2006

(…) Die hohe Anzahl von Portraits und Selbstportraits in der Wiener Moderne kann daher als künstlerische Reaktion auf die in Wien beson- ders ausgeprägte Identitätskrise interpretiert werden. Infolge der rasan- ten technischen, sozialen und ökonomischen Veränderungen in der modernen Welt erschien die Wirklichkeit zunehmend flüchtig und un- faßbar, die sinnliche Wahrnehmung selbst wurde zu einem Gegen- stand kritischer Reflexionen. (…) So kennzeichnet sich zum Beispiel der Subjektivismus des Wiener Expressionismus durch den Versuch, das „unrettbare Ich“ durch den Rückgriff auf ein metaphysisches Ich zu rekonstituieren. Künstler wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka ver- suchten in Portraits das „Ich der höheren Ebene“ zu malen, während die zeitgenössische Kunstkritik auf diese Versuche mit den Bezeich- nungen der „Seelenmalerei“ und des „Röntgenblicks“ reagierte.


(…) In den okkulten Lehrbüchern fanden sich für diese Darstellung der „spirituellen Physiognomie“ anschauliche Beschreibungen und farbige Abbildungen, die die Künstler zu einer „modernen“ Darstellung der Seelenwelt inspirierten, denn „Heiligenscheine eines elektrischen Jahr- hundertendes sehen auch anders aus“, wie Ludwig Hevesi in treffender Weise anmerkte.
[ astrid kury: okkultismus und die „modernität“ der wiener moderne ]

03. august 2006

(…) Die hohe Anzahl von Portraits und Selbstportraits in der Wiener Moderne kann daher als künstlerische Reaktion auf die in Wien beson- ders ausgeprägte Identitätskrise interpretiert werden. Infolge der rasan- ten technischen, sozialen und ökonomischen Veränderungen in der modernen Welt erschien die Wirklichkeit zunehmend flüchtig und un- faßbar, die sinnliche Wahrnehmung selbst wurde zu einem Gegen- stand kritischer Reflexionen. (…) So kennzeichnet sich zum Beispiel der Subjektivismus des Wiener Expressionismus durch den Versuch, das „unrettbare Ich“ durch den Rückgriff auf ein metaphysisches Ich zu rekonstituieren. Künstler wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka ver- suchten in Portraits das „Ich der höheren Ebene“ zu malen, während die zeitgenössische Kunstkritik auf diese Versuche mit den Bezeich- nungen der „Seelenmalerei“ und des „Röntgenblicks“ reagierte.


(…) In den okkulten Lehrbüchern fanden sich für diese Darstellung der „spirituellen Physiognomie“ anschauliche Beschreibungen und farbige Abbildungen, die die Künstler zu einer „modernen“ Darstellung der Seelenwelt inspirierten, denn „Heiligenscheine eines elektrischen Jahr- hundertendes sehen auch anders aus“, wie Ludwig Hevesi in treffender Weise anmerkte.
[ astrid kury: okkultismus und die „modernität“ der wiener moderne ]

02. august 2006

ich hätte heute ja unheimlich lust, so einen leicht schwermütig ange- hauchten, samtdunkelblau angegrübelten, brüchig-schwierigen eintrag zu schreiben. man hat das gefühl, der leser braucht einen kontrapunkt, man möchte ja auch überraschen. aber irgendwie. irgendwie. es will nicht so recht klappen. ich merk‘ das schon. man merkt das ja immer irgendwie gleich. da soll man sich gar nix vormachen. das wird schon wieder albern. hier muß einfach mal wieder mehr disziplin rein. vielleicht habe ich in der letzten zeit auch einfach zu wenig alkohol getrunken. sowas macht sich ja alles bemerkbar. die hitze – man ist abgeschlafft, möchte den kreislauf nicht belasten – also trinkt man weniger bis gar keinen alkohol.
aber heute hat es ja ordentlich geregnet und ich habe mir sogar ein paar leichte strümpfe angezogen. ein ganz neuartiges gefühl. nun könnte ich zwischen folgenden alkoholica wählen:
1. ein kleines fläschchen veuve cliquot.
2. ein gläschen herzhafter williams-christbirnen-schnaps ‚eau de vie‘ .
3. eine zu forschungszwecken neu erworbene flasche wodka aus dem hause absolut mit dem zusatz “vanilia‘. zu meiner entschuldigung ist hervorzubringen, dass ich vornehmlich beabsichtige, diese in meinen ohren etwas experimentell klingende flüssigkeit zur geschmacksabrundung in diverse quarkspeisen einzurühren.
4. eine noch nicht ausreichend kalte flasche ‚la larme d’or‘, mis en bouteille par jean louis quinson.

ich glaube, ich fange mal mit dem birnenschnaps an. so ein birnen- schnaps, das ist was reelles. dann noch die passende musik, irgendwas altes, weinerliches. mal sehen, ob sich da nichts machen lässt. ich melde mich dann wieder.

01. august 2006

hab schon wieder was tolles zum testen gefunden!

„Seit jeher wird der Mensch vom Golde fasziniert und angezogen. Hier erfährt diese magische Anziehungskraft eine weitere Steigerung. Der VIP-Rang Gold lockt mit seinen Komfort-Sitzplätzen oberhalb der Logen auf der Südtribüne. Von hier aus können Sie nicht nur die Spiele von Werder Bremen miterleben, hier können Sie es sich auch einfach mal richtig gut gehen lassen. Mit Ihrer Dauerkarte haben Sie Zugang zum VIP-Bereich Süd und Ost, wo Sie sich gegen Aufpreis nach Herzenslust verwöhnen lassen können. Erleben Sie Werder Bremen in der unvergleichlichen Atmosphäre des VIP-Rang Gold. Mit anderen Worten: Investieren Sie in wahre Werte.“

steht mir das nicht eigentlich schon längst irgendwie ein bißchen zu? (ohne jetzt unbescheiden sein zu wollen) außerdem sind werder- trainer schaaf und ich quasi kollegen. wozu ist man schließlich im selben verein. hab ich gerade gestern in der neuesten ausgabe von unserem vereinsblättchen gelesen. da hat man dann ja wohl vorzugsrechte oder wie das heißt.

02. august 2006

ich hätte heute ja unheimlich lust, so einen leicht schwermütig ange- hauchten, samtdunkelblau angegrübelten, brüchig-schwierigen eintrag zu schreiben. man hat das gefühl, der leser braucht einen kontrapunkt, man möchte ja auch überraschen. aber irgendwie. irgendwie. es will nicht so recht klappen. ich merk‘ das schon. man merkt das ja immer irgendwie gleich. da soll man sich gar nix vormachen. das wird schon wieder albern. hier muß einfach mal wieder mehr disziplin rein. vielleicht habe ich in der letzten zeit auch einfach zu wenig alkohol getrunken. sowas macht sich ja alles bemerkbar. die hitze – man ist abgeschlafft, möchte den kreislauf nicht belasten – also trinkt man weniger bis gar keinen alkohol.
aber heute hat es ja ordentlich geregnet und ich habe mir sogar ein paar leichte strümpfe angezogen. ein ganz neuartiges gefühl. nun könnte ich zwischen folgenden alkoholica wählen:
1. ein kleines fläschchen veuve cliquot.
2. ein gläschen herzhafter williams-christbirnen-schnaps ‚eau de vie‘ .
3. eine zu forschungszwecken neu erworbene flasche wodka aus dem hause absolut mit dem zusatz “vanilia‘. zu meiner entschuldigung ist hervorzubringen, dass ich vornehmlich beabsichtige, diese in meinen ohren etwas experimentell klingende flüssigkeit zur geschmacksabrundung in diverse quarkspeisen einzurühren.
4. eine noch nicht ausreichend kalte flasche ‚la larme d’or‘, mis en bouteille par jean louis quinson.

ich glaube, ich fange mal mit dem birnenschnaps an. so ein birnen- schnaps, das ist was reelles. dann noch die passende musik, irgendwas altes, weinerliches. mal sehen, ob sich da nichts machen lässt. ich melde mich dann wieder.

01. august 2006

ich bin ja sehr für product placement, wenn es um sachen geht, die ich selber prima finde und gerne mag. früher, also damals, als ich noch jung und (noch) naiv(er als heute) war, musste man ja zum beispiel schleichwerbung im fernsehen schlecht finden. hat man also so getan, als ob man es irgendwie total geißelungswürdig findet. eigentlich habe ich es als halbwüchsige aber nicht so richtig kapiert, was es mit dem komischen wettbewerbsrecht auf sich hat und man deswegen nicht sehen soll, dass auf dem tisch eine flasche von der colamarke steht, wo in der guten alten zeit nach dem ersten weltkrieg sogar echtes, tolles kokain drin gewesen sein soll. also die marke, die hierzulande scheinbar irgendwie bevorzugt wird und nicht die, für die der operierte aus dem jacksonclan irgendwann mal reklame gemacht hat. auf jeden fall: alles ganz schön kompliziert!
ich weiß noch, wie mein bruder und ich, als wir klein waren, aber schon alle marken kannten (versaute westkinder halt) immer die augen verdreht haben, wenn in einer vorabendserie gegessen wurde und das ganze zeug und alle verpackungen peinlich genau so hin- gedreht waren, dass man weder ovomaltine noch hohes c lesen konnte. aber die flaschen und dosen hat man ja trotzdem sofort er- kannt. so was blödes. na ja. aber so isses halt.
auf jeden fall: heute bin ich unbedingt dafür, das kind beim namen zu nennen. das berliner leitungswasser soll ja eines der besten sein. ein blödes beispiel. ich komme ja im moment nicht so richtig gut an leitungswasser aus bremen ran, welches evt. auch super schmeckt. müsste man aber unbedingt mal ausprobieren.
ich würde gerne sachen umsonst kriegen, ganz ehrlich. zum beispiel so faltencremes, die ich dann ausprobieren würde. wenn ich gemein wäre, könnte ich jetzt hier hinschreiben, welche superfaltencreme bei mir gar nix genützt hat. ich hab die aber nicht umsonst gekriegt, deswegen schreib ich es jetzt nicht. keine lust.
der haken bei dem ganzen krempel ist doch: man will nur was drüber schreiben, wenn man was drüber schreiben will. und sonst nicht. und so soll es auch bleiben. wenn man aber dafür tolles geld kriegen würde, dass man überhaupt irgendwas drüber schreibt und es dann auch was sein dürfte, das nach hinten losgeht, weils halt nix nützt das zeug, das wäre auch ok. oder halt eben sachen umsonst, die man auch braucht. ich bräuchte jetzt zum beispiel im moment keinen traktor. gut dagegen könnte ich mir vorstellen, dass ich pfingstrosen teste oder so moderne turngeräte für problemzonen, weil ich das noch nie probiert habe, aber vielleicht mal langsam machen sollte.
für meine bescheidenen ansprüche ist eigentlich das wichtigste, dass eine geschichte gut und lustig oder schön traurig und möglichst wenig verlogen geschrieben ist. bzw. wenn gelogen, dann eben spitze. mehr so richtung stiftung warentest in lustig. das wäre meins. „stiftung gagatest: sehr gut“
da fällt mir gerade ganz zufällig ein: bei châteauneuf du pape gibt es immer wieder ganz erstaunliche qualitätsunterschiede. das sollte evt. in näherer zukunft einer eingehenden prüfung unterzogen werden. fällt mir auch immer wieder mal bei sehr trockenem champagner auf und: bei schuhen.

01. august 2006

hab schon wieder was tolles zum testen gefunden!

„Seit jeher wird der Mensch vom Golde fasziniert und angezogen. Hier erfährt diese magische Anziehungskraft eine weitere Steigerung. Der VIP-Rang Gold lockt mit seinen Komfort-Sitzplätzen oberhalb der Logen auf der Südtribüne. Von hier aus können Sie nicht nur die Spiele von Werder Bremen miterleben, hier können Sie es sich auch einfach mal richtig gut gehen lassen. Mit Ihrer Dauerkarte haben Sie Zugang zum VIP-Bereich Süd und Ost, wo Sie sich gegen Aufpreis nach Herzenslust verwöhnen lassen können. Erleben Sie Werder Bremen in der unvergleichlichen Atmosphäre des VIP-Rang Gold. Mit anderen Worten: Investieren Sie in wahre Werte.“

steht mir das nicht eigentlich schon längst irgendwie ein bißchen zu? (ohne jetzt unbescheiden sein zu wollen) außerdem sind werder- trainer schaaf und ich quasi kollegen. wozu ist man schließlich im selben verein. hab ich gerade gestern in der neuesten ausgabe von unserem vereinsblättchen gelesen. da hat man dann ja wohl vorzugsrechte oder wie das heißt.

01. august 2006

ich bin ja sehr für product placement, wenn es um sachen geht, die ich selber prima finde und gerne mag. früher, also damals, als ich noch jung und (noch) naiv(er als heute) war, musste man ja zum beispiel schleichwerbung im fernsehen schlecht finden. hat man also so getan, als ob man es irgendwie total geißelungswürdig findet. eigentlich habe ich es als halbwüchsige aber nicht so richtig kapiert, was es mit dem komischen wettbewerbsrecht auf sich hat und man deswegen nicht sehen soll, dass auf dem tisch eine flasche von der colamarke steht, wo in der guten alten zeit nach dem ersten weltkrieg sogar echtes, tolles kokain drin gewesen sein soll. also die marke, die hierzulande scheinbar irgendwie bevorzugt wird und nicht die, für die der operierte aus dem jacksonclan irgendwann mal reklame gemacht hat. auf jeden fall: alles ganz schön kompliziert!
ich weiß noch, wie mein bruder und ich, als wir klein waren, aber schon alle marken kannten (versaute westkinder halt) immer die augen verdreht haben, wenn in einer vorabendserie gegessen wurde und das ganze zeug und alle verpackungen peinlich genau so hin- gedreht waren, dass man weder ovomaltine noch hohes c lesen konnte. aber die flaschen und dosen hat man ja trotzdem sofort er- kannt. so was blödes. na ja. aber so isses halt.
auf jeden fall: heute bin ich unbedingt dafür, das kind beim namen zu nennen. das berliner leitungswasser soll ja eines der besten sein. ein blödes beispiel. ich komme ja im moment nicht so richtig gut an leitungswasser aus bremen ran, welches evt. auch super schmeckt. müsste man aber unbedingt mal ausprobieren.
ich würde gerne sachen umsonst kriegen, ganz ehrlich. zum beispiel so faltencremes, die ich dann ausprobieren würde. wenn ich gemein wäre, könnte ich jetzt hier hinschreiben, welche superfaltencreme bei mir gar nix genützt hat. ich hab die aber nicht umsonst gekriegt, deswegen schreib ich es jetzt nicht. keine lust.
der haken bei dem ganzen krempel ist doch: man will nur was drüber schreiben, wenn man was drüber schreiben will. und sonst nicht. und so soll es auch bleiben. wenn man aber dafür tolles geld kriegen würde, dass man überhaupt irgendwas drüber schreibt und es dann auch was sein dürfte, das nach hinten losgeht, weils halt nix nützt das zeug, das wäre auch ok. oder halt eben sachen umsonst, die man auch braucht. ich bräuchte jetzt zum beispiel im moment keinen traktor. gut dagegen könnte ich mir vorstellen, dass ich pfingstrosen teste oder so moderne turngeräte für problemzonen, weil ich das noch nie probiert habe, aber vielleicht mal langsam machen sollte.
für meine bescheidenen ansprüche ist eigentlich das wichtigste, dass eine geschichte gut und lustig oder schön traurig und möglichst wenig verlogen geschrieben ist. bzw. wenn gelogen, dann eben spitze. mehr so richtung stiftung warentest in lustig. das wäre meins. „stiftung gagatest: sehr gut“
da fällt mir gerade ganz zufällig ein: bei châteauneuf du pape gibt es immer wieder ganz erstaunliche qualitätsunterschiede. das sollte evt. in näherer zukunft einer eingehenden prüfung unterzogen werden. fällt mir auch immer wieder mal bei sehr trockenem champagner auf und: bei schuhen.