


Bemerkenswertes Buch. Der lieblose Einband gefiel mir gar nicht, die obere Schicht abgezogen. Nehm es jetzt viel lieber in die Hand.






Bemerkenswertes Buch. Der lieblose Einband gefiel mir gar nicht, die obere Schicht abgezogen. Nehm es jetzt viel lieber in die Hand.



kid37 – Mo, 17. Nov, 13:28
Habe vorhin den Bericht im DLF dazu nachgelesen. Muss gestehen, mir war Buch (und Autorin) völlig unbekannt. Inhalt und Rezensionsgeschichte klingen interessant, aber Böll und Grass und Co. standen da schon wie Monumente.
g a g a – Mo, 17. Nov, 18:40
Ruth Rehmann hatte wohl erst mit der Neuauflage des Buchs im Jahr 2022 breitere Resonanz in der Kulturberichterstattung, obgleich sie – zum Glück – auch einige große Preise verliehen bekam. Aber nicht durch das Feuilleton bin ich auf sie und das Buch aufmerksam geworden, sondern durch meine Beschäftigung mit den Treffen der Gruppe 47, wo sie 1958 Aufsehen erregte. Die Beschreibung des Buches machte mich neugierig, das Setting der Hauptfiguren im damaligen Büroalltag. Ich channele bei Büchern (und auch Filmen), die den Alltag in den späten Fünfziger Jahren zeigen, immer meine Mama als junges Mädchen, die langsam erwachende Frau, die ich erst in ihrem Tagebuch kennenlernte. Wie ich unter dem Auszug des Kapitels „Das erste Kleid“ gestern schrieb, war ich sehr überrascht, wie emotional und intensiv, ja intim sie schreibt, so ungeheuer privat. Zumindest passagenweise. Macht mich neugierig auf mehr von ihr.