Es wird intim! Ich präsentiere meine Sockenschublade. In meinem Besitz befinden sich fünfundvierzig Sockenpaare. Meistens trage ich schwarze Socken bzw. ursprünglich schwarze Socken. Ich bin keine Freundin von „lustigen“ Socken, aber es gibt ein paar gemusterte Exemplare. Am ausgefallensten ist das schwarze Paar mit den Gitarren drauf. Die Socken habe ich aus der „Socks Gallery“ im Europa-Center. Als ich gestern die frisch gewaschenen Socken sortiert und ordentlich zusammengelegt und eingeräumt habe, ist mir bewusst geworden, dass die von mir ungeliebte Beschäftigung ja doch ein Ausdruck äußerst friedlicher Zustände ist, die einen zufrieden stimmen sollten. In aller Ruhe frisch gewaschene Socken zusammenlegen zu können und in eine Wäschekommode zu packen, bedeutet, ein dauerhaftes Dach über dem Kopf zu haben, eine Waschmaschine und eine warme Unterkunft, in der die Socken auch schön trocknen. Da will ich mich nie wieder über Socken sortieren und zusammenlegen müssen beschweren. Trockene, saubere Socken (ohne Löcher!) in fast allen Farben. Luxus. Frieden. Ich wünsche allen Socken und dem Rest der Welt ein friedliches Wochenende. Schwerter zu Socken!

2 Antworten auf „03. November 2023

  1. Claudia T.
    Ach was. Zum Drogeristen schwarzes Färbemittel kaufen. Alle färben. Zack! Gleich schwarz!

    Gaga Nielsen
    Aber dann gibts beim nächsten Waschen Färbemittel-Schlieren auf den anderen Klamotten… ich haue immer alles mögliche, was dunkelbunt und schwarz ist, zusammen in die Maschine. Meistens sind die schon arg ins bläulich-bräunlich verblichenen Socken eh auf der Abschussliste, sobald das erste Loch am Zeh ist.

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