17-04-30 whatever (20)
Auch so eine Spezialität von mir, selektiver Blick auf das Wesentliche. Der Rest wird gekappt. Das Bild hat noch ein oberes Drittel, das mich aber nicht interessiert, hier sieht man es ganz. Entweder ist ein Werk in Gänze gelungen, dann ist es für meine Begriffe virtuos, oder partiell. Dann gibt es Entwicklungspotenzial, mit dem man arbeiten kann. Gilt auch für Musik. Der Rest muss verflüssigt und neu geformt werden. Konzentration auf das Gehaltvolle, Aussagekräftige, Bewegende, auf die Substanz. Schnörkel weglassen, Klischees vermeiden, Posen, Plagiate. Es sei denn, sie haben eine dramaturgische Funktion und geben sich als solche, als Plagiate zu erkennen. Wahrscheinlich kann mir gerade keiner mehr so richtig folgen.

Eine Antwort auf „01. Mai 2017

  1. [ fb-Komm. ~ 01.05.17 ] Gabriele S.
    Du schreibst unglaublich gut.

    Gaga Nielsen
    Danke dir. Ich schreibe aber in den letzten anderthalb Jahren unglaublich wenig. Bedaure das selbst. Zwischen 2004 und 2016 habe ich nahezu täglich lange Texte verfasst und gebloggt. Meist sehr persönlich. Das ist mir aus ebenfalls persönlichen Gründen etwas abhanden gekommen. Aber ich muss die Dinge ja auch irgendwann verarbeiten, und das geschieht auch auf dem Weg des Schreibens. Nicht unbedingt Be-Schreibens. Das verbietet oft die recht lange Halbwertzeit.

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