Bin sehr gespannt, was Cosmic heute Nachmittag spielen wird. Wir haben uns kurz darüber ausgetauscht, aber es bleibt eine Überraschung. Kann mich kaum erinnern, von ihm gecoverte Songs gehört zu haben. Einmal spielte er bei einem Gig einen Song von Jeff Buckley, und bei einem anderen als Zugabe ein Medley, das in den Refrain von Hey Jude überging, und das wars dann auch mit Coverversionen. Er hat mir erzählt, dass er in letzter Zeit Spaß am Covern hat und neben eigenen Songs ein paar Sachen vorbereitet hat. Sehr interessante Mischung, – u. a. waren Iggy Pop, Michael Jackson. Neil Young (Indian Givers) und die Foo Fighters (The Best) auf seiner Liste, und ein Song, den Hannes Wader, Reinhard Mey und Konstantin Wecker gemeinsam auf der Bühne gespielt haben. Aber was am Ende dabei ist, bleibt ein Osterei. Jedenfalls zeigt diese Mischung, dass Cosmic sehr ‚breit aufgestellt‘ ist. Wir haben uns ziemlich genau ein Jahr nicht mehr gesehen, nur ab und zu kürzere messages ausgetauscht. Als ich neulich bei dem ersten Kunstsalon war und Irina mir erzählte, dass sie beim nächsten gerne Live-Musik dabei hätten, dachte ich an einige, aber als erstes an Cosmic. Wir müssen mal gucken, wie das mit der Lautstärke ist. Findet ja in einer Atelierwohnung statt. Aber was kann man am Sonntagnachmittag dagegen haben, wenn unter oder über einem gepflegt musiziert wird. Ich habe Cosmic auch zwei Songs vorgeschlagen, den einen mochte er gleich, der ist aber nicht so ganz einfach, mit schönem Fingerpicking, wenn man es sich nicht zu einfach macht. Und der andere ist von einem Songschreiber, mit dem er auf Kriegsfuß steht, aber das Lied ist trotzdem großartig. Aber unwahrscheinlich, dass er das eine schon kann oder das andere in Betracht zieht. Egal, ich freue mich.

Eine Antwort auf „20. November 2016

  1. fb ~ 22./23.11.16 Gaga Nielsen
    Was hat Schönherrs „Je später der Abend…“ mit Romy und Driest 1974 mit dem Kunstsalon am 20. November gemein? (hoch-)attraktive Gastgeber und Gäste – und… ES DARF GERAUCHT WERDEN! (vom Trinken und Fli̶̶r̶̶t̶ilosophieren gar nicht zu reden)

    Jan Sobottka
    Ja war gut. Glückwunsch an Cosmic

    Gaga Nielsen
    wir bauen das aus. War ja erst der Anfang. Irina, Frank und ich haben schon ein paar Ideen für den Salon im Januar. Ab jetzt immer mit live Musik! Sicher kommt dann auch wieder der tanzfreudige Sammler. Das war ja eine Show für sich. Herrlich. Der konnte zu allem abrocken, egal ob Passenger oder eine Ballade, die er noch nie gehört hat. Solche Leute muss es einfach geben, sonst wäre die Welt ärmer.

    I. R.: Bin gespannt auf die Vertonung des Korans. ;-)

    C.: Man muss ja wissen, daß diese Übersetzung eine Auftragsarbeit war. Das hat er für einen Verlag angefertig. Ob er das Werk freiwillig übersetzt hätte? Da bin ich mir nicht sicher. ;) Aber der persiche Dichter RUMI war sein Idol, den kann man eher dem sufistischen Islam zuordnen. Hier noch ein Absatz aus Wiki zu dem Thema: Friedrich Rückert versuchte, die Sprachkunst des Korans zu zeigen und die poetische Form wiederzugeben. Die koranische Reimprosa übersetzt Rückert mit gleichen Reimendungen, wobei sich die Reimwörter allerdings nicht immer entsprechen (können).Durch diese Vorgehensweise büßt die Übersetzung allerdings an inhaltlicher Treue ein.

    „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!
    Sprich: Gott ist Einer,
    Ein ewig reiner,
    hat nicht gezeugt und ihn gezeugt hat keiner,
    und nicht ihm gleich ist einer.“
    – Koran, Sure 112 al-Ichlas: Übersetzung von Friedrich Rückert

    Gaga Nielsen
    Oh ja Rumi – das sind wunderbare Übersetzungen von Rückert… http://gutenberg.spiegel.de/…/aus-den-ghaselen-des…/1

    Ich sah empor, und sah in allen Räumen eines;
    Hinab ins Meer, und sah in allen Wellenschäumen eines.
    Ich sah ins Herz, es war ein Meer, ein Raum der Welten,
    Voll tausend Träum‘; ich sah in allen Träumen eines.
    Du bist das Erste, Letzte, Äußre, Innre, Ganze;
    Es strahlt dein Licht in allen Farbensäumen eines.
    Du schaust von Ostens Grenze bis zur Grenz‘ im Westen,
    Dir blüht das Laub an allen grünen Bäumen eines.
    Vier widerspenst’ge Tiere ziehn den Weltenwagen;
    Du zügelst sie, sie sind an deinen Zäumen eines.
    Luft, Feuer, Erd‘ und Wasser sind in eins geschmolzen
    In deiner Furcht, daß dir nicht wagt zu bäumen eines.
    Der Herzen alles Lebens zwischen Erd‘ und Himmel,
    Anbetung dir zu schlagen soll nicht säumen eines.

    so schön (übrigens auch von Cosmic vertont)
    http://www.deutsche-liebeslyrik.de/rumi/rumi113.htm

    Ich bin das Sonnenstäubchen, ich bin der Sonnenball.
    Zum Stäubchen sag‘ ich: bleibe! und zu der Sonn‘: entwall!

    Ich bin der Morgenschimmer, ich bin der Abendhauch.
    Ich bin des Haines Säuseln, des Meeres Wogenschwall.

    Ich bin der Mast, das Steuer, der Steuermann, das Schiff;
    Ich bin, woran es scheitert, die Klippe von Korall‘.

    Ich bin der Vogelsteller, der Vogel und das Netz.
    Ich bin das Bild, der Spiegel, der Hall und Widerhall.

    Ich bin der Baum des Lebens und drauf der Papagei;
    Das Schweigen, der Gedanke, die Zunge und der Schall.

    Ich bin der Hauch der Flöte, ich bin des Menschen Geist,
    Ich bin der Funk‘ im Steine, der Goldblick im Metall.

    Ich bin der Rausch, die Rebe, die Kelter und der Most,
    Der Zecher und der Schenke, der Becher von Kristall.

    Die Kerz‘, und der die Kerze umkreist, der Schmetterling;
    Die Ros‘, und von der Rose berauscht, die Nachtigall.

    Ich bin der Arzt, die Krankheit, das Gift und Gegengift,
    Das Süße und das Bittre, der Honig und die Gall‘.

    Ich bin der Krieg, der Friede, die Walstatt und der Sieg,
    Die Stadt und ihr Beschirmer, der Stürmer und der Wall.

    Ich bin der Kalk, die Kelle, der Meister und der Riß,
    Der Grundstein und der Giebel, der Bau und sein Verfall.

    Ich bin der Hirsch, der Löwe, das Lamm und auch der Wolf,
    Ich bin der Hirt, der alle beschließt in Einem Stall.

    Ich bin der Wesen Kette, ich bin der Welten Ring,
    Der Schöpfung Stufenleiter, das Steigen und der Fall.

    Ich bin, was ist, und nicht ist. Ich bin, o der du’s weißt,
    Dschelaleddin, o sag‘ es, ich bin die Seel‘ im All.

    (ich habe zwei ungemasterte Aufnahmen auf meinen Festplatten… in meinem musikalischen Giftschrank))

    C.: Ja, das läuft hier grade auf dem Terminal. kommt aufs dritte album. bzw. werden bald produktionstechnisch geerntet. freu mich drauf…der song rumi wird hypnotisch. zum Drehen…

    Gaga Nielsen
    …du Derwisch;-)

    C.: und bilateral
    https://en.wikipedia.org/wiki/Bilateral_sound Bilateral sound – Wikipedia „Bilateral sound is a type of bilateral stimulation used in eye movement desensitization and reprocessing (EMDR) in the same manner as eye movement. It has been reported to enhance visualization and hypnosis, but this has received little attention in research. Essentially, the sound moves back and forward (…)

    Gaga Nielsen
    ….oder wie der Engländer sagt: MESMERISING!

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