Junge oder Mädchen>
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►watch on youtube
Eintrag für meine Chronologie, Dieses Video, das ich zuletzt gemacht habe, war bis heute morgen (halb) öffentlich verlinkt und sichtbar. Gestern Abend auf fb für ‚Freunde‘-Ansicht gepostet: „hier eine kurze Gelegenheit noch einen track von Tom Adams zu genießen, der erst im Oktober mit seinem neuen Album veröffentlicht werden wird. Wir haben verabredet, dass ich die Aufnahme bis dahin privat halte. Bis morgen früh hier kurz mal online…“ . Vimeo bietet die Möglichkeit, Filme im privaten Status mit einem individuellen Passwort pro Clip zu versehen. So geschehen. Ich verarbeite das Material frei Schnauze und kommuniziere parallel mit Tom Adams über dies und das, wie ich diesen oder jenen track provisorisch nenne, der mir namentlich nicht bekannt ist und er sagt mir dann den tatsächlichen Titel. Wobei es witzigerweise bei einem noch zu verarbeitenden Track völlig identisch war, was ich mir als Titel dachte, und wie er tatsächlich heißt. Dabei tritt nun zu Tage, dass ich diverse tracks aufgenommen habe, die noch work in progress sind, aber eben zur Veröffentlichung im Oktober vorgesehen. Ist dann naturgemäß nicht im Interesse des Künstlers oder der Plattenfirma, dass Aufnahmen davon vorher schon durchs Netz geistern, vor allem wohl, wenn die Aufnahme nicht schlecht genug ist, um darüberhinwegzusehen. Was mich wiederum freut. Einerseits blöd, die frisch geschlüpften Filme unter Verschluss zu halten, andererseits schön, ernst genommen zu werden. Zumindest fühlt es sich so an, wenn der Künstler warme Worte findet und den Drang hat, die Werke seinem Plattenlabel weiterzuleiten. Obwohl das gerade alles sehr spielerisch geschieht. Lange nicht mehr passiert. Ich hatte jetzt schon eine Weile den Wunsch, wieder etwas in der Art zu machen. Es war eine Gelegenheit, mit der ich gerade jetzt gar nicht rechnete, und was ich schade fand. Der siebzehnte Mai war schon immer ein guter Tag für mich. Am siebzehnten Mai vor acht Jahren lernte ich Cosmic kennen und daraus entstand, was ich schon zig mal hier abgehandelt und gewürdigt habe. Zahllose Filme und Fotografien und einige gemeinsame Konzerte, bei denen ich meine Visuals beamte. Ich hänge das jetzt nicht so hoch, dass mir hier ein paar besondere Aufnahmen mit Tom Adams geglückt sind, aber ich spüre, wie tief es mich befriedigt, an so etwas zu arbeiten. Es ist wie Malen. Ich vergesse Zeit und Raum, und ob ich Junge oder Mädchen bin. Kann ich gerade sehr gut brauchen. Denn ich weiß gerade zu genau, ob ich Junge oder Mädchen bin. Viel zu genau. Körperlich. Zu viel Energie in der unteren Etage. Falls man zuviel davon haben kann. Ja, kann man. Also schöpferische Ablenkung. Grandios für mich auch, wenn der Künstler sich mit dem Zeug, das ich fabriziere, das ihn abbildet, identifiziert. Wobei ich seit geraumer Zeit weiß, dass genau das eine Fähigkeit ist, die mir in die Wiege gelegt zu sein scheint. Ich kann jemanden so einfangen, dass er sich damit identifiziert und mag. Und es verdammt gut aussieht. Und wenn ich diesen Wunsch habe und die Gelegenheit fehlt, werde ich ganz wuschig. Macht mich irre. Ich kann gar nicht damit leben, dass Bilder nur in meinem Kopf existieren, ich will sie materialisieren.

Eine Antwort auf „24. Mai 2016

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