Hallo liebe Leser. Und Leserinnen. Da bin ich wieder. Erstaunlich, wie lange es einem vorkommt, wenn man mal vierundzwanzig Stunden unfreiwillig keinen Zugriff auf das Internet hatte. weil nun auch der heimische Router den Gang alles Irdischen gegangen ist. Aber der Hunger treibt’s rein: auf zum T-Punkt und außerordentlich gut bedient worden. Ein junger Mitarbeiter, (ich schreibe jetzt nicht gutaussehend, obwohl er nicht unattraktiv war, das nervt dann ja auch langsam) stand bereits in der Tür des T-Punkt-Ladens in der Friedrichstraße und wartete auf neue Kundschaft. Ich konnte die unerquickliche Warterei schnurstracks beenden. Bestens vorbereitet hatte ich meinen halb verstorbenen Router dabei und er konnte nach einem kurzen Test den bedauernswerten Zustand bestätigen. Für solche tragischen Schicksalsschläge hat die Telekom sehr pietätvoll sofort ein Leihgerät parat, das man ohne Umstände mit einer Unterschrift in die Hand gedrückt bekommt. Zwar nicht in jedem T-Punkt vorrätig, aber das kann man ja von den freundlichen Mitarbeitern auschecken lassen, telefonisch. Im T-Punkt Weinmeisterstraße waren die Leih-Router gerade vergriffen, aber am Potsdamer Platz waren noch mindestens zwei für mich abholbereit. Gelber Klebezettel drauf und nur noch hin und abholen. S-Bahn Potsdamer Platz, wie immer ein bißchen herumgeirrt, bis ich den Eingang zu den Arkaden gefunden habe (danke an die nette Drogeriemarkt Müller-Verkäuferin an dieser Stelle, die mir mit dem Weg behilflich war) und zehn Minuten später mit Leih-Router auf dem Weg nach Hause.
Vorher war ich noch bei meiner Hausverwaltung in der Friedrichstraße, im Spreekarree. Da war ich vorher noch nie! Den netten Herrn Thiem kennengelernt, der die Kühlschranksache unter seinen Fittichen hat. Er musste natürlich über meine Erklärung, könnte gerade nicht telefonieren (IP-basierter Dings) und mailen und wollte mich mal erkundigen, juxen: „Telefonrechnung nich bezahlt, wa?“, was ich selbstverständlich detailverliebt richtig gestellt habe, da ich meine Rechnungen seit geraumer Zeit pünktlich zu begleichen pflege. Die Sache ist jedenfalls in Arbeit und es gibt auch einen Liefertermin, Donnerstag, zwischen zehn und fünfzehn Uhr. Ich habe dann noch die Mieterhöhung angesprochen, aber die ist wiederum in der Hand der Hauseigentümer und der Anwaltskanzlei. Wenn ich auf das nicht vorhandene Gästeklo aufmerksam machen möchte, dann gerne schriftlich. Meinethalben. Ich habe dem Herrn Thiem dann noch klar gemacht, dass er nicht denken muss, ich wüsste nicht, was mit den Mieten in Mitte Sache ist: „ich bin ja nicht aus dieser Welt!“ und will ja nun auch keinen unangemessenen Aufstand produzieren und gleich Widerspruch einlegen, nicht wahr. Aber klären möchte ich das schon, vielleicht macht es ja einen Unterschied. Guckt er wieder so friedlich wie vorher, so ein bißchen Typ Raimund Harmsdorff, aber weniger sexy, falls sich noch jemand an den Seewolf oder so ähnlich erinnert und fragt mich so ins Blaue, ob ich eine Wohnung in der Schumannstraße haben will, da wäre gerade was frei geworden, so ähnlich wie meine. Nennt den Preis, bißchen weniger als meine. Also wenn ich keine hätte, könnte mich die schon interessieren. Zur Orientierung: das Deutsche Theater befindet sich in der Schumannstraße. Haha, das wäre ja noch überkandidelter als Adresse. Und als nächstes ein Penthouse am Gendarmenmarkt, was kostet die Welt! Nein, nein, ich bescheide mich weiter mit meinem kleinen Adlerhorst am Gipsdreieck. Anschließend ruckzuck neuen Router konfiguriert, ich kann das mittlerweile im Schlaf (nach ca. zwanzig unermüdlichen, fehlgeschlagenen (aber korrekt durchgeführten!!!) Versuchen in den letzen zwei Tagen), und etwas enttäuscht festgestellt, das recht wenig in den letzten vierundzwanzig Stunden im Internet passiert ist. Ich habe praktisch gar nichts verpasst! Nur gefühlt eben. Bild mit mir selber drauf klebe ich heute keines rein, das wirkt immer so eitel, so in kurzer Folge hintereinander! (was ich aber natürlich trotzdem unverändert – OHNE WENN UND ABER – bin!)
P.S.:
da ich ja gestern Abend nicht ordnungsgemäß berichten konnte: ich war schon wieder im Vergnügungspark im Plänterwald! Diesmal überall, wo man nur mit Führer hinkommt. Darf man Führer schreiben? Also einem, der einen führt. Mann, waren das viele, mein lieber Schwan! Da ich ja charakterbedingt immer so gründlich bin, musste ich nach meinem Erstausflug, wo ich ja nicht überall war, sondern nur Bimmelbahn gefahren und mich einmal kurz hinter die Absperrung verlaufen (aus Versehen, versteht sich!) nochmal den Rest gucken gehen, großes Drachenmaul aus der Filmszene mit Cate Blanchett und Piratenschiff. Oh, das war so schön. Ich glaube, ich habe auch einen bekannten Blogger unter den anderen in der Gruppe erkannt, mir aber nichts anmerken lassen, hihi! Er hat mich mal als Freundin bei facebook angefragt und damals habe ich noch alle möglichen bestätigt aber später dann, in einer Aufräumaktion, alle die ich nicht wenigstens von einem Gespräch unter vier Augen oder unter vier E-Mails kenne, gelöscht. Da musste er auch dran glauben. Er hat manchmal ein bißchen geguckt, als ob da irgendwas klingelt, aber konnte mich glaube ich nicht zuordnen. Ich sage aber nicht wer! Seine Freundin war auch dabei und hat eine Annie Lennox-Frisur und knallroten Lippenstift!

Mein lieber Schwan!
10. september 2007
Ausgerechnet die Begegnungen, die in Erinnerung bleiben werden, sind nicht unter tausend Bildern festgehalten. So ist das immer bei mir. Ich komme selten auf die Idee, ein gemeinsames Bild zu machen. Wenn jemand ernsthaft mit mir spricht, erscheint es mir fast immer obszön, zu fotografieren. Es sei denn, ich wäre aufgefordert.
Es gibt also Menschen, Begegnungen auf dieser Reise, die mir so unvergessen sind, wie der Blick auf die große weiße Düne in Kaliningrad, der Tag, als ich am späten Nachmittag diesen Platz fand, an meinem zweiundvierzigsten Geburtstag, wo man zu linker Hand im Osten die schon im Schatten liegende Küste des kurischen Haffs sehen kann und zu rechter Hand im Westen die baltische See mit der sinkenden Sonne und als wäre das nicht schon genug, vor mir der langgestreckte Süden der Nehrung, ein weißer, endlicher Sandrücken, der zu Russland gehört.
Da war niemand außer mir. Nur kleine Vögel, deren Namen ich nicht weiß, gingen zwischen spärlichen Grashalmen spazieren. Stille, in der man nur einen leichten Wind hören kann, der den Sand in kleinen kaum wahrnehmbaren Schleiern vor sich hertreibt, wie in einer Fata Morgana. Der Ort heißt „Tal des Schweigens“. So steht es in den Karten.

23. oktober 2007
Butterbrot und mache schon mal versucht um 21:00 Uhr schlafen zu gehen und da ich ungern Kleidung nur um eine (in Zahlen 1) Person weiblichen Geschlechts, die es noch einen kleinen grünen Balkon im Süden im Halbschatten herumliege und den Bildband ‚Victor Brauner, Surrealist Hieroglyphs’… Welches Buch liest du gerade? Ich lese einige Seiten regelmäßig, aber ehrlich gesagt, nur ganz wenige mit uneingeschränkter
No. 8
(ich stelle mir das gemalt vor)
Freundin aus Afrika zurück. Zur Malaria-Prophylaxe gehört, dass man noch eine Woche nach Rückkehr etwas Entsprechendes einnimmt. Dabei hat man die Auswahl zwischen mehreren Medikamenten, die unterschiedliche Nebenwirkungen haben. Man wählt sozusagen das Mittel, dessen Nebenwirkung man am ehesten zu verkraften meint. Sie hat Durchfall genommen. Einige aus ihrer Gruppe haben das Mittel ausgesucht, von dem man Halluzinationen und Depressionen bekommt. Auch keine leichte Wahl.
7. oktober 2007
Wenn man den eigenen Dilettantismus begreift, kann man ausweichen. Vielleicht.
30. september 2007
Eigentlich hätte hier jetzt ein kleiner Text mit angehender Ernsthaftigkeit geschrieben werden müssen. Wieso relief besser ausdrückt, was gemeint ist. Mehr als Linderung oder Erleichterung. Oder Befreiung. Alles drin. Wenn der Schmerz nachlässt. Auf einmal nichts weh tut. Gerade noch so schwer und schwerfällig und endlich unerwartet leicht. Wenigstens für einen guten Moment. Zu spüren, dass die Seele nicht mehr vom Seil fällt, keine Gefahr. Und der Bauch hat auch aufgehört zu ziehen. Als ich vor einer Woche Bilder archivierte, fand ich Bilder von mir, von vor wenigen Jahren. Ich wusste damals nicht, welche Traurigkeit mir im Gesicht stand. Dass sich Enttäuschung eingegraben hatte. Ich wusste es wirklich nicht. Und damals war ich weniger unverbunden als heute. Das ist doch verrückt.
Aber anstatt zu erklären, warum relief es trifft, werde ich dieses neue Spielzeug ausprobieren, das aus meinen alten Texten einen neuen schreibt. Auf geht’s:
born with the deep going passionate energy of jupiter, which is mainly prospering and flourishing and includes any powerful and optimistic color, with the deep going passionate energy of scorpio, which means quite good energy to me. not for pussies.“ letzten montag
Da ist jetzt aber ein bißchen doppelt gemoppelt. Und dann ausgerechnet Englisch zum Einstand. Na gut, der erste Versuch! Im Namen der dichterischen Freiheit will ich nicht meckern.
Nur der jähe Abbruch nach „letzten Montag“ gibt mir zu denken. Ein heikles Thema, das nun doch nicht weiter ausgeführt werden kann? Hochanständig hingegen, dass der Autor des neuen Textes immer ordentlich auf die Quellen verweist, aus denen das frische Werk zusammengefrickelt ist. Und sehr toll ist natürlich, dass man jetzt endlich einen Grund hat, bei sich selber zu kommentieren!
7. oktober 2007
Wenn man den eigenen Dilettantismus begreift, kann man ausweichen. Vielleicht.
7. oktober 2007

Dings
Fünfzig Minuten bis zum Ticketschalter. Ich lese in einem Buch Erklärungen von Leni Riefenstahl. Sechzehn Uhr fünfzig bis achtzehn Uhr zwanzig warten bis zum Einlass. Freundliche Freiluft-Bewirtung an Imbissbuden, Einsteinkategorie. Zehn Minuten Schlange Garderobe. Treppe nach unten. Das neunzehnte Jahrhundert, um das es geht, interessiert mich nicht mehr so sehr. Mit Pergolesis Stabat mater in den Ohren laufe ich gleich in den letzten Raum. 1905. Links schreit mich unerwartet ein elektrischer Matisse an, nie gesehen. Hätte ich sehr gerne um mich. Drei Bonnards gefallen mir doch, obwohl ich die Impressionisten freundlich hinter mir ließ. Modigliani. Ausreißer. 1917. Aus irgendeinem Grund dachte ich plötzlich, ich sollte mir die Modiglianis aus der Nähe ansehen. Perfektionismus.
Monatelang hat mich die Ausstellung kalt gelassen. Dann erzählt mir jemand, da hingen drei Modiglianis, die ich in einer Ausstellung über Malerei des 19. Jahrhunderts nicht erwartet hätte. Da dachte ich, ich wäre dumm, mir seinen Farbauftrag nicht aus der Nähe anzuschauen. Sie hingen am Ende des Rundganges, im letzten Raum, gegenüber von den drei Picassos. Seit ich die Ausstellung betrat, waren gerade fünfzehn Minuten vergangen. Ich ging ganz nah ran. Merkwürdig. Wieso hätte ich nicht erwartet, dass er die Konturen vorzeichnet. Man kann es erahnen. Geht man sehr nah an die Bilder, schimmert die vorgezeichnete Kohleskizze durch. Ich verliere ein bißchen die Ehrfurcht. Ich gehe in die Knie, um die Textur in einem anderen Lichteinfall zu sehen. Er hat eine wesentliche Linie korrigiert. Die Ölfarbe war schon trocken und der Pinselstrich geht quer. Die neue Kontur darüber diagonal. In meine Ehrfurcht mischt sich ein vertrautes Gefühl. Er wird sich geärgert haben. Wenn das Licht sitzt, merkt man es nicht. Das Licht ist genau richtig. Man darf nur nicht in die Knie gehen. Mein Blick streift die drei kleinen Picassos. Wie dicht die blauen Pigmente miteinander tanzen. So virtuos wie bei dem kleinen Matisse, den ich noch nie sah und ich sah vieles von ihm. Deshalb hat es sich gelohnt. Zweieinhalb Stunden warten auf diese Minuten.
30. september 2007
ich weiß, was der verlust meines wunderbaren bruders durch einen schattigen, moosigen wald mit himmelhohen, lichten bäumen, sonnenreflexen, viel wurzelwerk auf dem display immer ’störung‘. nach hochwissenschaftlicher analyse und rücksprache mit fachpersonal über die weiße göttin von ranke-graves zu beginn des ganzen hatte ich eine pressemitteilung versenden? gut.
lieber anonym, liebe welt, hinter-
[ kompletter wahnsinn ]
30. september 2007
Eigentlich hätte hier jetzt ein kleiner Text mit angehender Ernsthaftigkeit geschrieben werden müssen. Wieso relief besser ausdrückt, was gemeint ist. Mehr als Linderung oder Erleichterung. Oder Befreiung. Alles drin. Wenn der Schmerz nachlässt. Auf einmal nichts weh tut. Gerade noch so schwer und schwerfällig und endlich unerwartet leicht. Wenigstens für einen guten Moment. Zu spüren, dass die Seele nicht mehr vom Seil fällt, keine Gefahr. Und der Bauch hat auch aufgehört zu ziehen. Als ich vor einer Woche Bilder archivierte, fand ich Bilder von mir, von vor wenigen Jahren. Ich wusste damals nicht, welche Traurigkeit mir im Gesicht stand. Dass sich Enttäuschung eingegraben hatte. Ich wusste es wirklich nicht. Und damals war ich weniger unverbunden als heute. Das ist doch verrückt.
Aber anstatt zu erklären, warum relief es trifft, werde ich dieses neue Spielzeug ausprobieren, das aus meinen alten Texten einen neuen schreibt. Auf geht’s:
born with the deep going passionate energy of jupiter, which is mainly prospering and flourishing and includes any powerful and optimistic color, with the deep going passionate energy of scorpio, which means quite good energy to me. not for pussies.“ letzten montag
Da ist jetzt aber ein bißchen doppelt gemoppelt. Und dann ausgerechnet Englisch zum Einstand. Na gut, der erste Versuch! Im Namen der dichterischen Freiheit will ich nicht meckern.
Nur der jähe Abbruch nach „letzten Montag“ gibt mir zu denken. Ein heikles Thema, das nun doch nicht weiter ausgeführt werden kann? Hochanständig hingegen, dass der Autor des neuen Textes immer ordentlich auf die Quellen verweist, aus denen das frische Werk zusammengefrickelt ist. Und sehr toll ist natürlich, dass man jetzt endlich einen Grund hat, bei sich selber zu kommentieren!
27. september 2007
schon mal versucht um 21:00 Uhr schlafen zu gehen?
Ich gestern.
Bringt nix.
Problem: man schläft nicht ein
[ edit ]
setze Versuchsreihe um 21:45 Uhr fort.
Bericht folgt.
27. september 2007
schon mal versucht um 21:00 Uhr schlafen zu gehen?
Ich gestern.
Bringt nix.
Problem: man schläft nicht ein
[ edit ]
setze Versuchsreihe um 21:45 Uhr fort.
Bericht folgt.
24. september 2007
gerade zu faul, Arielle zu fotografieren. Aber sie hätte es verdient. Diese roten Haare. Arielle ist meine neue Gefährtin.
Zum Glück hat meine liebste Sabine am Wochenende auf dem Flohmarkt in Kladow gleich an mich gedacht. Und an meinen kleinen Kinderkomplex, nie eine echte Barbie gehabt zu haben. Aber meine Petra war ja auch sehr apart. Sie war von Wulle und hatte viel schönere Augen und tolle lange dunkle Wimpern. Und schöne braune Haare mit Pony. Hinten am Hals war Petra eingeritzt, deswegen Petra.
Und heute setzt mir meine liebe Freundin eine kleine Arielle vor die Nase und strahlt: „Du hattest doch nie eine echte Barbie, das ist eine!!!“ Ich schaue mir meine kleine Meerjungfrau an und denke, irgendwas ist anders als an den Barbies. Arielle hat einen ganz schön großen Kopf und schaut so fröhlich. Die Barbies schauen ja immer mehr so ein bißchen wie Paris Hilton. Also eigentlich ein bißchen doof und auch nicht besonders nett. Aber so Barbies verändern sich ja vielleicht auch, im Lauf der Jahre. So eine Barbie wird ja auch älter und reifer.
Als Sabine schon ein paar Stunden weg ist, untersuche ich meine kleine Arielle ganz genau. Vor allem hinten am Hals. Die Barbies, die ich eigentlich doof finde und die für meine Eltern viel zu teuer waren, haben am Hals hinten so einen blöden Mattel-Stempel. Ganz hässlich, wie eine Kuh mit Brandmal! Meine Arielle hat da aber nicht so was. Da steht „Disney“. Eigentlich bin ich jetzt ganz beruhigt, weil ich jetzt zwar immer noch nicht meine erste Barbie bekommen habe, aber dafür weiß, dass man schon gleich am freundlichen Gesicht erkennt, wenn es keine Barbie ist.
Jetzt mache ich doch ein Bild. Weil die Haare sind echt der Knaller. Und die Schwanzflosse sowieso. Der BH rutscht immer ein bißchen, aber das macht nichts. Im Wasser kann man ruhig auch mal oben ohne schwimmen.



mehr tolle Bildchen!
23. september 2007
Ich habe den halben Sonntag damit verbracht, den Übergang von analog zu digital in einen Koffer zu packen. Die Negative mit Kontaktabzug zur zugehörigen cd. Ein gutes Jahr, von August 2003 bis September 2004 habe ich das gemacht. Noch auf Film fotografiert, aber mit der Filmentwicklung auch eine cd erstellen lassen, bis meine letzte, schon angeschlagene, analoge Olympus in Island, in Thorsmörk an einem großen Feuer, dem schönsten und größten, das ich je sah und das ich nicht mehr festhalten konnte, endgültig an Herzversagen verschied. Dann lieh mir eine Freundin für zwei Monate ihre alte analoge und am ersten November 2004 kaufte ich fest entschlossen und bester Dinge die Olympus, die so gut in meiner Hand lag und mir gestohlen wurde. Aber wen interessiert das.
Eigentlich ist der Haufen interessanter, den ich danach produzierte. In dem Koffer, in dem das Bildarchiv landete, waren alte Disketten, deren Inhalt ich längst auf Festplatte gespeichert habe. Ich habe längst kein Diskettenlaufwerk mehr. Aber an den Dingern ist Metall und ich habe Respekt vor dem Rohstoff. Metall wegzuwerfen kommt mir immer verschwenderischer vor, als andere Rohstoffe in den Hausmüll wandern zu lassen. Zweihunderteinundreißig Disketten. ein Berg.
Unter anderem ein Schriftwechsel von Tausenden von e-mails mit einem einzigen Menschen, sehr privat. Ganz fürchterliche Vorstellung, dass jemand eine dieser Disketten herausfischen würde, um neugierig zu sehen, was darauf wäre. Obwohl das ja Unfug ist. Wer kramt im Hausmüll nach einer Diskette. Aber trotzdem. Außerdem wollte ich wieder sehen, wie die von innen aussehen.
Also habe ich bei offenem Sonnenfenster bis es dämmerte, 231 Disketten in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt. das einzige was ich nicht verwerte, ist der winzig kleine, gedrehte Draht, der einem entgegenspringt, wenn man mit der Schere in die Öffnung fährt um die beiden Hälften zu spalten. das Innenleben der alten Datenträger hat eine zwingende Ästhetik, die man schwer verwerfen kann. Ich rechne, wie groß die Leinwand sein muß. Dann sind die Worte gebannt. Ich kann kaum begreifen, dass all die Worte in einem runden Stückchen Folie mit einem Stück Metall in der Mitte gespeichert sind. Jeder kann es sehen und niemand wird es lesen.
24. september 2007
gerade zu faul, Arielle zu fotografieren. Aber sie hätte es verdient. Diese roten Haare. Arielle ist meine neue Gefährtin.
Zum Glück hat meine liebste Sabine am Wochenende auf dem Flohmarkt in Kladow gleich an mich gedacht. Und an meinen kleinen Kinderkomplex, nie eine echte Barbie gehabt zu haben. Aber meine Petra war ja auch sehr apart. Sie war von Wulle und hatte viel schönere Augen und tolle lange dunkle Wimpern. Und schöne braune Haare mit Pony. Hinten am Hals war Petra eingeritzt, deswegen Petra.
Und heute setzt mir meine liebe Freundin eine kleine Arielle vor die Nase und strahlt: „Du hattest doch nie eine echte Barbie, das ist eine!!!“ Ich schaue mir meine kleine Meerjungfrau an und denke, irgendwas ist anders als an den Barbies. Arielle hat einen ganz schön großen Kopf und schaut so fröhlich. Die Barbies schauen ja immer mehr so ein bißchen wie Paris Hilton. Also eigentlich ein bißchen doof und auch nicht besonders nett. Aber so Barbies verändern sich ja vielleicht auch, im Lauf der Jahre. So eine Barbie wird ja auch älter und reifer.
Als Sabine schon ein paar Stunden weg ist, untersuche ich meine kleine Arielle ganz genau. Vor allem hinten am Hals. Die Barbies, die ich eigentlich doof finde und die für meine Eltern viel zu teuer waren, haben am Hals hinten so einen blöden Mattel-Stempel. Ganz hässlich, wie eine Kuh mit Brandmal! Meine Arielle hat da aber nicht so was. Da steht „Disney“. Eigentlich bin ich jetzt ganz beruhigt, weil ich jetzt zwar immer noch nicht meine erste Barbie bekommen habe, aber dafür weiß, dass man schon gleich am freundlichen Gesicht erkennt, wenn es keine Barbie ist.
Jetzt mache ich doch ein Bild. Weil die Haare sind echt der Knaller. Und die Schwanzflosse sowieso. Der BH rutscht immer ein bißchen, aber das macht nichts. Im Wasser kann man ruhig auch mal oben ohne schwimmen.



mehr tolle Bildchen!
23. september 2007
Ich habe den halben Sonntag damit verbracht, den Übergang von analog zu digital in einen Koffer zu packen. Die Negative mit Kontaktabzug zur zugehörigen cd. Ein gutes Jahr, von August 2003 bis September 2004 habe ich das gemacht. Noch auf Film fotografiert, aber mit der Filmentwicklung auch eine cd erstellen lassen, bis meine letzte, schon angeschlagene, analoge Olympus in Island, in Thorsmörk an einem großen Feuer, dem schönsten und größten, das ich je sah und das ich nicht mehr festhalten konnte, endgültig an Herzversagen verschied. Dann lieh mir eine Freundin für zwei Monate ihre alte analoge und am ersten November 2004 kaufte ich fest entschlossen und bester Dinge die Olympus, die so gut in meiner Hand lag und mir gestohlen wurde. Aber wen interessiert das.
Eigentlich ist der Haufen interessanter, den ich danach produzierte. In dem Koffer, in dem das Bildarchiv landete, waren alte Disketten, deren Inhalt ich längst auf Festplatte gespeichert habe. Ich habe längst kein Diskettenlaufwerk mehr. Aber an den Dingern ist Metall und ich habe Respekt vor dem Rohstoff. Metall wegzuwerfen kommt mir immer verschwenderischer vor, als andere Rohstoffe in den Hausmüll wandern zu lassen. Zweihunderteinundreißig Disketten. ein Berg.
Unter anderem ein Schriftwechsel von Tausenden von e-mails mit einem einzigen Menschen, sehr privat. Ganz fürchterliche Vorstellung, dass jemand eine dieser Disketten herausfischen würde, um neugierig zu sehen, was darauf wäre. Obwohl das ja Unfug ist. Wer kramt im Hausmüll nach einer Diskette. Aber trotzdem. Außerdem wollte ich wieder sehen, wie die von innen aussehen.
Also habe ich bei offenem Sonnenfenster bis es dämmerte, 231 Disketten in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt. das einzige was ich nicht verwerte, ist der winzig kleine, gedrehte Draht, der einem entgegenspringt, wenn man mit der Schere in die Öffnung fährt um die beiden Hälften zu spalten. das Innenleben der alten Datenträger hat eine zwingende Ästhetik, die man schwer verwerfen kann. Ich rechne, wie groß die Leinwand sein muß. Dann sind die Worte gebannt. Ich kann kaum begreifen, dass all die Worte in einem runden Stückchen Folie mit einem Stück Metall in der Mitte gespeichert sind. Jeder kann es sehen und niemand wird es lesen.
20. september 2007
Wir stolpern von einem Film über eine Sozialphobikerin, den sie sah, über Morphinderivate zur Glückseligkeit. Sie fragt, hast du das empfunden? Kennst du das? Und wann? In meiner Antwort kommen mir nicht die Augenblicke mit Menschen zuerst in den Sinn, sondern viele Augenblicke in menschenleerer Landschaft. Zum Glück versteht sie das.
Und immer denke ich an diesen Elch, der mir direkt in die Augen schaute, dessen Reich ich versehentlich betrat. Wo ich ihn im schattigen Dickicht liegen sah. An einem Nachmittag im September. Neben seiner Frau. Und er sah mich und hielt den Blick und stand ganz langsam auf, wie in Zeitlupe. Und erhob sich zu voller Größe. Und hielt den Blick. Meinen Blick. Hielt den Blick. Und stand still. Und ich stand still und hörte für einen Moment auf zu atmen. Dann fing ich an zu zittern und ging rückwärts den verirrten Weg, den ich gekommen war, in hastiger Benommenheit. Mein Herz schlug wie verrückt. Aber nicht vor Angst. Vor Glückseligkeit.
Denn ich hatte es mir gewünscht, wie sonst nichts. Es war ja mein Geburtstag. Ich stand unter der Dusche, es war ein Samstagmorgen und ich sagte halblaut, während das warme Wasser auf meinen Kopf rieselte, dass es mein einziger Herzenswunsch für diesen Tag sei, diesen scheuen Elch zu sehen, der in einem eigenen Wald lebt, da in der Schorfheide. Ich hatte es schon aufgegeben, so spät am Nachmittag, so viele Stunden. Dann hatte ich mich auch noch verirrt. Aber ich hatte mich zu ihm verirrt. Zu meinem Wunsch. Seitdem glaube ich wieder an das Wünschen.
18. september 2007

Ich muß unbedingt lange leben. Erst fünfzehn von 851 in 141 Ländern. Man kann sich gar nicht entscheiden. Wenn ich Island abziehe, noch vierzig Jahre lebe und pro Jahr in dreieinhalb Länder reise, könnte ich es schaffen, die übrigen 836 anzuschauen. China hat ja eine ganz schön lange Liste. Die hebe ich mir für später auf. Es sei denn, ich gehe streng alphabetisch vor (wegen der besseren Übersichtlichkeit, sonst reist man womöglich wo doppelt hin!). Oder würfeln.
Aber man weiß ja nicht, wie rüstig man mit achtzig ist. Vielleicht dann doch eher erst mal die anstrengenderen Sachen, wo kein Taxi hinfährt. Auf alle Fälle habe ich die nächsten hundert Jahre keine Probleme, mir zu überlegen, wo ich die Ferien verbringe. Deutschland und Polen könnte ich evt. auch immer an den Wochenenden abarbeiten. Kleinvieh macht auch Mist! (Wieviel ist eigentlich 836 durch 40?) Noch 19,9 Sachen in diesem Jahr.
Heuer kommt es wieder knüppeldick! Noch fünfzehn Wochenenden. Ein Glück, dass ich Ende Oktober gleich noch mal zwölf Tage Ferien mache, da kann ich dann den Überhang von 4,9 unterbringen. Das sollte zu schaffen sein. Zwölf durch 4,9 macht 2,448979591. Bei je einem Tag An- und Abreise beträgt die Aufenthaltsdauer somit 0,45 Tage. Ergibt 648 Minuten = 10 Stunden und 48 Minuten.
17. september 2007

Lieber daran glauben. Heute mittag war keine Wolke mehr am Himmel. Am Himmel. Grit erzählt mir etwas. Ich sage: „Ha! Du hast Zauberkraft!“ (Einsame Freundin verreist, glaubt nicht mehr an die Liebe, betritt ein Schiff, Skipper öffnet die Arme und sagt: „komm in meine Arme“. Eine wahre Geschichte. Sie hat es ihr vorhergesagt.) Grit lacht, sie ist keine Esoteriktante. „Ach was, das war doch nur, um sie aufzumuntern“.
Sie ist wirklich toll. Seit Jahren beobachte ich nun ihre beiläufigen Vorhersagen, die sie stets mit Augenverdrehen von sich weist. Überzeugt mich natürlich total vom Gegenteil. „Soll ich dir was sagen?“ fragt sie grinsend. „Ja!!! sag mir was! Unbedingt!!! Dann erfüllt es sich! Wahrscheinlich kannst du es herbeirufen!“ Sie grinst, wie sie dann immer grinst und wir gehen über die Ampel.
17. september 2007
16. september 2007
Nicht uninteressant, wenn jemand das Potenzial hat, die Einschätzung im Laufe der Jahre zu wenden. Beim Zappen an Desirée Nosbusch hängengeblieben. Ich fand sie immer spannend, weil sie mein Jahrgang ist und auch zu Zeiten, wo ich sie eher nicht mochte, eine starke Ausstrahlung hatte, die immerhin polarisiert und an der man nicht vorbeikam. Ein Energiebündel, damit bin ich immer zu beeindrucken. Damals, Anfang der Achtziger als sie auftauchte, bewunderte ich ihr sehr selbstsicheres Auftreten und fand ihre manchmal schnippischen und altklugen Reaktionen gleichsam arrogant, zuweilen peinlich und doch respektabel. Jemand, bei dem ich hinschaute.
Gerade tauchte sie bei einer ihrer Preisverleihungs-Moderationen auf 3sat auf. Irgendein Buchpreis, von dem ich noch nie hörte. Auf dem Bildschirm eine gesetzt freundliche, mütterliche Desirée Nosbusch, die man aber immerhin ohne weiteres wiedererkennt. Sie trägt ein gouvernantiges, viel zu hoch geschlossenes Kleid und eine unverfängliche Hochsteckfrisur. Frau Nosbusch lächelt beinah ohne Unterlass. Sehr warm. Und ich kaufe es ihr ab und mag sie dafür. Mama Nosbusch. Das hat sie mir voraus.
15. september 2007
U 8. Leicht folkloristisch gekleideter Feuerzeugverkäufer bietet fünf Feuerzeuge für einen Euro an. Ich denke noch „Armenier“, obwohl ich rein gar nichts über Armenien und Armenier weiß. Für mich ist er halt ein Armenier. Längere dunkle Haare, lustig flackernde Augen wie der irre, wirre Catweazle aus der Kinderserie. Irgendein Bart, Tarnkappe auf dem Kopf. Ein bißchen wie Rasputin in lustig.
Ich rauche ja nicht und habe auch sonst keinen akuten Feuerzeugnotstand. Er macht tatsächlich kleine Geschäfte mit jüngeren Männern, die von jeder Farbe eines nehmen. Mir gefallen diese Einwegfeuerzeuge auch nicht so, die durchsichtigen Plastikteile.
Nachdem mehrere Geschäfte abgewickelt wurden, guckt Rasputin zufrieden aus der Wäsche und tänzelt ein bißchen durch’s Abteil. Bis er genau vor mir stehen bleibt und fragt, ob ich nicht vielleicht doch auch ein Feuerzeug haben möchte. Ich sage freundlich „Nein danke“, ich bräuchte kein Feuerzeug. „Rauchst du?“ fragt er. „Nein, ich rauche nicht“. „Aber ich will dir ein Feuerzeug schenken!“
Ich muß grinsen, weil er sich zu einem Werbegeschenk versteigt. „Ich brauche wirklich keins, schenken Sie es doch jemandem hier, der es brauchen kann“. „Wenn ich mehrere verkaufe, so wie heute, kann ich es mir leisten, eines zu verschenken!“ Er guckt fast ein bißchen traurig und ich fange an mich zu schämen, dass ich sein Geschenk ablehne.
Also lenke ich ein: „Hm, soll ich wirklich eins nehmen?“ „Ja!“ „Na gut.“ Ich nehme ein türkisblaues aus dem bunten Sortiment, teste die Flamme und nicke dabei anerkennend. „Ich kann ja damit eine Kerze anzünden. Danke!“. „Ja!“ ruft er begeistert, „Eine Kerze! Zu Weihnachten!“.
Die anderen im Abteil gucken amüsiert zu unserem Getändel und auf das blaue Feuerzeug, das ich in der Hand halte und scheinen sich über die gesprächige Abwechslung in der sonst so stummen U-Bahn zu freuen. Ich sitze da und halte das Feuerzeug fest bis zur Weinmeisterstraße, wo ich aussteige und es in die Tasche stecke. Langsam dämmert mir, dass ich noch letzte Nacht vor dem Einschlafen dachte: „Ich brauche Feuer“.
06. september 2007
1188
13. september 2007
einen wimpernschlag vor dem papierkorb sehe ich auf dem bild dieses kleine glitzern im rechten auge. nein, nein. nicht die rührung. ein einziges bild, auf dem man es sieht. mein rechtes auge tränt, wenn es sehr windig ist. und morgens, wenn noch die kälte der nacht in der luft liegt. dann laufe ich mit einem taschentuch in der hand durch die straßen und trockne die ewige träne. man schaut ein bißchen irritiert, weil es vielleicht aussieht, als ob ich weine. deswegen mag ich windige orte nicht so gerne. wer will schon immerzu weinen. bei der geringsten berührung geht es los. der schrei einer möwe. eine hand auf meinem rücken. der letzte blick auf diese düne. eine freundin meinte vor vielen jahren, sei froh, dass du weinen kannst. sie konnte nicht weinen. sie wollte so gerne und konnte nicht.
12. september 2007

gut draufe Urlauberin
Herrn Raducanu gewidmet
12. september 2007
ich mache mal den Giftschrank auf.
– moment
09. september 2007
ach, seht doch einfach selbst.


Für Hartgesottene: Slideshow in in Spielfilmlänge. (chronologische Reihenfolge!)
10. september 2007
Ausgerechnet die Begegnungen, die in Erinnerung bleiben werden, sind nicht unter tausend Bildern festgehalten. So ist das immer bei mir. Ich komme selten auf die Idee, ein gemeinsames Bild zu machen. Wenn jemand ernsthaft mit mir spricht, erscheint es mir fast immer obszön, zu fotografieren. Es sei denn, ich wäre aufgefordert.
Es gibt also Menschen, Begegnungen auf dieser Reise, die mir so unvergessen sind, wie der Blick auf die große weiße Düne in Kaliningrad, der Tag, als ich am späten Nachmittag diesen Platz fand, an meinem zweiundvierzigsten Geburtstag, wo man zu linker Hand im Osten die schon im Schatten liegende Küste des kurischen Haffs sehen kann und zu rechter Hand im Westen die baltische See mit der sinkenden Sonne und als wäre das nicht schon genug, vor mir der langgestreckte Süden der Nehrung, ein weißer, endlicher Sandrücken, der zu Russland gehört.
Da war niemand außer mir. Nur kleine Vögel, deren Namen ich nicht weiß, gingen zwischen spärlichen Grashalmen spazieren. Stille, in der man nur einen leichten Wind hören kann, der den Sand in kleinen kaum wahrnehmbaren Schleiern vor sich hertreibt, wie in einer Fata Morgana. Der Ort heißt „Tal des Schweigens“. So steht es in den Karten.

08. september 2007
bekämpfe übellaunigkeit mit eis am stiel, obstler und keiner musik. bilder laden seit stunden hoch, während ich mich latent pickelig und punktuell ungeliebt fühle. lauter langweilige bilder. sieht irgendwie alles ähnlich aus. zumindest für den, der nicht da war. und dann immer diese nervtötenden tags. ich habe jetzt schon so oft curonian spit getippt, dass ich beim letzten paket curionian spit getippt habe. steht es eben falsch da. merkt sowieso kein schwein. wer kennt schon „curonian spit“ never heard. who cares. mein tag! hey super. die scheißsonne soll bloß hinter den wolken bleiben. das fehlt mir noch. brauche ich wie einen kropf. nerviger sonnenschein für gutgelaunte leute. angeblich kommt ja nach der ebbe die flut.
09. september 2007
ach, seht doch einfach selbst.


Für Hartgesottene: Slideshow in in Spielfilmlänge. (chronologische Reihenfolge!)
08. september 2007
bekämpfe übellaunigkeit mit eis am stiel, obstler und keiner musik. bilder laden seit stunden hoch, während ich mich latent pickelig und punktuell ungeliebt fühle. lauter langweilige bilder. sieht irgendwie alles ähnlich aus. zumindest für den, der nicht da war. und dann immer diese nervtötenden tags. ich habe jetzt schon so oft curonian spit getippt, dass ich beim letzten paket curionian spit getippt habe. steht es eben falsch da. merkt sowieso kein schwein. wer kennt schon „curonian spit“ never heard. who cares. mein tag! hey super. die scheißsonne soll bloß hinter den wolken bleiben. das fehlt mir noch. brauche ich wie einen kropf. nerviger sonnenschein für gutgelaunte leute. angeblich kommt ja nach der ebbe die flut.
06. september 2007
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4. september 2007
ich tue so, als ob ich erst in ein paar Tagen zurückkomme. Man muß dann ja auch erst noch die unvorteilhaften Bilder aussortieren. Wenn das alles erledigt ist, werde ich zuverlässig ein ansprechendes Potpourri mehrerer Farbaufnahmen präsentieren.
Heute bin ich leider wegen Broterwerb und Freundschaftspflege noch nicht recht mit der Erledigung meiner Hausarbeit vorangekommen. Das kommt von dem Gequatsche.
Auch wenn ich es nicht anhand von Bildmaterial beweisen kann, möchte ich bereits jetzt die Behauptung aufstellen, dass sich die litauische Landbevölkerung sehen lassen kann. Die Männer haben einen dicken Schädel und einen kräftigen Rumpf. Die Frauen wirken im allgemeinen adrett und ansprechend.
Die Kost ist insgesamt schmackhaft und nährstoffreich. Man kann ohne weiteres Milchprodukte mit einem garantierten Fettanteil von 30 bis 60 Prozent erhalten. Das sollte kein Problem sein. Wer Diät halten möchte, wählt Joghurt mit einem reduzierten Fettanteil von zwölf Prozent. Geht alles!
Wenn man ein Ladengeschäft mit Getränkesortiment betritt, in dem die englische und deutsche Sprache nicht verstanden wird, kann man sich mit der Frage „Best Vodka?“ behelfen. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht. Die hiesige Antwort heißt STUMBRAS. Ohne Fremdsprachenkenntnisse geht es heutzutage einfach nicht mehr.
4. september 2007
ich tue so, als ob ich erst in ein paar Tagen zurückkomme. Man muß dann ja auch erst noch die unvorteilhaften Bilder aussortieren. Wenn das alles erledigt ist, werde ich zuverlässig ein ansprechendes Potpourri mehrerer Farbaufnahmen präsentieren.
Heute bin ich leider wegen Broterwerb und Freundschaftspflege noch nicht recht mit der Erledigung meiner Hausarbeit vorangekommen. Das kommt von dem Gequatsche.
Auch wenn ich es nicht anhand von Bildmaterial beweisen kann, möchte ich bereits jetzt die Behauptung aufstellen, dass sich die litauische Landbevölkerung sehen lassen kann. Die Männer haben einen dicken Schädel und einen kräftigen Rumpf. Die Frauen wirken im allgemeinen adrett und ansprechend.
Die Kost ist insgesamt schmackhaft und nährstoffreich. Man kann ohne weiteres Milchprodukte mit einem garantierten Fettanteil von 30 bis 60 Prozent erhalten. Das sollte kein Problem sein. Wer Diät halten möchte, wählt Joghurt mit einem reduzierten Fettanteil von zwölf Prozent. Geht alles!
Wenn man ein Ladengeschäft mit Getränkesortiment betritt, in dem die englische und deutsche Sprache nicht verstanden wird, kann man sich mit der Frage „Best Vodka?“ behelfen. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht. Die hiesige Antwort heißt STUMBRAS. Ohne Fremdsprachenkenntnisse geht es heutzutage einfach nicht mehr.