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Erster Tag. Habe ich ja schon erzählt. Mal sehen, wie ich dazu komme, den zweiten und dritten Tag zu posten. Ich muss nämlich morgen meine Reise nach Wien vorbereiten. Oder besser das Gepäck. Da ist noch nicht viel passiert. Und Geld holen. Bin lange nicht mehr verreist. Der letzte Flug war nicht privater Natur und auch kein für mich attraktives Ziel. Aber davon wollen wir nicht reden. Am Sonntag fliege ich nach Wien und ich würde gerne noch morgen wenigstens den zweiten re:publica-Tag mit den Bildern vom Kaffeekränzchen auf dem Affenfelsen hochladen, weil da nach langer Zeit auch mal wieder Blogger von mir abgelichtet wurden. Einige davon habe ich vor fast zehn Jahren fotografiert. Mal sehen, wie weit ich komme. Und am dritten Tag war ich auch da. Der schönste Augenblick war, wie eigentlich fast schon erwartet, das gemeinsame Singen der Bohemian Rhapsody. Da gibt es auch Bilder von elektrisiertem Publikum. Bei mehr als sechstausend Besuchern kann man allerdings davon ausgehen, dass es wahrscheinlich schon mindestens sechstausend Bilder im Netz gibt, von dieser Veranstaltung. Das ist nicht mehr so wie damals, als Blogger bei einem Event waren, einer überschaubaren Lesung und anschließend die Blogs der Anwesenden gescannt haben, ob es schon Bilder gibt, oder Artikel mit Links zu einer Bildstrecke. Vielleicht kann ich aber trotzdem einen anderen Blickwinkel beitragen, auch wenn es in dem großen Bilderstrom untergeht. Für mich hatte es auch die Bedeutung, dass ich diesen blinden Flick auflösen wollte, was es denn nun mit diesem Ereignis auf sich hat. Ich habe auch gelernt, dass die Re:publica-Besucher, wenn sie nicht gerade mit jemandem reden, den sie sowieso schon kennen, oder in einem Panel sitzen, sich mit ihren Geräten beschäftigen und selten hochschauen. Manche sitzen in den Sessions mit ihrem Notebook und gucken nicht mal auf die Bühne, sondern tippen irgendwas. Ich empfinde das als unverschämt. So vom Eindruck her. Welchen Sinn hat es dann überhaupt, in dem dunklen Saal herumzusitzen? Aber ich will hier nicht vom Leder ziehen. Bin auch arg müde jetzt und muss morgen viel erledigen.

Eine Antwort auf „10. Mai 2014

  1. Die Historie ist, dass sich die re:publica aus einem recht überschaubaren Bloggertreffen in Berlin, dem „Blogmich“ im Jahr 2005 entwickelt hat, damals konnte man noch jeden mit Handschlag begrüßen. Dann wurde es Jahr für Jahr immer größer und die Räume zu klein. In diesem Jahr hat man bei dem 6000. Besucher aufgehört zu zählen. Es ist einfach eine andere Liga. Wie professionelle Konferenzen eben so sind. Mittlerweile wird sogar in der U-Bahn Werbung auf den Monitoren für die Panels gemacht. Ich wollte hauptsächlich Atmosphäre schnuppern und ein paar Leute von früher wiedersehen. Bedeutet aber nicht, dass ich von nun an jedes Jahr drei Tage dort sein werde. Vielleicht nächstes Jahr nur am dritten Tag, zu ein paar Nachmittagssessions und der Abschlussfeier. Das mit dem Singen der Bohemian Rhapsody hätte dir auch gefallen. Mal gucken.

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