



















BIKINI BERLIN (…)













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Die 420 anderen Bikini-Fotos sind hier zu sehen. Farbaufnahmen sind auch dabei. Ich bin viele Monate am Bauzaun vorbeigelaufen. Schade, dass ich ihn nie fotografiert habe. Nie gab es eine schönere Verkleidung einer Großbaustelle. Aber was aus dem Dahinter geworden ist, ist auch sehr schön. Und das war alles am zweiten Tag, der eher wolkig war. Früher Abend und Dämmerung, bis es dunkel wurde. Ich habe auch etwas gekauft. Man kann Gutes am besten damit unterstützen, dass man Geld hingibt, nicht nur warme Worte der Bewunderung. Es ist ein filigranes Konzept, weil die in der Breite populären Luxusmarken woanders sind. Elitäres Design für Eingeweihte mit angemessenen Preisen braucht eine entsprechend liquide und informierte Zielgruppe. Kann man nur hoffen, dass es sich herumspricht und publik wird, wie sehenswert diese Dinge sind. Die Terrasse natürlich auch, die ist über die Freitreppe leicht zugänglich. Man kann draußen sitzen. Das habe ich an diesem Abend, wo es kühl war, nicht ausführlich dokumentiert. In diesen Frühlingswochen mit Regen wird auch schon einiges gewachsen sein. Ich meine die Pflanzen in den Beeten auf der Dachterrasse. Die Weite da oben hat mir sehr gefallen, die verschiedenen Ebenen. Der gläserne Gestalten-Kubus mit dem kleinen Restaurant. Und der Blick auf die begrünten Felslandschaften vom Zoologischen Garten. Man muss es gesehen haben, das neue Bikini. Eine neue Ära für die alte West-City. Und den Blick auf das Waldorf Astoria. All das. Und den restaurierten Zoopalast muss ich mir auch endlich von innen anschauen. Und das ist noch lange nicht alles, was es dort zu sehen gibt. Wer ein bißchen Schwellenangst oder Vorbehalte bei solchen schicken Designerläden hat, kann dann hier bei mir ein bißchen herumspazieren. Ich habe es auch weidlich ausgenutzt, dass es gerade eröffnet war, und man wohl daher Großzügigkeit beim Fotografieren in den Innenräumen walten ließ. So ein Bikini will ja auch in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Et voilà. Bienvenue.
Ich lese gerade, dass die Bikini-Kill-Damen auch mal mit Joan Jett kooperiert haben. Die ist mir noch sehr präsent, mit ihren engen, schwarzen Lederklamotten. Jedenfalls innovative Choreographie in dem schönen verlinkten Video.
Wie das Bikini von Innen auf den oberen Etagen früher ausgeschaut hat, kann ich aus eigener Anschauung überhaupt nicht beurteilen. Mir ist nur dunkel in Erinnerung, dass im ebenerdigen Bereich eine Menge Krims-Krams-Läden waren, einer mit Hippie-Klamotten, mehrere Souvenirshops, ein Buchladen, ein Asia-Import-Geschäft, ein Gothic-Laden, in dem dauernd Ärzte-Platten liefen und ein China-Restaurant auf der Ecke, wo jahrzehntelang ein Aufsteller aus den Siebziger oder frühern Achtziger Jahren stand, mit einem verblichenen Farbfoto, auf dem Harald Juhnke vor einem Teller mit Essen aus dem China-Restaurant gesessen hat, um dafür Reklame zu machen. So eine vage Erinnerung. Mal schauen, ob ich nicht noch irgendwo eine alte Aufnahme von irgendeinem Teil der Ecke in meinem Archiv finde.
Ah ja, 2007 bin ich mal mit meinem kleinen Knut da entlang gelaufen. Man sieht aber leider gar nichts von der Architektur, nur ein paar Details von den Buddha-Sachen vor den Läden. Und den erwähnten Aufsteller mit Harald Juhnke!
Ich unterstütze Bikini-Käufe! Und der Blick auf die Äffchen ist doch nun wirklich schau – oder?!
Genau. Rrrriot-Girls für Rrrriot-Girls. Hier in der FAZ war’s, und beim Lesen fiel mir ein, daß auch ich ein, zwei Mal in der Buchhanldung war (Wohlthat’sche?)
Kann gut sein. Die Wohthat’sche hat ihre Geschäftstätigkeit inzwischen in allen Filialen beendet. Ich erinnere mich, dass es da immer ziemlich viele Bildbände in der Auslage gab.