Ich bitte meine Leser und Leserinnen und vor allem deren noch lebende ältere Angehörigen um tätige Mithilfe. Ich habe heute einen Gedichtband erhalten, in dem sich eine Widmung in deutscher Schrift befindet. Auch Sütterlin genannt. Mein Großvater versuchte mir zwar als ich klein war, diese Schrift und ihre Bedeutung näherzubringen, und ich erinnere mich dunkel, dass er mit mir Leseübungen veranstaltete, aber es ist alles verschüttet und vergraben. Ja, es gibt ausführliche Seiten im Netz, um Sütterlin zu lernen, aber so weit wollte ich es dann doch nicht treiben. Ich bin einfach nur neugierig. Ich habe keinen Bezug zum Autor dieser Widmung. Ich vermute, dass es ein Herr ist, der die Zeilen schrieb. Vielleicht zitiert er sogar ein paar Zeilen aus dem Gedichtband. Die Widmung ist aus dem Jahre 1873. Ein Jahr nachdem diese Auflage des Buches erschien. Es wäre großartig, wenn es jemand ohne die Schwierigkeiten und den Zeitaufwand, den ich dabei hätte, entziffern könnte und mir als Kommentar die Übersetzung schreibt.

Es gibt noch drei weitere Detailaufnahmen der Widmung, hier. Man kann alle Bilder auch größer ansehen (klick auf „all sizes“). Auf dieser Aufnahme vielleicht am besten zu erkennen.

6 Antworten auf „26. Mai 2010

  1. Wäre es jetzt Buchdruck, könnte ich Dir das mal eben so übersetzen. Habe einige Kochbücher in dieser schönen alten Schrift. Ich gebe den Link mal Markus. Der könnte eventuell helfen, weil er sich mit solchen Dingen mal beschäftigt hat. Melde mich, falls Hoffnung besteht :)

  2. ich nehme mir das morgen mal vor, ich kann sütterlin schreiben, lesen allerdings konnte ich nur die schrift meiner oma und die war sehr lesbar, die hier scheint mir doch etwas schwieriger zu knacken. einzelne wörter kann ich auf anhieb erkennen, evtl. bitte ich dann noch mal um sichtung des originals.

  3. Ich schmelze dahin von diesen wunderschön geschriebenen Worten. Wow!! Könnte ich so schreiben, wäre ich reich.

  4. @Eugene Faust! Gerade hat Dr. Kreutner, der Vorsitzende der Rückert-Gesellschaft, der gewohnt ist, diese alte Kurrent-Schrift (nicht Sütterlin ist es sondern Kurrent) in den Manuskripten Rückerts zu lesen, die Übersetzung Ihres Schwiegerpapas zu 99,97 Prozent bestätigt! Er liest lediglich einen anderen Vornamen, nicht Hermi sondern Hanni. Ansonsten völlig identisch übersetzt, auch die erste Verszeile, die mir mittlerweile auch ganz und gar schlüssig ist, da Rückert seine Gedichte gerne und oft als Lieder bezeichnete.

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