3 Antworten auf „22. Mai 2010

  1. Ich ziehe mir immer den inspirierendsten Aspekt aus jedem Gedankengebilde. Wenn also Wikipedia schreibt „Affektlosigkeit und die emotionale Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen und ähnlichen Außeneinwirkungen, die das Glück des Weisen (Eudaimonie) gefährden“, sehe ich zwingend die Betonung auf „gegenüber Schicksalsschlägen, die das Glück gefährden.“ Affektlosigkeit gegenüber Glück mehrenden Begebenheiten erscheint mir in keinster Weise angezeigt. Um nicht zu sagen kontraproduktiv. Denken Sie an die tiefe Seelenruhe, die glücklicher Gefühlsaufruhr zu schenken vermag.

    Mit freundlichen Grüßen
    Prof. Dr. phil. Gaga Nielsen

  2. Daran tun Sie gut. O Weisheit der Königinnen! Und schrieb nicht schon Seneca (ohnehin ein gemäßigter Vertreter der Stoa): Bisweilen sei der Geist beim Weine zu entspannen! Solche Stellen kann man sich durchaus schon mal anstreichen!

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