Zum Beispiel Zeug neu verkabeln. Zwei vorhandene alte, kaum benutzte Fernseher, DVD-Dingens, alten VHS-Rekorder, Radio-Teil der Festplattenanlage. Herumliegende VHS-Cassetten und herumliegende Hüllen wiedervereinigen. Herumliegende CDs und herumliegende CD-Hüllen s. o.
Dabei läuft seit Jahren das erste mal wieder ein Radiosender. Hört sich eigentlich noch genauso an wie vor zehn Jahren, als ich noch Radio hörte. Die Lieder sind immer noch gleich, Oldies but Goldies. Ach so, das liegt wahrscheinlich am Sender. Es gibt ja angeblich mehrere. Und dazwischen nervige Verkehrsansagen und unsinnige Bemerkungen von Moderatorinnen mit leicht hysterischem Tonfall. Ich glaub ich muss mal den Sender wechseln. Das ist ja sehr nervig. Wie früher halt! Aber selbst per Zufallsmodus überrascht mich der Musik-Content auf meiner Festplatte nicht mehr. Mal schauen was bei Renner seinem Motor FM läuft. Lenkt jedenfalls irgendwie ab und man kann nebenher aufräumen!

14 Antworten auf „12. November 2009

  1. Ich hab ausgeschaltet und wieder an, weil ich mich dunkel an Jazzradio Berlin erinnerte, die hatten auch was Schönes im Stream, aber den kriegte ich trotz Kabel nicht richtig rein (obwohl die vom Alexanderplatz senden, und ich gucke auf den Fernsehturm! Wie absurd ist das denn). Klassikradio hatte leicht verdauliches Klaviergeklimper. Das war gerade ganz schön. Passt auch zu meinen Baumkuchenspitzen und dem Tässchen Tee. Ich will nicht über Internet hören, weil meine Lautsprecher nichts so super sind. Manchmal mache ich in letzter Zeit auch alles aus. Aber danke für den Tipp! In Wahrheit will ich wie früher Röhrenradio hören, mit einer gemütlichen Stimme, die einem ab und zu gut zuredet, so ein älterer gemütlicher Herr und dazwischen ein bisschen Glenn Miller oder so.

  2. Toll! Das ist genau die Musik, die ich hören will! Ich komme sofort! Gerade hab ich noch einen Sender ohne Angabe entdeckt, die bringen glaub ich Kinderprogramm, welches mir auch ganz gut gefällt. Gerade Kochrezepte von Loriot: Nilpferd in Burgundersauce und Elefantencreme! Jetzt Backobst mit Gürteltierklößen! Mmmmh, niam niam. Was ich auch noch okay fände, wäre ein Radiosender mit alten deutschen Schlagern, so 1930 bis 1972 maximal. Aber keine Popschlager mit englisch drin! Außer einzelne Wörter wie Beatfest oder so natürlich!

  3. Ich kann leider doch erst später kommen, weil jetzt kommt die Erwin Lindemann-Geschichte, die ich ungefähr erst zwanzigtausendmal gehört habe!

    Edit: jetzt Torfrock „Ich brauch nur sechs Richtige im Lotto“. Bin gespannt, ob der Ansager irgendwann sagt, wie der Sender heißt. Das wird eine echte Überraschung! Der Geheimtipp!

  4. Für heute langt’s dann doch wieder. Erst Bon Jovi, dann U2 „In the name of love“. Das ist mir doch etwas zu abgedro aufregend.

  5. Die Caspari* kenne ich noch von früher, war das Fritz, oder wie hieß der Sender davor? Ich fürchte nur, dass die trotzdem Ankündigungstrailer und überhaupt Trailer (und noch schlimmer: Jingles!) haben. Und das ist ganz böse. Man müsste die abschalten können. Das wäre ein echter Fortschritt für die gesamte Menschheit! Mir ist heute allgemein mehr nach ruhigerem Programm. Loriot war schließlich wieder mal ganz schön aufregend! Ich werde gar nicht einschlafen können!

    *nicht meine bevorzugte Stimmlage, und mir auch sonst zu aufgedreht. Ich hab lieber so ganz und gar ungirliehafte Sprecherstimmen. So Richtung Dings – na, jetzt fällt mir der Name nicht ein. So eine tolle Schauspielerin mit so einem schönen Timbre und Wiener Melodie. Fällt mir noch ein.

  6. Ich liebe ja Nano und Mü aus der Wurfsendung, die tagsüber unverhofft im Deutschlandradio dazwischen funken. Es gibt noch andere amüsante Folgen, aber Nano und Mü sind meine Lieblinge.

    Falls Sie heute wieder aufräumen müssen: Um 18 Uhr läuft das Feature Wer braucht schon Geld? Alternative Wirtschaft im Selbstversuch.

  7. Ah, danke! Les ich jetzt erst. Ich war heute den ganzen Tag in 1987 und 1988 und hab in meinem Atelier alte auf Kassetten aufgezeichnete Radiosendungen (!) gehört. Die Radio-Show von Mora Morenz, der immer einen wunderbaren Musikmix hatte, sehr unwägbar und exotisch und nur am Ende der zweistündigen Sendung las er die Playlist vor, mit dem Hinweis, man könnte sich die auch per Post zuschicken lassen, falls man mitgeschnitten hätte und dann kam eine Adresse in Schöneberg 1000 Berlin 62, Potsdamer Str. und noch die Bitte, Westberliner mögen bitte einen frankierten Rückumschlag beilegen. Wunderbare Sendungen. Absolut hochkarätig. War heute nachmittag sehr begeistert von Stefan Krafczik (schreib ich sicher falsch, obwohl der ja sehr bekannt ist), die Sendung lief auf dem alternativen Sender Radio 100, der nur wenige Jahre existierte. Alle Djs arbeiteten ehrenamtlich, just for fun. Mora war der großartigste von allen. Außerdem stand er in meiner Lieblingskneipe, der Domina-Bar hinterm Tresen. Heute hörte ich seine Features „Rain over Africa“ und „made in Germany“.

  8. Ich habe hier auch noch einige mitgeschnittene Radiofeatures auf Cassette herumliegen, aber leider tut das Tapedeck nicht mehr. In meinem vorigen Auto konnte ich noch Cassetten hören, aber das ist nun auch vorbei. Jetzt fahre ich im Kofferraum immer noch die Cassetten aus dem vorigen Auto spazieren und habe nicht eine einzige CD dabei.

    Das Feature wird am Montag, 30. November, um 0.05 Uhr wiederholt. Ich habe es gestern auch verpasst. Jener Liedermacher schreibt sich Stephan Krawczyk, soweit ich weiß.

    Ah, eben nachgeprüft, es stimmt. Man kann online nachschauen, wo er demnächst auftritt.

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