10 Antworten auf „10. september 2008

  1. Bei solchen Lichtsituationen herrschen harte Bedingungen, Frau Klugscheisser. Und es soll dann ja auch auf dem Bild noch alles genauso zufällig lasziv und halbschattig wirken, wie es im besten Fall war. Das Interessante an einem authentischen Setting ist, dass es unschlagbar natürlich wirkt. Ein super Trick! Einfach alles so lassen, wie es ist.

    Man muss im Grunde nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und die Kamera dabeihaben. Drei Sekunden. Aber so ist es ja mit allem im Leben. Wenn sich das ideale Setting nicht einstellt, gibt es drei mögliche Erklärungen:

    1. falscher Ort.
    2. falscher Zeitpunkt.
    3. falscher Ort und falsche Zeit.

    Lösung:

    1. Ortswechsel
    2. Abwarten und Teetrinken
    3. Tee in Tanger

    Oder so. Theoretisch habe ich in Australien zig Konstellationen im siebten Haus. Ich steige quasi aus dem Flieger und bekomme einen Heiratsantrag. Das macht mir ein bißchen Angst. Deshalb bleibe ich noch eine Weile hier. Und trinke Tee. (o.k. das ist jetzt gelogen. Bordeaux). Und zur Be(un)ruhigung: man ist nicht in einer Situation und bloggt synchron darüber. Wo kämen wir denn da hin. Olympia. Big Brother. Big Sista. Prost.
    (Auf’s Teetrinken.)

  2. manchmal klappt’s Manchmal in den Dämmerungen
    fliesst das was war und das was ist in einem Strom
    wenn wir in unseren Armen schwimmen
    und klingen wie aus einem Ton

    Manchmal sprühen Widerstände
    hellauf zu einer bunten Lichter-Explosion
    wenn wir auf unserem Lachen reiten
    und nichts ist mehr wie es gewohnt

    Manchmal in den nackten Blicken
    liegt Geburt, gedankenfrei von Tod
    wenn unsere Hände weit geöffnet
    und duftend warm wie frisches Brot

    Manchmal fallen alte Wünsche
    wie morsche Bäume in den Wald des Lebens
    wenn wir in unserem Herzschlag tanzen
    und nicht mehr nehmen als wir geben

    Manchmal auf den weiten Wegen
    finden Spuren sich mit einem mal zu gleichem Schritt
    wenn unsere Fingerspitzen sich berühren
    und atmen nur des anderen Glück

    Manchmal zwischen Flut und Ebbe
    spült die Zeit ganz plötzlich Neues frei
    wenn unsere Lippen sich dort finden
    dann küssen sich die Seelen tief dabei

    Manchmal klappt’s

    Georgette Dee, Sternenlied

  3. Ich arbeite seit mehreren Mo Jahrz geraumer Zeit an der Entwicklung dieses Programmes. Die Testphase der Beta-Version neigt sich langsam dem Ende.

  4. @Arboretum Das ist eine der wenigen astrologischen Techniken, mit denen ich mich gar nicht selbst befasst habe, leider. Mir hat ein guter Freund einmal als Freundschaftsdienst einen Astrokartographen bei einer guten Astrologin besorgt. Mit dem Dingens kriegt man das raus.

  5. Ich bleibe auch lieber hier, ohne dieses Astrodingens. Womöglich würde es mich eh nur nach Grönland oder sonst irgendeine unwirtliche Weltgegend schicken, wo ich gar nicht hin will.

  6. ja. liebe Katizia. Es geht doch nichts über einen gut gereiften Jahrgang mit einem kraftvollen Körper.

    Sage ich als Bordeaux-Liebhaberin.

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