22 Antworten auf „22. märz 2008

  1. Auch meine Bibelfestigkeit ließ bisher zu wünschen übrig. Das wird sich nun Schwester Mirjam sei Dank, die uns den rechten Weg weist, ändern! Man kann das neuerworbene Wissen dann auch gleich sehr schön in das Nachtgebet einflechten. Ich werde mir meinen Bibelspruch immer vor dem Zubettgehen abholen.

  2. Und ist es nicht so: sind hier nicht zwei oder drei versammelt und Sie mitten unter Ihnen?

    Worte der Bestärkung, die Mut und Kraft geben!

  3. Die Wahrheit zu hören, hieß mich schweigen. Ich werde völlig entlastet durchs Leben gehen können: Schwester Mirjam wird von nun an die Kommentare für mich schreiben.

  4. „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“
    Genesis 12, 2

    So macht kommentieren wieder Freude! Nieder mit den Ketzern Unkenrufen!

  5. Ist schwer auch mein Schädel vom köstlichen Wein
    Ich hebe mein Glasel und sing‘ vom Rhein!
    Rheinische Lieder, schöne Fraun beim Wein,
    Was braucht man mehr noch um glücklich zu sein?

  6. ‚O du unsichtbarer Geist des Weins, wenn du noch keinen Namen hast, an dem man dich kennt, so heiße Teufel‘.

    (Tut mir leid, aber Schwester Mirjam hat offensichtlich ganz von mir Besitz ergriffen…Ich brauche dringend einen ausgewiesenen Exorzisten…)

  7. @schneck: Auch du bist gesegnet, wie das Kind Marias.
    @wallhalladada: Auch du bist gesegnet, wie das Kind Marias.

    Wir wollen gemeinsam beten:

    Keinen Tropfen im Becher mehr
    Und der Beutel schlaff und leer,
    Lechzend Herz und Zunge,
    Angetan hat’s mir dein Wein,
    Deiner Äuglein heller Schein
    Lindenwirtin, du junge!

    Und die Wirtin lacht und spricht:
    „In der Linde gibt es nicht,
    Kreid‘ und Kerbholz leider;
    Hast du keinen Heller mehr,
    Gib zum Pfand dein Ränzel her,
    Aber trinke weiter.“

    Tauscht der Bursch sein Ränzel ein,
    Gegen einen Krug voll Wein,
    Tät‘ zum Geh’n sich wenden.
    Spricht die Wirtin: „Junges Blut,
    Hast du Mantel, Stab und Hut,
    Trink und laß dich pfänden.

    Da vertrank der Wanderknab‘
    Mantel, Hut und Wanderstab,
    Sprach betrübt: „Ich scheide.
    Fahre wohl du kühler Trank,
    Lindenwirtin jung und schlank,
    Schönste Augenweide.

    Spricht zu ihm das schöne Weib:
    „Hast ja noch ein Herz im Leib,
    Lass‘ es mir zum Pfande!“
    Was geschah, ich tu’s euch kund:
    Auf der Wirtin rotem Mund
    Heiß ein andrer brannte!

    Der dies neue Lied erdacht,
    Sang’s in einer Sommernacht
    Lustig in die Winde.
    Vor ihm stand ein volles Glas,
    Neben ihm Frau Wirtin saß
    Unter der blühenden Linde.

    AMEN

  8. Nun bin ich manche Stunde
    Entfernt von diesem Ort
    Und immer hör ich’s rauschen
    Du fändest Ruhe dort.

    Wir wollen gemeinsam singen.

    Kein schöner Land in dieser Zeit
    Als hier das unsre weit und breit
    Wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit
    Wo wir uns finden wohl unter Linden zur Abendzeit

    Da haben wir so manche Stund
    Gesessen da in froher Rund
    Und taten singen, die Lieder klingen im Talesgrund
    Und taten singen, die Lieder klingen im Talesgrund

    Nun Brüder eine gute Nacht
    Der Herr im hohen Himmel wacht
    In seiner Güten uns zu behüten ist er bedacht
    In seiner Güten uns zu behüten ist er bedacht.

  9. In stiller Nacht zur ersten Wacht
    Ein Stimm begunnt zu klagen,
    Am düstern Ort, im Garten dort
    Begann ein Herz zu zagen.

    Ach Vater, lieber Vater mein.
    Und muss den Kelch ich trinken.
    Und wenn es soll nicht anders sein,
    Mein Seel lass nicht versinken!

    Ade, ade zur guten Nacht,
    Maria, Mutter milde,
    Ist keine Seel‘, die mit mir wacht
    In dieser wüsten Wilde?

    Der schöne Mond will untergahn,
    Vor Leid nicht mehr mag scheinen,
    In dunkler Nacht die Stern vergehan,
    Sie wollen mit mir weinen.

  10. Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut.
    In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
    Herr Jesus hing am Kreuze und ging doch nicht entzwei.
    Und fern in Tibet – liest man – steigt die Wut.

    (Jetzt hamse Grund zu weinen, lieber Schneck :)

    PS.: Wenn das so weiter geht, dann geh ich zu Gutenberg und paste die gesammelten lyrischen Werke von, sagen wir Klopstock, hier in den thread – das soll aber keine Drohung sein…)

  11. Aber ich bitte darum! Wenn Ihnen das hilft –
    Wer heilt hat Recht!“ gilt auch für den zeitgenössischen Exorzismus! Wir dürfen uns neuen Wegen nicht verschließen.
    Ich bin da ganz bei Ihnen! Und verweise auf

    „Der Frohsinn“

    Voller Gefühl des Jünglings,
    weil‘ ich Tage Auf dem Roß‘,
    und dem Stahl‘,
    ich seh des Lenzes grüne Bäume froh dann,
    und froh des Winters Dürre beblütet.

    Und der geflohnen Sonnen, die ich sahe,
    Sind so wenig doch nicht,
    und auf dem Scheitel blühet mir es winterlich schon,
    auch ist es hier und da öde.

    Wenn ich dieß frische Leben regsam athme;
    Hör‘ ich dich denn auch wohl, mit Geistes Ohre,
    Dich dein Tröpfchen leises Geräusches träufeln,
    Weinende Weide.

    Nicht die Zipresse, denn nur traurig ist sie;
    Du bist traurig und schön, du ihre Schwester,
    O es pflanze dich an das Grab der Freund mir,
    Weide der Thränen!

    Jünglinge schlummern hin, und Greise bleiben wach.
    Es schleichet der Tod nun hier, nun dort hin,
    Hebt die Sichel, eilt, daß er schneide,
    wartet oft nicht der Ähre.

    Weiß auch der Mensch, wenn ihm des Todes Ruf schallt?
    Seine Antwort darauf? Wer dann mich klagen hört,
    verzeih dem Thoren sein Ach;
    denn glücklich war ich durch Frohsinn!

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