du hast mich zu tode fotografiert! empörte sich meine hochverehrte exmodel-freundin ilona mit grabes-marlene-stimme stets auf’s neue, als ich ihr in paris mit der kamera hinterherrannte und wir uns dabei jedesmal kaputtlachten. darüber lachen wir heute noch. das war ja immer marlenes spruch „man hat mich zu tode fotografiert“. mich fotografiert bestimmt keiner zu tode, das besorge ich schon selbst. aber ein wenig abwechslung vor meiner kamera wäre auch nicht schlecht. freiwillige vor! alter vor schönheit!
nein im ernst: es ist ja nur eine andere art zu atmen, das mit dem fotografieren. das leben ein- und ausatmen. so lange es geht.

11 Antworten auf „18. juni 2007

  1. „okwannwo?“ wollt ich nur schreiben, aber das wäre zu platt angesichts der wunderschönen und treffenden formulierung des ‚atmens, so lange es denn eben geht‘.

  2. beim menschen und der zeit bin ich froh, daß ich auf einer insel lebe. der rest kümmert sich um sich ja denn sooderso.

  3. Oh, ich würde ja sehr und das sehr gerne – aber, ach, die großen Wasser zwischen uns beiden! (Und meine Mama würde ich am liebsten mitbringen, diese schöne und ungemein unphotogene Frau. Andererseits bringst Du mich auf Ideen, ob ich da nicht einen Mutter-Tochter-Berlin-Ausflug…)

  4. im atemholen sind übrigens zweierlei gnaden
    die luft einziehen und sich ihrer entladen

    (meine göthe, was für ein bild…)

  5. Von Ihnen würde sogar ich mich fotografieren lassen, ich bin auch zufällig am zweiten Juli-Wochenende in Berlin auf einer Hochzeit. Andererseits weiß ich, dass Sie Ihre Fotos auch gerne hier zeigen, und damit hätte ich wiederum dann doch leider ein Problem. Schade, schade.

  6. Ich komme gerne nach Berlin. Schickst Du mir mal Deine email-Adresse an lichtblickerin at gms punkt de, dann schreibe ich Dir mehr?!

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