zu nieblum will ich begraben sein
am saum zwischen marsch und geest
dort holt mich wohl einmal die nordsee heim
die immer meine mutter gewest
holt mich in ihre tiefe heim
die immer meine mutter gewest
ich hör den wind nicht rauschen
dass ich nicht dächte dein
muss immer nur hegen und lauschen
die augen schließen und lauschen
in sein gebraus hinein
er kommt über dich gestrichen
und trägt so herben duft
mit tönen heimatlichen
erfüllt sich rings die luft
die boote zerren am pflocke
die brandung schlürft und zischt
und fernher summt eine glocke
von amrum über den gischt
(…)
christian morgenstern

5 Antworten auf „17. august 2006

  1. Wir waren letztes Jahr dort. Diesmal hat’s nicht geklappt, ich war schrecklich traurig.

    Ach, ich liebe diese Reetdachhäuschen. Ich hätt gern selber eins. Auf Föhr oder aufm Darß oder überhaupt.

    (In Wyk gibt’s ja so viele kleine Touri-Lädchen mit Krempel zum Kaufen und zu Hause Hinstellen … hm. Und das Eis!!)

  2. Na, so Krempel hat schon was. Ich find den ja sehr wichtig, grad so für ne Großstadtwohnung …
    Ja und genau, ach und ach. Beim ersten Mal hab ich nur ge-ach-t und geseufzt und so. Und dieses Platt hör ich ja am liebsten von den Alten, die man (ich) ganz schlecht versteht.

    Wir haben letztes Jahr die Möwen gefüttert. Obwohl man das nicht darf. Wußten wir nicht. Und wir hatten doch so viel Krabben über.

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